Liste der Baudenkmale in Uehrde
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In der Liste der Baudenkmale in Uehrde sind alle Baudenkmale der niedersächsischen Gemeinde Uehrde und der Ortsteile Barnstorf, Warle und Watzum aufgelistet. Die Quelle der Baudenkmale und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen. Der tand der Liste ist der 30. März 2026.

Allgemein
In den Spalten befinden sich folgende Informationen:
- Lage: die Adresse des Baudenkmales und die geographischen Koordinaten. Kartenansicht, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Baudenkmale ohne Koordinaten mit einem roten Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmale ohne Bild sind mit einem blauen Marker gekennzeichnet, Baudenkmale mit Bild mit einem grünen Marker.
- Bezeichnung: Bezeichnung des Baudenkmales
- Beschreibung: die Beschreibung des Baudenkmales. Unter § 3 Abs. 2 NDSchG werden Einzeldenkmale und unter § 3 Abs. 3 NDSchG Gruppen baulicher Anlagen und deren Bestandteile ausgewiesen.
- ID: die Objekt-ID des Baudenkmales
- Bild: ein Bild des Baudenkmales, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Baudenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden:

Uehrde
Semmenstedter Straße 3
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Semmenstedter Straße 3 52° 5′ 58″ N, 10° 45′ 51″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger Fachwerkbau unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig, freistehend mit niedrigerem und schmaleren zweistöckigen Anbau am Ostgiebel, dieser mit massivem Unterstock und Holzbehang am Oberstock unter Satteldach in Ziegeldeckung. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, Balkenzone des Unterstocks mit Brett verkleidet, Ausfachung durch zum Teil musterbildende Backsteine, rot geschlämmt, symmetrische Fassade mit gekuppelten Ständern und Streben an den Flanken der äußeren Fensterachsen. Im ausgehenden 18. Jh. errichtet. | 34105905 |
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| Semmenstedter Straße 3 52° 5′ 57″ N, 10° 45′ 51″ O |
Scheune | Hakenförmiger eingeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel mit seitlicher Querdurchfahrt unter Satteldach in Betonziegeldeckung, traufständig, freistehend mit Bauwich zum westlichen und zum östlichen Nachbargebäude, Dachgiebel mit Kunstschieferbehang. Quereinfahrt mit Rolltor am breiteren straßenseitigen Flügel erhalten, Westflügel mit nachträglich zugesetzter Längs- und Quereinfahrt. Einfaches Fachwerkgefüge mit Streben, dessen schwarze Fassung mit den rot geschlämmten Ziegelausfachungen kontrastiert. Initialen des Bauherrn Curds und Baujahr 1723 in gelbem Feld über der Quereinfahrt. | 34105929 |
Kirchhof
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Kirchstraße 52° 6′ 5″ N, 10° 45′ 54″ O |
Kirche („Zionskirche“) | Rechteckiger Saalbau aus Kalk-Bruchsteinmauerwerk unter Satteldach mit Ostwalm in Hohlpfannendeckung mit niedriger quadratischer Vorhalle unter Walmdach vor dem Südeingang und rechteckiger Westturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung an der Westseite unter Walmdach teils in Hohl-, teils in Krempziegeldeckung. Im Kern spätgotisches Schiff mit profilierter spitzbogiger Tür im Süden, 1785 umgebaut und mit stichbogigen Fenster versehen, datierbar mithilfe der Baujahrangabe im Schlussstein des Werksteinportals der Vorhalle. Westturm 1824 erneuert. 1895 und 1955 instand gesetzt. | 34105835 |
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| Kirchstraße 52° 6′ 4″ N, 10° 45′ 53″ O |
Kirchhof | Gelände des Kirchhofs mit Lindenallee vom Zugang an der Kirchstraße zum Kirchenportal. | 34105859 |
Barnstorf (Uehrde)
