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Hörhof (Creußen)

Ortsteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth, Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Hörhof (oberfränkisch: Höahuf[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[3] Hörhof liegt in der Gemarkung Boden.[4]

Schnelle Fakten Stadt Creußen ...
Hörhof
Stadt Creußen
Koordinaten: 49° 52′ N, 11° 37′ O
Höhe: ca. 415 m ü. NHN
Einwohner: 6 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95473
Vorwahl: 09209
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Lage

Die Einöde liegt im Norden der Fränkischen Alb auf einer Rodungsinsel im Forst Thiergarten, ein wenig unterhalb des östlichen Ortsrandes fließt der Rote Main vorbei. Ein Anliegerweg führt 300 Meter westlich zur Bundesstraße 2.[5]

Geschichte

Der Ortsname wird als „Zum Hof eines Herder oder Herold“ gedeutet. Die Texte der ersten urkundlichen Erwähnungen von Hörhof waren:

  • 1403: „zu dem Herdershofe unter Crewsen auf der straße“
  • 1421: „Vlrich Strobel recepit den zehenden zum Heroltzhoff gelegen zwischen Bayerreut und Creußen vff der Straß“
  • 1499: „Heroltshofe“
  • 1557: „einen hof zum Herehoff, dorauf Hannß Offner mit seiner zugehörung mit sambt dem holz dabey und einem weyer daselbst“
  • 1568: „zum Heerhof, darauf Hans Widmann siczt“[6]

Von 1791/92 bis 1810 unterstand Hörhof dem preußischen Justiz- und Kammeramt Bayreuth.[7] Mit dem Gemeindeedikt wurde Hörhof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Creußen[8] und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Bühl zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Hörhof am 1. Januar 1972 in die Stadt Creußen eingegliedert.[9]

Baudenkmäler

  • Kreuzstein, ein paar hundert Meter nordwestlich von Hörhof und nahe der Nordostecke des Schwarzweihers[10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 17141615141117766
Häuser[11] 222222
Quelle [8][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
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Religion

Hörhof ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.[6][18]

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Im westlichen Teil des Ortes und unmittelbar östlich der Bundesstraße 2 befindet sich das Betriebsgelände einer Lkw-Spedition, zu der auch eine Dieseltankstelle gehört.

Verkehr

Vom ÖPNV wird die Einöde an einer Haltestelle der Regionalbuslinie 387 des VGN bedient, die die Einöde mit Creußen verbindet.[20]

Literatur

Fußnoten

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