Liste der Baudenkmale in Dettum
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In der Liste der Baudenkmale in Dettum sind die Baudenkmale der niedersächsischen Gemeinde Dettum und ihrer Ortsteile aufgelistet. Die Quelle der Baudenkmale und der Beschreibungen ist der Denkmalatlas Niedersachsen. Der Stand der Liste ist der 9. Februar 2026.


Allgemein
In den Spalten befinden sich folgende Informationen:
- Lage: die Adresse des Baudenkmales und die geographischen Koordinaten. Kartenansicht, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Baudenkmale ohne Koordinaten mit einem roten Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmale ohne Bild sind mit einem blauen Marker gekennzeichnet, Baudenkmale mit Bild mit einem grünen Marker.
- Bezeichnung: Bezeichnung des Baudenkmales
- Beschreibung: die Beschreibung des Baudenkmales. Unter § 3 Abs. 2 NDSchG werden Einzeldenkmale und unter § 3 Abs. 3 NDSchG Gruppen baulicher Anlagen und deren Bestandteile ausgewiesen.
- ID: die Objekt-ID des Baudenkmales
- Bild: ein Bild des Baudenkmales, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Baudenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden:

Dettum
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Bahnhofstraße 1 52° 10′ 8″ N, 10° 39′ 58″ O |
Villa | Unterkellerter Putzbau mit Fachwerkdrempel unter Schopfwalmdach in Falzziegeldeckung, traufständig, freistehend, von der Straße zurückgesetzt. Straßenseitiger Mittelrisalit mit eingerückter zweigeschossiger Auslucht und niedrigem Giebel in Zierfachwerk unter Schopfwalmdach, Drempelgeschoss in Zierfachwerk, leicht vorkragend auf profilierten Balkenköpfen, am südlichen Dachgiebel mit Rautenblechbehang, Erschließung von Norden über verglasten und mit Laubsägearbeit verzierte hölzerne Laube und eine zweiarmige Außentreppe. | 34087891 |
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| Bahnhofstraße 1 52° 10′ 8″ N, 10° 39′ 57″ O |
Remise | Eineinhalbgeschossiger Backsteinbau auf Natursteinsockel unter Schopfwalmdach in Falzziegeldeckung, traufständig, freistehend. Drempelgeschoss aus Fachwerk. | 52339126 |
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| Bahnhofstraße 1 52° 10′ 7″ N, 10° 39′ 57″ O |
Gartenlaube | Hölzerne Gartenlaube unter flachem Satteldach, freistehend im Garten in der Flucht der Remise. | 52339826 |
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| Bahnhofstraße 2 52° 9′ 57″ N, 10° 39′ 45″ O |
Bockwindmühle | Drehbares Mühlenhaus mit senkrechter Holzlattung als Außenhülle unter Spitztonne mit Schopfwalm an der Flügelseite, aufgebockt auf einem Hausbaum mit vier Schrägstreben. Ausrichtung erfolgt über den Steert. Bei Betrieb werden die Flügel mit Segeltuch bespannt. Im Inneren zwei Etagen, Technik für Schrot- und Mahlgang ebenso wie Sackaufzug und Treppe erhalten. | 34087917 |
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| Im Winkel 2 52° 10′ 20″ N, 10° 40′ 8″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Satteldach in Krempziegeldeckung mit Halbwalm über dem Ostgiebel, mit Vollwalm über der zur Straße gerichteten westlichen Giebelseite, Ostgiebel vollständig mit Krempziegeln behängt, freistehend. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung, acht Gefache lang und vier Gefache breit, durch Baunaht in einen Kernbau mit größeren Fachbreiten im Westen und eine Erweiterung mit geringeren Ständerabständen im Osten geteilt, mittige Querdiele, Eingang auf der Nordseite, einfaches Gefüge mit gekrümmten Streben in der Osthälfte. | 34088121 |
