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Verlauf des Irankrieges im Februar 2026

Entwicklung des militärischen Konflikts im Zeitverlauf From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Verlauf des Irankrieges im Februar 2026 gibt die Ereignisse des Irankriegs 2026 im Februar 2026 chronologisch wieder.

Iran und umliegende Länder

Der US-Militäraufmarsch vor dem Irankrieg erfolgte etwa ab dem 16. Januar 2026. Aus technischen Gründen findet sich der weitere Verlauf in den nachfolgenden Monatsartikeln.

28. Februar 2026

Am 28. Februar 2026 um etwa 7:15 Uhr MEZ (9:45 Uhr IRST) griff Israel unter Beteiligung der Vereinigten Staaten mit Luftschlägen Iran an.[1] Trump erklärte, die Vereinigten Staaten seien entschlossen, die iranischen Raketenfähigkeiten zu beseitigen und die entsprechende Raketenindustrie vollständig zu zerstören.[2] Der israelische Verteidigungsminister Katz teilte mit, es handele sich um einen Präventivschlag, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen.[3] Der Luftraum für den zivilen Luftverkehr wurde über weiten Teilen der Region weitgehend geschlossen. In Israel wurden öffentliche Veranstaltungen verboten und es wurde untersagt, zur Schule oder zur Arbeit zu gehen.[3]

Infolge der Angriffe wurden in verschiedenen iranischen Städten Explosionen beobachtet, mehrere davon im Zentrum von Teheran. Dort kam es zu Detonationen in einem Regierungsviertel, in dem auch die Residenz des iranischen Staats- und Religionsführers Ali Chamenei liegt. Offiziellen Mitteilungen zufolge befand er sich zum Zeitpunkt der Vorfälle nicht in Teheran. Dennoch wurde Chamenei bei den Angriffen an diesem Tag getötet.[4] Auch Aziz Nasirzadeh, Irans Verteidigungsminister, und Generalmajor Mohammad Pakpour, Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde, kamen um.[5] In der Hauptstadt wurden ein verstärkter Andrang an Tankstellen sowie vermehrte Ausreisen beobachtet.[6][7] Weitere Angriffe wurden aus den iranischen Städten Isfahan, Ghom, Karadsch, Kermanschah und der Hafenstadt Buschehr gemeldet.[8] Das Internet im Land wurde von der Regierung gesperrt.[9]

Rettungskräfte nach dem Militärschlag auf die Mädchen-Grundschule Shajareh-Tayyebeh in Minab

Bei dem Militärschlag auf die Mädchen-Grundschule Shajareh-Tayyebeh in der Stadt Minab in der Provinz Hormozgan im Süden Irans wurden laut der Justizbehörde mindestens 180 Menschen getötet und weitere 95 verletzt. Fast ausschließlich junge Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahre alt. Der Militärschlag wurde von der UNESCO als „schwere Verletzung“ des Völkerrechts eingestuft. Die UNESCO rief alle Parteien zum Schutz von Schulen, Schülern und Lehrern auf: „Die Tötung von Schülern an einem Ort des Lernens stellt eine schwere Verletzung des Schutzes dar, der Schulen nach Internationalem Humanitären Recht zusteht.“ Kurz nach Beginn des US-israelischen Angriffs um 9:40 Uhr hatten die iranischen Behörden die Schließung aller Schulen anordnet. Es ist unklar, ob die Bombe die Grundschule vor oder kurz nach den Warnungen in Minab traf, sodass die Eltern keine Zeit mehr hatten, ihre Kinder abzuholen. Das US-Militär erklärte, es werde den Angriff untersuchen. US-Außenminister Marco Rubio sagte, das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten werde den Vorfall untersuchen, falls es sich um einen US-Angriff gehandelt habe, und die USA würden niemals absichtlich eine Schule angreifen.[10][11][12][13][14] Der Militärschlag auf die Mädchenschule war der Einzelschlag mit den meisten zivilen Opfern im neu begonnenen Krieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran.[15] Südöstlich der Schule befindet sich eine Kaserne der Revolutionsgarde.

Die Naval Support Activity Bahrain (Archivbild), die von Bahrains Nationalem Kommunikationszentrum als Ziel eines iranischen Raketenangriffs angeführt wurde[16]

Iran unternahm Gegenangriffe auf Israel – berichtet wurde über zwei Raketenwellen.[17] Zudem kam es in mindestens acht weiteren Staaten der Region zu Explosionen, die iranischen Raketen zugerechnet werden. Insgesamt kam es dabei allein am Golf zu mindestens drei Toten und 44 Verletzten:[18]

  • Bahrain: Die US-Militärbasis in Juffair in Bahrain, einem zentralen Stützpunkt der US-Marine, wurde von einer iranischen Rakete getroffen. Dichte Rauchwolken standen auch über Manama, Hauptstadt des Königreichs Bahrain, nach einer Explosion.[19]
  • Irak: In Erbil im Irak soll es zu Explosionen gekommen sein. Mehrere iranische Raketen hatten das US-Konsulat in Erbil zum Ziel.[9] Nahe Erbil wurde auch ein US-amerikanischer Stützpunkt angegriffen.[20]
  • Katar: Katar gab an, dass zwei iranische Raketen über dem Staatsgebiet abgefangen worden seien.[21] Die iranische regierungsnahe Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass Iran die Al Udeid Air Base in Katar angegriffen habe.[22]
  • Kuwait: Iran griff die Ali Al Salem Air Base in Kuwait an.[22] Der Stützpunkt verfügt über Patriot-Abwehrsysteme. Die eingehenden Raketen konnten abgefangen werden.[23]
  • Saudi-Arabien: In der Hauptstadt Riad, Saudi-Arabien, sollen starke Explosionen zu hören gewesen sein.[22] Angegriffen wurde die Prince Sultan Air Base etwa 60 km entfernt von Riad.[24]
  • Vereinigte Arabische Emirate: Auf die Emirate feuerte Iran 137 Raketen und 209 Drohnen ab.[18] In Dubai brannte es im Fairmont Hotel auf der Insel The Palm nach einem mutmaßlichen Raketeneinschlag. Es können aber auch Trümmerteile nach dem Abschuss einer Rakete sein, die niedergingen und einen Brand auslösten.[25] Mehrere Stockwerke des Luxushotels Burj al Arab gerieten in Brand.[26] In Abu Dhabi wurden Flugabwehrraketen beobachtet.[27] Die iranische regierungsnahe Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass Iran die Al Dhafra Air Base in Abu Dhabi angegriffen habe.[22] In ihr sind sowohl militärische Einheiten der Emirate als auch der Vereinigten Staaten beheimatet. Sie wurde getroffen.[28]
  • Jordanien: Auch in Jordaniens Hauptstadt Amman waren Explosionen zu hören.[29]
  • Oman: Im Oman wurde der Hafen Duqm von zwei Raketen getroffen, ein Mann wurde verletzt.[18]

Berichten zufolge schloss Iran zudem die Straße von Hormus.[30] Mehrere Schiffe kehrten um oder verblieben in den Häfen, trotzdem passierten mindestens 17 Öltanker am 28. Februar die Meerenge.[31]

Einzelnachweise

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