Liste der Baudenkmale in Cremlingen
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In der Liste der Baudenkmale in Cremlingen sind die Baudenkmale der niedersächsischen Gemeinde Cremlingen und der Ortsteile Abbenrode, Cremlingen, Destedt, Gardessen, Hemkenrode, Hordorf, Klein Schöppenstedt, Schandelah, Schulenrode und Weddel aufgelistet. Die Quelle der Baudenkmale und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen. Der Stand der Liste ist der 5. Februar 2026.


Allgemein
In den Spalten befinden sich folgende Informationen:
- Lage: die Adresse des Baudenkmales und die geographischen Koordinaten. Kartenansicht, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Baudenkmale ohne Koordinaten mit einem roten Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmale ohne Bild sind mit einem blauen Marker gekennzeichnet, Baudenkmale mit Bild mit einem grünen Marker.
- Bezeichnung: Bezeichnung des Baudenkmales
- Beschreibung: die Beschreibung des Baudenkmales. Unter § 3 Abs. 2 NDSchG werden Einzeldenkmale und unter § 3 Abs. 3 NDSchG Gruppen baulicher Anlagen und deren Bestandteile ausgewiesen.
- ID: die ADABweb-ID des Baudenkmales gemäß Denkmalatlas Niedersachsen, ggfs. auch ein Link zum Wikidata-Objekt
- Bild: ein Bild des Baudenkmales, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Baudenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden:

Cremlingen
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Hauptstraße 33 52° 14′ 54″ N, 10° 39′ 17″ O |
Wohn-/ Geschäftshaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf hohem verputztem Sockel unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig zur Hauptstraße, giebelständig zur Sickter Straße, fachwerksichtig, beide Dachgiebel mit Ziegelbehang, im Süden angebunden an ein Wirtschaftsgebäude, mit dem das Wohnhaus die nordöstliche Ecke einer vierseitigen Hofbebauung bildet. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung, einfaches, symmetrisches Gefüge mit betonten Mittelachsen durch Haupteingang zur Durchgangsdiele mit Vortreppe, eng gestellte Ständer und seitlichen Streben, bekrönt durch Zwerchgiebel mit Halbkreisfenster mit radialer Versprossung. 1829 errichtet. | 34084903 |
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| Im Dorfe 6 52° 14′ 52″ N, 10° 39′ 10″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger unterkellerter Ziegelbau auf Werksteinsockel unter Walmdach in Ziegeldeckung, traufständig, freistehend. Die Mittelachse ist als Risalit, über den sich die horizontalen Gesimse verkröpfen, mit Zwerchgiebel ausgebildet und enthält Fenster mit Giebelverdachungen, im EG mit Wappen im Giebelfeld. Überwiegendes Baumaterial ist hellroter Ziegelstein, mit dem die Bänderungen und stichbogigen Verdachungen aus dunkelroten Ziegeln ebenso wie die Werksteingliederungen und -faschen aus Kalkstein kontrastiert. Verblendete Fenster mit zweifarbiger Zierziegelsetzung. Hofseitig Veränderungen an der Fassade. Um 1890 errichtet. | 34085022 |
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| L 631 / K 156 52° 15′ 42″ N, 10° 40′ 28″ O |
Meilenstein | Im 19. Jahrhundert als Meilenstein errichteter Obelisk auf einem Sockel. | 34085047 |
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| B1 52° 14′ 44″ N, 10° 40′ 9″ O |
Meilenstein | Im 19. Jahrhundert als Meilenstein errichteter Obelisk. | 34086611 |
Forsthaus Cremlinger Horn
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Cremlinger Horn 1 52° 15′ 6″ N, 10° 40′ 35″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, freistehend in der Mitte des Gehöfts. Dachgiebeltrapeze mit Krempziegelbehang. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, auf der Ostseite zwei Eingänge, vom Fachwerkgefüge durch Bildung zweier Mittelachsen mittels Streben in beiden Stockwerken betont. Im Inneren sind Treppen und Türen aus der Zeit um 1900 erhalten. Um 1830 für die Ziegeleiarbeiter errichtet. | 34086743 |
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| Cremlinger Horn 1 52° 15′ 5″ N, 10° 40′ 34″ O |
Stall | Langgestreckter eingeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Schopfwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig zur Hoffläche, diese nach Westen begrenzend, freistehend. Fachwerk mit Ziegelausfachung, hofseitig zwei von ursprünglich wohl drei symmetrisch verteilten Zwerchgiebeln mit Ladeluke erhalten. | 34086769 |
Gut Cremlingen
- ID 33966311
- Ortsgeschichtlich bedeutender großer Gutshof mit geschlossener vierseitiger Bebauung aus Fachwerk-Wohnhaus, Wohn-/ Wirtschaftsgebäude, Steinscheune, zwei Steinställen, Einfriedung und modernen Gebäuden. Rittergut, das seit 1391 im Besitz der Familie von Veltheim, um 1850 erneut umgebaut.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Sickter Straße 9 52° 14′ 47″ N, 10° 39′ 14″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf hohem verputzten Sockel unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, traufständig, an beiden Giebeln angebunden an die Gutseinfriedung, sonst freistehend, Dachflächen mit Fledermausgauben, Dachgiebel mit Krempziegelbehang. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, einfaches, symmetrisches Gefüge mit Streben in den Eckfeldern und seitlich der jeweiligen Mittelachse, hofseitig über mittige Eingangsdiele erschlossen, bauzeitliche Haustür mit zwei Türflügeln und Oberlicht erhalten. Um 1850 errichtet. | 34085070 |
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| Sickter Straße 9 52° 14′ 48″ N, 10° 39′ 15″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Eingeschossiger Fachwerkbau auf Natursteinsockel, zur Straße mit massiver Traufwand, unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, traufständig, am Nordgiebel mittels Zungenmauer an das nördliche Stallgebäude angebunden, am Südgiebel an die Einfriedung. Mauerwerk aus Kalkstein-Werksteinen, Südgiebel und hofseitig Sichtfachwerk mit verputzten Gefachen, mehrere Torfahrten mit Ziegelmauerwerk verschlossen, breite Schleppgauben im Dach, in der Mitte Zwerchhaus mit Ladeluke. | 34085160 |
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| Sickter Straße 9 52° 14′ 50″ N, 10° 39′ 13″ O |
Scheune | Langgestreckter, zweigeschossiger Massivbau unter Walmdach in Linkskremperdeckung, giebelständig zur Hoffläche, im Osten über eine Garage an das nördliche Stallgebäude angebunden, im Westen an die Einfriedung, am Nordgiebel versetzter Garagenanbau. Lagig geschichtetes Bruchsteinmauerwerk mit Eckquadern, Türen- und Fensterfaschen aus Werkstein, kleine liegende ovale Öffnungen unter der Dachtraufe, Längseinfahrt durch ein Stichbogenportal im Südgiebel, dieser mit Schopfwalm und symmetrischer Fensteranordnung, dazwischen Bautafel mit Datierung 1855. | 34085116 |
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| Sickter Straße 9 52° 14′ 48″ N, 10° 39′ 11″ O |
Stall | Langgestreckter, eineinhalbgeschossiger Massivbau unter Satteldach in Krempziegeldeckung, traufständig die Hoffläche nach Westen abschließend, mit dem Südgiebel an ein flaches Nebengebäude angebunden. Verputztes Bruchsteinmauerwerk, Fenster- und Türenfaschen steinsichtig aus Werksteinen, die mittlere Torfahrt als Ziegelportal mit Staffelblendgiebel und Datierung 1882, die flankierenden Öffnungen, heute teilweise vermauert, als Stichbogenportale aus Ziegelmauerwerk, aus Ziegeln auch die vier Zwerchgiebel mit Ladeluken. 1882 errichtet. | 34085094 |
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| Sickter Straße 9 52° 14′ 49″ N, 10° 39′ 14″ O |
Stall | Langgestreckter, zweigeschossiger, teilunterkellerter Massivbau unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, giebelständig zur Straße, traufständig zum Hof, dessen Fläche er nach Norden abschließt, an der Südostecke über ein Zwischenmauerstück angebunden an das Wohn-/ Wirtschaftsgebäude, Westgiebel über eine Garage angebunden an die Steinscheune. Quadermauerwerk auf Kellersockel, Fensterfaschen aus Werkstein, hofseitige Quereinfahrt unter Stichbogen, Ostgiebel mit Ochsenaugen-Fenster, daher wohl mit der Steinscheune errichtet. Um 1855 errichtet. | 34085138 |
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| Sickter Straße 9 52° 14′ 46″ N, 10° 39′ 15″ O |
Einfriedung | Reste der Einfriedungsmauer von ca. 2 Metern Höhe, aus lagig geschichteten Kalkstein-Hausteinen, an der Hofeinfahrt in zwei Torpfeiler aus Quadern einbindend. Im 19. Jh. errichtet. | 34085182 |
