Saccharimonadia
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„Candidatus Saccharimonadia“, früher auch „Ca. Saccharimonia“ oder „Ca. Saccharibacteria“, ursprünglich provisorisch bezeichnet als Candidate division TM7 (Torf, mittlere Schicht 7),[3][4][2] ist eine wichtige Verwandtschaftsgruppe (Klade) von Bakterien, heute (Stand Januar 2026) eingestuft im Rang einer Klasse (früher auch als Abteilung (Phylum), en. auch division). Sie wurde durch RNA-Sequenzierung von 16S rRNA (ein Teilstück ribosomaler RNA) entdeckt.[5]
| Saccharibakterien | ||||||||
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„Ca. Nanosynbacter lyticus“ TM7x (grün), zusammen mit verschiedenen Stämmen der Wirtsgattung Actinomyces (rot)., | ||||||||
| Systematik | ||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||
| „Candidatus Saccharimonadia“ | ||||||||
| corrig. Lemos et al. 2019[1] / corrig. McLean et al. 2020[2] |
Vorkommen und Kultivierung
Unter den Minisyncoccota (früher u. a. auch Patescibacteria genannt) waren Mitglieder der Gruppe „Ca. Saccharimonadia“ (damals TM7 genannt), die ersten, die im Labor kultiviert wurden.[6]
Diese Bakterien kommen in einer Vielzahl von terrestrischen und marinen Umgebungen vor; das frühe Interesse an ihnen beruhte jedoch auf ihrem weit verbreiteten Vorkommen im menschlichen Mundmikrobiom.[6] Bereits 2014 wurde über eine axenische[A. 1] Kultur von TM7 aus der Mundhöhle berichtet, aber es wurde keine Sequenz oder Kultur zur Verfügung gestellt.[7] Die vorläufige Benennung dieser Bakterienspezies als TM7x, des Bakterienphylums als TM7, sowie weiterer Kandidatenphyla wie etwa TM6 (Phylum „Ca. Babelota“ [„Ca. Dependentiae“])[8][9] erfolgte nach DNA-Sequenzen, die bereits 1994 in einer Umweltstudie an einer Bodenprobe eines Torfmoores in Deutschland gewonnen wurden. Damals wurden 262 PCR-amplifizierte Fragmente von 16S rDNA in einen Plasmidvektor kloniert und als „TM-Klone“ (Torf, Mittlere Schicht) bezeichnet.[10][11] Seitdem wurden TM7-Kandidaten (d. h. mutmaßliche Vertreter der Klasse) in verschiedenen Umgebungen gefunden, z. B. in Belebtschlämmen,[12][13] Klärschlamm von Wasseraufbereitungsanlagen,[14] Regenwaldboden,[15] Goldminen[16] und in mit Acetat versetztem Sediment im Bereich von Grundwasserleitern (Aquifer).[17] Saccharibacteria wurden gefunden in Assoziation mit Schwämmen[18] und Schaben,[19] sowie in menschlichem Speichel.[20][21] Es zeigte sich, dass diese Gruppe ein sehr weit verbreitetes Phylum ist. Ribosomale DNA (rDNA) und ganze Zellen von Saccharibacteria wurden 2011 in Belebtschlamm nachgewiesen, diese hatten mehr als 99,7 % Sequenzähnlichkeit mit TM7 von der menschlichen Haut und 98,6 % mit der Kandidaten-Spezies TM7a[22] aus der menschlichen Mundhöhle. Dies deutet darauf hin, dass TM7-Isolate aus der Umwelt als Modellorganismen zur Untersuchung der Rolle von TM7-Arten für die menschliche Gesundheit dienen könnten.[23]
Eigenschaften
