Weyermannshaus (Berner Quartier)
gebräuchliches Quartier Nr. 306 im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl der Stadt Bern
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Weyermannshaus (auch: Weiermannshus) ist ein Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den im Jahr 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil Stadtteil III Mattenhof-Weissenbühl, dort im statistischen Bezirk Holligen. Angrenzende Quartiere sind Ausserholligen, Holligen (das kleinere gebräuchliche Quartier) und Inselspital, die im Stadtteil VI liegenden Quartiere Untermatt und Stöckacker sowie die im Stadtteil II liegenden Quartiere Von Roll und Bremgartenwald. Das Bad Weyermannshaus trägt diesen Namen – liegt aber im Quartier Untermatt an der Grenze zu Weyermannshaus.[4]
Gebräuchliches Quartier von Bern | |
|---|---|
| Koordinaten | 598068 / 199649 |
| Höhenbereich | 540–557 m ü. M. |
| Fläche | 0,554 km² |
| Einwohner | 3197 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 31.5 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 260 (31. Dez. 2023)[3] |
| Quartiernummer | 306 |
| Postleitzahl | 3008, 3012, 3018 |
| Statistischer Bezirk | Holligen |
| Stadtteil | Mattenhof-Weissenbühl |
Einwohner und Bebauung

Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 3197 Personen.
Davon waren 51,1 Prozent Männer und 48,9 Prozent Frauen.
2024 wurden 19 Personen eingebürgert. 32 Geburten standen 22 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 30 Ehen geschlossen und es gab 13 Scheidungen.
2190 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 1007 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 31.5 %).[2]
Es befanden sich dort 260 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 314 | 9.82 |
| 7–15 (Schule) | 199 | 6.22 |
| 16–19 (Ausbildung) | 87 | 2.72 |
| 20–64 (Berufsphase) | 2365 | 73.98 |
| ab 65 (Rentner) | 232 | 7.26 |
Das Quartier wird durch die dort noch gemeinsam laufende Eisenbahnlinie Bern–Freiburg/Neuenburg/Thun mit mehreren Gleisen und Abstellanlagen durchschnitten. Im Norden davon befinden sich Industrie und Gewerbe, im Süden die Wohnbebauung. Die Brache Warmbächli (einstiger Standort der Kehrichtverbrennungsanlage) stand von 2015 bis Ende 2020 zur Zwischennutzung für alternative Kulturprojekte zur Verfügung.[5]
Danach wurde mit dem Bau der Siedlung Holliger begonnen, die bis Ende 2023 fertiggestellt wurde. 300 neue Wohnungen in fünf Häusern sind in entstanden, wo rund 380 Erwachsene und 180 Kinder leben.[6] Der Arealhof, der das Zentrum der neuen Überbauung bildet, heisst Holligerhof, der neu entstehende Quartierplatz mit einem Bistro Holligerplatz.[7]
Nördlich der Bahnlinie sind ebenfalls zahlreiche neue Gebäude entstanden. Geplant ist ein neuer Campus der Berner Fachhochschule.[8] Da aber der Boden mit per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) belastet ist, was auf den Einsatz PFAS-haltiger Löschschäume nach einem Brand eines Reifenlagers aus dem Jahr 1999 zurückgeht, muss dieser erst noch saniert werden.[9]
Verkehrsanbindung
Die Buslinie 12 der Bernmobil verkehrt im Süden ab Holligen nach dem Bahnhof und Zentrum Paul Klee. Sie wurde 2023 eingerichtet und um eine Station verlängert, die frühere Buslinie 11 verkehrte nur bis zum Inselspital.
Literatur
- Hans Morgenthaler: Weiermannshaus. Vom Reichslehen zur Städtischen Irrenstation und Wohnkolonie. In: Blätter für bernische Geschichte, Kunst und Altertumskunde. Band 25, Heft 2–3, 1929, S. 99–179 (Digitalisat).