Hauptstraße 19, 21
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Hauptstraße 19 52° 14′ 57″ N, 10° 39′ 3″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Hausteinsockel unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung, traufständig zur Hauptstraße, giebelständig zum Glue Winkel, freistehend. Beide Dachgiebel mit Ziegelbehang, Ostgiebelseite fachwerksichtig, Westgiebel und rückwärtige Traufseite vollständig mit Schablonenschiefer verkleidet. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, symmetrisches Gefüge an der fachwerksichtigen Straßenfassade. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. | 34084810 |
|
| Hauptstraße 21 52° 14′ 57″ N, 10° 39′ 4″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger, unterkellerter Werksteinbau unter Satteldach in Hohlziegeldeckung, traufständig, am Ostgiebel mit einer Ziegelmauer an das Nachbarhaus angebunden. Hausteinmauerwerk mit Werksteinsockel, Werksteinfaschen und profilierten Sohlbänken, gegliedert durch Ecklisenen, Geschossbänder und bandartiges Giebelgesims. Eingang hofseitig mittig mit Vortreppe, darüber Bauinschrift mit Datierung 1875. | 34084833 |
Hauptstraße 23, 25
- ID 33966498
- Straßenbildwirksame Fachwerk-Baugruppe zweier regional typischer Wohnhäuser vom Anfang des 19. Jh.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Hauptstraße 23 52° 14′ 55″ N, 10° 39′ 10″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig, freistehend in lockerer Straßenrandbebauung, beide Giebel abgesehen vom Unterstock mit Krempziegelbehang. Unterstock teilweise massiv erneuert. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung mit leichter Vorkragung des Oberstocks auf beiden Traufseiten, die nach Absatz gerundeten Balkenköpfe und die Füllhölzer bilden zusammen mit dem Schwellbalken des Oberstocks ein durchlaufendes Profil. | 34084857 |
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| Hauptstraße 25 52° 14′ 55″ N, 10° 39′ 11″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau unter Halbwalmdach in Betonsteindeckung, traufständig, freistehend in lockerer Straßenrandbebauung, Westgiebel bis auf den Unterstock mit Ziegelbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung, Unterstock seit den 1980er Jahren an Nordfassade und Ostgiebel massiv ersetzt und mit optischem Fachwerk verkleidet. | 34084880 |
Kirchhof Cremlingen
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Im Dorfe 13 52° 14′ 54″ N, 10° 39′ 7″ O |
St. Michael-Kirche | Saalkirche mit bündigem, gerade schließendem Chor auf Bruchsteinsockel unter Satteldach in Linkskremperdeckung und leicht eingezogener, querrechteckiger Westturm unter Satteldach mit achteckiger Laterne und geschweifter Haube in Schieferdeckung, freistehend im südlichen Bereich des Kirchhofs mit Zugang zum Turm von der Straße Im Dorfe. Verputztes Bruchsteinmauerwerk, steinsichtig belassen sind Kantenquader aus Elmmuschelkalk, Traufgesims und die Fenstereinfassungen, ebenso der Sockel mit Karniesprofil. Spätromanischer Turm mit rundbogigen Schallöffnungen im Glockengeschoss. Das Schiff ist flachgedeckt, der durch einen Rundbogen abgetrennte Chor rippengewölbt, Chorgewölbe und Laibung des Triumphbogens sind mit spätgotischer Rankenmalerei versehen, im östlichen Gewölbefeld thront Christus als Weltenrichter, auf dem Schlussstein ein gekröntes Haupt. Von der äußeren Chorwand stammt ein heute im Inneren angebrachtes Kalksteinrelief mit Kreuzigungsgruppe von 1478(i). | 34084954 |
Weitere Bilder |
| Im Dorfe 13 52° 14′ 55″ N, 10° 39′ 7″ O |
Kirchhof | Leicht erhöhtes Gelände des Kirchhofs mit Stützmauern im Westen und Norden, Einfriedung im Osten und Zuwegung zum zentral aufgestellten Gefallenenehrenmal. | 34084978 |
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| Im Dorfe 52° 14′ 55″ N, 10° 39′ 7″ O |
Kriegerdenkmal | Für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs angelegtes lateinisches Tatzenkreuz aus Sandstein mit jeweils zwei schwarzen niedrigen Stelen mit Namensinschriften. | 34085000 |
Abbenrode
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Bostengarten 4 52° 15′ 4″ N, 10° 43′ 30″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Langgestreckter zweistöckiger, teilunterkellerter Fachwerkbau auf hohem Quadersockel unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung, Anklapp am Westgiebel mit großer Torfahrt unter Pultdach unter Krempziegeldeckung, giebelständig zum Rodeweg, freistehend in lockerer Straßenrandbebauung. Westliche Giebelseite vollständig mit Krempziegeln behängt, Ostgiebel außer Unterstock mit Ziegelbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit einfachem Fachwerkgefüge, das Symmetrie am Wohnteil herstellt mittels Streben in den Eckfeldern und seitlich der beiden Mittelachsen, ursprünglich von der Südseite erschlossen, wovon noch eine Inschriftentafel mit Nennung des Bauherrenpaars und des Baujahrs 1858 in Brüstungsfeld des Oberstocks zeugt. Nach einem Brand errichtet. | 34084690 |
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| Eichtwete 6 52° 14′ 57″ N, 10° 43′ 27″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, Anklapp am Nordgiebel unter Pultdach, traufständig zur westlich anschließenden Gartenfläche und zum Richtweg im Osten, freistehend, am Südgiebel Krempziegelbehang außer am Unterstock. Fachwerk in Stockwerkzimmerung, symmetrisches Gefüge unter Verwendung von Streben in den Außenfeldern und an den Flanken der Mittelachsen mit dem Haupteingang. Nachträglich um vier Gefache nach Süden verlängert. Westseite seit 2010 mit Holzverschalung. Um 1857 errichtet. | 34084714 |
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| Mühlenweg 52° 14′ 45″ N, 10° 43′ 26″ O |
Windmühle | Die Bockwindmühle war 1864 oder 1881 von Helmstedt nach Abbenrode versetzt worden. Die Nutzung erfolgte bis 1980. Erneuerungen 1995 und 2022. | 34084738 |
Weitere Bilder |
| Rodeweg 3 52° 14′ 57″ N, 10° 43′ 29″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Quadersockel unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, freistehend, giebelständig in offener Straßenrandbebauung, zurückgesetzt. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung mit einfachem, eine symmetrische Hoffassade bildenden Gefüge, mittige Eingangsdiele auf der Südseite, biedermeierlich dekorierte Bautafel über dem Eingang. Nach 1857 errichtet. | 34084763 |
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| Rodeweg 11 52° 15′ 0″ N, 10° 43′ 28″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Langgestreckter zweistöckiger, teilunterkellerter Fachwerkbau auf hohem Bruchsteinsockel unter Halbwalmdach, im Westen angebunden an Fachwerkscheune, giebelständig in offener Straßenrandbebauung. Hoher Bruchsteinsockel mit Kellern auf ganzer Länge an der Müllertwete und am Ostgiebel, dazu massiver Unterstock von zwei Achsen Länge und Breite, Fachwerk in Stockwerkzimmerung. Im Westen nachträglich zweistöckiger Stallanbau mit Unterstock aus Ziegelmauerwerk und Oberstock in Fachwerk unter Satteldach in Krempziegeldeckung bei niedrigerer Firsthöhe. 1811 errichtet. | 34084787 |
An den Eichen 4
- ID 33966278
- Fachwerkbaugruppe mit Wohnhaus, Wirtschaftsgebäude und Brunnen aus der ersten Hälfte des 19. Jh. Frühere Pfarrhof der Kirche.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| An den Eichen 4 52° 14′ 54″ N, 10° 43′ 30″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger, teilunterkellerter Fachwerkbau auf Natursteinsockel unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, freistehend, traufständig zum Platz vor der Kirche giebelständig zur Straße, Westgiebel vollständig mit Linkskremperbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, symmetrisches Gefüge mit eng stehenden Ständern und mittiger Eingangstür, die Fledermausgaube wurde 1992 aufgesetzt. 1771 errichtet. | 34084624 |
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| An den Eichen 4 52° 14′ 54″ N, 10° 43′ 32″ O |
Stall | Eingeschossiger Fachwerkbau unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung, traufständig, mit zugesetzter Quereinfahrt im Osten. Nachträglich nach Norden erweitert, segmentbogiges Tor im Westen mit zwei Torflügeln. Errichtet vor 1821, erweitert vor 1844. Heutige Nutzung als Künstlerwerkstatt. | 34084646 |
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| An den Eichen 4 52° 14′ 54″ N, 10° 43′ 30″ O |
