Keilstein (Weidenberg)

Gemeindeteil des Markts Weidenberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Keilstein ist ein Gemeindeteil des Markts Weidenberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Keilstein liegt in der Gemarkung Görschnitz.[3]

Schnelle Fakten Markt Weidenberg ...
Keilstein
Koordinaten: 49° 58′ N, 11° 43′ O
Höhe: 564 m ü. NHN
Einwohner: 6 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95466
Vorwahl: 09278
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Geographie

Die Einöde liegt in Hanglage am Rande des Sophienthaler Forstes. Ein Anliegerweg führt nach Gossenreuth (0,2 km südlich). Bei der Einöde ist der Keilsteinfelsen, der als Naturdenkmal und Geotop ausgezeichnet ist.[4]

Geschichte

Keilstein gehörte zur Realgemeinde Gossenreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Keilstein ein Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Das Amt Weidenberg war Grundherr des Halbhofs.[5]

Von 1797 bis 1810 unterstand Keilstein dem Justiz- und Kammeramt Neustadt am Kulm. Nachdem im Jahr 1810 das Königreich Bayern das Fürstentum Bayreuth käuflich erworben hatte, wurde der Ort bayerisch. Infolge des Gemeindeedikts wurde Keilstein dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Görschnitz und der Ruralgemeinde Gossenreuth zugewiesen. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Eingliederung nach Görschnitz.[6] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Keilstein am 1. Januar 1978 nach Weidenberg eingemeindet.[7]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner  *1312171510151076
Häuser[8]  *212211
Quelle [6][9][10][11][12][13][14][15][16][1]
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* 
Ort wird zu Gossenreuth gerechnet.

Religion

Keilstein ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach Nemmersdorf gepfarrt,[5] seit den 1960er Jahren ist St. Michael am Gurtstein in Weidenberg zuständig.[15]

Literatur

Fußnoten

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