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Bistorfer Straße 1 52° 5′ 52″ N, 10° 48′ 27″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf hohem Bruchstein- und Quadersockel unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig, freistehend, der zur Hofeinfahrt weisende Nordgiebel mit Sichtfachwerk und Ziegelbehang am Dachgiebel, Südgiebel mit moderner Erweiterung in Fachwerk unter Flachdach. Symmetrische Fassaden, straßenseitig mit flachem Knickgiebel über der Mittelachse, hier vollständig unter Schlieferbehang, Hofseite fachwerksichtig, Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung, gekuppelte Ständer, Streben in den Eckfeldern und seitlich der Mittelachse. Ende des 18. Jh. errichtet. | 34105469 |
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| Bistorfer Straße 3 52° 5′ 49″ N, 10° 48′ 28″ O |
Kirche | Rechteckiger Saalbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit Quadern als Eckverstärkung unter Walmdach in Ziegeldeckung und Westturm von 1872 unter schiefergedecktem, ins Achteck überführten Zeltdach. Stichbogenfenster und zugesetzter Osteingang im 18. Jh. eingebrochen, bauzeitlicher Südzugang zugesetzt unter Putz erkennbar. Einer der nordöstlichen Ecksteine trägt eine Baujahrinschrift von 1511. Westturm auf unprofiliertem Werksteinsockel aus lagig geschichteten roten Sandsteinformaten mit Öffnungen mit Werksteinfassungen, darunter ein rundbogiges, einfach gestuftes Südportal und Rundbogenfenster, die Obergeschosse mit Ecklisenen und Rundbogenfries sowie gekuppelten rundbogigen Schallöffnungen. Baujahr 1872 auf Steintafel über dem Eingang vermerkt. | 34105597 |
Weitere Bilder |
| Bistorfer Straße 3 52° 5′ 49″ N, 10° 48′ 27″ O |
Kriegerdenkmal | 1920 errichtetes Mahnmal mit zwei Metalltafeln, die durch eine Säulen- und Bogengestaltung eingerahmt werden. | 34105621 |
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| Soltaustraße 1 52° 5′ 54″ N, 10° 48′ 26″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau mit massivem EG aus teils verputztem Bruchsteinmauerwerk unter Halbwalmdach in Linkskremperdeckung, traufständig, im Osten mit jüngerem Erweiterungsbau, massiver Westgiebel freistehend, Dachgiebel mit Krempziegelbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit leichter Vorkragung über gerundeten Balkenköpfen und Füllhölzern mit Konsolfries, Schwellbalken des Oberstocks mit von Rundstäben gefüllten Abfasungen, im Oberstock in der Brüstungszone teils gekrümmte Fußbänder, unter dem Dachüberstand Knaggen mit ungewöhnlicher Profilierung. In erster Hälfte 17. Jh. errichtet. | 34105762 |
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| Soltaustraße 14 52° 5′ 51″ N, 10° 48′ 33″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger gelber Ziegelbau auf Werkstein-Kellersockel unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig in offener Straßenrandbebauung, freistehend. Traufseitige Fassaden symmetrisch, jeweils mit leicht vorgezogenem Mittelrisalit mit Zwerchhaus unter Satteldach mit Freigespärre, Sohlbänke und rundbogige Fensterschlüsse aus Werkstein, Gliederung durch Ecklisenen und ein zweifaches, versetztes Konsolfries. 1880 errichtet. | 34105787 |
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| Soltaustraße 15 52° 5′ 51″ N, 10° 48′ 31″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger gelber Ziegelbau auf hohem Werkstein-Kellersockel unter flachem Walmdach in Ziegeldeckung mit zwei Giebelgauben auf der Hofseite, traufständig, freistehend. Gliederung des gelben Ziegelmauerwerks durch rote Lisenen an den Gebäudekanten und zur Hervorhebung der beiden Mittelachsen, denen straßenseitig ein Wintergarten auf drei Segmentbögen vorgebaut ist und hofseitig eine hohe zweiläufige Außentreppe über Kellerzugang. Sohlbänke und Rundbögen der Erdgeschossfenster, Fassungen der Fenster und Fensterschürzen im OG aus Sandstein, ebenso das um die Lisenen verkröpfte Geschossgesims, zwischen den Lisenen und unter dem Traufgesims je ein Konsolfries. 1890 errichtet. Sog. „Rübenburg“. | 34105810 |