Ähnlich wie andere Mitglieder der Minisyncoccota verfügen die von „Ca. Saccharimonadia“ in der Regel nicht über eine Atmungskette und Stoffwechselwege für eine eigene de-novo-Synthese von Aminosäuren, Nukleotiden und Fettsäuren. Sie besitzen aber Typ-IV-Pili (T4P), die durch die Verwendung eines kleinen Molekülinhibitors der Pili-Extrusion mit der Zuckungsmotilität und der Adhäsion an den Wirt in Verbindung gebracht wurden.[6]
TM7-spezifische FISH-Sonden zur Identifizierung von Arten aus einem Bioreaktorschlamm zeigten eine grampositive Zellhülle und verschiedener Morphotypen:
- ein ummanteltes Filament, d. h. eine fadenförmige Kolonie (häufig),
- ein in kurzen Ketten vorkommendes Stäbchen,
- ein dickes Filament und
- Kokken
Die ersteren könnten als Eikelboom-Typ 0041[24][25] die Ursache für Blähungsprobleme bei Belebtschlämmen sein.[14]
Allgemein sind die meisten bakteriellen Phyla gram-negativ (englisch diderms, mit bakterieller Zellwand), während sonst nur noch die Bacillota [„Firmicutes“], die Actinomycetota [„Actinobacteria“] und die Chloroflexota [„Chloroflexi“] monoderm (d. h. gram-positiv) sind.[26]
Unter Verwendung einer Membran aus Polycarbonat als Wachstumsträger und eines Extrakts aus einer Bodenprobe als Substrat wurden nach 10 Tagen Inkubation Mikrokolonien dieser Klade gezüchtet, die aus langen (bis zu 15 μm), fadenförmigen Stäbchen mit weniger als 50 Zellen oder kurzen Stäbchen mit mehreren hundert Zellen pro Kolonie bestanden.[27]
Dank eines Lab-on-a-Chips, der die Isolierung und Vervielfältigung des Genoms einer einzelnen Zelle ermöglicht, wurde das Genom von drei Zellen mit langer Fadenmorphologie und identischer 16S rRNA sequenziert. Der Sequenzentwurf des Genoms bestätigte einige zuvor ermittelte Eigenschaften und klärte einige der Stoffwechselfähigkeiten auf, offenbarte zudem neue Gene und lieferte Hinweise auf potenzielle pathogene Fähigkeiten liefert.[28]
Insgesamt wurden bis 2003 über 50 verschiedene Phylotypen[29] identifiziert.[26] Die Sequenzdivergenz der 16S rDNA ist innerhalb der Abteilung (d. h. des Phylums) ist mit 17 % (13 bis 33 %) relativ gering.[14] Ein interaktiver phylogenetischer Baum von TM7 ermöglicht den schnellen Zugriff auf GenBank-Sequenzen und die Berechnung der Abstandsmatrix zwischen den Zweigen des Baums.[23][30]
Untersuchungen per SIP (stable-isotope probing, deutsch etwa „Stabilisotopen-Sondierung“) haben ergeben, dass einige Mitglieder dieser Gruppe Toluol abbauen können.[31][32]
Symbiose
Im Falle der Beziehung zwischen Saccharimonadia (Saccharibakterien) und Actinomycetota (Actinobakterien) haben zwei aktuelle Studien Mechanismen vorgeschlagen, durch die Saccharibakterien ihrem Wirt in einer natürlichen Umgebung eher nützen als schaden könnten:
- Von Epibionten produziertes Ammoniak könnte den Wirt vor Säurestress im Mund schützen,[33] und
- eine Infektion mit Saccharimonadia könnte die Genexpression von Phagenrezeptoren ihres Wirts unterdrücken.[34]
Ob diese spezifischen Vorteile einer Infektion durch Saccharimonadia ausreichen, um von einer mutualistische Partnerschaft zu sprechen, ist noch in der Diskussion; weitere Forschung zur Natur der Beziehungen zwischen Minisyncoccota und ihren Wirten könnte helfen und ist vorgeschlagen (Stand 2024).[35]
„Candidatus Nanosynbacter lyticus“

