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Neuhof (Creußen)

Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Neuhof (oberfränkisch: Naihuf[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Neuhof hat eine Fläche von 11,917 km². Sie ist in 1410 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 8451,67 m² haben.[4] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Altenkünsberg, Haaghaus, Oberschwarzach, Tiefenthal und Unterschwarzach.[5]

Schnelle Fakten Stadt Creußen ...
Neuhof
Stadt Creußen
Koordinaten: 49° 51′ N, 11° 39′ O
Höhe: 499 m ü. NHN
Einwohner: 106 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1977
Postleitzahl: 95473
Vorwahl: 09270
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Lage

Das Dorf liegt auf einer Hochebene der Fränkischen Schweiz und ist allseits von Acker- und Grünland umgeben. Die Staatsstraße 2184 führt nach Creußen zur Bundesstraße 2 (2 km westlich) bzw. nach Seidwitz (2 km östlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Preußling (2 km südlich) und über Brunnenhof zu einer Gemeindeverbindungsstraße (1,4 km nördlich), die entlang des Südrandes des Waldgebietes Creußener Hagenreuth von Creußen nach Altenkünsberg verläuft.[6]

Geschichte

Der Ort wurde 1396/99 als „Newnhof“ erstmals urkundlich erwähnt.[7] 1402 kaufte der Nürnberger Burggraf Johann vom böhmischen Hauptmann Schwynarz zu Auerbach den Ort.[8] Rechtsnachfolger der Burggrafschaft Nürnberg war Brandenburg-Kulmbach bzw. Brandenburg-Bayreuth. In der Fraisch unterstand der Ort dem brandenburg-bayreuthischen Kasten- und Stadtvogteiamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 unterstand Neuhof dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.[9]

Mit dem Gemeindeedikt wurde Neuhof dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Birk und der Ruralgemeinde Birk zugewiesen.[10] Am 1. Oktober 1857 entstand die Ruralgemeinde Neuhof. Zu dieser gehörten die Orte Altenkünsberg, Haaghaus, Oberschwarzach, Tiefenthal und Unterschwarzach.[11] Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Pegnitz und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Pegnitz. Ab 1862 gehörte Neuhof zum Bezirksamt Pegnitz (1939 in Landkreis Pegnitz umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Pegnitz (1879 in Amtsgericht Pegnitz umgewandelt). Um 1867 kamen die Orte Schmeerhaus und Waizenleithe dazu.[12] Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 11,972 km².[13] Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde am 1. Januar 1977 in die Stadt Creußen eingegliedert.[14][15]

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Neuhof

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 18611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 579561557581584534504477462488480421408388401548592498378356
Häuser[16] 80807979787477
Quelle [17][12][18][19][20][21][22][23][24][23][25][23][26][23][23][23][27][23][13][28]
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Ort Neuhof

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 140 †174175154134175147132106
Häuser[16] 242425252932
Quelle [10][17][18][21][24][26][27][13][28][1]
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† 
Einwohneranzahl nicht angegeben.

Religion

Neuhof ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt.[13]

Literatur

Fußnoten

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