Laclo (Atsabe)
Suco in Osttimor
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Laclo (Laklo, Lado) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Atsabe (Gemeinde Ermera).
Geographie
| Laclo | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[3] | Höhe |
| Atsabe | 8° 55′ 27″ S, 125° 23′ 52″ O | 1507 m |
| Malitada | 8° 56′ 10″ S, 125° 24′ 20″ O | 1672 m |

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Laclo eine Fläche von 2,35 km².[4] Nun sind es 6,62 km².[1] Der Suco liegt im Zentrum des Verwaltungsamts Atsabe. Nördlich liegt der Suco Baboi Craic, östlich der Suco Parami, südlich und westlich der Suco Malabe.[5]
Im Zentrum des Sucos liegt Atsabe, der Hauptort des Verwaltungsamts. Hier befindet sich die Grundschule Escola Primaria Atsabe Villa, außerdem eine Präsekundärschule, ein Hubschrauberlandeplatz, eine Polizeistation und ein kommunales Gesundheitszentrum sowie die katholische Kirche São José Operario Atsabe. Im Süden liegt das Dorf Malitada.[6][7]
Im Suco befinden sich die vier Aldeias Aileso, Malitada, Sorate und Tapomea.[8]
Einwohner
Geschichte
Laclo und Leimea (in Atsabe) werden in mündlichen Überlieferungen als Ursprung der Kemak bezeichnet, allerdings wurde noch vor der Kolonialzeit Tiarlelo in Atsabe das kulturelle und politische Zentrum, da dort der Koronel bote (Tetum: Liurai) lebte. Die Koronel bote dieser Familie werden aber in einigen mündlichen Überlieferungen als Usurpatoren bezeichnet, welche die Herrschaft von Laclo und Leimea übernahmen. Die Atsabe-Kemak dominierten die gesamten von den Kemak bewohnten Gebiete in Osttimor. Das betraf neben der Region von Atsabe, die Kemak-Reiche Deribate und Leimea in Ermera und tributpflichtige Gebiete im Norden des heutigen Bobonaro, im nördlichen Ainaro und im Gebiet von Suai.[10] Die Kemak-Reiche standen wiederum unter der Oberhoheit des Tokodede-Reichs von Maubara.[11.1] Bereits in einer Version der Legende der Gründung Maubaras werden die Herrscher von Mau-Ubo (Mahubo) und der Kemak aus Atsabe, Leimea, Deribate als untergeordnete Herrscher aufgeführt.[11.2]
- Fort von Atsabe (in den 1920er Jahren)
- Haus des portugiesischen Militärkommandanten in Atsabe (1968/70)
- Männer mit Ferkeln auf dem Weg zum Markt in Atsabe (1968/70)
- Markt in Atsabe (1968/70)
- Hahnenkampfarena (1968/70)
Politik
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Francisco Fernandes zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann Ernesto Martins[13] und 2016 Marcelo Mau-Lelo.[14] 2023 wurde Florentino Soares gewählt.[15]
Weblinks
- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Laclo (tetum; PDF; 8,5 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Laclo (tetum; PDF)
- Seeds of Life: Suco information sheets Atsabe (tetum)

