Brandermühle
Ortsteil von Eckental
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Brandermühle (fränkisch Branda Mül[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Eckental im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern).[3] Brandermühle liegt in der Gemarkung Eschenau.[4]
Brandermühle Markt Eckental | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 35′ N, 11° 11′ O |
| Höhe: | 311 m ü. NHN |
| Einwohner: | 3 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 90542 |
| Vorwahl: | 09126 |
Der Eckentaler Gemeindeteil Brandermühle | |

Geografie
Die Einöde liegt am linken Ufer der Schwabach. Im Süden grenzt ein Golfplatz an, dahinter erstreckt sich das Gewerbegebiet Brand. Eine Hochspannungsleitung verläuft quer durch den Golfplatz. Ein Wirtschaftsweg führt 250 Meter westlich zur Staatsstraße 2240.[5]
Geschichte
Im Jahr 1427 kaufte das Kloster Neunkirchen am Brand die „Prandtmüllwiesen“ und stiftete sie für die Frühmesse in Dormitz. 1429 wurde die „Branttermul“ unter den Mühlen, die ein Recht am Sebalder Reichswald hatten, aufgelistet. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist das Toponym Brand. 1441 zählte die „Pranter Mül“ zur Nürnberger Hauptmannschaft Eschenau. 1504 wurde bestätigt, dass die Fraisch der Reichsstadt Nürnberg zustand. 1530 beanspruchte das brandenburg-kulmbachische Oberamt Baiersdorf ebenfalls die Fraisch über die „Pranntter muel“. 1585 beanspruchte zudem das bambergische Centamt Neunkirchen die Fraisch über die „Brandtenmühl“.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand Brandermühle dem Justiz- und Kammeramt Erlangen. 1810 kam der Ort an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Brandermühle dem 1813 gebildeten Steuerdistrikt Eschenau[7] und der 1818 entstandenen Ruralgemeinde Eschenau zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Brandermühle am 1. Juli 1972 in die neu gebildeten Großgemeinde Eckental eingegliedert.[8]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 1: Mühle mit Nebengebäude[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Brandermühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Bartholomäus (Eschenau) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Walburgis (Kirchröttenbach) gepfarrt.[20]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Brandmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 434 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Brandermühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 652 (Digitalisat).
- Dorothea Fastnacht: Erlangen: ehemaliger Stadt- und Landkreis (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 7). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2015, ISBN 978-3-7696-6869-8, S. 29–32.
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Erlangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 14). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450949, S. 103–104.
- Franz Krug (Hrsg.): Der Landkreis Erlangen-Höchstadt. Verlag für Behörden u. Wirtschaft, Hof (Saale) 1979, ISBN 3-921603-00-5, S. 94.
Weblinks
- Brandermühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. November 2022.
- Brandermühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. Oktober 2024.
- Brandermühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 16. Oktober 2024.