Arbeiterhaus Harbkeweg 2/3
- ID 33968174
- Ziegelbaugruppe aus Doppelwohnhaus und zwei zugehörigen Nebengebäuden in symmetrischer Anlage.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Harbkeweg 2/3 52° 5′ 47″ N, 10° 48′ 23″ O |
Doppelhaus | Eingeschossiger, unterkellerter roter Ziegelbau auf Natursteinsockel unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung, traufständig, freistehend, zurückgesetzt. Doppelhaus mit symmetrischer Fassade aus jeweils einem mittigen Eingang mit Vortreppe und schmalen Flankenfenstern zwischen zwei Fensterachsen. Nur die Sohlbänke der stichbogigen Fenster ragen aus der Mauerfläche hervor. Um 1900 errichtet. | 34105690 |
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| Harbkeweg 2 52° 5′ 47″ N, 10° 48′ 24″ O |
Nebengebäude | Eingeschossiger Ziegelbau unter Schopfwalmdach in Ziegeldeckung, freistehend, die Hoffläche nach Osten begrenzend, giebelständig zur Straße, traufständig zum Hof. Um 1900 errichtet. | 34105738 |
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| Harbkeweg 3 52° 5′ 47″ N, 10° 48′ 22″ O |
Nebengebäude | Eingeschossiger Ziegelbau unter Schopfwalmdach in Ziegeldeckung, freistehend, die Hoffläche nach Westen begrenzend, giebelständig zur Straße, traufständig zum Hof, hier mit zwei Toren, deren Flügel bauzeitlich erhalten sind. Um 1900 errichtet. | 34105714 |
Bistorfer Straße 2/2a
- ID 33968190
- Hofanlage mit eingeschossigem Doppelwohnhaus um 1800 und zwei langgestreckten Wirtschaftsgebäuden des 18. Jh.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Bistorfer Straße 2 52° 5′ 51″ N, 10° 48′ 27″ O |
Doppelhaus | Eingeschossiger, teilunterkellerter Massivbau aus Rogenstein auf abgesetztem Sockel unter Halbwalmdach in Betonziegeldeckung, traufständig zur Bistorfer Straße und zum Hof, freistehend. Hofseitig breiter, dreiachsiger Risalit mit Zwerchhaus unter Satteldach in roter Ziegeldeckung, flankiert von je einem segmentbogig überfangenen Eingang mit dreistufiger Vortreppe, Fenster mit Werksteinfassungen mit segmentbogigem Sturz. Um 1800 errichtet. | 34105519 |
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| Bistorfer Straße 2 52° 5′ 51″ N, 10° 48′ 28″ O |
Scheune | Langgestreckter Bruchsteinbau mit Längs- und Quereinfahrten unter Schopfwalmdach in Linkskremperdeckung, mit kleinem Massivanbau neben dem Einfahrtstor am Ostgiebel, traufständig, freistehend, die nördliche Begrenzung der Hoffläche bildend, Ostgiebel mit Linkskremperbehang am Dachgiebel. Ein nachträglich eingezogener Zwischengiebel teilt den Bau in zwei Hälften, die östliche mit zugesetzten rundbogigen Öffnungen und höherem First, als Sohlbank eines zugesetzten Fensters Fragment eines Wappensteins mit Inschrift „…HI : H : Z : B : V : L: 1611 E: H: Z: B: V: L: …“ (Heinrich Julius Herzog zu Braunschweig und Lüneburg 1611 Elisabeth Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg). Massivanbau aus Bruchsteinmauer- und Fachwerk mit abgeschrägter Nordwand unter Pultdach mit Nordwalm in Krempziegeldeckung, in der Ostwand Spolie mit dem Allianzwappen des Herzogs Heinrich Julius (1564–1613) heraldisch rechts und seiner Gemahlin Elisabeth von Dänemark (1573–1625). Einer der Ecksteine trägt die Initialen des Herzogs und das Baujahr 1610. Im 18. Jh. errichtet. | 34105548 |
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| Bistorfer Straße 2a 52° 5′ 50″ N, 10° 48′ 28″ O |
Wirtschaftsgebäude | Langgestreckter Massivbau mit Fachwerk-Kniestock unter Halbwalmdach in Krempziegeldeckung, giebelständig zur Bistorfer Straße, hier mit Krempziegelbehang am Dachgiebel und an Kniestock, traufständig zur Hoffläche, diese nach Süden abgrenzend, jetzt freistehend. Bruchsteinmauerwerk mit Kantenquadern, die geschosshohe rundbogige mittige Einfahrt im Westgiebel seit längerem zugesetzt, der um 1900 aufgesetzte Kniestock mit Zwerchhäusern zum Hof. Ehemals Kuhstall und Scheune. Im 18. Jh. errichtet. | 34105572 |