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| Hauptstraße 9 52° 10′ 17″ N, 10° 39′ 56″ O |
Wohnhaus | Zweigeschossiger, unterkellerter Ziegelbau auf hohem Sockel aus Sandsteinquadern unter Satteldach in Falzziegeldeckung, traufständig, freistehend. Ein leicht vorspringender Mittelrisalit mit zweistöckigem, vorkragendem Fachwerk-Zwerchhaus unter Satteldach, ein polygonales Türmchen an der Südostecke unter einer Haube und ein weit vorspringender Treppenhaus-Risalit unter Walmdach an der Hofseite mit offener Vorhalle und Außentreppe mit massivem Gewände beleben die Kubatur. Das rote Ziegelmauerwerk lockern regelhafte Eckverbände und Einfassungen der abwechslungsreich gestalteten Fenster und Türen aus Sandstein auf. Bauzeitliches Fensterglas mit Dekorelementen erhalten. Zum Anwesen gehört eine schmiedeeiserne Einfriedung an der Hauptstraße. | 34088005 |
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| Kirchstraße 52° 10′ 24″ N, 10° 40′ 1″ O |
Kirche St. Johannes Baptista | Gotischer Kernbau aus geschlämmtem Bruchsteinmauerwerk, 1906 als Werksteinbau in neugotischem Stil erweitert. Zweijochiger Saalbau mit mächtigem quadratischem Westturm und eingezogenem zweijochigem Chor, der Chor erweitert um ein 7/10-Apsispolygon und ein zweischiffiges, zweigeschossiges Querhaus mit Dachreiter sowie Nebenräume an der Ostseite aus Eingangsjochen mit polygonal vorspringenden Treppentürmen und rechteckigen Türmen unter Satteldächern mit ostwärts weisendem Giebel und Schopfwalm. Am nördlichen Querhaus zusätzlich nach Osten gerichteter eingeschossiger, zweiachsiger Sakristeianbau. Satteldächer in Hohlziegeldeckung. Querhausfronten und -westwände mit monumentalen sphärischen Dreiecksfenstern mit Maßwerk eines einbeschriebenen Sechspasses. Hohe rundbogige Langhausfenster wohl 18. Jh., Turm 1661–1662 nach Brand vollständig neu errichtet, Spitze mit Schieferdeckung von 1860. Im Inneren gewölbt über halbrunde Wandpfeiler, in die die Rippen unvermittelt einschneiden. Zur Ausstattung gehört ein geschnitzter Kruzifix aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Auf dem Kirchhof stehen westlich vor dem Turm Gedenkstätten für die Gefallenen von 1914–18 und 1939–45. | 34088145 |
Weitere Bilder |
Alter Pfarrhof Hauptstraße 1
- ID 33966716
- Hofanlage des einstigen Pfarrhofs, Fachwerkbaugruppe, bestehend aus freistehendem Pfarrhaus und winkelförmigem Wirtschaftstrakt mit Stall und Scheune.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Hauptstraße 1 52° 10′ 24″ N, 10° 39′ 58″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger, unterkellerter Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel unter Walmdach in Hohlpfannendeckung, freistehend, die Hoffläche nach Norden begrenzend. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit leichter Auskragung an den Längsseiten, vollständig verkleidet mit Zementsteinbehang an der Hofseite, sonst durch senkrechten Holzbehang. Symmetrische Fassadengliederung mit mittiger Durchgangsdiele, zweiläufige Außentreppe über Kellerzugang. | 34087940 |
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| Hauptstraße 1 52° 10′ 24″ N, 10° 39′ 57″ O |