Brunnen | Runde Einfassung aus Bruchsteinmauerwerk, eingebunden in die Garteneinfriedung, mit kuppelförmigem Ziergitter abgedeckt. Im 19. Jh. errichtet. | 34084668 |
Kirchhof Abbenrode
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| An den Eichen 52° 14′ 55″ N, 10° 43′ 31″ O |
Peter-Paul-Kirche | Rechteckige Saalkirche unter Satteldach in Hohlziegeldeckung und querrechteckiger Westturm unter Satteldach mit achtseitiger Laterne in Schieferdeckung. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquadern, an der Nordostecke Stein mit Jahreszahl 1473 in Minuskelinschrift. Im Schiff je drei rundbogige Fenster auf jeder Seite sowie eines in der Ostwand von einer Erneuerung im 19. Jahrhundert. Gotische Spitzbogenfenster sind zugesetzt in der Südwand des Schiffes erhalten, das Spitzbogenportal in der Nordwand neben dem Turm zugesetzt mit dem Grabstein des Pastors Johannes Jacobus Bosse (gest. 1729) und seiner Gattin. Einfach gestuftes neuromanisches Westportal gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingebrochen. Auf der Laterne Wetterfahne von 1745(i). Zur bauzeitlichen Ausstattung gehören zwei Figuren der Kirchenpatrone Petrus und Paulus. | 34084578 |
Weitere Bilder |
| An den Eichen 52° 14′ 56″ N, 10° 43′ 31″ O |
Kirchhof | Leicht erhöhtes Gelände des Kirchhofs, eingefasst von einer niedrigen Bruchsteinmauer, mit Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege in Form eines Findlings. | 34084602 |
Destedt
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| An der Oberburg 52° 14′ 22″ N, 10° 42′ 40″ O |
Kriegerdenkmal | Der Obelisk, umgeben von einer halben Rundmauer, wurde für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet. | 34085231 |
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| An der Oberburg 7 52° 14′ 22″ N, 10° 42′ 41″ O |
Epiphaniaskirche | Rechteckiger Saalbau unter Satteldach in Ziegeldeckung, Westturm mit quadratischem Unterbau und zwei achteckigen Obergeschossen unter Helm in Schieferdeckung. Bruch- und Werksteinbau auf Hausteinsockel mit Ziegelzierfriesen unter der Dachtraufe, das Schiff mit je fünf großen spitzbogigen Fenstern. Ostportal zugesetzt, das Hauptportal in der Westwand des Turmes ist durch drei Gewändesäulen gegliedert, die über schaftringartigen Kapitellen in wulstige Archivolten überführt werden, darüber Okulus mit Sechspassfüllung, am Oktogongeschoss große Steintafel mit Baujahrangabe 1840. Das Innere wurde 1963–1967 purifiziert, es blieb die Ausstattung, die aus dem Vorgängerbau übernommen wurde, ein Epitaph für Heinrich VII. von Veltheim auf Destedt-Oberburg (gest. 1577) und seine Frau Elisabeth, ein Epitaph für Anna von Veltheim, geb. von Salder von 1631 und ein Taufstein von 1640. In der Sakristei wird eine vom Vorgängerbau stammende Inschrift aufbewahrt, in der Joachim von Veltheim als Stifter und 1601 als Baujahr genannt werden. | 34085205 |
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| Destedter Hauptstraße 2 52° 14′ 20″ N, 10° 42′ 16″ O |
Stall | Langgestreckter, eingeschossiger Massivbau unter Halbwalmdach in Hohlpfannendeckung, traufständig zur Hemkenroder Straße, freistehend. Verputztes Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung und Werksteineinfassungen, halbgeschossig über die Dachtraufe ragende Zwerchhäuser gliedern die Westfassade in vier Abschnitte. Von der mittigen Längsdurchfahrt zeugen nach Umbau in den 1950er Jahren noch die Torfahrten in den Giebeln. Heute Haus der Vereine. | 34085524 |
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| Destedter Hauptstraße 7 52° 14′ 19″ N, 10° 42′ 25″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel, teilweise unterkellert, unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung, giebelständig, freistehend in lockerer Straßenrandbebauung, mit Anbau am Ostgiebel und an der östlichen Südseite, mittig erschlossen. Westgiebel im Unterstock massiv aus Bruchsteinmauerwerk, Oberstock und Dachgiebel mit Schieferbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, einfaches Gefüge mit zwei Gefache übergreifenden Streben im Unterstock und stockwerkshohen Streben im Oberstock. Um 1840 errichtet. | 34085545 |
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| Destedter Hauptstraße 20 52° 14′ 17″ N, 10° 42′ 24″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger Fachwerkbau auf hohem Bruchsteinsockel unter Satteldach in Betonziegeldeckung mit Halbwalm über dem Westgiebel, traufständig, im Osten angebunden an eine Scheune, in lockerer Straßenrandbebauung. Fachwerk in Stockwerkzimmerung, Oberstock vorkragend über Balkenköpfen der Unterstockdecke mit abgesetzter Rundung und profilierten Füllhölzern, Schwellbalken des Oberstocks mit Kantenfasen, gefüllt mit Rundstäben, und mit inschriftlicher Angabe des Richtfests am 29. April 1623, in den Brüstungsfeldern des Oberstocks Fußwinkelhölzer. Der östliche, sieben Gefache lange Wirtschaftsteil mit Däle springt gegenüber dem Wohnteil im Westen im Unterstock merklich zurück, der vorkragende Oberstock wird hier daher zusätzlich von gekrümmten abstehenden Knaggen gestützt. Ladeluke im Oberstock erhalten. | 34085570 |
Schloss Destedt (Oberburg Destedt)
- ID 33966328
- Die „Oberburg Destedt“ besteht neben dem Schloss aus dem 17. Jh. aus mehreren Wirtschafts- und Nebengebäuden sowie den Parkflächen. Das Schloss geht zurück auf die bereits 1430 zerstörte Wasserburg. Joachim Ludolf von Veltheim ließ auf dem bis dahin landwirtschaftlich genutzten Areal die Schlossanlage errichten. Seine Nachkommen ließen weitere Gebäude errichten.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| An der Oberburg 5 52° 14′ 23″ N, 10° 42′ 38″ O |
Schloss Destedt | Zweigeschossiger Massivbau auf hohem Kellergeschoss mit Mittelrisalit an der Südseite und zweigeschossigen, jedoch niedrigeren, kurzen Seitenflügeln unter Walmdächern in Linkskremperdeckung, traufständig. Der östliche Seitenflügel ist angebunden an den Ostflügel der Hofbebauung. Hofseite elfachsig mit Gliederung durch Kolossalpilaster und Festons auf Höhe der Geschossgrenze, markant vorspringender, dreiachsiger Mittelrisalit, mit doppelter, geschwungener Freitreppe, Hauptportal mit Rustikapfeilern und Segmentgiebel, im Frontispiz des Risalits lorbeerumkränzte Kartusche mit ausführlicher Bauinschrift von 1693 zwischen den Wappen Joachim Ludolfs von Veltheim und seiner Gemahlin Helene von Bibow. Gartenfront verputzt, ohne Werksteingliederungen, mit Terrasse und doppelter Freitreppe. Parkseitiger Festsaal mit Kaminen und Stukkaturen von Giacomo Perinetti, Nebenräume mit neogotischer Wandgliederung. Im Stil des Barock nach den Plänen des Architekten Johann Balthasar Lauterbach errichtet. | 34085252 |
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| An der Oberburg 5 52° 14′ 22″ N, 10° 42′ 39″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweigeschossiger Massivbau unter Satteldach in Linkskremperdeckung mit Walm über dem Südgiebel, traufständig, im Norden angebunden an den östlichen Seitentrakt des Schlosses, im Westen im Anschluss an den abgeschrägten Südgiebel anbindend Südflügel der Schlosshofumbauung. Bruchsteinmauerwerk mit Werksteinfaschen, Fenster größtenteils mit Entlastungsbögen aus Backstein, an den Straßenseiten unverputzt, hofseitig mit gelbem Putz und weißen Umrandungen der Fenster, Türen und der segmentbogigen Torfahrt. Am Nordende hofseitig Wappenstein mit Jahreszahl 1831. 1740 errichtet. | 52096329 |
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| An der Oberburg 5 52° 14′ 21″ N, 10° 42′ 39″ O |
Stall | Eingeschossiger Massivbau unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig, im Osten an den Ostflügel, im Westen an den östlichen Torpavillon angebunden und damit Teil der südlichen Schlosshofbebauung. Bruchsteinmauerwerk mit Werksteinfaschen, straßenseitig unverputzt, hofseitig mit gelbem Putz und weißen Umrandungen der Öffnungen. Um 1740 errichtet. | 34085388 |
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| An der Oberburg 5 52° 14′ 21″ N, 10° 42′ 38″ O |
Pavillon | Eingeschossiger Massivbau unter Mansarddach in Linkskremperdeckung, im Osten angebunden an Schlosshofrandbebauung, im Westen frei zur Hofeinfahrt. Gelb verputztes Bruchsteinmauerwerk mit weißen Fensterumrahmungen, profiliertes hölzernes Traufgesims, Mansarde mit je zwei Gauben mit Bogendach an den freien Seiten. Um 1750 errichtet. | 34085277 |
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| An der Oberburg 5 52° 14′ 21″ N, 10° 42′ 37″ O |
