Hilpertsgraben
Gemeindeteil des Markts Weidenberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern)
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Hilpertsgraben ist ein Gemeindeteil des Markts Weidenberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Hilpertsgraben liegt in der Gemarkung Döhlau.[3]
Hilpertsgraben Markt Weidenberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 57′ N, 11° 39′ O |
| Höhe: | 395 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95466 |
| Vorwahl: | 0921 |
Lage
Die Einöde liegt am Hilpertsgraben, einem linken Zufluss der Warmen Steinach. Ein Anliegerweg führt nach Döhlau (0,6 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Von 1797 bis 1810 unterstand Hilpertsgraben dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Nachdem im Jahr 1810 das Königreich Bayern das Fürstentum Bayreuth käuflich erworben hatte, wurde der Ort bayerisch. Infolge des Gemeindeedikts wurde Hilpertsgraben 1812 dem Steuerdistrikt Untersteinach und der Ruralgemeinde Döhlau zugewiesen.[5] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hilpertsgraben am 1. Mai 1978 nach Weidenberg eingemeindet.[6]
Einwohnerentwicklung
Religion
Hilpertsgraben ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Bayreuth) gepfarrt.[14]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hilpertsgraben. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 658 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 263.
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Hilpertsgraben in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 10. Dezember 2024.
- Hilpertsgraben in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 10. Dezember 2024.
- Hilpertsgraben im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 10. Dezember 2024.