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Laclo (Atsabe)

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Laclo (Laklo, Lado) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Atsabe (Gemeinde Ermera).

Schnelle Fakten Daten ...
Laclo
Zentrum vom Ort Atsabe (1968/70).
Daten
Fläche 6,62 km²[1]
Einwohnerzahl 1.695 (2022)[2]
Chefe de Suco Florentino Soares
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Aileso 521
Malitada 523
Sorate 348
Tapomea 232
Der Suco Laclo
Atsabe (Osttimor)
Atsabe (Osttimor)
Atsabe
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Laclo
Orte Position[3] Höhe
Atsabe 8° 55′ 27″ S, 125° 23′ 52″ O 1507 m
Malitada 8° 56′ 10″ S, 125° 24′ 20″ O 1672 m
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Wohnhaus in Laclo

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Laclo eine Fläche von 2,35 km².[4] Nun sind es 6,62 km².[1] Der Suco liegt im Zentrum des Verwaltungsamts Atsabe. Nördlich liegt der Suco Baboi Craic, östlich der Suco Parami, südlich und westlich der Suco Malabe.[5]

Im Zentrum des Sucos liegt Atsabe, der Hauptort des Verwaltungsamts. Hier befindet sich die Grundschule Escola Primaria Atsabe Villa, außerdem eine Präsekundärschule, ein Hubschrauberlandeplatz, eine Polizeistation und ein kommunales Gesundheitszentrum sowie die katholische Kirche São José Operario Atsabe. Im Süden liegt das Dorf Malitada.[6][7]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Aileso, Malitada, Sorate und Tapomea.[8]

Einwohner

Im Suco leben 1.695 Einwohner (2022), davon sind 830 Männer und 865 Frauen. Im Suco gibt es 309 Haushalte.[2] Über 84 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. Über 9 % sprechen Tetum Prasa, Minderheiten Mambai oder Bunak.[9]

Geschichte

Laclo und Leimea (in Atsabe) werden in mündlichen Überlieferungen als Ursprung der Kemak bezeichnet, allerdings wurde noch vor der Kolonialzeit Tiarlelo in Atsabe das kulturelle und politische Zentrum, da dort der Koronel bote (Tetum: Liurai) lebte. Die Koronel bote dieser Familie werden aber in einigen mündlichen Überlieferungen als Usurpatoren bezeichnet, welche die Herrschaft von Laclo und Leimea übernahmen. Die Atsabe-Kemak dominierten die gesamten von den Kemak bewohnten Gebiete in Osttimor. Das betraf neben der Region von Atsabe, die Kemak-Reiche Deribate und Leimea in Ermera und tributpflichtige Gebiete im Norden des heutigen Bobonaro, im nördlichen Ainaro und im Gebiet von Suai.[10] Die Kemak-Reiche standen wiederum unter der Oberhoheit des Tokodede-Reichs von Maubara.[11.1] Bereits in einer Version der Legende der Gründung Maubaras werden die Herrscher von Mau-Ubo (Mahubo) und der Kemak aus Atsabe, Leimea, Deribate als untergeordnete Herrscher aufgeführt.[11.2]

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Francisco Fernandes zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann Ernesto Martins[13] und 2016 Marcelo Mau-Lelo.[14] 2023 wurde Florentino Soares gewählt.[15]

Commons: Laclo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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