Warle
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Dorfstraße 6 52° 6′ 54″ N, 10° 48′ 45″ O |
Wohnhaus | Zweieinhalbgeschossiger gelber Ziegelbau auf hohem Werkstein-Kellersockel unter flachem Walmdach in Ziegeldeckung mit über die Dachtraufe hinausragendem Mittelrisalit zur Straße, traufständig, freistehend, zurückgesetzt. Gliederung des gelben Ziegelmauerwerks durch rote Werksteine wie Sockel, Geschossgesims und Traufe, Kantenquader und Fenstereinfassungen. Am Mittelrisalit bilden die Dreiergruppe rechteckiger Fenster im EG und rundbogiger Fenster im OG mit ihren Schürzen und gebälkartigen Verdachungen eine geschlossenes Feld aus rötlichen Werksteinen aus. An der Ostseite auf Pfeilern ein Wintergarten unter Pultdach. Um 1890 errichtet. Hauptgebäude einer vierseitigen Hofanlage. | 34105953 |
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| Im Winkel 3 52° 6′ 58″ N, 10° 48′ 46″ O |
Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger, teilunterkellerter Fachwerkbau, zum Geländeausgleich auf hohem Natursteinsockel unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung, giebelständig, freistehend, Dachgiebeltrapez mit Ziegelbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, symmetrische Fassaden mit orthogonalem Gefüge, gekuppelten Ständern und Streben in den Eckfeldern sowie zur Betonung der Mittelachse der Traufseite mit Eingang, Vortreppe und Inschriftentafel, die das Baujahr 1855 vermerkt. Am Nordgiebel ehemaliger Wirtschaftsteil mit massiv in Backstein erneuertem Unterstock. | 34105978 |
Kirchhof
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Lindenstraße 52° 6′ 57″ N, 10° 48′ 39″ O |
Kirche St. Valentinus | Rechteckiger Saalbau unter Satteldach in Ziegeldeckung und querrechteckiger, mit den Schiffsmauern bündiger Westturm unter Satteldach mit Dachreiter, in Schieferdeckung. Geschlämmtes, größtenteils lagig geschichtetes Bruchsteinmauerwerk mit größeren Formaten zur Sicherung der Westturmkanten. Neben den großen Rundbogenfenstern, die bei der Erneuerung 1774 eingebrochen wurden, sind zugesetzte alte Rundbogenfenster zu erkennen. 1876/77 wurde ein neuer Chor in der Breite des Schiffs errichtet und mit dem runden Buntglasfenster mit Lamm Gottes über dem Kanzelkorb ausgestattet. Zur neoromanischen Ausstattung im Inneren gehören Holzdecke, Empore und Kanzelaltar. Der Westturm enthält auf der Südseite ein neoromanisches Eingangsportal, die rundbogigen Schallarkaden sind erneuert. Zum Geläut gehört eine Glocke des Hildesheimer Bronzegießers Harmen Koster von 1511(i). Vermutlich 1464 errichtet. | 34106003 |
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| Lindenstraße 52° 6′ 57″ N, 10° 48′ 40″ O |
Kirchhof | Neben der alleenartigen Zuwegung finden sich ein Kriegerdenkmal und zwei Grabdenkmäler auf dem Kirchhof. | 34106027 |
Watzum (Uehrde)
Kirchhof
- ID 33968275
- Historische Kirchenanlage mit Kirche, Erbbegräbnis an der Westseite des Turms und Kirchhofgelände.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Kirchberg 52° 6′ 56″ N, 10° 46′ 52″ O |