Pavillon | Eingeschossiger Massivbau unter Mansarddach in Linkskremperdeckung, im Westen angebunden an Wirtschaftsgebäude, im Osten frei zur Hofeinfahrt. Gelb verputztes Bruchsteinmauerwerk mit weißen Fensterumrandungen, profiliertes hölzernes Traufgesims, Mansarde mit je zwei Gauben mit Bogendach an den freien Seiten. Um 1750 errichtet. | 34085299 |
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| An der Oberburg 5 52° 14′ 27″ N, 10° 42′ 43″ O |
Palmenhaus | Teilmassives, ursprünglich dreiteiliges Gebäude, nach Abriss des linken Seitenflügels um 1920 auf nunmehr T-förmigem Grundriss, bestehend aus nach Süden ausgerichteten Baukörper mit verglaster Giebelfront und niedrigeren Seitenflügel aus Bruchsteinmauerwerk unter Satteldach an der östlichen Traufseite, ursprünglich Teil eines umgenutzten Schafstall. Vorgelegt ein von Werksteinen eingefasstes, ursprünglich als Springbrunnen dienendes Bassin. Der Giebel des südwärts orientierten Baukörpers ist einem antiken Tempel nachempfunden mit seitlichen Pilastern, Gebälk und Frontispiz, darin zwei Wappen und Jahreszahl 1872. Dreiteilige Glasfront mit zweiflügeliger Tür und zwei gusseisernen Zwischenpfosten, die als schlanke, teilweise kannelierte Säulen mit korinthischen Kapitellen aufgefasst sind. 1872 erbaut. | 34085321 |
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| An der Oberburg 5 (Am Gutspark / Parkstraße) 52° 14′ 27″ N, 10° 42′ 38″ O |
Park | Der Landschaftsgarten nördlich des Schlosses Destedt weist seine historische Grundgestaltung mit wertvollem Baumbestand, Gedenksteinen, Brücken, einem Rundweg und einer Teichanlage auf. Der Baumbestand setzt sich aus ausländischen, vor allem amerikanischen Baumarten, zusammen. Auf dem sogenannten Pflaumenberg im Nordwesten eine Grotte. Westlich vom Schloss sind Reste des ehemaligen französischen Gartens erhalten. Ursprünglich 1765 angelegt. Der Park gehört zum Landschaftsschutzgebiet Rittergutspark Destedt. | 34085343 |
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| An der Oberburg 5 52° 14′ 20″ N, 10° 42′ 33″ O |
Einfriedung | Bruchsteinmauer von 1760 mit mehreren, von schlanken Pfosten eingefassten Einfahrten. | 34085366 |
Unterburg Destedt
- ID 33966346
- Vierseitige, großräumige Gutsanlage der Familie von Veltheim mit geschlossener Dreiflügelanlage im Westen und drei freistehenden Wohn-/ Wirtschaftsbauten als östliches Gegenstück, wobei das Verwalterwohnhaus den Ostflügel stellt. Durchfahrt zwischen West- und Osthälfte der Hofbebauung zu Wirtschaftsgebäuden, Reitplatz und Teich im Norden mit Einfahrt im Süden von der Destedter Hauptstraße. Mauereinfriedung des gesamten Geländes im Norden und Westen mit Einfahrt von der Lindenallee. Gutshof. Durch die Teilung der Familienlinien entstanden in Destedt auch zwei Adelssitze.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Destedter Hauptstraße 1 52° 14′ 21″ N, 10° 42′ 24″ O |
Wohnhaus | Langgestreckter zweigeschossiger Massivbau, bestehend aus unterkellertem, erhöhtem, an beiden Traufseiten vorspringendem Mittelteil von sieben Achsen Länge unter Walmdach und zwei vierachsigen Seitenflügeln unter Satteldach, Deckung jeweils mit Krempziegeln, traufständig zur Hoffläche, die er nach Osten begrenzt, freistehend. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquadern und Werksteinfaschen, über den Fenstern flachgiebelige und segmentbogige Entlastungsbögen in Backstein, hof- und gartenseitig zweiarmige Freitreppe mit mittigem Kellerzugang. 1803 errichtet. Heute Gutsverwaltung. | 34085410 |
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| Destedter Hauptstraße 1 52° 14′ 22″ N, 10° 42′ 23″ O |
Speicher | Eingeschossiger Massivbau unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig, freistehend, Neubauflügel im Norden. Bruchsteinmauerwerk mit Kantenquadern und Tor-, Tür- sowie Fenstereinfassungen aus Werkstein, darüber giebel- oder segmentförmige Überfangbögen, zwei stichbogige Quereinfahrten. Kennzeichen des Gebäudes ist eine Sonnenuhr an der Westkante der Südseite, die durch ein Uhrwerk ergänzt wurde. Erbaut um 1815. | 34085479 |
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| Destedter Hauptstraße 1a 52° 14′ 21″ N, 10° 42′ 22″ O |
Stall | Eingeschossiger Massivbau unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig, im Westen angebunden an einen kurzen Mauerabschnitt mit Torpfosten, sonst freistehend im Süden des Gutshofes. Moderner pultgedeckter Anbau aus Backstein am Westgiebel. Hofseitig zwei Zwerchhäuser mit Ladeluken, Fenster mit Sohlbänken und Segmentbogenstürzen aus Backstein. Um 1840 errichtet. | 34085433 |
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| Trift 2 52° 14′ 21″ N, 10° 42′ 19″ O |
Stall | Langgestreckter, zweigeschossiger Massivbau unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig zur Straße und zur westlichen Hoffläche des Gutes, dessen Südflügel er bildet. Über den Dachtraufen langgestreckte hölzerne Trockengauben unter Pultdach. Bruchsteinmauerwerk mit Werksteineinfassungen der Fenster. Als Kuhstall mit Kornboden errichtet, später Hühnerstall. | 34085456 |
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| Trift 2, 4 52° 14′ 22″ N, 10° 42′ 17″ O |
Wirtschaftsgebäude | Eingeschossiger Massivbau unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig zum Gutshof, in der Flucht der Straßenfassade an Nord- und Südflügel angebunden, mit diesen zusammen die westliche Gutshofhälfte umschließend. Zum Südflügel mit niedrigerer Firstlinie vermittelt ein Schopfwalm am Südgiebel. Bruchsteinmauerwerk mit ehemals drei Querdurchfahrten, von denen zwei ganz oder teilweise verschlossen wurden. Tor-, Tür- und Fensteröffnungen mit Werksteinfaschen. Hofseitig massives Zwerchhaus über der mittleren Durchfahrt mit in Backstein erneuertem Giebel. | 52097528 |
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| Trift 4 52° 14′ 23″ N, 10° 42′ 18″ O |
Wirtschaftsgebäude | Eingeschossiger Massivbau unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig zum Gutshof, mit dem Westgiebel zur Straße, in dessen Flucht nach Süden der Westflügel der dreiflügeligen Anlage anbindet, von der die Westhälfte des Gutshofes umschlossen wird. Geschlossener Vorschauer unter Pultdach an der Nordseite, Bruchsteinmauerwerk mit Tür- und Fenstereinfassungen aus Werkstein, hofseitig Quereinfahrt. Das als Scheune errichtete Gebäude wurde 1955/56 zum Kuhstall umgebaut und bis 1966 als solcher genutzt, nach einem Brand 1996 im Osten um ein Drittel gekürzt und mit neuem Ostgiebel aus Bruchsteinmauerwerk geschlossen, heute Werkstatt des Gutes. Im westlich anschließenden Bullenstall heute eine Pferdeklinik. | 52097640 |
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| Trift / Lindenallee 52° 14′ 30″ N, 10° 42′ 15″ O |
Einfriedung | Hohe Bruchsteinmauer zur Einfriedung des Geländes der Unterburg im Norden und Westen mit Hofeinfahrten mit Torpfeilern im Norden und Westen, im Süden kurze Mauerabschnitte zwischen zwei Scheunen mit Torpfeilern. | 34085502 |
Gardessen
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Am Sandbach 2 52° 15′ 30″ N, 10° 42′ 31″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger, teilweise unterkellerter Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Satteldach in Hohlziegeldeckung mit Halbwalm über dem freistehenden Nordgiebel, giebelständig, Westflügel einer geschlossenen dreiseitigen Hofanlage. Die westliche Traufseite bis auf den Sockel mit Ziegelbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung mit Streben in den Eckfeldern und seitlich der mittleren drei Felder. Moderne Fachwerklaube unter ziegelgedecktem Walmdach. Um 1800 errichtet. | 34085595 |
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| Martinsweg 1 52° 15′ 33″ N, 10° 42′ 36″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf verputztem Werksteinsockel, teilunterkellert, unter Halbwalmdach in Hohlziegeldeckung, traufständig, zurückgesetzt in einer lockeren vierseitigen Hofbebauung, freistehend. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung, orthogonales Gefüge mit Streben in den Eckfachen und seitlich der Mittelachse, die den Eingang enthält, eine Inschriftentafel mit Nennung des Bauherrenehepaars und des Baujahrs 1854 im mittleren Brüstungsfeld sowie einer dreiteiligen Fenstergruppe im Oberstock. Die hölzerne Eingangslaube ist ein Neubau von 1993. | 34085620 |
