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Benzendorf (Eckental)

Ortsteil von Eckental From Wikipedia, the free encyclopedia

Benzendorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Eckental im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Benzendorf hat eine Fläche von 3,840 km². Sie ist in 591 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6497,89 m² haben.[3] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Illhof und Oedhof.[4]

Schnelle Fakten Markt Eckental ...
Benzendorf
Markt Eckental
Koordinaten: 49° 36′ N, 11° 16′ O
Höhe: 369 m ü. NHN
Einwohner: 48 (1. Juli 2025)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 90542
Vorwahl: 09192
Der Eckentaler Gemeindeteil Benzendorf
Der Eckentaler Gemeindeteil Benzendorf
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Hopfenscheune in Benzendorf

Geografie

Das Dorf liegt im Bereich der nördlichen Albrandregion. Es befindet sich auf freier Flur und wird vom Rüsselbach, einem linken Zufluss der Schwabach, durchflossen. Die Kreisstraße ERH 12/FO 44/ERH 12 führt nach Mittelrüsselbach (1 km nördlich) bzw. die Staatsstraße 2236 kreuzend nach Herpersdorf (2,3 km südlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Oedhof (0,7 km östlich) und nach Illhof (1,4 km südöstlich).[5]

Geschichte

Benzendorf wurde, wie die meisten Dörfer in der Umgebung, zwischen 1050 und 1150 gegründet. 1195 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Das Kloster Weißenohe nannte das Dorf „Beislendorf“. Um 1500 gehörte Benzendorf zur Reichsstadt Nürnberg und war protestantisch geprägt.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Benzendorf aus 9 Anwesen (8 Güter, 1 Zubaugut) und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das nürnbergische Pflegamt Hiltpoltstein aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Weißenohe.[7]

1806 kam Benzendorf an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Kirchröttenbach und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Kirchröttenbach zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Benzendorf, zu der die Illhof und Oedhof gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Lauf zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Hersbruck (1919 in Finanzamt Hersbruck umbenannt). Ab 1862 gehörte Benzendorf zum neu gegründeten Bezirksamt Hersbruck und weiterhin zum Landgericht Lauf (1879 in das Amtsgericht Lauf an der Pegnitz umgewandelt). Ab 1908 war für die Verwaltung das neu gebildete Bezirksamt Lauf zuständig (1939 in Landkreis Lauf an der Pegnitz umbenannt).[8] Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,880 km².[9] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Benzendorf am 1. Juli 1972 ein Bestandteil der neu gebildeten Gemeinde Eckental.[10][11]

Baudenkmäler

In Benzendorf gibt es zwei Baudenkmäler:[12]

  • Haus Nr. 10: Wohnhaus mit Hopfenscheune
  • Kruzifix

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Benzendorf
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 168172170169182193194200206194189185174201199177160140134209180140161159
Häuser[13] 303029313332303231
Quelle [14][15][16][16][17][18][19][20][21][22][23][16][24][16][25][26][27][26][26][26][28][26][9][29]
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Ort Benzendorf
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987002025
Einwohner 4987547274585560504844 *48
Häuser[13] 1212121311121113
Quelle [14][15][17][19][22][24][27][28][9][29][30][1]
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* 
inklusive Nebenwohnsitze

Religion

Benzendorf ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Walburgis (Kirchröttenbach) gepfarrt.[7] Die Zuordnung der evangelischen Pfarrei St. Jakobus (Kirchrüsselbach) blieb ebenfalls bestehen.[31]

Literatur

Commons: Benzendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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