Oedhof (Eckental)

Ortsteil von Eckental From Wikipedia, the free encyclopedia

Oedhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Eckental im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern).[2] Oedhof liegt in der Gemarkung Benzendorf.[3]

Schnelle Fakten Markt Eckental ...
Oedhof
Markt Eckental
Koordinaten: 49° 36′ N, 11° 16′ O
Höhe: 392 m ü. NHN
Einwohner: 83 (1. Juli 2025)[1]
Postleitzahl: 90542
Vorwahl: 09192
Der Eckentaler Gemeindeteil Oedhof
Der Eckentaler Gemeindeteil Oedhof
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Denkmalgeschütztes Haus in Oedhof

Geografie

Das Dorf liegt am Fuße der Fränkischen Alb. Im Osten auf dem Epperlesberg (546 m ü. NHN) befindet sich der Flugplatz Lauf-Lillinghof. Durch den Ort fließt der linke Quellarm des Rüsselbachs. Einen halben Kilometer südlich gibt es einen Lias-Aufschluss im Teufelsgraben, der als Geotop ausgezeichnet ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Benzendorf zur Kreisstraße ERH 12 (0,7 km westlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde 1195 im Verzeichnis der Besitzungen des Klosters Weißenohe als „Otenhofem“ erstmals erwähnt. Seitdem gehörte eine Hälfte des Ortes zum Kloster. Die andere Hälfte war seit 1439 in den Händen Nürnberger Bürger.[5] . Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Oedhof aus zehn Anwesen. Das Hochgericht übte das nürnbergische Pflegamt Hiltpoltstein aus. Grundherren waren der Nürnberger Eigenherr Endter (5 Anwesen) und das Kloster Weißenohe (5 Anwesen). Die Dorf- und Gemeindeherrschaft war zwischen der Familie Endter und dem Kloster strittig.[6]

1806 kam Oedhof an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Kirchröttenbach und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Kirchröttenbach zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Benzendorf, zu der Oedhof gehörte.[7] Am 1. Juli 1972 wurde Oedhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Eckental eingegliedert.[8]

Baudenkmäler

In Oedhof befinden sich zwei Baudenkmäler:[9]

  • Haus Nr. 6: Kleinhaus
  • Kruzifix

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987002025
Einwohner 67126776667655966596766 *83
Häuser[10] 1010101111111116
Quelle [11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][21][1]
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inklusive Nebenwohnsitze

Religion

Oedhof ist römisch-katholisch geprägt. Die Weißenoher Untertanen waren ursprünglich nach St. Bonifatius (Weißenohe) gepfarrt, die Nürnberger Untertanen nach St. Walburgis (Kirchröttenbach),[6] ab dem 19. Jahrhundert waren alle Katholiken nach Kirchröttenbach gepfarrt.[12] Die protestantische Minderheit ist bis heute nach St. Jakobus (Kirchrüsselbach) gepfarrt.[19]

Literatur

Commons: Oedhof (Eckental) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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