Ein wichtiger Vertreter, „Ca. Nanosynbacter lyticus“ (mit Referenzstamm TM7x, früher als Candidatus Saccharibacteria oral taxon TM7x bezeichnet),[36] wurde aus der menschlichen Mundhöhle kultiviert.[8] Es zeigte sich, dass TM7x eine extrem kleine Kokke (Durchmesser 200-
„Southlakia epibionticum“



2023 berichteten Wang et al. über die Ergebnisse ihrer Untersuchungen am Modellsystem mit „Southlakia epibionticum“ (Se) und seinem Wirt Actinomyces israelii (Ai). Sie nutzten u. a. metagenomische Daten, um bioinformatische Ressourcen auf Basis von Proteinstrukturen bereitzustellen und so die molekularen Grundlagen der epibiontischen Lebensweise zu erforschen. Die Expression fluoreszierender Proteine und die quantitative Mikroskopie ermöglichen die Verfolgung des Lebenszyklus dieser Spezies und die Interaktionen mit seinem Wirt.[6]
Systematik
Die gegenwärtig akzeptierte Taxonomie basiert auf der List of Prokaryotic names with Standing in Nomenclature (LPSN)[1] und dem National Center for Biotechnology Information (NCBI).[2][41]
Die Taxonomie bei LPSN folgt zurzeit (Stand 10. September 2021) weitgehend Lemos et al. (2019, mit Korrektur 2020),[42] die bei NCBI folgt im Wesentlichen McLean et al. (2020).[43]
- Für die hier angegebene Konsens-Systematik werden (transparent) folgende Gleichsetzungen zu Grunde gelegt (diese Identifizierungen sind nötig, um die unten angegebenen Phylogenie-Entwürfe korrekt abzubilden):
- Die Schreibweise „Sacchiramonaceae“ bei McLean et al. und NCBI ist offensichtlich eine Verschreibung für „Saccharimonaceae“.
- Es ist nicht ganz klar, wie umfangreich die gelegentlich zu findende Bezeichnung „TM7a-Gruppe“ (TM7a group, TM7a-like bacteria)[44][23] gemeint ist, jedenfalls ein echter Teil der Saccharibacteria (TM7).[23]
- Die alten Gruppenbezeichnungen finden sich, soweit hier angegeben bei McLean (2020).[43]
- Unterschiede in dr Familienzuordnung zwischen LPSN und GTDB[45] rühren auch daher, dass die Diskussion zwischen Lumpern und Splittern derzeit noch nicht abgeschlossen ist.
Die folgende auszugsweise Systematik versucht, die Entwicklung transparent darzustellen (Stand 26. Februar 2026):
Klasse „Ca. Saccharimonadia“ corrig. Lemos et al. 2019(L,G)bzw. corrig. McLean et al. 2020(N)
[„Ca. Saccharimonia“ Lemos et al. 2019(L) bzw. McLean et al. 2020(N),
„Ca. Nanoperiodontomorbia“ corrig. McLean et al. 2020(L),
„Ca. Nanoperiomorbia“ McLean et al. 2020(L),
„Ca. Nanosyncoccia“ corrig. McLean et al. 2020(L),
„Ca. Nanosyncoccalia“ McLean et al. 2020(L,N)] – früher Phylum „Ca. Saccharimonadota“ corrig. Albertsen et al. 2013(L) [„Ca. Saccharibacteria“ Albertsen et al. 2013(L,N)] – in der NCBI-Taxonomie sind „Ca. Nanosyncoccia“ und „Ca. Saccharimonadia“ nicht synonym
- Ordnung „Ca. Nanogingivalales“ corrig. McLean et al. 2020(L,N) [„Ca. Nanogingivales“ McLean et al. 2020(L), „Ca. Nanosynbacterales“ McLean et al. 2020(L,N), „Ca. Nanosyncoccales“ McLean et al. 2020(L,N), „Ca. Saccharimonadales“ Chuvochina et al. 2023(L,G)bzw. corrig. Lemos et al. 2019(L), „Ca. Saccharimonales“ Lemos et al. 2019(L) bzw. McLean et al. 2020(B), „Ca. Nanoperiomorbales“ McLean et al. 2020(N), „Saccharibacteria G6“][43][A. 3]