Kirche | Gewölbte dreijochige Saalkirche unter Satteldach in Hohlpfannendeckung mit leicht eingezogenem, gewölbtem Chor und polygonaler Apsis sowie massigem, querrechteckigen Westturm unter Walmdach mit Laterne und Helm in Schieferdeckung, 1901 grundlegend erweitert um quadratische Querarme nördlich und südlich des Chorjochs unter Satteldach, deren Stirnseiten durch Strebepfeiler an den Ecken gesichert werden, der südliche zudem durch einen polygonalen Treppenturm unter Helmdach an der Südostecke. 1901 angefügt wurde zudem die Sakristei an der südöstlichen Wand der Apsis mit 3/8-Schluss. Die südlich vor dem Haupteingang im westlichen Joch liegende quadratische Vorhalle mit profiliertem Spitzbogenportal wurde 1703 erneuert und 1901 erhöht. Baumaterial des gotischen Gebäudes ist Bruchstein mit Werksteineinsatz an Sockel, Strebepfeilern, Fenstergewänden, profiliertem Traufgesims, Chorscheitelfenster zweibahnig mit Fischblase im Couronnement. Mauerwerk des Turms verputzt, sein südlicher Rundbogeneingang ist zugesetzt. Am Außenbau unter dem Chorscheitelfenster ein Kalksteinrelief mit Christuskopf, 15. Jh. Neugotische Vermalung durch Adolf Quensen, bunte Bleiglasfenster, Altar, Kanzel, Gestühl und Empore mit Orgel um 1900. Im Untergeschoss des Turms Erbbegräbnis der Familie von Weferlingen mit 22 Holzsärgen und vier Steinsarkophagen des 17. und 18. Jh. Turm mittlerweile auf das Ende des 12. Jh. datiert. | 34106146 |
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| Kirchberg 52° 6′ 56″ N, 10° 46′ 51″ O |
Kirchhof | Annähernd rundes, von einer Bruchsteinmauer eingefasstes Kirchhofgelände, das noch als Friedhof genutzt wird. | 34106170 |
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| Kirchberg 52° 6′ 56″ N, 10° 46′ 52″ O |
Grabanlage | Das sog. Erbbegräbnis Schulze ist ein eingeschossiger massiver Anbau von 1814 an die westliche Wand des Kirchturms mit Naturschieferverkleidung und Mittelrisaliten unter Walmdach. | 34106192 |
Hofanlage Alter Weg 1
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| 52° 6′ 53″ N, 10° 47′ 0″ O | Wohnhaus | Zweistöckiger, unterkellerter Fachwerkbau mit Durchgangsdiele auf geländeausgleichendem, zum Teil hohem Natursteinsockel unter Halbwalmdach in Pfannendeckung mit dreiachsigen Mittelrisaliten an beiden Traufseiten, giebelständig zur Straße, hier mit Ziegelbehang an Oberstock und Dachgiebel, freistehend. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit leichter Vorkragung, Balkenköpfe unter profiliertem durchlaufenden Zierbrett verborgen, symmetrisches Gefüge mit gekuppelten Ständern, Gefache mit Zierziegelsetzungen. Am Ostgiebel Wintergartenanbau mit senkrechtem Bretterbehang auf Ziegelsockel unter Walmdach. Um 1800 errichtet. | 34106049 |
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| 52° 6′ 53″ N, 10° 47′ 0″ O | Hoftor und Torpfeiler | Breites Hoftor, bestehend aus Bruchsteinmauer mit Seitenpforte aus Werksteinen und monolithischem Sturz mit falschem Stichbogen und vortretendem Pseudo-Schlussstein im Scheitel, darauf das Baujahr 1807, und zwei schlanken, hoch aufragenden Werksteinpfeilern mit toskanischen Kapitellen, Walmdachbekrönungen und Vasenaufsätzen, an der Laibungsseite Radabweiser. | 51970480 |
Hofanlage Warler Weg 4
- ID 33968224
- In Nachfolge des Möhrigschen Hofs um 1900. Dreiflügelige stattliche Hofanlage vom Beginn des 20. Jh. mit Wohnhaus, zwei Wirtschaftsbauten in Ziegelbauweise sowie Remise und Stall in Fachwerk.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| 52° 6′ 53″ N, 10° 46′ 58″ O | Wohnhaus | Zweigeschossiger, vollständig unterkellerter Ziegelbau auf Natursteinsockel mit zwei Risaliten unter Satteldächern in Ziegeldeckung sowie Eckturm unter vermitteltem Zwiebeldach in Schieferdeckung. Nach Norden zum Alten Weg weisender breiter Risalit mit zweistöckigem, vorkragenden Fachwerkgiebel, auf der Hofseite schmaler Treppenhausrisalit mit Zwerchhaus unter Walmdach. Ziegelmauerwerk, Kantenquader und Fenstereinfassungen aus Werkstein, in der Dachzone Turmobergeschoss und Ziergiebel jeweils mit verschiedenen Motiven des regionaltypischen Renaissancefachwerks wie Fußwinkeldreiecke, Rautenfelder, Andreaskreuze, verzierte Schwellbalken, Knaggen und Fensterrahmen mit Vorhangbogensturz. Im Inneren zahlreiche Ausstattungsstücke aus dem Jugendstil erhalten, darunter Bleiglasfenster im Treppenhaus. 1905 errichtet. | 34106232 |