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| Roter Berg 4a 52° 15′ 29″ N, 10° 42′ 36″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweigeschossiger Fachwerkbau auf hakenförmigem Grundriss mit Längsdurchfahrt im Westgiebel unter Satteldächern, teils in Hohlziegel, teils in Linkskremperdeckung, freistehend. Fachwerk mit Ziegelausfachung, beide Dachgiebel mit Linkskremperbehang, am Nordgiebel vermutlich bauzeitlich. Steintafel mit Bauinschrift am Nordgiebel. 1890 errichtet. | 34085712 |
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| Roter Berg 10 52° 15′ 31″ N, 10° 42′ 40″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Werksteinsockel mit Keller unter der Stube zur Straße unter Satteldach in Hohlpfannendeckung, traufständig, freistehend, mit modernen Anbauten an Nordost- und Südwestgiebel, letzterer an Stelle eines Stalls. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung, im nördlichen Teil rekonstruiert. Vor 1755 errichtet. | 34085736 |
Kirchhof Gardessen
- ID 33966363
- Eine Kirche hat es in Gardessen wohl spätestens seit dem frühen 13. Jh. gegeben. Spoliensteine zeigen auf, dass 1472 wohl am Ort der heutigen Kirche ein steinerner Bau gestanden hat, der aber 1792 ersetzt wurde. 1802 wurde der Glockenturm, 1899 bis 1900 die heutige Kirche errichtet. Die Gruppe hat die ID 33966363.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Martinsweg 7 52° 15′ 32″ N, 10° 42′ 39″ O |
Kirche | Hakenförmige Saalkirche mit zwei Flügeln, die sich an der abgeschrägten nordöstlichen Ecke in eine diagonal gestellte polygonale Apsis öffnen, unter Satteldächern mit Deckung in Doppelmuldenfalzziegeln, das Zeltdach der Apsis mit Deckung aus Turmfalzziegeln und Bibern. Sakristeianbau westlich der Altarapsis. Im Westen querrechteckiger Glockenturm unter achteckigem Spitzhelm in Schieferdeckung. Kirchenschiffe aus lagigem Hausteinmauerwerk mit Werksteinkanten auf abgeschrägtem Sockel mit profiliertem Traufgesims, auf dem Traufrinnen aufliegen. Der zur Durchgangsstraße gerichtete Südgiebel ist symmetrisch mit Werksteinportal, Gesimsen, Fenstern und Kreuzrelief gegliedert. Westturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Kantenquadern und Fenstern mit Werksteinfassungen, vor dem Westportal kleine Eingangshalle mit Relief- und Inschriftendekor und Giebelspitzenaufsatz mit Steinkreuz. Im Inneren flachgedeckt mit Balkendecke, vermalt durch Adolf Quensen. Die Kanzel steht an der Nordwand der Vierung, die durch Rundbögen von West- und Südflügel geschieden wird. Kanzel und Altar aus Kalkstein in neuromanischem Stil. Die Saalkirche aus der Zeit um 1899/1900 ist wohl in Anlehnung an die Wallfahrtskirche in Küblingen mit ihrer Haken- bzw. winkligen Form errichtet worden. Ausstattung noch weitgehend erhalten. | 34085644 |
Weitere Bilder |
| Martinsweg 7 52° 15′ 32″ N, 10° 42′ 40″ O |
Kirchhof | Kirchhof mit Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege | 34085668 |
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| Martinsweg 7 52° 15′ 31″ N, 10° 42′ 39″ O |
Kriegerdenkmal | Das eingezäunte Kriegerdenkmal dient der Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. | 34085690 |
Hemkenrode
Kirchhof Hemkenrode
- ID 33966380
- Historischer Ortskern mit ev.-luth. Pfarrkirche, Gelände des Kirchhofs und Kriegerdenkmal. Erstmals 1329 erwähnt, wobei die bauliche Substanz sehr viel älter ist.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
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|---|---|---|---|---|
| Am Glockengarten 52° 13′ 40″ N, 10° 42′ 17″ O |
Kirche | Saalkirche mit bündigem Rechteckchor und leicht eingerücktem, querrechteckigen Westturm sowie Vorhalle mit neugotischem Nordportal im Norden, sämtlich unter Satteldach in Linkskremperdeckung, das Turmdach mit achteckigem Dachreiter unter glockenförmiger Haube in Schieferdeckung. Freistehend, mit der westlichen Traufseite des Turms und der Vorhalle an die Einfriedung des Kirchhofs angebunden. Baumaterial ist geschlämmtes Bruchsteinmauerwerk, der Turm mit kantig vorspringendem Sockel und Kantenquadern, am westlichen Ende des Schiffs stützt die Südwand ein schräger Pfeiler, der bis an die Dachtraufe reicht, Traufgesims mit Kehlprofil aus Werkstein. Die drei spitzbogigen, mit Maßwerk ausgesetzten Fenster je Langseite wurden 1878 eingesetzt, drei schmale gotische Spitzbogenfenster mit gemeinsamer Innennische sind in der Ostwand des Chors erhalten, Baujahr 1448(i) auf der Stirnseite ihrer Sohlbank. Der Turm (12. Jh.) besitzt im Glockengeschoss rundbogige Biforien an Süd- und Nordseite und eine rechteckige Öffnung an der Westseite. Im Inneren ist das Schiff flachgedeckt und der rippengewölbte Altarraum durch runden Scheidbogen vom Schiff getrennt. Zur Ausstattung gehört ein mittelalterlicher Taufstein aus Elmkalkstein. | 34085784 |
Weitere Bilder |
| Am Glockengarten 52° 13′ 40″ N, 10° 42′ 17″ O |
Kirchhof | Der Kirchhof liegt erhöht an der Dorfstraße und wird dort durch eine Stützmauer aus Hausteinmauerwerk gesichert. Neben alten Baumbestand auch ein Kriegerdenkmal. | 34085808 |
Hordorf
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
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|---|---|---|---|---|
| Bäckerstraße 5 52° 17′ 29″ N, 10° 39′ 19″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger Fachwerkbau unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung, giebelständig zur Bäckerstraße, traufständig zum Kirchweg, östliches und westliches Dachgiebeltrapez sowie Oberstock des Westgiebels mit Linkskremperbehang, freistehend in lockerer Straßenrandbebauung, Zugang hofseitig. Querdielenhaus mit stark verändertem Gefüge, Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung, auf der Nordseite blieb von der Torfahrt der Sturzbalken mit Inschrift erhalten, die das Bauherrenehepaar und das Baujahr 1821 nennt. | 34085876 |
Kirchhof Hordorf
- ID 33966396
- Gelände des Kirchhofs mit Gefallenendenkmal für die Kriegstoten und Vermissten beider Weltkriege. An der Ostseite niedrige Mauereinfriedung. Der Ort wurde bereits 1299 urkundlich erwähnt. Eine Vorgängerkirche bestand vermutlich, wurde jedoch durch den heutigen Bau ersetzt.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
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|---|---|---|---|---|
| Bäckerstraße 52° 17′ 27″ N, 10° 39′ 19″ O |
Kirche St. Marien | Saalkirche mit kurzem, annähernd quadratischem Schiff und eingezogenem, niedrigeren rechteckig geschlossenen Chor sowie querrechteckigem Turm im Westen, jeweils unter Satteldach in Ziegeldeckung, Ostgiebel des Kirchenschiffs aus Fachwerk mit Schieferbehang. Geschlämmtes Mauerwerk aus Findlingen und Elmkalkbruchsteinen mit Quadern an den Turmkanten und großformatigen Hausteinen an den Kanten von Schiff und Chor, an der Nordseite zugesetztes Spitzbogenportal, Reste zugesetzter Spitzbogenfenster in den Außenmauern des Schiffs, das seit dem 19. Jh. durch große rundbogige Fenster belichtet wird. In der Ostwand des Chores ein vermauertes dreiteiliges Fenster mit ausgezogener Mittelbahn. Glockengeschoss des Turms mit rundbogigen Fenstern und Biforien mit Außenanschlag. Zur Ausstattung gehört ein hölzerner Kruzifix aus dem frühen 14. Jh. Vom Vorgängerbau sind zwei einzelne romanische Kapitelle überliefert. An der nördlichen Turmaußenwand Epitaphien für Pastor Christoph Dransfeld (gest. 1728) und für die Gattin des Pastors Johann Conrad Otto Dransfeld (gest. 1729). | 34085830 |
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| Bäckerstraße 52° 17′ 28″ N, 10° 39′ 18″ O |
Kirchhof | Das Gelände des Kirchhofs ist mit einer niedrigen Mauer eingefriedet. Auf dem Gelände ein Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen der beiden Weltkriege. | 34085854 |
Klein Schöppenstedt
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Im Altdorf 20 52° 15′ 11″ N, 10° 36′ 42″ O |