- Familie „Ca. Nanogingivalaceae“ McLean et al. 2020(L,N,G)
- Gattung „Ca. Nanogingivalis“ McLean et al. 2020(L,N,G) [UMGS1907 (G°)]
- Gattung JAISBI01(G)
- Spezies JAISBI01 sp031266275(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Gx481_bin200(N,G)] (verschoben)
- Gattung JAISDN01(G)
- Spezies JAISDN01 sp031264785(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Gx485_bin132(N,G)] (verschoben)
- Gattung JAITGI01(G)
- Spezies JAITGI01 sp031280785(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Pc512_bin123(N,G)] (verschoben)
- Gattung WRGU01(G)
- Spezies WRGU01 sp031262565(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Hm464_bin174(N,G)] (verschoben)
- Gattung …(G)
- Familie „Ca. Nanoperiomorbaceae“ McLean et al. 2020(L,N,G) – abgetrennt von „Ca. Phycocordibacterales“ [o__UBA9973]
- Gattung „Ca. Nanoperiodontomorbus“ corrig. McLean et al. 2020(L) [„Ca. Nanoperiomorbus“ McLean et al. 2020(L,N,G)]
- Familie „Ca. Nanosynbacteraceae“ McLean et al. 2020(L,N,G) – enthält Ausgliederungen aus „Ca. Phycocordibacterales“ [o__UBA9973]
- Gattung „Ca. Minimicrobia“ Ibrahim et al. 2021(L,N?) – einige Mitglieder werden gemäß GTDB der Gattung „Ca. Nanosynbacter“ (s. u.) zugeordnet(G)
- Spezies „Ca. Minimicrobia naudis“ Ibrahim et al. 2021(L) [Saccharibacteria bacterium IHU1(L)]
- Spezies Ca. Minimicrobia sp. IHU4(N)
- Gattung „Ca. Nanosynbacter“ McLean et al. 2020(L,N,G)
- Spezies „Ca. Nanosynbacter colneyensis“ Gilroy et al. 2023(L,N) [Nanosynbacter sp024330325(G)>, Ca. Nanosynbacter sp. P2B_S1_bin.0.1(N)]
- Spezies „Ca. Nanosynbacter featherlites“ Lamont et al. 2020 [Nanosynbacter featherlites_A(G)]
- Spezies Nanosynbacter featherlites_B(G) [Ca. Nanosynbacter sp. BB002(N,G)]
- Spezies „Ca. Nanosynbacter gullae“ Gilroy et al. 2023 [Ca. Nanosynbacter sp. P11B_S7_bin.28.1(N)]
- Spezies „Ca. Nanosynbacter lyticus“ McLean et al. 2020(L,N,G) [Saccharibacteria oral taxon TM7x(L), Ca. Saccharibacteria oral taxon TM7x] (Typusart) – mit Stämmen ATCC TSD-290 alias TM7x; ML1; BB004; ERR9969218_bin.4_MetaWRAP_v1.3_MAG
- Spezies Nanosynbacter lyticus_A(G) [Ca. Nanosynbacter lyticus strain ML1(N)] – abgetrennt
- Spezies „Ca. Nanosynbacter norwichensis“ Gilroy et al. 2023 [Ca. Nanosynbacter sp. P5B_S4_bin.39.1(N,G)]
- Spezies „Ca. Nanosynbacter quadrami“ Gilroy et al. 2023
- Spezies Nanosynbacter vallesae(G) [„Ca. Minimicrobia vallesae“ Ibrahim et al. 2021(L), Ca. Minimicrobia vallesae isolate IHU2(N), [Saccharibacteria bacterium IHU2(L)] – verschoben
- Spezies Nanosynbacter sp963967315(G) [Ca. Minimicrobia sp. QA0096(N,G)] – verschoben
- Spezies Nanosynbacter sp002421965 (G) [Ca. Saccharibacteria bacterium UBA6209(N)]
- Spezies Nanosynbacter sp900555885(G) [Ca. Nanosynbacter sp. HMT-352 strain TM7-001(N)] – aufgespalten
- Spezies Nanosynbacter sp022819345(G) [Ca. Nanosynbacter sp. HMT-352 strain TM7-037(N)] – aufgespalten
- Spezies Nanosynbacter sp022819365(G) [Ca. Nanosynbacter sp. HMT-352 strain TM7-072(N)] – aufgespalten
- Spezies Nanosynbacter sp021222645(G) [Ca. Nanosynbacter sp. HMT-352 strain KC1(N)] – aufgespalten
- Spezies Nanosynbacter sp900555675(G) [Ca. Nanosynbacter sp. TM7-008(N)]
- Spezies Nanosynbacter sp022819345(G) [Ca. Nanosynbacter sp. TM7-033(N)]
- Spezies Nanosynbacter sp022828375(G) [Ca. Nanosynbacter sp. TM7-053(N)]
- Spezies Nanosynbacter sp022828365(G) [Ca. Nanosynbacter sp. TM7-057(N)]
- Spezies Nanosynbacter sp041006295(G) [Ca. Nanosynbacter sp. TM7-074(N)]
- Spazies Nanosynbacter sp022828255(G) [Ca. Nanosynbacter sp. TM7-075(N)]
- Spazies Nanosynbacter sp022828325(G) [Ca. Nanosynbacter sp. TM7-076(N)]
- Spazies Nanosynbacter sp022828365(G) [Ca. Nanosynbacter sp. TM7-087(N)]
- Gattung „Ca. Minimicrobia“ Ibrahim et al. 2021(L,N?) – einige Mitglieder werden gemäß GTDB der Gattung „Ca. Nanosynbacter“ (s. u.) zugeordnet(G)
- Familie „Ca. Nanosyncoccaceae“ McLean et al. 2020(L,N,G)
- Gattung „Ca. Nanosyncoccus“ McLean et al. 2020(L,N,G)
- Spezies „Ca. Nanosyncoccus alcis“ corrig. McLean et al. 2020(L) [„Ca. Nanosyncoccus alces“ McLean et al. 2020(L,N,G), Ca. Saccharibacteria bacterium TM7_G3_2_Rum_HOT_351B(N,G)[50]] (Typusart)
- Spezies „Ca. Nanosyncoccus nanoralis“ corrig. McLean et al. 2020(L) [„Ca. Nanosyncoccus nanoralicus“ McLean et al. 2020(L,N,G), Ca. Saccharibacteria bacterium TM7_KMM_G3_1_HOT_351(N,G)][51]
- Spezies „Ca. Nanosyncoccus oralis“ Gilroy et al. 2023(L) [Ca. Nanosyncoccus sp. P13S_S20_bin.18.1(N)]
- Spezies Nanosyncoccus nanoralicus_A(G) {Candidatus Nanosyncoccus nanoralicus isolate ERR10228828_bin.12_MetaWRAP_v1.3_MAG(N)] – abgetrennt
- Spezies Nanosyncoccus sp002350545(G) [„Ca. Saccharibacteria bacterium UBA2866“(N)][52][53]
- Gattung JAIROX01(G)
- Spezies JAIROX01 sp031257295(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Cf509_bin11(N,G)] (verschoben)
- Gattung JAISOF01(G)
- Spezies JAISOF01 sp031278275(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Pcl387_bin78(N,G)] (verschoben)
- Gattung UBA2834(G)
- Spezies UBA2834 sp031290255(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Po218_bin33(N,G)] (verschoben)
- Gattung WQUV01(G)
- Spezies WQUV01 sp031262695(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Hm464_bin166(N,G)] (verschoben)
- Gattung WRLZ01(G)
- Spezies WRLZ01 sp031261545(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate Hs463_bin113(N,G)] (verschoben)
- Gattung …(G)
- Gattung „Ca. Nanosyncoccus“ McLean et al. 2020(L,N,G)
- Familie „Ca. Saccharimonadaceae“ Lemos et al. 2019(L,N,G) bzw. Chuvochina et al. 2023(L,N) [„Ca. Sacchiramonaceae“ McLean et al. 2020(N), TM7-Gruppe, Torf mittlere Schicht 7]
- Gattung „Ca. Nanosynsaccharibacterium“ corrig. McLean et al. 2020(L) [„Ca. Nanosynsacchari“ McLean et al. 2020(L,N)] (Typusart)
- Spezies „Ca. Nanosynsaccharibacterium primum“ McLean et al. 2020(L) [Ca. Nanosynsacchari sp. TM7_ANC_38.39_G1_1(N)] – mit Stamm PQNZ01000000(L) alias TM7_ANC_38.39_G1_1(L,N)
- Spezies Ca. Nanosynsacchari sp. TM7_G1_3_12Alb(N,G) [Ca. Saccharibacteria bacterium TM7_G1_3_12A] – mit Stamm TM7_G1_3_12A alias TM7_G1_3_12Alb(N,G)
- Gattung „Ca. Saccharimonas“ Albertsen et al. 2013(L,N,G) bzw. Chuvochina et al. 2023(L)
- Gattung „Southlakia“ Wang et al. 2023(L,N)[6]
- Gattung „Ca. Nanosynsaccharibacterium“ corrig. McLean et al. 2020(L) [„Ca. Nanosynsacchari“ McLean et al. 2020(L,N)] (Typusart)
- Familie f__AMD01(G) – in der LPSN und der NCBI-Taxonomie synonym mit „Ca. Saccharimonadaceae“
- Familie f__CAIOMD01(G) – abgetrennt von „Ca. Phycocordibacterales“ [o__UBA9973]
- Gattung JACKGO01(G)
- Spezies JACKGO01 sp020631975(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-38(N,G)] (verschoben)
- Gattung JACKGO01(G)
- Familie f__HK-STAS-PATE-42(G)
- Gattung HK-STAS-PATE-42(G)
- Spezies HK-STAS-PATE-42 sp023898665(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-42(N,G)]
- Gattung HK-STAS-PATE-42(G)
- Familie f__JAGQNJ01(G)
- Gattung HK-STAS-PATE-36(G)
- Spezies HK-STAS-PATE-36 sp023898625(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-36(N,G)] (verschoben)
- Gattung HK-STAS-PATE-36(G)
- Familie f__SZUA-359(G)
- Familie f__UBA10027(G)
- Gattung SDRW01(G)
- Spezies SDRW01 sp007845485(G) [Ca. Nanosynbacter sp. HMT-348_TM7c-JB(N)] – verschoben
- Gattung SDRW01(G)
- Familie f__UBA1020(G)
- Gattung JACKGP01(G)
- Spezies JACKGP01 sp020631935(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-39(N,G)] (verschoben)
- Gattung JACKGP01(G)
- Familie „Ca. Nanogingivalaceae“ McLean et al. 2020(L,N,G)

- Familie f__UBA10212(G)
- Gattung UBA10212(G)
- Spezies UBA10212 sp001790525(G) [Ca. Saccharibacteria bacterium RIFCSPHIGHO2_12_FULL_47_16b(N,G)]
- Spezies UBA10212 sp001790575(G) [Ca. Saccharibacteria bacterium RIFCSPHIGHO2_12_FULL_47_17b(N,G)]
- Gattung UBA10212(G)
- Familie f__UBA1547(G) – in der LPSN und der NCBI-Taxonomie synonym mit „Ca. Saccharimonadaceae“
- Gattung „Ca. Microsaccharimonas“ corrig. Lemos et al. 2019(L,N,G) [„Ca. Saccharibacter“ Lemos et al. 2019(L,N), UBA6175(G°)][42]
- Gattung UBA1547(G)
- Gattung …(G)
- Familie f__UBA2112(G)
- Gattung UBA2112(G)
- Spezies UBA2112 sp023898645(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-40(N,G)] (verschoben)
- Gattung UBA2112(G)
- Familie f__UBA4665(G) – abgetrennt von „Ca. Saccharimonadaceae“
- Gattung JACMPA01(G)
- Spezies JACMPA01 sp035564115(G) [Ca. Microsaccharimonas sp. isolate SMAG_U13014(N,G)] – abgetrennt von Microsaccharimonas
- Gattung UBA4665(G)
- Gattung …(G)
- Gattung JACMPA01(G)
- Familie f__UBA7683(G)
- Gattung JACKGR01(G)
- Spezies JACKGR01 sp020631895(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-44(N,G)] (verschoben)
- Gattung JACKGS01(G)
- Spezies JACKGS01 sp020631865(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-44(N,G)] (verschoben)
- Gattung JACKGR01(G)
- Familie f__VEQN01(G)
- Gattung VEQN01(G)
- Spezies VEQN01 sp018883165(G) [Ca. Tayloriibacteriota bacterium isolate ZLKRG15(N,G)] (verschoben)
- Gattung VEQN01(G)
- Familie f__VXPC01(G)
- Gattung JACKGQ01(G)
- Spezies JACKGQ01 sp020631905(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-41(N,G)] (verschoben)
- Gattung JACKGQ01(G)
- Familie …(G)
- Familie f__UBA10212(G)
- Ordnung o__CAILAD01(G)
- Ordnung o__JAGOAT01(G) – abgetrennt von „Ca. Phycocordibacterales“ [o__UBA9973]
- Familie f__JAGOAT01(G)
- Gattung JAGOAT011(G)
- Spezies JAGOAT01 sp020639315(G) [Ca. Nomurabacteria bacterium isolate HK-STAS-PATE-35(N,G)]
- Gattung JAGOAT011(G)
- Familie f__JAGOAT01(G)
- Ordnung o__QS-5-54-17(G)
- Ordnung o__UBA4664(G)
- Ordnung- und Familie incertae sedis
- Gattung „Ca. Mycolatisynbacter“ corrig.Batinovic et al. 2021(L) [„Ca. Mycosynbacter“ Batinovic et al. 2021(L,N)][61]
- Klade „Saccharibacteria G2“[43]
- Klade „Saccharibacteria G4“[43]
- Gattung „TM7a“[66]
- Spezies „Candidate division TM7 isolate TM7a“(N) [„Saccharibacteria sp. TM7a“(N)][22]
- Gattung incertae sedis
- Spezies Candidate division TM7 DolZOral124_TM7_55_12 [DolZOral124_Saccharibacteria_55_12_B][67]
- L – List of Prokaryotic names with Standing in Nomenclature (LPSN), Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ),[1][68]
- N – Taxonomie des National Center for Biotechnology Information (NCBI),[2]
- G – Genome Taxonomy Database (GTDB),[4]
- G° – GTDB (veralteter) Release 09-RS220[69][70]
Phylogenie

| Phylogenetische Stellung von TM7 nach Rappé & Giovannoni (2003)[26] |
Phylogenetische Stellung von TM7 nach McLean et al (2020)[43] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In der hier angegebenen äußeren Systematik nach McLean et al (2020) wurden abweichend fon den Autoren folgende Identifikationen vorgenommen:
Beide Studien zeigen übereinstimmend zwei Hauptkladen, eine mit den „Parcubacteria“ und eine mit den „Saccharibacteria“.
Innere Phylogenie:
| Phylogenie der Saccharibacteria (Lemos et al. 2019/2020, LPSN)[1][42] |
Phylogenie 16S rRNA (McLean et al. 2020)[43] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Viren
Über Viren (Bakteriophagen) dieser Bakterien ist – wie generell für das Phylum Minisyncoccota – noch wenig bekannt (Stand März 2026). Mit Stand 2021 sind Absconditabacteria[93] und Saccharimonadia [Saccharibacteria][67] die einzigen Minisyncoccota-Klassen (früher: CPR-Stämme), für die Phagen identifiziert wurden.[94] Zu Saccharimonadia [Saccharibacteria]:
Anmerkungen
- In der Biologie beschreibt der Begriff „axenisch“ (englisch axenic, von altgriechisch ἀ ξένος a xénos, deutsch ‚nicht fremd‘) eine Kultur, in der nur eine einzige Art (Biologie), Sorte, Varietät oder Stamm von Organismen vorhanden und völlig frei von allen anderen kontaminierenden Organismen ist.
- in der NCBI-Taxonomie sind „Ca. Nanoperiomorbales“, „Ca. Nanosynbacterales“, „Ca. Nanosynbacterales“, „Ca. Nanogingivalales“ und „Ca. Saccharimonadales“ nicht synonym
- Wirtspezies: Gordonia amarae[62]
Weblinks
- Ultra-Small, Parasitic Bacteria Found in Groundwater, Dogs, Cats — And You, auf: SciTechDaily; Ultra-small, parasitic bacteria found in groundwater, moose -- and you, auf: ScienceDaily. 21. Juli 2020, Quelle: Forsyth Institute.
- Silva: TM7x und TM7a, de.NBI (Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur).
- Raphaël Méheust, David Burstein, Cindy J. Castelle, Jillian F. Banfield: The distinction of CPR bacteria from other bacteria based on protein family content, in: Nature Communications, Band 10, Nr. 4173, 13. September 2019; doi:10.1038/s41467-019-12171-z (englisch).