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| 52° 6′ 52″ N, 10° 46′ 57″ O | Wirtschaftsgebäude | Langgestreckter zweigeschossiger Ziegelbau auf Werksteinsockel unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig, freistehend, den Hofraum nach Westen eingrenzend. Dem Geländeanstieg nach Norden folgender getreppter Quadersockel, Rustikaquader an den Gebäudekanten und Naturstein-Sohlbänke der stichbogigen Fenster gliedern das rote Ziegelmauerwerk, gestaffelte Konsolfriese aus gelben Ziegelsteinen an den Stirnseiten, am Nordgiebel Steintafel mit Baujahresangabe 1904. Mehrere Toreinfahrten und Ladeluken an der Hofseite mit Schiebetoren. 1904 errichtet. | 34106263 |
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| 52° 6′ 52″ N, 10° 46′ 59″ O | Wirtschaftsgebäude | 1904 errichtetes zweigeschossiges Ziegelgebäude auf einem Werksteinsockel unter einem Satteldach | 34106290 |
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| 52° 6′ 50″ N, 10° 47′ 0″ O | Remise | Langgestreckter zweigeschossiger Ziegelbau auf Werksteinsockel unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig, freistehend, den Hofraum nach Osten eingrenzend. Südliche Stirnfassade symmetrisch mit mittiger Längseinfahrt, Rustikaquadern an den Gebäudekanten und gestaffeltem Konsolfries unter dem Ortgang. Mehrere ein- und zweiflügelige Schiebetore auf der Hofseite erschließen die durch Zwischenwände getrennten Abteilungen, die der Geländeanstieg nach Norden notwendig machte. | 34106519 |
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| 52° 6′ 51″ N, 10° 47′ 0″ O | Stall | 1905 errichtet. Eingeschossiger Fachwerkbau unter Satteldach in Hohlziegeldeckung, traufständig, im Norden an die breitere Remise angebunden, Nordostecke abgeschrägt mit kopfbandgestütztem Dachüberstand. Fachwerk in Geschosszimmerung mit Ziegelausfachung, quererschlossen. | 34106541 |
Hofanlage Warler Weg 11
- ID 33968752
- Dreiseitige Hofanlage, bestehend aus Wohn-/ Wirtschaftshaus, Scheune mit Stallanbau und zwei Ställen. Die Gebäude bilden zusammen einen dreieckigen kleinen Wirtschaftshof aus, der teilweise gepflastert ist. Das Wohnhaus grenzt den Wirtschaftshof nach Norden zum Obstgarten ab und schneidet in einen geschoßhohen Geländevorsprung mit Kellergewölbe ein. Möglicherweise schon ab dem 17. Jh., gesichert aber seit 1750 existiert.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| 52° 6′ 53″ N, 10° 46′ 55″ O | Wohn-/ Wirtschaftsgebäude | Zweistöckiger Bau mit massivem Unterstock aus Natursteinmauerwerk und Oberstock aus Fachwerk unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig zum Hof, den es nach Norden begrenzt, freistehend mit jüngerem Anklapp unter Pultdach am Westgiebel, östlicher Dachgiebel mit handgestrichenen Krempziegeln behängt. Mit der Nordseite gegen das ansteigende Gartengelände gesetzt, hier nur einstöckig, vom Eingangsbereich im Unterstock führt aber ein Gewölbekeller nach Norden. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, im Kern vor 1750 errichtet, 1799 am alten West- und am Ostgiebel erweitert, hier mit gekrümmten Streben in den Eckfeldern. Ausfachungen im ältesten Teil aus Lehmstaken, sonst aus Lehmsteinen, an der Wetterseite aus Ziegelsteinen. Hofseitig quererschlossen über paralleles Zugangspodest und erneuerte Außentreppe. Im Inneren ist ein Schornstein mit Lehmglocke im Dachstuhl erhalten. 2004 bis 2007 saniert. | 34106563 |
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| 52° 6′ 52″ N, 10° 46′ 55″ O | Scheune | Scheune mit Querdurchfahrt, Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Satteldach in Linkskremperdeckung, an Nordgiebel zwei Gefache langer Stallanbau auf hohem Bruchsteinsockel unter Satteldach mit niedrigerem First und in Linkskremperdeckung, traufständig zur Straße und zum Hof, dessen Fläche die Scheune im Süden begrenzt, alle Dachgiebel mit senkrechtem Bretterbehang. Fachwerk des Anbaus mit gekrümmten Streben. Scheune im heutigen Erscheinungsbild wohl von 1805 mit älterem Kern. | 34106599 |