Wirtschaftsgebäude | Ein- und zweigeschossiger, L-förmiger Fachwerkbau auf Bruch- und Werksteinsockel unter Satteldach in Linkskremperdeckung mit Schopfwalmen über den Giebeln, freistehend in der Südwestecke der Hoffläche, traufständig, mit Querdurchfahrt im Westflügel, diese eingerahmt von Linkskremperbehang. Im Westen hakenförmige Scheune, erbaut zwischen 1829 und 1852 in Fachwerk mit Ziegelausfachung in Geschosszimmerung, am Ostgiebel ergänzt durch ein zweistöckiges Stallgebäude mit Waschhaus, errichtet um 1872/78 in Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung, mit breiter Torfahrt an der Hofseite, darüber ein Zwerchhaus mit senkrechtem Bretterbehang. Der nördliche Teil der Scheune wird nach Umbau 2004 als Gemeindehaus genutzt, dafür wurde eine breite Schleppgaube an der Westseite eingebaut. | 34087962 |
Hofanlage Hauptstraße 10
- ID 33966632
- Große dreiseitige Hofanlage mit Fachwerk-Wohnhaus des 18. Jh. und massiven Wirtschaftsgebäuden des frühen 20. Jh.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| 52° 10′ 18″ N, 10° 39′ 57″ O | Torhaus | Eineinhalbgeschossiger Massivbau mit mehrfach leicht geknickter Straßenfassade, bestehend aus einem Torhaus unter Satteldach mit Linkskemperdeckung und einem niedrigeren Stall unter Satteldach in Betonsteindeckung, traufständig, angebunden an das Wohnhaus, den Hof nach Westen abschirmend. Steinsichtiges Erdgeschoss aus Hausteinmauerwerk, an der Krummen Beeke auf hohem Werksteinsockel. Drempel straßenseitig am Stall mit Linkskremperbehang, am Torhaus mit Kunstschieferbehang, Torportal aus Werksteinen steinsichtig, korbbogig mit gestuftem Bogenrücken, im Schlussstein datiert 1923, Durchfahrt aus Ziegelmauerwerk. | 34088055 |
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| 52° 10′ 18″ N, 10° 39′ 58″ O | Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau auf Werksteinsockel unter Schopfwalmdach in Linkskremperdeckung mit Fledermausgauben, traufständig zum Hof, vor der Erweiterung des Torhauses giebelständig zur Hauptstraße, mit dem Ostgiebel angebunden an das Stallgebäude. Fachwerk mit Ziegelausfachung in Stockwerkzimmerung mit leicht vorkragendem Oberstock über der mit einem durchlaufenden profilierten Zierbrett verkleideten Balkenzone. Einfaches Gefüge mit jeweils zwei Riegelreihen und zwei Gefache übergreifenden Streben, datiert 1749. | 34088031 |
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| 52° 10′ 17″ N, 10° 40′ 0″ O | Stall | Zweigeschossiger Ziegelbau auf Quadersockel unter Satteldach in Linkskremperdeckung, mit dem Westgiebel an das Wohnhaus angebunden, traufständig zur Hoffläche, diese nach Norden begrenzend. Leicht vorkragendes Obergeschoss über zweifach gestuftem Geschossgesims. Hofseitig zwei Zwerchhäuser mit Ladeluken, segmentbogige Fenster und Zugänge mit erhaltenen Rolltoren. | 34088079 |
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| 52° 10′ 17″ N, 10° 39′ 58″ O | Scheune | Stattlicher zweigeschossiger Ziegelbau unter Satteldach mit hofseitig abgekragtem Vorschauer unter Schleppdach in Ziegeldeckung, traufständig zur Hoffläche, diese nach Süden begrenzend, freistehend, Westgiebel mit Krempziegelbehang. | 34088100 |
Hofanlage Parkstraße 4
- ID 33966615
- Große Hofanlage mit Randbebauung vom Ende des 19. Jh. aus Massiv- und Fachwerkbauten, bestehend aus repräsentativen Wohnhaus, hakenförmigen Fachwerk-Scheune, die den Hofraum in einen südlichen und einen nördlichen Bereich teilen, sowie zwei Massivbauten am südlichen bzw. nördlichen Rand des jeweiligen Hofraums.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| 52° 10′ 20″ N, 10° 39′ 53″ O | Wohnhaus | Zweigeschossiger Putzbau mit Werksteinsockel unter vielfältiger Dachlandschaft aus abgewalmten Satteldächern in Falzziegeldeckung, traufständig zur Parkstraße, freistehend in einer vom Wirtschaftshof durch einen Zaun abgegrenzten Grünfläche mit Zuwegung und schmiedeeisernem zweiflügeligen Gartentor. Eckquaderung, Fenster- und Türeinfassungen aus Werkstein in Renaissanceformen, darunter ein als rundbogiges Sitznischenportal mit Gebälk gestaltetes Eingangsportal auf der Ostseite. Risaliten mit reichem Zierfachwerk, Baujahr auf Füllholz über dem Vorhangbogenfenster des nordöstlichen hofseitigen Risaliten inschriftlich mit 1896 angegeben. | 34088257 |
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| 52° 10′ 21″ N, 10° 39′ 55″ O | Remise | Eingeschossiger Ziegelbau auf Natursteinsockel unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig zum Hof, dessen nördliche Fläche nach Norden begrenzend, im Osten angebunden an den Seitenflügel der Scheune, Westgiebel zur Parkstraße. Hofseitig Zwerchhaus unter Walmdach mit Ladeluken und segmentbogige Türen, Tore und Fenster, Konsolgesims unter der Dachtraufe. | 34088213 |
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| 52° 10′ 20″ N, 10° 39′ 56″ O | Scheune | Hakenförmige zweiflügelige Scheune, bestehend aus einem langgestreckten Fachwerkbau auf Natursteinsockel mit Längsdurchfahrt unter Schopfwalmdach in Linkskremperdeckung, giebelständig zur Hauptstraße, beide Dachgiebel mit Linkskremperbehang. Nach Norden abgewinkelt ein traufständiger, nachträglich angefügter Flügel mit zwei Querdurchfahrten unter Satteldach in Hohlziegeldeckung. Fachwerk mit roter Ziegelausfachung. Am Sturzbalken der östlichen Torfahrt Inschrift mit Bauherrenehepaar und Baujahr 1832. | 34088191 |
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| 52° 10′ 18″ N, 10° 39′ 55″ O | Stall | Langgestreckter, eineinhalbgeschossiger Ziegelbau auf Natursteinsockel unter Satteldach in Ziegeldeckung, hofseitig mit vier Zwerchhäusern, giebelständig zur Hauptstraße, traufständig zur Hoffläche, diese nach Süden begrenzend. Geschossgesims mit verschiedenfarbigen Formziegeln, Farbwechsel in den Keilsteinen der segmentbogigen Fenster und der rundbogigen Ladelukenöffnungen, Klötzchenfries unter der Dachtraufe. | 34088169 |
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| 52° 10′ 21″ N, 10° 39′ 57″ O | Einfriedung | Ziegelmauer und Ziergitter zur Einfriedung der Hofanlage an der Hauptstraße und an der Parkstraße mit je einer Einfahrt. Einfahrt Parkstraße flankiert von zwei Torpfeilern aus dunkelrotem Sandstein auf Plinthen mit Radabweisern, Einfahrt Hauptstraße mit Torpfeilern aus gelbem Sandstein mit klassizistischem Frontdekor, hier ist eine 1792 datierte Inschriftenplatte mit Besitzernamen eingelassen. Bruchsteinmauer in Verlängerung des östlichen Scheunengiebels zur Einfriedung der nordöstlichen Grundstücksecke, hier eine 1792 datierte Inschriftenplatte mit Besitzernamen eingemauert. | 34088279 |
Mönchevahlberg
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Dorfstraße 52° 8′ 50″ N, 10° 40′ 6″ O |
St. Nikolaus-Kirche | Saalkirche mit 3/8-Polygonschluss unter Satteldach in Hohlpfannendeckung und querrechteckiger, im Norden eingerückter Westturm unter steilem Walmdach mit aufgesetzter achteckiger Spitze, freistehend auf dem Kirchhof. Die südliche Umfassungsmauer des Turms ist bis zum Geschossgesims leicht geböscht, das darüber aufgehende Mauerwerk stammt wie das Dach von 1903. Eingang durch das Westportal des Turms, an dem bis zu seiner neogotischen Erneuerung ein Inschriftenstein von 1755 einen barocken Umbau bezeugte, bei dem stichbogige Fenster in die Langhauswände eingebrochen wurden. Mit dem Anbau eines polygonalen Chors wurde die Kirche 1755 nach Osten erweitert, dabei wurde vom Vorgängerbau eine Sakramentsnische mit Kielbogenrahmen übernommen. Fach gedeckter Innenraum mit schlichter Ausstattung von 1965–1967. | 34088301 |
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| Schulstraße 12 52° 8′ 49″ N, 10° 40′ 4″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger, teilunterkellerter Fachwerkbau auf Werksteinsockel unter Halbwalmdach in Pfannendeckung, traufständig, freistehend, Westgiebel mit Ziegelbehang, Kunstschieferbehang am Giebeltrapez des Ostgiebels. Kellersockel mit segmentbogigen Fensteröffnungen dient zum Ausgleich des nach Norden abfallenden Geländes. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Vorkragung, einfaches Gefüge mit zwei Riegelreihen und Streben in den Eckfeldern, Durchgangsdiele, über dem Eingang zur Straße auf dem Schwellbalken Inschrift „Soli Deo gloria“. | 34088514 |
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| K 8 52° 9′ 5″ N, 10° 41′ 19″ O |
Brücke WL Altenau | Straßenbrücke aus Werksteinmauerwerk mit stichbogigem Gewölbe, heller Sandstein, westliche und östliche Bogenstirn aus rötlichem Sandstein, Durchflusshöhe etwa 1,90 m, lichte Weite 3,60 m. Fahrbahnbelag und Brüstung modern. | 34088630 |
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| 52° 9′ 7″ N, 10° 41′ 7″ O | Fließgewässer | WL Altenau | 34088561 |
Hofanlage Dorfstraße 4
- ID 33966632
- Große dreiseitige Hofanlage mit Fachwerk-Wohnhaus des 18. Jh. und massiven Wirtschaftsgebäuden des frühen 20. Jh.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Dorfstraße 4 52° 8′ 56″ N, 10° 40′ 6″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger, unterkellerter Fachwerkbau mit Drempel auf Werksteinsockel unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig, die Hoffläche im Westen eingrenzend, freistehend. Von sieben Achsen die mittleren drei mit dem mittleren Eingang hofseitig überhöht und übergiebelt, Fenster zum Teil bauzeitlich. Industriefachwerk mit gelber Ziegelausfachung, stockwerkhohe Andreaskreuze in den Eckfeldern und zur Betonung der Fassadenmitte. Westliche Traufseite vollständig mit Naturschieferschablonen behängt. Grundrissstruktur und baufeste Ausstattung sind bauzeitlich erhalten geblieben, größerer Saal in der Südwestecke des EG. | 34088415 |
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| Dorfstraße 4 52° 8′ 56″ N, 10° 40′ 8″ O |
Scheune | Langgestreckter eingeschossiger Massivbau aus gelbem Klinker mit hohem Drempelgeschoss unter Satteldach teils in Krempziegel-, teils in Hohlziegeldeckung, traufständig zur Hoffläche, deren nördliche Begrenzung er bildet, freistehend. Tür- und Fensteröffnungen meist stichbogig, am Westgiebel zwei gekuppelte Rundbogenfenster, an der Geschossgrenze zwischen EG und Drempel zwei Reihen Deutsches Band, am Giebeldreieck gestaffelter Konsolfries. | 34088468 |
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| Dorfstraße 4 52° 8′ 55″ N, 10° 40′ 9″ O |
Scheune | Langgestreckter Massivbau mit seitlicher Längsdurchfahrt unter Satteldach in Linkskremperdeckung mit Halbwalm über dem freistehenden Westgiebel, im Osten mit dem ehemaligen Schaf- und Schweinestall einen Winkelbau bildend, die Hoffläche nach Süden begrenzend. Überwiegend lagig geschichtete Handquader aus Elmkalkstein, Vorschauer an der Hofseite. | 34088491 |
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| Dorfstraße 4 52° 8′ 55″ N, 10° 40′ 7″ O |
Stallscheune | Zweigeschossiger, langgestreckter Massivbau unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig, die Hoffläche im Osten begrenzend, im Norden über eine Ziegelmauer an das nördlichen Stallgebäude angebunden, im Süden an die Scheune, mit der er die westliche Außenwand teilt. Lagig geschichtete Handquader aus Elmkalkstein mit rechteckigen Fenstern mit Werksteinfassung, an der Westseite doppelte Torfahrt mit Radabweisern, Stichbogenstürzen und Datierung 1845(i) in den Schlusssteinen. | 34088443 |
Klosterhof Mönchevahlberg
- ID 33966649
- Umfriedete Hofanlage mit südlicher und nördlicher Grenzbebauung, bis auf das Wohnhaus in Massivbauweise, und diagonal freistehender Scheune sowie Wirtschaftsgebäuden des ausgehenden 19. und des 20. Jh. Die historische Bedeutung spiegelt sich in der Lage direkt bei der Kirche, in der Größe des Hofareals und in der Tatsache, dass ein hochmittelalterlicher wehrhafter Steinbau ursprünglicher Bestandteil der Anlage ist.
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Dorfstraße 1 52° 8′ 52″ N, 10° 40′ 5″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger, teilunterkellerter Fachwerkbau auf verputztem Bruchsteinsockel unter Satteldach in Hohlziegeldeckung mit Halbwalm über dem freistehenden Westgiebel, dieser mit Linkskremperbehang, traufständig zum Hof, im Osten angebunden an ein größeres Wirtschaftsgebäude, mit dem es die nördliche Grenzbebauung des Hofes bildet. Fachwerk in Stockwerkzimmerung mit leichter Vorkragung, unter dem senkrechten Holzbehang Gefüge mit K-Streben, Ausfachung größtenteils mit Ziegelsteinen, in den mittleren Gefachen des Oberstocks Fußwinkelhölzer. Hofseitige Fassade um 1880 erneuert mit symmetrischer Fensterverteilung, Zierbrett an der Stockwerkgrenze, mittiger Eingangslaube und eicherner Haustür. Im Inneren gründerzeitliche Treppe und Saal in der Südwestecke des Unterstocks. | 34088326 |
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| Dorfstraße 1 52° 8′ 51″ N, 10° 40′ 8″ O |
Scheune | Langgestreckter teilmassiver Bau unter Satteldach in Krempziegeldeckung, nachträglich auf ganzer Länge nach Süden in Fachwerk erweitert, freistehend in der östlichen Hälfte der Hoffläche. Nördliche Außenmauer aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit nachträglicher Erhöhung um einige Werksteinlagen, gestützt durch zwei Strebepfeiler aus verputztem Backstein. Ursprünglicher Spitzgiebel am Mauerwerk des Ostgiebels erkennbar. Die Scheune ist in ihrer Position bereits auf dem Dorfplan von 1755 vorhanden. Die nördliche Außenmauer und die ehemalige südliche Außenmauer, die heute Bansenraum und Längsdurchfahrt teilt und eine rundbogige Fensteröffnung aufweist, wird dem mittelalterlichen Klosterhof zugerechnet. | 39099104 |
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| Dorfstraße 1 52° 8′ 50″ N, 10° 40′ 8″ O |
Nebengebäude | Langgestreckter zweigeschossiger Massivbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk unter Satteldach in Linkskremperdeckung, traufständig, angebunden im Westen an den Bergfried, im Osten an die Steinscheune, mit beiden die südliche Grenzbebauung der Hoffläche bildend. Leicht geknickter Verlauf der südlichen Außenwand. Am östlichen Ende des Daches hofseitig schmales Zwerchhaus mit Ladeluke, kirchhofseitig breite Schleppgaube. Umfassungsmauern vermutlich neuzeitlich, stichbogige Tür- und Fenstereinfassungen aus Backstein und Sohlbänke aus rotem Sandstein sind Zutaten von Umbauten des 19. Jh. | 34088373 |
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| Dorfstraße 1 52° 8′ 50″ N, 10° 40′ 7″ O |
Wohnturm | Dreigeschossiger rechteckiger Massivbau von 10,9 × 8,3 m Seitenlänge unter Satteldach in Ziegeldeckung, traufständig zum Hof, mit dem Westgiebel freistehend, mit dem Ostgiebel stumpf an das benachbarte Stallgebäude anstoßend, mit dem es die südliche Grenzbebauung der Hoffläche bildet. Teilweise lagig geschichtetes, meist aber kleinteiliges Bruchsteinmauerwerk mit quaderförmigen Formaten zur Eckverstärkung, hoch aufragende spitze Giebel weisen auf ein ursprüngliches Dach, das ebenso steil war wie das heutige. Schmale rechteckige Fensteröffnungen in allen drei Geschossen, im Erdgeschoss zugesetzt, im Obergeschoss nach Süden großes zweiteiliges Rechteckfenster mit Mittelpfosten und außenliegender Anschlagfalz, 15. oder 16. Jh. Westseite mit drei zugesetzten rundbogigen Öffnungen, in der Mitte der Nordseite zwei 1860(i) eingebrochene rundbogige Öffnungen in Achse übereinander. Mauerstärke 85 cm, Traufhöhe 8,6 m. Im Inneren heute zwei durch eine Zwischendecke getrennte Geschosse. Reste einer Kaminstelle machen eine ursprüngliche Nutzung als Wohnturm wahrscheinlich. | 34088350 |
|
| Dorfstraße 1 52° 8′ 51″ N, 10° 40′ 4″ O |
Einfriedung | 39099288 |
Weferlingen
Einzelbaudenkmale
| Lage | Bezeichnung | Beschreibung |
ID |
Bild |
|---|---|---|---|---|
| Burgstraße 5 52° 9′ 15″ N, 10° 41′ 17″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger Fachwerkbau unter Satteldach in Ziegeldeckung, giebelständig zur Straße, hier mit Ziegelbehang am Dachgiebel, weit zurückgesetzt, freistehend, die Hoffläche im Norden begrenzend. Fachwerk in Geschosszimmerung, auf der Hofseite in Stockwerkzimmerung mit Auskragung des Oberstocks, in der Westhälfte stark vorragende, unten abgerundete, teils von tief eingeschnittenen Knaggen gestützte Deckenbalkenköpfe sowohl des Unterstocks wie unter dem Dachüberstand, Füllhölzer mit Viertelkreisprofil, Schwellbalken des Oberstock feldweise abgeschrägt, Brüstungsfelder des Oberstocks mit Andreaskreuzen, eingerahmt von je einem Rautenfeld, in der östlichen Hälfte östlich des mittig liegenden Hauseingangs bilden Balkenköpfe, Füllhölzer und Schwellbalken eine durchlaufende Gesimszone. K-Streben im Oberstock des Westgiebels. | 34088605 |
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| Kirchweg 11 52° 9′ 18″ N, 10° 41′ 18″ O |
Wohnhaus | Zweistöckiger, unterkellerter Fachwerkbau auf hohem Werksteinsockel unter Halbwalmdach in Hohlziegeldeckung, traufständig zum Hof, dessen nördliche Begrenzung bildend, friestehnd. Fachwerk in Stockwerkzimmerung ohne Auskragung mit schlichtem Gefüge aus gekuppelten Ständern, je zwei Riegelreihen und Streben in den Außenfeldern, Ausfachung in Backstein, leicht außermittige Durchgangsdiele mit hofseitigem Zugang über hohe Vortreppe unter Vordach und Eingangslaube mit Fachwerkmotiven auf der Gartenseite. Bauzeitliche Eingangstür erhalten. Baujahr 1864 durch Inschrift an einem Kellerfenster angegeben. | 34088655 |
Weblinks
Commons: Bilder zu den Baudenkmale in Dettum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Beschreibung im Denkmalatlas Niedersachsen