Kirche | Saalkirche aus verputztem Bruchsteinmauerwerk unter Satteldach in Ziegeldeckung mit eingezogenem, quadratischen Chorturm aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit Kantenquadern unter quer ausgerichteten Satteldach in Schieferdeckung, westliche Turmwand und Dachgiebel in Fachwerk mit Schieferbehang, im Glockengeschoss zwei rundbogige Schallöffnungen auf den vier Seiten. Nach Süden ragt ein Leichenhaus in Fachwerkbauweise hervor, sein Satteldach in Ziegeldeckung hat eine niedrigere Trauf- und Firsthöhe als das Schiff, Dachgiebel mit senkrechtem Bretterbehang. Die stichbogigen Fenster in Schiff und Chor wurden im 18. Jh. eingebrochen, als auch Reparaturen am Turm notwendig geworden waren. 1805 wurde die Rundapsis abgebrochen, deren Dachgiebelanschlag an der Ostwand des Turmes erkennbar ist. Fachwerk des Leichenhauses in Stockwerkzimmerung mit vorkragendem Oberstock über Balkenköpfen mit abgesetzter Viertelkreiskehle und Volutenknaggen mit Rundstab und Schräge, die unter dem Dachüberstand wiederkehren, Schwellbalken des Oberstocks mit stilisiertem Laubstab, Brüstungsfelder mit regelmäßiger Reihe von Fußstreben. Auf dem Kirchhofgelände ein Denkmal zur Erinnerung an die Gefallenen beider Weltkriege. Im 13. Jh. errichtet und vor 1650 um eine Vorhalle ergänzt. Nicht gewöhnliche Chorturmkirche. 1805 Rundapsis beseitigt. | 34085901 |
Weitere Bilder |
| Im Altdorf 21 52° 15′ 11″ N, 10° 36′ 43″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Walmdach in Ziegeldeckung, freistehend. Westliche Hälfte mit traufseitigem Eingang, Däle und Stube zur Straße in Fachwerk in Stockwerkzimmerung, Oberstock auskragend über einfach gerundeten Balkenköpfen und Füllhölzern des Unterstocks sowie Knaggen mit einem Profil aus Viertelstab und langem Karnies. Schwellbalken des Oberstocks mit Psalmspruchinschrift, Andreaskreuze in den Brüstungsfeldern. Östliche Hälfte in Geschosszimmerung mit leicht gekrümmter Strebe, Ostgiebel und zwei Gefache mit Ziegelausfachung erneuert, Längseinfahrt im Ostgiebel. Um 1650 errichtet. | 34086632 |
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| Schöppenstedter Turm 1 52° 15′ 2″ N, 10° 35′ 37″ O |
Wohn- und Geschäftshaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf hohem Natursteinsockel unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig, freistehend. Kunststoffbehang an den Giebeln, Straßenfassade überputzt, dreigeschossiger Treppenturmanbau unter Satteldach vor der Mittelachse der Südseite sowie Veranda-ähnlicher Anbau, östlich anschließend zweigeschossige Erweiterung in Ziegelbauweise aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, westlich anschließend moderner flacher Ziegelanbau, fachwerksichtig nur an der westlichen Hälfte der Rückseite. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, symmetrische Fassadengliederung von sieben Achsen Breite mit mittigem Eingang, darüber Steintafel mit steigendem Braunschweiger Löwen und Jahres 1664. Im Inneren haben sich zahlreiche bauzeitliche und historische Ausstattungselemente wie Treppen, Fußböden, Lambrien etc. erhalten. Errichtet um 1750. Ursprünglich als Gaststätte errichtet. | 34084929 |
Weitere Bilder |
Schandelah
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
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| Am Alten Friedhof 3 52° 16′ 16″ N, 10° 41′ 18″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Quadersockel unter Schopfwalmdach in Hohlziegeldeckung, traufständig, zurückgesetzt. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung, symmetrisches Fachwerkgefüge mit Streben in den Außenfeldern und seitlich der drei Mittelachsen, Durchgangsdiele, Haupteingang auf der Südseite mit Vortreppe und schmiedeeisernem Vordach um 1900, Haustüre in spätklassizistischer Rahmung, darüber Inschriftenstein mit Datierung 1858 und Bauherrschaft. 1858 errichtet. 1900 kleinere Ergänzungen. | 34085924 |
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| Hordorfer Straße 1 52° 16′ 11″ N, 10° 41′ 21″ O |
Scheune | Ein- und zweistöckige Fachwerkscheune auf verputztem Sockel aus Naturstein und Ziegel unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung mit hofseitiger Längsdurchfahrt, traufständig, freistehend, beide Dachgiebel mit Linkskremperbehang. Die Scheune ist übereck auch durch eine hofseitige Torfahrt erschlossen. Auf dem Sturzbalken im Ostgiebel sind die Namen des Bauherrenpaars und des Baujahrs 1843 angegeben. | 34085948 |
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| Hordorfer Straße 12 52° 16′ 15″ N, 10° 41′ 21″ O |
Scheune | Eingeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, traufständig mit zwei Querdurchfahrten zur östlich liegenden Hoffläche, im Osten angebunden an Nordflügel der Hofbebauung. Nördlicher Dachgiebel mit Linkskremperbehang. Hofseitig vorkragendes Zwerchhaus mit Ladeluke auf Eisenstütze. Um 1820 errichtet. | 34086110 |
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| Im Winkel 5 52° 16′ 7″ N, 10° 41′ 20″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweigeschossiger, langgestreckter Bruchsteinbau auf Quadersockel unter Satteldach, überwiegend in Krempziegeldeckung, angebunden an den Westgiebel eines älteren, vier Achsen langen, zweistöckigen Fachwerkbaus unter Satteldach in Linkskremperdeckung, giebelständig zur Straße, traufständig zur Hoffläche, freistehend. Fachwerkwohnhaus in Stockwerkzimmerung bei teilweise massiv erneuertem Unterstock, Zugang von Norden über Vortreppe, Haustür nach Original rekonstruiert. 1890(i) datierter Bruchsteinbau im Wohnteil unterkellert, Wirtschaftsteil mit Tür-, Tor- und Fenstereinfassungen aus Werkstein. | 34086135 |
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| Im Winkel 6 52° 16′ 7″ N, 10° 41′ 17″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau unter Satteldach in dunkler Falzziegeldeckung, traufständig, freistehend, Westgiebel mit Behang aus Schieferplatten. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung bei streng symmetrischer Gliederung mit einem dreiachsigen Risalit in der Mitte der Fassade, der sich über der Dachtraufe als Zwerchhaus fortsetzt. Gefüge aus eng stehenden Ständern und Streben in den Eckfeldern und zur Hervorhebung des Mittelrisalits. Eingang in der Mittelachse mit vorgelegter Treppe und bauzeitlicher Haustür. Um 1870 errichtet. | 34086160 |
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| Kleiberg 1 52° 16′ 15″ N, 10° 41′ 31″ O |
Schule | Zweigeschossiger, unterkellerter Ziegelbau auf hohem Werksteinsockel unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig, freistehend in lockerer Straßenrandbebauung. Symmetrische Fassadengliederung mit schmalem Eingangsrisalit, der mit einem Giebelzwerchhaus über die Dachtraufe hinausragt. Je zwei stichbogige Fenster werden in der Erdgeschossfassade mit einem Überfangbogen zusammengefasst, im OG verkröpft sich über die Fensterbögen ein abgekragtes Wandrelief. Mittelrisalit mit spitzbogig gerahmtem Wandfeld im OG mit bekrönendem Kreuz, über dem Eingang das Baujahr 1896. Wandfläche durch gelbfarbige Ziegelbänder und einen geschosstrennenden Fries gegliedert. Innenausstattung teilweise erhalten. Nutzung durch den Kulturverein. | 34086185 |
Weitere Bilder |
| L 633 / K 144 52° 17′ 46″ N, 10° 42′ 8″ O |
Meilenstein | 1,5 m hoher Obelisk auf einem Sockel wurde im 19. Jahrhundert errichtet. | 34086209 |
Hordorfer Straße 4
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
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|---|---|---|---|---|
| Hordorfer Straße 4 52° 16′ 13″ N, 10° 41′ 23″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger, teilweise unterkellerter Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, traufständig zur Hoffläche, zurückgesetzt, freistehend, Westgiebel bis auf den Unterstock mit Behang aus Biberschwanzziegeln, Ostgiebel mit Linkskremperbehang. Nordwand des Unterstocks in Ziegelbauweise erneuert, wobei die nordwestliche Ecke des Unterstocks von vorneherein aus Bruchsteinmauerwerk bestand. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, Gefüge weitgehend symmetrisch mit Streben in den Eckfeldern und seitlich der beiden Mittelachsen, in der auch der Eingang liegt. Schwellbalken des Oberstocks mit inschriftlicher Datierung 1818. Für den Pfarrer errichtet. | 34085971 |
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| Hordorfer Straße 4 52° 16′ 13″ N, 10° 41′ 23″ O |
Speicher | Kleiner zweigeschossiger Fachwerkbau auf Werksteinsockel unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig zur Hoffläche, giebelständig zur Straße, hier mit Krempziegelbehang bis auf das EG, zurückgesetzt. Fachwerk in Geschosszimmerung mit einfachem Gefüge. Um 1820 errichtet. | 34085995 |
Kirchhof Schandelah
- ID 33966413
- Bestehend aus Kirche St. Georg, Kirchhof und Kriegerdenkmal. Ursprünglich aus dem 14. oder 15. Jh., wegen Baufälligkeit 1875 durch neugotischen Bau ersetzt.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