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| 52° 6′ 53″ N, 10° 46′ 54″ O | Stall | Eingeschossiger Massivbau aus Natursteinmauerwerk unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig an der westlichen Seite der Hoffläche, im Süden angebunden an ein weiteres Stallgebäude. Mauerwerk aus geschichteten Platten und rechteckigen Formaten mit drei aufgemauerten rundbogigen Türöffnungen an der Hofseite, deren Schwellenhöhe jeweils dem nach Norden ansteigenden Gelände entspricht. Erbaut wohl vor 1800. | 34106642 |
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| 52° 6′ 52″ N, 10° 46′ 55″ O | Stall | Kurzer zweistöckiger Fachwerkbau auf massivem Unterstock unter Satteldach in Linkskremperdeckung, angebunden an den Südgiebel des eingeschossigen Stallgebäudes, mit diesem die Hoffläche nach Westen abschließend. An beiden Giebelseiten im Oberstock und Dachgiebel senkrechter Bretterbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit stark vorkragendem Oberstock. | 34106667 |
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| 52° 6′ 53″ N, 10° 46′ 55″ O | Pflaster | Teilweise mit Kalksteinen gepflasterte Hoffläche. | 34106724 |
Gut Watzum
- ID 33968207
- Vermutlich bereits im 15. Jh. als Besitz der Familie Weferling angelegt. 1560 wurde daraus ein dreiseitiger Hof. Mehrere Gebäude im 18. Jh. neu errichtet.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Warler Weg 5 52° 6′ 54″ N, 10° 47′ 4″ O |
Herrenhaus | Dreiflügelige Anlage aus zweigeschossigem, sieben Achsen breitem Mitteltrakt unter Walmdach in Ziegeldeckung mit hofseitig leicht, gartenseitig aber weit vorspringenden Mittelrisaliten und eingeschossigen, rechtwinklig geknickten, massiven Seitenflügel unter Satteldächern in Ziegeldeckung. Hofseitige Fassade des Mitteltrakts mit Naturschiefer in altdeutscher Deckung verkleidet, steinsichtig verblieben sind Eckquader, Sockel, Gesimsbänder, Fensterfaschen, profilierte Traufgesimse sowie profilierte Ortganggesimse am Frontispiz. Der um ein Halbgeschoss erhöhte Mittelrisalit beherbergt den hofwärts gerichteten Festsaal. Eingangsportal in der Mittelachse mit vorgelagerter Freitreppe mit absetzenden Stufen, eingefasst von dorischen Doppelpilastern, darüber gesprengter Giebel mit Wappenkartusche, Geschossgesims mit frommer Inschrift. Über ein Vestibül ist das gartenseitige Treppenhaus mit zweiarmiger Treppe, Wendepodest und gemeinsamem Austrittslauf erreichbar. Eineinhalbgeschossiger Festsaal mit Rokoko-Stuck. 1704 bis 1707 errichtet. | 34106317 |
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| Warler Weg 5 52° 6′ 55″ N, 10° 47′ 1″ O |
Scheune | Zweigeschossiger, langgestreckter Massivbau mit außermittiger Längsdurchfahrt unter Halbwalmdach in Wellblechdeckung, traufständig zum Wirtschaftshof, diesen nach Norden begrenzend, mit dem Westgiebel zur Straße. Bruchsteinmauerwerk mit Werksteinfassungen für Fenster, Türen und Tore. Schlussstein des rundbogigen Tores in der östlichen Hälfte der Hofseite mit Baujahr 1795. | 34106352 |
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| Warler Weg 5 52° 6′ 54″ N, 10° 47′ 0″ O |
Wirtschaftsgebäude | Eingeschossiger, langgestreckter Massivbau unter Schopfwalmdach in Ziegeldeckung, traufständig zum Wirtschaftshof, diesen im Süden begrenzend, mit zwei Querfahrten, mit dem Westgiebel zur Straße. Verputztes Ziegelmauerwerk, Werksteineinfassungen für stichbogige Fenster und Türen, Verlängerung nach Norden mit Anschluss an den Ostflügel des Schlossbaus in Fachwerk mit Ziegelausfachung. In zweiter Hälfte des 19. Jh. errichtet. | 34106383 |
