Liste der Baudenkmale in Hedeper
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In der Liste der Baudenkmale in Hedeper sind die Baudenkmale der niedersächsischen Gemeinde Hedeper und ihrer Ortsteile aufgelistet. Der Stand der Liste ist der 9. März 2026. Die Quelle der Baudenkmale und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen.

Allgemein
In den Spalten befinden sich folgende Informationen:
- Lage: die Adresse des Baudenkmales und die geographischen Koordinaten. Kartenansicht, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Baudenkmale ohne Koordinaten mit einem roten Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmale ohne Bild sind mit einem blauen Marker gekennzeichnet, Baudenkmale mit Bild mit einem grünen Marker.
- Bezeichnung: Bezeichnung des Baudenkmales
- Beschreibung: die Beschreibung des Baudenkmales. Unter § 3 Abs. 2 NDSchG werden Einzeldenkmale und unter § 3 Abs. 3 NDSchG Gruppen baulicher Anlagen und deren Bestandteile ausgewiesen.
- ID: die Objekt-ID des Baudenkmales
- Bild: ein Bild des Baudenkmales, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Baudenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden:

Hedeper
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Hüteweg 15 52° 3′ 54″ N, 10° 40′ 34″ O |
Windmühle | Dreigeschossige, massive, polygonale Erdholländerwindmühle auf dem Kegelberg westlich von Hedeper, verputztes Ziegelmauerwerk, errichtet 1900. Erneuerung der hölzernen Kappe 1976(i) laut Wetterfahne, der Flügelpaare samt Bruststücken 2000 und 2002. Mahlwerk im Inneren funktionsfähig erhalten, Haubendrehanlage 2019 rekonstruiert. | 34093467 |
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| Kirchweg 52° 3′ 58″ N, 10° 40′ 47″ O |
St. Martin-Kirche | Saalbau aus Kalksteinquadern mit dreiseitigem Chorschluss unter Satteldach mit Hohlziegeldeckung und bündig anschließender, querrechteckiger Westturm aus verputztem, lagig versetztem Bruchsteinmauerwerk unter achteckigem Helmdach mit Schieferdeckung sowie Leichhaus mit Südgiebel unter Satteldach vor dem Eingang am westlichen Ende des Langhauses. Turmobergeschoss mit unterschiedlich großen stichbogigen Schallöffnungen, im Norden ein korbbogiger Eingang. Bis auf den Turm Neubau mit Rundbogenfenstern sowie zwei Rundfenstern mit Plattenmaßwerk im Chorscheitel und an der südlichen Chorlängsseite, dazu kleine Vierpassöffnungen in den Schrägwänden, sämtlich mit Glasmalerei ausgestattet wie auch das Rundbogenfenster der nördlichen Chorwand. Giebelseite der südlichen Vorhalle mit Rundbogenportal im Stil der niedersächsischen Spätromanik gegliedert. Inneres flachgedeckt, Orgelempore und Orgel der Ausstattung von 1901 übernommen. | 34093492 |
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| Lange Straße 5 52° 3′ 59″ N, 10° 40′ 47″ O |
Schule | Zweigeschossiger, rechteckiger Ziegelbau auf Natursteinsockel aus roten Sandsteinquadern unter Satteldach mit Linkskremperdeckung, giebelständig, freistehend. Einachsiger Mittelrisalit mit Haupteingang, gekuppelten Fenstern im OG und Baujahrtafel dazwischen, symmetrische Abfolge segmentbogiger Fenster, horizontale Gliederung durch Deutsches Band und Leiste auf Konsolfries unter der Traufe. | 34093516 |
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| Lange Straße 7 52° 3′ 56″ N, 10° 40′ 59″ O |
Scheune | Fachwerkbau mit seitlicher, zum Teil offener Längsdurchfahrt auf hohem Quadersockel unter Schopfwalmdach mit Linkskremperdeckung, giebelständig, beiderseits angebunden an traufständige Nebengebäude, östlicher Dachgiebel und westliche Giebelseite mit Linkskremperbehang, seitliche Torfahrt am westlichen Ende. Fachwerk mit Lehmziegelausfachung, Inschrift mit Bibelspruch, Name des Bauherrn und Baujahr 1839 (i) auf dem straßenseitigen Sturzbalken. | 34093540 |
