Mittlernhammer
Gemeindeteil des Marktes Weidenberg im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern
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Mittlernhammer ist ein Gemeindeteil des Markts Weidenberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Mittlernhammer liegt in der Gemarkung Mengersreuth.[3]
Mittlernhammer Markt Weidenberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 56′ N, 11° 45′ O |
| Höhe: | 456 m ü. NHN |
| Einwohner: | 42 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95466 |
| Vorwahl: | 09278 |
Geografie
Das Dorf liegt an der Warmen Steinach und an der Staatsstraße 2181, die nach Sophienthal (0,7 km nordöstlich) bzw. nach Mengersreuth verläuft (0,5 km westlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1419 als „unter dem Mittelhammer“ erstmals urkundlich erwähnt.[5] Mittlernhammer gehörte zur Realgemeinde Mengersreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mittlernhammer aus zwei Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Grundherren waren das Amt Weidenberg (1 Mühle) und die Hofkanzlei Bayreuth (1 Gütlein).[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Mittlernhammer dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Mengersreuth und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Mengersreuth zugewiesen.[7] Am 1. Juli 1972 wurde Mittlernhammer nach Weidenberg eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Mittlernhammer ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Michael (Weidenberg) gepfarrt.[6][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Mittler Hammer. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 631 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 431.
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Mittlernhammer in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 25. Januar 2023.
- Mittlernhammer in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 25. Januar 2023.
- Mittlernhammer im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 25. Januar 2023.