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|---|---|---|---|---|
| Hordorfer Straße 8 52° 16′ 14″ N, 10° 41′ 23″ O |
St.-Georgs-Kirche | Neugotische Saalkirche mit Querschiff mit eingezogener polygonaler Ostapsis und eingezogenem querrechteckigen Westturm, Satteldächer in Krempziegeldeckung, halbiertes Zeltdach der Apsis in Schieferdeckung, Standort in der Mitte des Kirchhofs, seit 2000/01 mit dem südlichen Querschiff an einen Gemeindehausneubau angebunden. Quaderbau nach hochgotischem Schema mit Strebepfeilern an den Mauerkanten, spitzbogigen Maßwerkfenstern und Okuli in den Querschiffgiebeln mit Fischblasenmotiv. Im Winkel zwischen nördlichem Querschiff und Chorjoch ein niedriger fensterloser Sakristeibau unter Walmdach in Ziegeldeckung. Westturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquadern und neugotischem Westportal mit Blendmaßwerk im Bogenfeld sowie Maßwerkfenstern im EG, im Glockengeschoss bauzeitliche spitzbogige Schallöffnungen erhalten. Im Inneren gewölbt, die neugotische Ausstattung ist nahezu vollständig erhalten ebenso die figürliche und ornamentale Vermalung von 1901/02 in der Apsis und im Schiff. Aus dem Vorgängerbau stammt ein Kalksteinrelief des Gekreuzigten mit Stifter aus dem 15. Jht. Nach Plänen von Friedrich Uhlmann 1875 errichtet. Der Turm stammt noch aus dem 14./15. Jh. | 34086042 |
Weitere Bilder |
| Hordorfer Straße 8 52° 16′ 14″ N, 10° 41′ 22″ O |
Kirchhof | Erhöht liegendes Gelände des Kirchhofs mit Stützmauer aus Werksteinen und mittiger Treppe zur Hordorfer Straße sowie Wegverbindung zur Jürgensstraße. | 34086066 |
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| Hordorfer Straße 8 52° 16′ 14″ N, 10° 41′ 22″ O |
Kriegerdenkmal | Das aus drei gemauerten Elementen bestehende Mahnmal erinnert an die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. | 34086088 |
Schulenrode
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| An der Kirche 5 52° 14′ 13″ N, 10° 40′ 49″ O |
St. Georg-Kirche | Kleiner Saalbau mit gerade schließendem Chor unter Satteldach in Ziegeldeckung mit Dachreiter über dem Westgiebel unter achtseitigem Helm in Schieferverkleidung, freistehend in der Mitte des Kirchhofs. Teilweise geschlämmtes Bruchsteinmauerwerk, an den Ecken Quader, auf der Südseite des Schiffs zwei spitzbogige Biforien, auf der Nordseite zwei erneuerte rundbogige Fenster, der stumpf an den Eckverband des älteren Schiffs angeschobene Chor mit rundbogigen Doppelfenstern im Süden und Osten, im Norden ein einfaches Rundbogenfenster. Im Inneren runder Chorbogen mit Schmiegenkämpfer in der Laibung. 1962 wurden im Chorraum spätgotische Rankenmalereien unter einer schadhaften Vermalung von Adolf Quensen freigelegt. Zur Ausstattung gehört ein von dem Braunschweiger Hans Markgreve signiertes und 1474 datiertes Schnitzretabel sowie ein Taufstein von 1658. Veränderungen am Chor fanden im 13. und 14. Jh. statt. | 34086332 |
Weitere Bilder |
| Sickter Weg 13, 13a 52° 14′ 16″ N, 10° 40′ 43″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweigeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel mit höherer zweistöckiger Erweiterung am Ostgiebel, beide unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig, durch An- und Neubauten in der Nachbarschaft heute in geschlossener Straßenbebauung. Kernbau des 17. Jh. aus Fachwerk in Geschosszimmerung an der Straßenfassade, an der Gartenseite in der Mitte des 18. Jh. in Stockwerkzimmerung erneuert, hier auskragender Oberstock über einfach profilierten Balkenköpfen und Füllhölzern, im Unterstock gekrümmte Strebe. Im Inneren Natursteinwände aus der Erbauungszeit. Erweiterung Ende des 19. Jh. aus Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung mit Torfahrt am Ostende und offenem Vorschauer unter Schleppdach. Bauzeitliche Haustür erhalten. | 34086357 |
An der Kirche 2
- ID 33966447
- Weitgehend aus dem 18. und 19. Jh. und gehört zu den bedeutendsten überlieferten Hofanlagen, da sowohl Erscheinungsbild als auch Innenraumgefüge noch erhalten sind.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| An der Kirche 2 52° 14′ 14″ N, 10° 40′ 47″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Natursteinsockel unter Satteldach mit westlichem Halbwalm in Linkskremperdeckung, giebelständig zur Straße An der Kirche, traufständig zum Hof und zur Straße Lindenbergweg, am Westgiebel angebunden an den ehemaligen Pferdestall. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit auskragendem Oberstock an der Hofseite, wobei Deckenbalkenköpfe und Füllhölzer des Unterstocks und Schwellbalken des Oberstocks der acht östlichen Gefache ein durchgehendes, mit einem Viertelwulst profiliertes Stockgesims bilden. Der älteste Hausteil ist auf dem Schwellbalken 1724 datiert. Nach Westen im 19. Jh. Erweiterung um fünf Gefache, nördliche Fassade in Backstein teilerneuert. Es ist vermutlich eines der ältesten Gebäude Schulenrodes. | 34086282 |
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| An der Kirche 2 52° 14′ 13″ N, 10° 40′ 48″ O |
Scheune | Langgestrecktes Fachwerkgebäude mit eingeschossigem Scheunenteil im Osten und zweistöckigem Stallteil im Westen auf niveauaugleichendem Quadersockel unter Halbwalmdächern in Hohlfalzziegeldeckung. Scheune mit hofseitiger überdachter Längsdurchfahrt, die zum Hof eine weite Öffnung aufweist. Straßenseitige Torfahrt mit Bauinschrift auf dem Sturzbalken, datiert 23. Mai 1856(i), Dachgiebel mit Ziegelbehang. Halbkeller am östlichen Giebel. Fachwerk mit verputzter Natursteinausfachung in Stockwerkzimmerung. Fenster und Türblätter der zahlreichen Luken und Eingänge bauzeitlich erhalten. | 34086256 |
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| An der Kirche 2 52° 14′ 14″ N, 10° 40′ 47″ O |
Stall | Zweigeschossiger Backsteinbau auf Quadersockel unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig, am Ostgiebel an das Wohnhaus angebunden und zusammen mit diesem den Hofraum nach Norden begrenzend. Geschossgrenze durch Deutsches Band markiert, hofseitig segmentbogige Torfahrt, Türen und Fenster mit bauzeitlichen Verschlüssen. Inschriftentafel mit den Initialen des Bauherrenehepaars und des Baujahrs 1923 mittig im OG. | 34086308 |
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| An der Kirche 2 52° 14′ 13″ N, 10° 40′ 48″ O |
Schuppen | Der eingeschossige Fachwerkschuppen auf einem Natursteinsockel unter einem Schleppdach wurde an die Scheune angebaut. | 45899277 |
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| An der Kirche 2 52° 14′ 13″ N, 10° 40′ 47″ O |
Anbau | Eingeschossige Remise als Anbau an der Nordwestecke des Pferdestalls, Fachwerk auf Natursteinsockel und mit verputzter Bruchsteinausfachung, Schleppdach in Stalldachverlängerung, Linkskrempereindeckung | 34086697 |
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| An der Kirche 2 52° 14′ 13″ N, 10° 40′ 47″ O |
Pflaster | Unregelmäßige Hofpflasterung mit Elmkalksteinen. | 52179154 |
Weddel
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
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| Bauernstraße 10 52° 16′ 14″ N, 10° 37′ 35″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweigeschossiger Fachwerkbau auf hohem Bruchsteinsockel, teilweise unterkellert, unter Satteldach in Krempziegeldeckung, traufständig, freistehend in lockerer Straßenrandbebauung. Fachwerk mit durchlaufenden Ständern im Außenwandgefüge, die Eichenbalken mit dem dendrochronologisch bestimmten Fälljahr 1756(d). Vierständerbau mit vier Fach langem Wirtschaftsteil mit Vorschauer und Diele, schmalen Seitenschiffen und breitem Pferdestall im Westen und an der Südseite leicht zurückspringend Querdiele mit ausgefachten Fachwerkwänden sowie zweigeschossiges, vier Fach langes Kammerfach in Geschosszimmerung mit Aufsprung. Im Dachwerk aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind Fichtenbalken von 1746(d) verbaut, Dachgiebel in Fachwerk mit Ziegelausfachung. | 34086720 |
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| Bauernstraße 17a 52° 16′ 14″ N, 10° 37′ 33″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweigeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, giebelständig, zur Straße weisender Dachgiebel mit Krempziegelbehang, freistehend in lockerer Straßenrandbebauung. Im Norden acht Fache langer Wirtschaftsteil mit Vorschauer und zweiflügeligem Tor, Sturzbalken mit Inschrift, die Bauherrenehepaar und Baujahr 1801 nennt, Fachwerk mit durchlaufenden Ständern im Außenwandgefüge, im Süden an beiden Traufseiten zurückspringendes Kammerfach mit Eingangsdiele in Stockwerkzimmerung, kleine Anbauten im Westen und Süden. | 34086381 |