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| Warler Weg 5 52° 6′ 55″ N, 10° 47′ 6″ O |
Park | Östlich der Hofanlage gelegene Parkanlage mit sehr altem und besonderem Baumbestand (zwischen 250 und 300 Jahren). | 34106440 |
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| Warler Weg 5 52° 6′ 57″ N, 10° 47′ 7″ O |
Grotte | Um 1900 angelegte Grotte aus Bruchsteinmauerwerk mit darauf stehendem hölzernen Gartenhaus. | 34106465 |
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| Warler Weg 5 52° 6′ 55″ N, 10° 46′ 59″ O |
Einfriedung | Einfriedung des Wirtschaftshofs zwischen Scheune und Wirtschaftsgebäude mit mittiger Hofeinfahrt, bestehend aus niedriger Mauer mit eisernem Stakettenzaun und neun schlanken Pfeilern mit auskragender Deckplatte. Mitte des 19. Jh. angelegt. | 34106414 |
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
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| Hauptstraße 7 52° 6′ 52″ N, 10° 46′ 44″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf hohem Kellersockel unter Walmdach in Hohlpfannendeckung, zurückgesetzt, den südlichen Flügel einer dreiseitigen Hofanlage bildend mit jüngeren Anbauten an den Schmalseiten, diese an den freien Flächen mit Linkskrempern behängt. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, durch Gefüge ein Mittelrisalit angedeutet, der als Zwerchhaus über die Dachtraufe hinausragt, gekuppelte Ständer, Streben nur in den Eckfeldern und an den Flanken der mittleren drei Achsen, mittiger Eingang mit zweiläufiger Außentreppe und Satteldach als Vordach. Um 1800 errichtet. | 34106073 |
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| Hauptstraße 35 52° 6′ 54″ N, 10° 46′ 48″ O |
Pfarrhaus | Zweistöckiger, unterkellerter Fachwerkbau auf Natursteinsockel unter Walmdach in Hohlpfannendeckung, mit eingeschossigem Fachwerkanbau an der Westseite, freistehend, zurückgesetzt, rückseitig mit Sandsteinplattenbehang. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, symmetrisches Gefüge mit Streben in den Eckfeldern und an den Flanken der drei mittleren Gefache zur Betonung des mittigen Eingangs mit Vortreppe. Um 1800 errichtet. | 34106097 |
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| Hauptstraße 36 52° 6′ 55″ N, 10° 46′ 46″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger gelber Ziegelbau auf hohem Kellersockel unter flachem Walmdach, Deckung mit schwarz engobierten Flachdachpfannen, freistehend, nördliche Begrenzung der Hoffläche. Gliederung durch Lisenen aus rotem Backstein an den Ecken und zur Hervorhebung der drei Mittelachsen wird schon am Kellersockel, der aus Sandsteinquadern besteht, vorbereitet. Felderung der Fassade besorgen Werksteingesims und ein rotes Backsteinband unter der Traufe sowie Konsolfriese. Aus Sandstein auch die Sohlbänke und Fensterbögen im EG und die Einfassungen der rundbogigen, horizontal verdachten Fenster des OG. Dem mittigen Eingang vorgelegt ist eine hohe zweiläufige Außentreppe über dem ebenerdigen Kellerzugang, darüber Baujahrestafel von 1887. Rückeitig feingliedrig gezimmerte Veranda vor den drei Mittelachsen. Teil des sog. Epperschen Hofs. | 34106121 |
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| Warler Weg 6 52° 6′ 56″ N, 10° 46′ 58″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Backsteinsockel unter Walmdach in Ziegeldeckung, freistehend. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung, einfaches, die Mittelachsen betonendes Gefüge mit Streben in den Eckfeldern und an einem außermittigen Ständer. Quererschlossen durch mittigen Eingang mit dreistufiger Vortreppe. Um 1800 errichtet. | 34106494 |
Weblinks
Commons: Kulturdenkmale in Uehrde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien