Rügersberg

Gemeindeteil des Marktes Weidenberg im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Rügersberg ist ein Gemeindeteil des Markts Weidenberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Rügersberg liegt in der Gemarkung Mengersreuth.[3]

Schnelle Fakten Markt Weidenberg ...
Rügersberg
Koordinaten: 49° 57′ N, 11° 45′ O
Höhe: 593 m ü. NHN
Einwohner: 50 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95466
Vorwahl: 09278
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Geografie

Das Dorf besteht aus fünf Einzelsiedlungen, die am Hang des Auenbergs liegen. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Mengersreuth zur Staatsstraße 2181 (1,3 km südlich) bzw. nach Kattersreuth (1 km nördlich). Ein Anliegerweg führt nach Kolmreuth (0,5 km südöstlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1119 als „Ruikersberg“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Rutger.[5]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Rügersberg aus 9 Anwesen (4 Söldengütlein, 2 Güter, 1 Gütlein, 2 Halbgütlein). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Amt Weidenberg.[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Wildenreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Mengersreuth zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Rügersberg, zu der Kattersreuth und Wildenreuth gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Weidenberg zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Eingliederung in die Ruralgemeinde Mengersreuth.[7] Am 1. Juli 1972 wurde Rügersberg nach Weidenberg eingemeindet.[8]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner  *807475584564626750
Häuser[9]  *10109101012
Quelle [7][10][11][12][13][14][15][16][17][1]
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* 

Religion

Rügersberg ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Michael (Weidenberg) gepfarrt.[6][16]

Literatur

Fußnoten

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