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| Bauernstraße 19, 19a 52° 16′ 13″ N, 10° 37′ 28″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Langgestreckter, zweistöckiger Fachwerkbau unter Halbwalmdach in Hohlziegeldeckung, traufständig, zurückgesetzt, freistehend, Ziegelbehang am östlichen Dachgiebel und am Westgiebel. Unterstock im westlichen Drittel, ursprünglich als Stall genutzt, in Massivbauweise und verputzt. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, einfaches Gefüge mit wenigen zwei Gefache übergreifenden Streben. Um 1780 errichtet. | 34086405 |
Kirchhof Weddel
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Kirchstraße 52° 16′ 16″ N, 10° 37′ 17″ O |
Christuskirche | Spätmittelalterlicher rechteckiger Saalbau unter steilem Satteldach in Krempziegeldeckung mit Sakristeianbau auf der Südseite unter Satteldach und eingezogenem, neugotischen Westturm von 1895 unter achtseitigem Spitzhelm in Schieferdeckung, im Norden moderner Gemeindesaals auf dem Grundriss eines Quadrats, das mit einer abgeschnittenen Spitze an das Kirchenschiff angebunden ist. Bruchsteinmauerwerk mit Kantenquadern, am Turm in lagiger Schichtung, am modernen Anbau verputzt. Fenster des Schiffs wohl im 18. oder frühen 19. Jh. erneuert, bauzeitliches Fensterpaar in der Ostwand des geraden Chorschlusses erhalten. Das Baujahr 1391 überliefert eine Inschrift am südöstlichen Eckstein des Traufgesimses. Über dem Westportal des Turms prangt dessen Baujahr 1895 in römischer Zahlschrift. Beim Bau des Gemeindesaals von 1985/86 wurde auf die Verwendung regionaltypischer Materialien geachtet, die Deckung des Satteldachs besteht aus Linkskremperziegeln. Zur Ausstattung gehört ein klassizistischer Kanzelaltar, der anlässlich der Erweiterung des Kirchenraums nach Norden vor das mittlere Fenster der Südwand umgesetzt wurde. Unter den musealisierten Gegenständen auf dem Kirchenboden ein Uhrwerk von 1669. | 34086538 |
Weitere Bilder |
| Kirchstraße 52° 16′ 16″ N, 10° 37′ 17″ O |
Kirchhof | Gelände des Kirchhofs mit Obelisk als Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. | 34086563 |
Bauernstraße 22, 23
- ID 33966464
- Gruppe aus zwei dreiseitigen Hofanlagen mit Fachwerkgebäuden aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, jeweils bestehend aus einem zurückgesetzten traufständigen Wohn-/ Wirtschaftsgebäude, einem langgestreckten Stallgebäude an der westlichen Grundstücksgrenze und einer Scheune mit Querdurchfahrten an der Straße.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Bauernstraße 22 52° 16′ 12″ N, 10° 37′ 23″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger, unterkellerter Fachwerkbau auf Natursteinsockel unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung, traufständig zur Hoffläche, deren südliche Begrenzung er bildet, zurückgesetzt, freistehend, Giebel mit Linkskremperbehang. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung mit massiv aus Backstein errichtetem Unterstock im ehemaligen Stallteil in der westlichen Haushälfte. Über dem Haupteingang mit neoklassizistischer Haustür Inschriftentafel mit Bauherrenehepaar und Baujahr 1857. | 34086429 |
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| Bauernstraße 22 52° 16′ 13″ N, 10° 37′ 22″ O |
Scheune | Fachwerkbau auf Quadersockel unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig mit seitlicher Durchfahrt zum Hof und mittiger Quereinfahrt, Fachwerk mit Ziegelausfachung, durch die westlichen drei Fache ohne Streben wurde nachträglich die Anbindung an die Nachbarscheune hergestellt. Um 1860 errichtet. | 34086450 |
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| Bauernstraße 22 52° 16′ 12″ N, 10° 37′ 22″ O |
Stall | Zweistöckiger Fachwerkbau unter Satteldach in Krempziegeldeckung, traufständig zur Hoffläche, diese nach Westen begrenzend, im Norden an Scheune angebunden. Fachwerk in Stockwerkzimmerung, Unterstock großenteils mit Natursteinquadern und Backsteinen massiv erneuert, Holztüren und -tore erhalten. Um 1850 errichtet. | 38492528 |
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| Bauernstraße 23 52° 16′ 12″ N, 10° 37′ 21″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger, teilunterkellerter Fachwerkbau auf Quadersockel unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig zur Hoffläche, die er nach Süden begrenzt, zurückgesetzt, freistehend bis auf die winklige Anbindung des Stallgebäudes am westlichen Ende der Nordfassade. Fachwerk mit überputzten Ziegelsteingefachen in Stockwerkzimmerung. Einfaches Gefüge, der westliche Stallteil um 1990 zu Wohnzwecken umgebaut. 1877 errichtet. | 34086471 |
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| Bauernstraße 23 52° 16′ 13″ N, 10° 37′ 21″ O |
Scheune | Fachwerkbau auf Hausteinsockel mit seitlicher Durchfahrt zum Hof und mittiger Querdurchfahrt unter Halbwalmdach in Hohlziegeldeckung, traufständig an der Straße, das Grundstück auf ganzer Breite nach Süden abschließend, hofseitig Vorschauer. Um 1890 errichtet. | 34086495 |
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| Bauernstraße 23 52° 16′ 12″ N, 10° 37′ 20″ O |
Stall | Eingeschossiger, langgestreckter Massivbau aus Ziegelmauerwerk unter Satteldach in Krempziegeldeckung, traufständig zum Hof, den er nach Westen abschließt, im Süden an die Scheune, im Norden an das Wohnhaus angebunden. Segmentbogige Tür- und Fensteröffnungen an der Hofseite, im Westen teilweise mit Krempziegelbehang. Um 1890 errichtet. | 34086517 |
Ehemalige Baudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
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| Destedt Destedter Hauptstraße 34 52° 14′ 16″ N, 10° 42′ 32″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Vermutlich um 1600 errichtetes zweigeschossiges Fachwerkgebäude unter einem Satteldach. 2012 mit Genehmigung beseitigt und aus dem Denkmalverzeichnis gestrichen. | ||
| Gardessen Vor dem Eichberge 1 52° 15′ 33″ N, 10° 42′ 27″ O |
Schule | Um 1880 errichtetes zweigeschossiges Ziegelgebäude mit Mittelrisalit und Loggia und Zwerchhaus. 1992 aus dem Denkmalverzeichnis gestrichen. | ||
| Bauernstraße 17 52° 16′ 13″ N, 10° 37′ 32″ O |
Wohnhaus | Das Fachwerkgebäude wurde aus Vahlberg-Berklingen hierher transloziert und dabei erheblich verändert, so dass es 2001 aus dem Denkmalverzeichnis gestrichen wurde. | ||
| Kirchstraße 16 52° 16′ 17″ N, 10° 37′ 15″ O |
Wohn- und Verwaltungsgebäude | Das sog. Paul-Gerhardt-Haus wurde 1890 im Norden als Ziegelgebäude und im Süden als Fachwerkgebäude ausgeführt. 1993 wurde es aus dem Denkmalverzeichnis gestrichen. | ||
| Schapener Straße 9 52° 16′ 12″ N, 10° 37′ 14″ O |
Hofanlage | Die dreiseitige Hofanlage wurde 2023 aus dem Denkmalverzeichnis genommen. | ||
| Schandelah Sandbachstraße 52° 16′ 3″ N, 10° 41′ 19″ O |
Brücke | 1872 errichtete Gewölbebrücke für die Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg aus Quadermauerwerk. 2001 aus dem Denkmalverzeichnis entfernt. | ||
| Schandelah Sandbachstraße 1, 1A bis 1C 52° 16′ 11″ N, 10° 41′ 22″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Um 1850 wurde das rechtwinklige Gebäude auf einem Werksteinsockel unter einem Satteldach mit Querdurchfahrt errichtet. 1995 aus dem Denkmalverzeichnis gestrichen. | ||
| Schulenrode Sickter Weg 22 52° 14′ 17″ N, 10° 40′ 42″ O |
Wohnhaus | Auf Grund der Veränderungen an dem Fachwerkgebäude wurde es 2020 aus dem Denkmalverzeichnis gestrichen. |
Kein Baudenkmal: Sendeanlage Cremlingen-Abbenrode
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
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| K 148 52° 17′ 32″ N, 10° 43′ 28″ O |
Sendeanlage | Der 1962 errichtete Sender Cremlingen-Abbenrode aus drei Masten in Höhe von 188 Metern, 137 Metern und 99 Metern dienten vor allem dem Deutschlandfunk für die Verbreitung des Programms. 1978 wurde der 137-Meter-Mast nur noch zur Reserve vorgehalten. Zum Jahresende 2015 wurde die gesamte Anlage abgeschaltet. Eine Aufnahme in das Denkmalverzeichnis wurde anschließend erwogen, dann aber Mitte 2016 verworfen. | 44850830 |
Weitere Bilder |
Weblinks
Commons: Baudenkmale in Cremlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien