Mattenhof
Quartier/"Statistischer Bezirk", im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl/Stadtteil III in der Stadt Bern, Schweiz
From Wikipedia, the free encyclopedia
Der Mattenhof (auch: Mattehof) ist ein statistischer Bezirk und zugleich ein kleineres zugehöriges gebräuchliches Quartier im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl (III) im Süden von Bern. Zum statistischen Bezirk gehört neben Mattenhof noch das Quartier Kinderklinik/Frauenspital. Angrenzende statistische Bezirke sind Weissenstein im Süden, Holligen im Westen und Nordwesten, Monbijou im Nordosten und Osten sowie Weissenbühl im Südosten.[5]
Statistischer Bezirk von Bern | |
|---|---|
| Koordinaten | 599010 / 199076 |
| Höhenbereich | 523–564 m ü. M. |
| Fläche | 0,610 km² |
| Einwohner | 6898 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 22.31 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitslosenquote | 1.4 % (31. Dez. 2024)[3] |
| Arbeitsstätten | 580 (31. Dez. 2023)[4] |
| BFS-Nr. | 351014 |
| Postleitzahl | 3007, 3008, 3010 |
| Stadtteil | Mattenhof-Weissenbühl |
Gebräuchliches Quartier von Bern | |
|---|---|
| Höhenbereich | 523–564 m ü. M. |
| Fläche | 0,528 km² |
| Einwohner | 6674 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 22,2 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 520 (31. Dez. 2023)[4] |
| Quartiernummer | 309 |
| Postleitzahl | 3007, 3008 |
| Statistischer Bezirk | Mattenhof |
| Stadtteil | Mattenhof-Weissenbühl |
Die Hauptverkehrsadern, die das Quartier zugleich eingrenzen, sind die Schwarzenburgstrasse im Südosten, die Weissensteinstrasse im Süden, die Könizstrasse im Westen und die Effingerstrasse im Norden. Weitere wichtige Strassen sind die Schwarztorstrasse, die Belpstrasse und die Zieglerstrasse. Der Hauptplatz ist der Eigerplatz. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr wird durch die Bernmobil-Linien 3, 6, 10, 13, 14, 17 und 28 gewährleistet, wobei die Linie 6 zum Fischermätteli beinahe alle Haltestellen ihrer Route im Mattenhof hat.
Im statistischen Bezirk betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 6898 Personen.
Davon waren 46,4 Prozent Männer und 53,6 Prozent Frauen.
2024 wurden 39 Personen eingebürgert. 55 Geburten standen 37 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 78 Ehen geschlossen und es gab 21 Scheidungen.
5359 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 1539 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 22.31 %).[2]
Die Arbeitslosenquote betrug 1.4 %.[3]
Die Zahl der bewohnten Gebäude war 717[6] und es befanden sich dort 580 Arbeitsstätten mit 5200 Beschäftigten (beides Stand: 31. Dezember 2023).[4]
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 360 | 5.22 |
| 7–15 (Schule) | 397 | 5.76 |
| 16–19 (Ausbildung) | 124 | 1.80 |
| 20–64 (Berufsphase) | 5312 | 77.01 |
| ab 65 (Rentner) | 705 | 10.22 |
Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 6674 Personen.
Davon waren 46,3 Prozent Männer und 53,7 Prozent Frauen.
2024 wurden 38 Personen eingebürgert. 52 Geburten standen 36 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 74 Ehen geschlossen und es gab 21 Scheidungen.
5193 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 1481 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 22.19 %).[2]
Es befanden sich dort 520 Arbeitsstätten[4] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 341 | 5.11 |
| 7–15 (Schule) | 385 | 5.77 |
| 16–19 (Ausbildung) | 124 | 1.86 |
| 20–64 (Berufsphase) | 5143 | 77.06 |
| ab 65 (Rentner) | 681 | 10.20 |
Im Mattenhof befindet sich die Berner Friedenskirche.
Geschichte
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts bezeichnet «Mattenhof» das Gebiet zwischen Hirschengraben, Eigerplatz und Brunnmattstrasse. Bis in die 1840er war das Mattenhofquartier ein rurales Gebiet, das von Wasserläufen durchflossen wurde. Zwischen dem Sulgenbach im Süden und der Villette im Norden begann sich nach 1850 eine insgesamt lockere und uneinheitliche Siedlungsstruktur zu entwickeln, die den Mattenhof weitestgehend noch heute prägt.