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| Schölke 8 52° 3′ 56″ N, 10° 40′ 44″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger Fachwerkbau auf Natursteinsockel unter Satteldach mit Linkskremperdeckung, traufständig, im Westen angebunden an einen Erweiterungsbau von 1840, nach Osten über ein Fachwerk-Hoftor an eine Remise und die giebelständige Scheune des Nachbargrundstücks, Dachgiebel mit Krempziegelbehang. Grundschwelle straßenseitig nachträglich mit Backsteinen unterfüttert. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit leichter Auskragung, profiliertes Zierbrett vor dem Schwellbalken des Oberstocks, Abbundzeichen. Quererschließung hofseitig. | 34093563 |
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| Schulzenberg 6 52° 3′ 53″ N, 10° 40′ 54″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger Fachwerkbau unter Schopfwalmdach mit Linkskremperdeckung, traufständig, freistehend, Natursteinsockel zum Ausgleich der Hanglage, Westgiebel vollständig unter Ziegelbehang, östlicher Dachgiebel mit senkrechtem Bretterbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, rasterförmiges Gefüge mit Streben in den Eckgefachen. Quererschlossen, bauzeitlicher Türrahmen mit Oberlicht und Vordach mit Ziergitter jeweils mit gotischen Maßwerkmotiven. | 34093587 |
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| Seinstedter Straße 25 52° 3′ 57″ N, 10° 41′ 1″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger Fachwerkbau mit teilweise massiv in verputztem Bruchstein errichtetem EG unter Satteldach mit schmalen Schleppgauben und steilem Walm über dem Westgiebel in Krempziegeldeckung, giebelständig zur Straße, OG mit Ziegelbehang auf abgeschrägter Unterkonstruktion. Am Ostgiebel Erweiterungsbau des 19. Jh., zweigeschossig auf Kellersockel aus Bruchstein, Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, unter Satteldach mit Krempziegeldeckung, aus der Flucht nach Norden vorspringend. Wohnhaus einer dreiflügeligen Hofanlage mit östlich angebundener Scheune. Keller des Anbaus und massive Wände des Vorderhauses dienen dem Ausgleich des nach Süden ansteigenden Geländes, wobei ein Teil der nördlichen Erdgeschosswand abgeböscht ist, womöglich Hinweis auf ein ehemaliges Steinwerk. Hofseitige Erdgeschosswand des Altbaus in Fachwerk mit Ziegelausfachung erneuert. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit beiderseits auskragendem Oberstock, Deckenbalkenzone mit profiliertem Zierbrett verkleidet, Knaggen unter dem Dachüberstand mit Schräge-Wulst-Schräge-Profil. Symmetrisches Gefüge mit Fußbändern in den Brustfeldern und K-Streben in den Eckfeldern des OG sowie seitlich des Mittelfelds, die gleichen Bänder und Streben auf der Nordseite auch im EG. Abbundzeichen. Außermittiger Zugang hofseitig mit absetzender Vortreppe. Gründerzeitlicher Türrahmen mit Oberlicht und Haustür erhalten. | 34093611 |
Wetzleben
Semmenstedter Straße 2
- ID 33967239
- Ehemals landwirtschaftlich genutzte Hofanlage, bestehend aus zwei L-förmig angeordneten Fachwerkbauten, einem Wohnhaus und einer Längsdurchfahrtscheune, beide Mitte des 19. Jh. errichtet. Einfahrt östlich des Wohnhauses und mittlerer Teil der Hoffläche mit erhaltener Pflasterung.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Semmenstedter Straße 2 52° 4′ 10″ N, 10° 42′ 36″ O |
Scheune | Langgestreckter eingeschossiger Fachwerkbau mit teilweise offener seitlicher Längsdurchfahrt auf mehrlagigem Natursteinsockel unter Satteldach mit Walm über dem Südgiebel und Schopfwalm nach Norden, traufständig, Straßenfassade mit Krempziegelbehang. Im Südgiebel neben der seitlichen Durchfahrt eine mittige zweite Torfahrt, beide mit Prellsteinen. Sturzbalken sowohl der nördlichen als auch der südlichen Durchfahrt mit inschriftlicher Nennung von Bauherrenehepaar und Baujahr 1856(i). | 34093757 |
