Schnebes
Ortsteil von Presseck
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Schnebes ist ein Gemeindeteil des Marktes Presseck im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Schnebes hat eine Fläche von 1,525 km². Sie ist in 111 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 13737,88 m² haben.[3][4]
Schnebes Markt Presseck | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 14′ N, 11° 34′ O |
| Höhe: | 668 m ü. NHN |
| Einwohner: | 35 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 31. August 1860 |
| Eingemeindet nach: | Köstenberg |
| Postleitzahl: | 95355 |
| Vorwahl: | 09222 |

Geografie
Das Dorf liegt am Schnebeser Knock (681 m ü. NHN), einer Erhebung des Frankenwaldes. Über die Staatsstraße 2195 gelangt man nach Presseck (1,4 km südwestlich) bzw. nach Heinersreuth (1,7 km nordöstlich).[5]
Geschichte
Schnebes wurde 1397 eine bambergische Enklave im Herrschaftsbereich der Wildensteiner.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schnebes aus 10 Anwesen. Das Hochgericht hatte das bambergische Centamt Enchenreuth. Grundherren waren das Kastenamt Stadtsteinach (2 Höfe, 1 Zweidrittelhof, 4 Halbhöfe, 2 Tropfhäuser) und die Gemeinde Schnebes (1 Haus).[7]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Schnebes dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Heinersreuth zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Schnebes. Diese wurde am 31. August 1860 in die Ruralgemeinde Köstenberg eingemeindet.[8] Am 1. Januar 1972 wurde Schnebes im Rahmen der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Presseck eingegliedert.[9]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 10: Wohnstallhaus
- Bildstock
Einwohnerentwicklung
Religion
Schnebes ist katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Jakobus der Ältere (Enchenreuth) gepfarrt,[12] seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Petrus Canisius (Presseck) zuständig.[17]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Schnebes. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 159 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 592.
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Stadtsteinach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 20). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453135242, S. 82.
Weblinks
- Schnebes in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 25. August 2021.
- Schnebes in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 25. August 2021.
- Schnebes im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 25. August 2021.