Ziegelschneidmühle

Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Küps From Wikipedia, the free encyclopedia

Ziegelschneidmühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Küps im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie

Die Einöde lag auf einer Höhe von 293 m ü. NHN am rechten Ufer des Leßbachs, der etwas weiter westlich als linker Zufluss in die Rodach mündet. Au befand sich jenseits des Leßbachs 200 Meter südlich von Ziegelschneidmühle.[1]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Ziegelschneidmühle zur Realgemeinde Au. Das Hochgericht übte das Rittergut Küps im begrenzten Umfang aus, es hatte ggf. an das bambergische Centamt Weismain auszuliefern. Das Rittergut Küps war zugleich Grundherr der Schneidmühle.[2]

Mit dem Gemeindeedikt wurde Ziegelschneidmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Küps und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Au zugewiesen.[3] Auf einer topographischen Karte von 1968 wurde der Ort letztmals verzeichnet.[4]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001861001871001885001900001925
Einwohner 55690
Häuser[5] 111
Quelle [6][7][8][9][10]
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Religion

Der Ort war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Jakob (Küps) gepfarrt.[2]

Literatur

Einzelnachweise

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