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| Semmenstedter Straße 2 52° 4′ 11″ N, 10° 42′ 37″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger Fachwerkbau auf Natursteinsockel unter Halbwalmdach mit Ziegeldeckung, über einen eingeschossigen Anbau im Bauwich im Westen mit der Scheune verbunden und mit deren Nordgiebel fluchtend. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, einfaches symmetrisches Fachwerkgefüge, hofseitig mittig erschlossen. Straßenseitig eingeschossiger Anbau mit Balkon, Schieferverkleidung der Fassade sowie Fensterläden in den 1930er Jahren ergänzt. | 34093733 |
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Kirchstraße 1 52° 4′ 8″ N, 10° 42′ 39″ O |
St. Godehardi-Kirche | Kleine Saalkirche mit geradem Schluss unter Satteldach mit Krempziegeldeckung, im Westen eingezogener, querrechteckiger Turm unter achteckigem Helmdach mit Schieferdeckung, Eingang von Süden über eine Vorhalle unter Satteldach mit Krempziegeldeckung, freistehend inmitten des Kirchhofs in der Ortsmitte. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, Portale spitzbogig, Langhausfenster 1864 rundbogig erneuert. Langhaus und Vorhalle mit gleich profiliertem Traufgesims, dazu Traufenkragsteine, profiliert mit Birnstab zwischen Karniesen, Westturm mit über Schmiegenprofil abgesetzten Obergeschossen, flachbogige und spitzbogige Schallöffnungen. In der Turmstube die ältere der Zwillingsglocken in Form eines Zuckerhutes aus 1150. | 34093637 |
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| Hauptstraße 14 52° 4′ 6″ N, 10° 42′ 39″ O |
Schule | Zweigeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Satteldach mit Ziegeldeckung, Schopfwalm und Giebeltrapez mit Ziegelbehang an der Ostseite, Westgiebel vollständig mit Ziegeln behängt, traufständig, freistehend. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung, Deckenbalkenköpfe durch Zierbretter verhängt, einfaches Fachwerkgefüge, zum Teil mit gekuppelten Ständern und Streben, der Sockelversprung im östlichen Drittel zeigt eine nachträgliche Erweiterung an. Eingang traufseitig von der Hauptstraße. | 34093660 |
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| Schulstraße 1 52° 4′ 4″ N, 10° 42′ 38″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger Ziegelbau mit hohem Kellergeschoss auf Quadersockel unter Schopfwalmdach mit Ziegeldeckung und symmetrisch verteilten Gauben mit Trapezgiebeln, freistehend als westliche Begrenzung des nach Süden ansteigenden Hofgeländes, hofseitige Fassade symmetrisch gegliedert mit dezent vorspringendem Mittelrisalit mit Schopfwalmgiebel und Freigespärre. Aus den Flächen roten Ziegelmauerwerks stechen die Gliederungselemente in Werkstein heraus: Gesimse, Tür- und Fenstereinfassungen, Brüstungsfelder im OG, Fensterverdachungen am Risalit. Mittig erschlossen über vorgelegte zweiarmige Außentreppe, einläufige Außentreppe mit Podest über Kellereingang am Nordgiebel, überdachte Hochterrasse zum westlich anschließenden Garten. Inschriftlich 1893 datiert. | 34093684 |
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| Schulstraße 1 52° 4′ 3″ N, 10° 42′ 39″ O |
Scheune | Langgestreckter eingeschossiger Fachwerkbau mit zwei Querdurchfahrten auf niveauausgleichendem Sockel aus lagig versetztem Bruchstein und Quadern unter Satteldach mit Krempziegeldeckung, Schopfwalm über dem Ostgiebel und Ziegelbehang im Giebeltrapez, traufständig, freistehend, die Hoffläche nach Süden begrenzend, mit einem in die Hoffläche ragenden zweistöckigen Fachwerkanbau am östlichen Ende mit massiv in Ziegel erneuertem EG. Fachwerk mit Ziegelausfachung, rasterförmiges Gefüge mit wenigen Streben. | 34093710 |
Weblinks
Commons: Bilder zu den Baudenkmale in Hedeper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien