Wikiwand AI

Fußball-Weltmeisterschaft 2026

23. Fußballweltmeisterschaft der Männer From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 war die 23. Auflage des bedeutendsten Turniers für Fußballnationalmannschaften, wurde vom Weltverband FIFA veranstaltet und fand vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 in Kanada, Mexiko und den USA statt.

Schnelle Fakten FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ...
FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026
2026 FIFA World Cup

FIFA-Weltmeisterschaft-2026-Logo (ohne Pokal)
Anzahl Nationen 48 (von 211 Bewerbern)
Weltmeister Spanien Spanien (2. Titel)
Austragungsort Kanada Kanada
Mexiko Mexiko
Vereinigte Staaten USA
Eröffnungsspiel 11. Juni 2026 (Mexiko Mexiko-Stadt)
Endspiel 19. Juli 2026 (Vereinigte Staaten East Rutherford)
Spiele 104
Tore 308 (: 2,96 pro Spiel)
Zuschauer 6.810.966 (: 65.490 pro Spiel)
Torschützenkönig Frankreich Kylian Mbappé (10 Tore)
Bester Spieler Spanien Rodri
Bester junger Spieler Spanien Pau Cubarsí
Bester Torhüter Spanien Unai Simón
Gelbe Karten 281 (: 2,7 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten 2 (: 0,02 pro Spiel)
Rote Karten 14 (: 0,13 pro Spiel)
Strafstöße 22 (: 0,21 pro Spiel)
 Katar 2022
Schließen

Weltmeister wurde der amtierende Europameister Spanien, der das Finale in East Rutherford mit 1:0 nach Verlängerung gegen den Titelverteidiger Argentinien für sich entscheiden konnte. Spanien krönte sich damit zum zweiten Mal nach 2010 zum Weltmeister.

Die Mannschaften aller drei DACH-Länder konnten sich für das Turnier qualifizieren. Die DFB-Elf und die österreichische Nationalmannschaft schieden jeweils im Sechzehntelfinale aus, die Schweizer Mannschaft im Viertelfinale.

Als eine der größten Überraschungsmannschaften galt Kap Verde, das sich zum ersten Mal für eine WM qualifizieren konnte und nach einem 0:0 im Auftaktspiel gegen Spanien sowie nach zwei Unentschieden gegen Uruguay (2:2) und Saudi-Arabien (0:0) in der Gruppe H als Gruppenzweiter das Sechzehntelfinale erreichen konnte, wo man knapp nach Verlängerung an Argentinien scheiterte (3:2).

Bewerbungsverfahren und Vergabe

Der Kongress der FIFA legte während seiner Sitzung in Bahrain am 11. Mai 2017 fest, dass das Interesse an der Ausrichtung bis zum 11. August 2017 hinterlegt werden müsse. Eine vorzeitige Vergabe an die bis dahin einzige Bewerbung (Kanada, Mexiko und Vereinigte Staaten) wurde abgelehnt.[1] Bis zum Stichtag erklärte auch Marokko sein Interesse an der WM-Ausrichtung.[2] Bis März 2018 mussten die vollständigen Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Diese wurden von der FIFA geprüft. Aufgrund des resultierenden Prüfberichts entschied der FIFA-Rat, beide Bewerbungen dem FIFA-Kongress zur Entscheidung vorzulegen, der erstmals anstelle des inzwischen aufgelösten FIFA-Exekutivkomitees über den Austragungsort abstimmen sollte. Bei dieser Abstimmung hatte jeder der 207 Verbände eine Stimme.[2]

Mitglieder des asiatischen und des europäischen Verbandes durften sich nach den derzeitigen FIFA-Regularien nicht bewerben, weil die Weltmeisterschaft 2022 in Katar und die WM 2018 in Russland ausgetragen worden war und sich die Konföderationen der FIFA als Ausrichter abwechseln sollen. Erstmals spielte für die Vergabe die Menschenrechtslage in den Bewerberstaaten eine Rolle.[3]

Als Gastgeber der WM 2026 wurden von der FIFA am 13. Juni 2018 – dem Vortag des Eröffnungsspiels der WM 2018 – Kanada neben Mexiko und den Vereinigten Staaten („United 2026“[4]) bekannt gegeben.[5] Sie setzten sich in der Wahl mit 134:65 Stimmen – bei drei Enthaltungen – gegen Marokko durch. Es war die erste Vergabe unter dem seit 2016 amtierenden FIFA-Präsidenten Gianni Infantino.

Nach 1970 und 1986 war es die dritte WM in Mexiko (und Mexiko damit das einzige Land mit drei WM-Ausrichtungen), nach 1994 die zweite in den USA und die erste in Kanada.

Reform des Spielmodus

FIFA-Präsident Gianni Infantino warb mit einer geplanten Aufstockung auf 40 teilnehmende Nationen erfolgreich um Stimmen kleinerer nichteuropäischer Staaten für seine Wahl am 26. Februar 2016.[6] Die europäischen Fußballverbände waren dagegen.[7]

Am 10. Januar 2017 beschloss die FIFA, dass nun 48 Staaten in 16 Dreier-Gruppen hätten teilnehmen sollen.[8] Die Zahl der Vorrundenspiele wäre damit gegenüber dem alten Modus mit 32 Teilnehmern in 8 Vierer-Gruppen gleich geblieben, da bei doppelt so vielen Gruppen jede Gruppe nur halb so viele Spiele gehabt hätte – drei statt sechs. Im K.-o.-System wäre erstmals ein Sechzehntelfinale hinzugekommen; damit hätte sich die Anzahl der Spiele in der K.-o.-Phase verdoppelt,[9] und insgesamt wären 80 statt 64 Begegnungen ausgetragen worden.

Während der Fußball-WM in Katar im Dezember 2022 berichteten mehrere Medien, dass dieser Spielmodus wegen der Gefahr von Spielabsprachen auch intern umstritten war, weswegen man sich eine weitere Reform vorbehielt. Denkbar, so der FIFA-Chef für globale Fußballentwicklung Arsène Wenger und Präsident Gianni Infantino, sei auch eine Austragung in zwölf Gruppen mit je vier Mannschaften, von denen sich die Gruppenersten und -zweiten sowie acht Gruppendritte für die Runde der letzten 32 qualifizieren. Eine weitere Variante sähe vor, dass die 48 Mannschaften zwei Vorrunden mit je 24 Teams – ebenfalls in Vierergruppen – ausspielen und sich die Sieger der beiden Hälften des Turnierbaums im Finale gegenüberstünden. Da die beiden Hälften hier bereits nach der Auslosung feststünden, wäre es nicht mehr möglich, durch eine taktische Niederlage im letzten Gruppenspiel in die möglicherweise leichtere Turnierhälfte zu kommen.

In beiden Varianten mit Vierergruppen würden 104 Partien ausgetragen werden und die Zahl der Spiele einer Mannschaft bis zum Finale von sieben auf acht steigen. Dabei rechnete die FIFA mit erheblich höheren Einnahmen, auch müsse das Turnier wohl um mindestens eine Woche verlängert werden.[10][11][12]

Am 14. März 2023 wurde auf dem 73. FIFA-Kongress in Kigali die Aufstockung der Spiele auf insgesamt 104 Partien beschlossen. Der Modus sah nun zunächst eine Gruppenphase mit zwölf Vierer-Gruppen vor; das Turnier sollte ca. sechs Wochen dauern.[13]

Neue Regeln und Abläufe

Zur Weltmeisterschaft 2026 wurden mehrere neue Fußballregeln eingeführt bzw. ausprobiert:[14][15][16]

Zwei Trinkpausen pro Spiel

  • Wetterunabhängig finden pro Spiel zwei festgelegte Trinkpausen, ungefähr nach 22 und 67 Minuten, für jeweils drei Minuten statt.

Gelbe Karten – Löschung bereits vor Beginn der Finalrunden

  • Weil beim Turnier durch 48 statt 32 Mannschaften eine weitere K.-o.-Runde, das Sechzehntelfinale, hinzukommt, werden die Gelben Karten vor Beginn der Finalrunden und (wie bisher bei den Fußball-Weltmeisterschaften) nach den Viertelfinals gestrichen.

5-Sekunden-Zeitregel für Einwürfe und Abstöße

  • Für Einwürfe und Abstöße wurde eine 5-Sekunden-Zeitregel zur Ausführung eingeführt. Wird die Missachtung geahndet, geht der Ballbesitz an das gegnerische Team über.

10-Sekunden-Zeitregel beim Auswechseln

  • Für auszuwechselnde Spieler wurde eine 10-Sekunden-Zeitregel zum Verlassen des Spielfeldes eingeführt; wird diese nicht eingehalten und geahndet, muss der einzuwechselnde Spieler bis zur nächsten Spielunterbrechung, mindestens jedoch eine Minute, auf seine Einwechslung warten.

Umgang mit Verletzten – Spielfeld verlassen und 1-Minuten-Regel

  • Verletzte Spieler, die auf dem Platz behandelt werden, müssen ihn anschließend verlassen und eine Minute warten, ehe sie wieder am Spiel teilnehmen dürfen.

Neue Sanktionsmöglichkeiten

  • Spieler, die in einem Disput mit dem Gegenspieler mit vor den Mund gehaltener Hand kommunizieren, können bei der WM mit der Roten Karte bestraft werden. Spieler, die aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung den Platz verlassen, können ebenfalls derart bestraft werden. Verlässt eine Mannschaft aus Protest das Feld, wird die Partie für den Gegner gewertet.

Video-Assistent – Weitere Einsatzszenarien

  • Der Video-Assistent (VAR) darf bei der WM drei weitere Situationen überprüfen und bei Fehlern des Schiedsrichters eingreifen:
    • bei unkorrekt gegebenen Ecken (sofern der Check sofort und ohne Verzögerung durchgeführt werden kann),
    • bei einer Spielerverwechslung, die zu einer Roten oder Gelben Karte für einen falschen Spieler führt, und
    • bei einer zweiten Gelben Karte, die zu Gelb-Rot für einen Spieler führt.

Hymne – Alle 26 Akteure je Mannschaft auf dem Spielfeld

  • Zur Weltmeisterschaft 2026 änderte die FIFA außerdem den zeremoniellen Ablauf vor dem Anpfiff. „Alle Spieler, die sich im Kader für den Spieltag befinden, werden im Rampenlicht stehen“, kündigte die FIFA an: „Während der Nationalhymnen versammeln sich alle 26 Akteure jedes Teams um das Banner im Mittelkreis, damit jeder einzelne von ihnen – also nicht nur die Startelf – diesen symbolträchtigen Moment voller Stolz und Emotionen erleben kann, wenn er sein Land auf der größten Fußballbühne der Welt vertritt.“

Spielorte

Die Entscheidung über die 16 Austragungsorte fiel am 16. Juni 2022.[17] Am 4. Februar 2024 gab die FIFA in einer Liveshow in Miami bekannt, dass die Weltmeisterschaft am 11. Juni 2026 im Aztekenstadion im Stadtteil Coyoacán der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt mit der mexikanischen Fußballnationalmannschaft eröffnet wird; für das Endspiel am 19. Juli wurde das MetLife Stadium im US-amerikanischen East Rutherford (New Jersey) ausgewählt. Die meisten der insgesamt 104 Spiele, nämlich neun Partien, wurden im ebenfalls US-amerikanischen AT&T Stadium in Arlington (Texas) ausgetragen.[18][19] Während des Turniers trugen die Stadien geänderte Namen ohne Sponsorenbezug.[20]

Anders als bei der WM 2002 als die Spiele paritätisch zwischen den Austragungsländern Japan und Südkorea aufgeteilt wurden, fanden 2026 75 % der Spiele in den USA und nur je 12,5 % der Spiele in Kanada und Mexiko statt. Die USA löste Deutschland (102) mit nun 130 Spielen als Land mit den meisten WM-Spielen sowie Brasilien, Italien und Spanien (je 17) mit nun 20 Stadien als Land mit den meisten WM-Stadien ab.

Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (Nordamerika)
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (Nordamerika)
Guadalupe
(Monterrey)
Zapopan
(Guadalajara)
Arlington
(Dallas)
East Rutherford (NY/NJ)
Foxborough (Boston)
Inglewood
(Los Angeles)
Santa Clara
(San Francisco)
Alle Austragungsorte der Weltmeisterschaft
Weitere Informationen Ort, Stadion (FIFA-Bezeichnung) ...
Ort Stadion
(FIFA-Bezeichnung)
Kapazität Anzahl der Spiele Foto
Toronto (Kanada) BMO Field
(Toronto-Stadion)
45.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
Vancouver (Kanada) BC Place Stadium
(Vancouver-Stadion)
54.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
Guadalupe
(Monterrey, Mexiko)
Estadio BBVA
(Monterrey-Stadion)
53.500 3 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
Mexiko-Stadt, Mexiko Aztekenstadion
(Mexiko-Stadt-Stadion)
83.000 3 Gruppenspiele (darunter das Eröffnungsspiel)
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
Zapopan
(Guadalajara, Mexiko)
Estadio Akron
(Guadalajara-Stadion)
48.000 4 Gruppenspiele
Arlington
(Dallas, USA)
AT&T Stadium
(Dallas-Stadion)
94.000 5 Gruppenspiele
2 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
1 Halbfinale
Atlanta, USA Mercedes-Benz Stadium
(Atlanta-Stadion)
75.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
1 Halbfinale
East Rutherford
(New York / New Jersey), USA
MetLife Stadium
(New-York-New-Jersey-Stadion)
82.500 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
Finale
Foxborough
(Boston), USA
Gillette Stadium
(Boston-Stadion)
65.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Viertelfinale
Houston, USA NRG Stadium
(Houston-Stadion)
72.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
Inglewood
(Los Angeles), USA
SoFi Stadium
(Los-Angeles-Stadion)
70.000 5 Gruppenspiele
2 Sechzehntelfinale
1 Viertelfinale
Kansas City, USA Arrowhead Stadium
(Kansas-City-Stadion)
73.000 4 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Viertelfinale
Miami Gardens
(Miami), USA
Hard Rock Stadium
(Miami-Stadion)
65.000 4 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Viertelfinale
Spiel um Platz 3
Philadelphia, USA Lincoln Financial Field
(Philadelphia-Stadion)
69.000 5 Gruppenspiele
1 Achtelfinale
Santa Clara
(San Francisco Bay Area), USA
Levi’s Stadium
(San-Francisco-Bay-Area-Stadion)
71.000 5 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
Seattle, USA Lumen Field
(Seattle-Stadion)
69.000 4 Gruppenspiele
1 Sechzehntelfinale
1 Achtelfinale
Schließen

Quartiere der Mannschaften

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 2026/Statistik#Quartiere und Trainingsstätten für eine Tabelle mit den genauen Orten

Quelle: fifa.com: Alle Teamquartiere der WM 2026 im Überblick[21]

Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (Nordamerika)
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (Nordamerika)
AgyptenSpokane
AlgerienArgentinienKansas City
AustralienAustralienAlameda
BelgienRenton
Bosnien und HerzegowinaSandy
Curaçao Boca Raton
DeutschlandDeutschlandWinston-Salem
EcuadorColumbus
EnglandEnglandNiederlandeNiederlandeKansas City
FrankreichFrankreichGhanaBoston
IranTijuana
JapanJapanNashville
JordanienPortland
KanadaVancouver
Kap VerdeTampa
KolumbienKorea SudGuadalajara
Kongo Demokratische RepublikHouston
KroatienAlexandria
MexikoMexiko-Stadt
NorwegenGreensboro
OsterreichÖsterreichGoleta
PanamaNew Tecumseth
ParaguaySan José
Saudi-ArabienAustin
SchottlandCharlotte
SchwedenSchwedenTschechienDallas
NeuseelandSchweizSan Diego
SpanienSpanienChattanooga
SudafrikaPachuca
TunesienMonterrey
TurkeiMesa
Vereinigte StaatenVereinigte StaatenIrvine
UsbekistanAtlanta
Mannschaftsquartiere
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (New Jersey)
Fußball-Weltmeisterschaft 2026 (New Jersey)
ElfenbeinküstePhiladelphia
Mannschaftsquartiere in New Jersey und angrenzendem Gebiet

Qualifikation und Teilnehmer

Überblick

  • Qualifiziert
  • Nicht qualifiziert
  • Zurückgezogen (Eritrea) bzw. ausgeschlossen (Russland)
  • Kein FIFA-Mitglied
  • Die 48 Startplätze für die Endrunde wurden wie folgt vergeben:[22]

    Die restlichen zwei Startplätze wurden bei einem Play-off-Turnier unter sechs Ländern ausgespielt. Jede Konföderation (außer der europäischen UEFA) entsandte dazu einen Teilnehmer, die ausrichtende nord- und mittelamerikanische CONCACAF stellte zwei Starter.

    Im Februar 2023 entschied der FIFA-Rat in Zürich, dass die Gastgeber automatisch qualifiziert sind. Damit waren bereits drei der sechs direkten Plätze der CONCACAF vergeben.[23]

    Wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine wurde die russische Mannschaft 2022 bis auf Weiteres von allen FIFA-Wettbewerben ausgeschlossen. Eritrea zog seine Teilnahme an den Qualifikationsspielen noch vor dem Start des ersten Spiels wieder zurück – laut Beobachtern aus Angst, Spieler oder andere Teammitglieder könnten bei Auswärtsspielen in anderen Staaten politisches Asyl beantragen. Im Februar 2025 wurden im laufenden Qualifikationswettbewerb mit Pakistan und der Republik Kongo zwei weitere Mannschaften von der FIFA suspendiert. Die Gründe waren Verstöße der jeweiligen Nationalverbände gegen Statuten des Weltverbandes.[24] Die Suspendierung wurde im März für Pakistan und im Mai für die Republik Kongo wieder aufgehoben. Zwei für diesen Zeitraum für die Republik Kongo geplante Spiele wurden zunächst ausgesetzt und von der FIFA später mit 0:3-Niederlagen gewertet.

    Weitere Informationen Region, Konföderation ...
    Region Konföderation Mitglieds-
    verbände
    Startplätze
    (mit Gastgeber)
    Prozentuale Startplätze
    Gesamtplätze vor 2026
    (ohne Gastgeber)
    AsienAFC 0460817 %04,5
    AfrikaCAF 0540917 %05,0
    Nord-/Mittelamerika und KaribikCONCACAF 0350617 %03,5
    SüdamerikaCONMEBOL 0100660 %04,5
    OzeanienOFC 0110109 %00,5
    EuropaUEFA 0551629 %13,0
    Play-off-Turnier 02(davon 2)
    Gesamt2114823 %31 (+ Gastgeber)
    Schließen

    Endrundenteilnehmer

    09 AFC Australien Australien Irak Irak Iran Iran Japan Japan Jordanien Jordanien Katar Katar * Saudi-Arabien Saudi-Arabien Korea Sud Südkorea Usbekistan Usbekistan
    10 CAF Agypten Ägypten Algerien Algerien Kongo Demokratische Republik DR Kongo Elfenbeinküste Elfenbeinküste Ghana Ghana
    Kap Verde Kap Verde Marokko Marokko * Senegal Senegal Sudafrika Südafrika Tunesien Tunesien
    06 CONCACAF Curaçao Curaçao Haiti Haiti Kanada Kanada (Gastgeber) Mexiko Mexiko * (Gastgeber) Panama Panama Vereinigte Staaten USA (Gastgeber)
    06 CONMEBOL Argentinien Argentinien * (Titelverteidiger) Brasilien Brasilien Ecuador Ecuador Kolumbien Kolumbien Paraguay Paraguay Uruguay Uruguay
    01 OFC Neuseeland Neuseeland *
    16 UEFA Belgien Belgien Bosnien und Herzegowina Bosnien-Herzegowina Deutschland Deutschland England England Frankreich Frankreich Kroatien Kroatien Niederlande Niederlande Norwegen Norwegen
    Osterreich Österreich Portugal Portugal Schottland Schottland Schweden Schweden Schweiz Schweiz Spanien Spanien * Tschechien Tschechien Turkei Türkei

    Die zum Turnier aktuellen Gewinner der Kontinentalmeisterschaften sind mit * markiert; es hatten sich somit alle Kontinentalmeister qualifiziert, was erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft der Fall war.

    Gruppenphase

    Auslosung der Vorrundengruppen

    Auslosung der Vorrundengruppen

    Die Auslosung der Zusammensetzung der Vorrundengruppen fand am Freitag, dem 5. Dezember 2025, um 12:00 Uhr EST (18:00 Uhr MEZ) im Kennedy Center in Washington, D.C. statt.[25] Die vier Gewinner der UEFA-Play-offs und die beiden Gewinner der interkontinentalen Play-offs standen zum Zeitpunkt der Auslosung noch nicht fest, da diese Spiele erst im März 2026 durchgeführt wurden.

    Die 48 Mannschaften wurden auf Grundlage der FIFA-Weltrangliste vom November 2025 in vier Töpfe mit je zwölf Mannschaften aufgeteilt, wobei die sechs noch nicht bekannten Play-off-Turniersieger (mit * markiert) in Topf 4 kamen. Bei der Auslosung am 5. Dezember wurde jeder der zwölf Vorrundengruppen jeweils eine Mannschaft aus jedem der vier Töpfe zugelost. Für die Auslosung wurde vorab festgelegt, dass wie schon bei vorherigen Weltmeisterschaften keine Mannschaften der gleichen Konföderation (mit Ausnahme der UEFA) in eine Vorrundengruppe gelost werden durften und die Mannschaften auf Platz 1 und 2 (Spanien und Argentinien) sowie Platz 3 und 4 (Frankreich und England) der FIFA-Weltrangliste Gruppen zugelost werden, deren Gruppensieger frühestens im Finale aufeinandertreffen können.[26]

    Am 25. November 2025 bestätigte die FIFA die folgenden vier Lostöpfe (FIFA-Rang in Klammern):[27]

    Weitere Informationen Topf 1, Topf 2 ...
    Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4

    Vereinigte Staaten USA (14, Gastgeber)
    Mexiko Mexiko (15, Gastgeber)
    Kanada Kanada (27, Gastgeber)
    Spanien Spanien (1)
    Argentinien Argentinien (2, Titelverteidiger)
    Frankreich Frankreich (3)
    England England (4)
    Brasilien Brasilien (5)
    Portugal Portugal (6)
    Niederlande Niederlande (7)
    Belgien Belgien (8)
    Deutschland Deutschland (9)

    Kroatien Kroatien (10)
    Marokko Marokko (11)
    Kolumbien Kolumbien (13)
    Uruguay Uruguay (16)
    Schweiz Schweiz (17)
    Japan Japan (18)
    Senegal Senegal (19)
    Iran Iran (20)
    Korea Sud Südkorea (22)
    Ecuador Ecuador (23)
    Osterreich Österreich (24)
    Australien Australien (26)

    Norwegen Norwegen (29)
    Panama Panama (30)
    Agypten Ägypten (34)
    Algerien Algerien (35)
    Schottland Schottland (36)
    Paraguay Paraguay (39)
    Tunesien Tunesien (40)
    Elfenbeinküste Elfenbeinküste (42)
    Usbekistan Usbekistan (50)
    Katar Katar (51)
    Saudi-Arabien Saudi-Arabien (60)
    Sudafrika Südafrika (61)

    Jordanien Jordanien (66)
    Kap Verde Kap Verde (68)
    Ghana Ghana (72)
    Curaçao Curaçao (82)
    Haiti Haiti (84)
    Neuseeland Neuseeland (86)
    Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina (71) *
    Kongo Demokratische Republik DR Kongo (56) *
    Irak Irak (58) *
    Schweden Schweden (43) *
    Tschechien Tschechien (44) *
    Turkei Türkei (25) *

    Schließen

    Zur Auslosung der Vorrundengruppen am 5. Dezember 2025 standen die Spielorte zu manchen Vorrundenspielen noch nicht endgültig fest; der vollständige Spielplan dazu wurde am 6. Dezember 2025 bekanntgegeben.[28][29]

    Platzierungskriterien zur Gruppenphase

    Nach der Punktevergabe (3, 1 bzw. 0 Punkte für gewonnenes, unentschiedenes bzw. verlorenes Spiel) wurden die Platzierungen in der Gruppe bei punktgleichen Teams aus den Direktbegegnungen der betroffenen Teams bestimmt. Diese Regelung war neu gegenüber vorherigen Fußball-Weltmeisterschaften.[30] Hierbei zählten nacheinander die Punktzahl bzw. das Spielergebnis dieser Direktbegegnungen sowie die Tordifferenz der Spiele dieser Teams. Das nächste Kriterium wäre die Toranzahl der Direktbegegnungen gewesen. Hätte dies nicht ausgereicht, wäre nacheinander die bessere Tordifferenz, die höhere Torzahl aus allen Gruppenspielen und die Fair-Play-Wertung entscheidend gewesen. Hätte auch dies zu keiner eindeutigen Entscheidung geführt, wären die punktgleichen Mannschaften anhand der letzten FIFA-Weltrangliste eingestuft worden.[31]

    Gruppe A

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Mexiko Mexiko 3 3 0 0 006:000 +6 09
    2. Sudafrika Südafrika 3 1 1 1 002:300 −1 04
    3. Korea Sud Südkorea 3 1 0 2 002:300 −1 03
    4. Tschechien Tschechien 3 0 1 2 002:600 −4 01
    Schließen
    Do., 11. Juni 2026 um 13:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
    MexikoSüdafrika2:0 (1:0)
    Do., 11. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Fr., 12. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Zapopan
    SüdkoreaTschechien2:1 (0:0)
    Do., 18. Juni 2026 um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta
    TschechienSüdafrika1:1 (1:0)
    Do., 18. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Fr., 19. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Zapopan
    MexikoSüdkorea1:0 (0:0)
    Mi., 24. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Do., 25. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
    TschechienMexiko0:3 (0:0)
    Mi., 24. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Do., 25. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Guadalupe
    SüdafrikaSüdkorea1:0 (0:0)

    Gruppe B

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Schweiz Schweiz 3 2 1 0 007:300 +4 07
    2. Kanada Kanada 3 1 1 1 008:300 +5 04
    3. Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 3 1 1 1 005:600 −1 04
    4. Katar Katar 3 0 1 2 002:100 −8 01
    Schließen
    Fr., 12. Juni 2026 um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Toronto
    KanadaBosnien-Herzegowina1:1 (0:1)
    Sa., 13. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    KatarSchweiz1:1 (0:1)
    Do., 18. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    SchweizBosnien-Herzegowina4:1 (0:0)
    Do., 18. Juni 2026 um 15:00 Uhr (Fr., 19. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    KanadaKatar6:0 (3:0)
    Mi., 24. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    SchweizKanada2:1 (0:0)
    Mi., 24. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Seattle
    Bosnien-HerzegowinaKatar3:1 (2:1)

    Gruppe C

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Brasilien Brasilien 3 2 1 0 007:100 +6 07
    2. Marokko Marokko 3 2 1 0 006:300 +3 07
    3. Schottland Schottland 3 1 0 2 001:400 −3 03
    4. Haiti Haiti 3 0 0 3 002:800 −6 00
    Schließen
    Sa., 13. Juni 2026 um 18:00 Uhr (So., 14. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    BrasilienMarokko1:1 (1:1)
    Sa., 13. Juni 2026 um 21:00 Uhr (So., 14. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    HaitiSchottland0:1 (0:1)
    Fr., 19. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Sa., 20. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    SchottlandMarokko0:1 (0:1)
    Fr., 19. Juni 2026 um 20:30 Uhr (Sa., 20. Juni um 2:30 Uhr MESZ) in Philadelphia
    BrasilienHaiti3:0 (3:0)
    Mi., 24. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Do., 25. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens
    SchottlandBrasilien0:3 (0:2)
    Mi., 24. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Do., 25. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Atlanta
    MarokkoHaiti4:2 (2:2)

    Gruppe D

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Vereinigte Staaten USA 3 2 0 1 008:400 +4 06
    2. Australien Australien 3 1 1 1 002:200 ±0 04
    3. Paraguay Paraguay 3 1 1 1 002:400 −2 04
    4. Turkei Türkei 3 1 0 2 003:500 −2 03
    Schließen
    Fr., 12. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Sa., 13. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    USAParaguay4:1 (3:0)
    Sa., 13. Juni 2026 um 21:00 Uhr (So., 14. Juni um 6:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    AustralienTürkei2:0 (1:0)
    Fr., 19. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Seattle
    USAAustralien2:0 (2:0)
    Fr., 19. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Sa., 20. Juni um 5:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    TürkeiParaguay0:1 (0:1)
    Do., 25. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Fr., 26. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    TürkeiUSA3:2 (2:1)
    Do., 25. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Fr., 26. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    ParaguayAustralien0:0

    Gruppe E

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Deutschland Deutschland 3 2 0 1 010:400 +6 06
    2. Elfenbeinküste Elfenbeinküste 3 2 0 1 004:200 +2 06
    3. Ecuador Ecuador 3 1 1 1 002:200 ±0 04
    4. Curaçao Curaçao 3 0 1 2 001:900 −8 01
    Schließen
    So., 14. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston
    DeutschlandCuraçao7:1 (3:1)
    So., 14. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Mo., 15. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    ElfenbeinküsteEcuador1:0 (0:0)
    Sa., 20. Juni 2026 um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Toronto
    DeutschlandElfenbeinküste2:1 (0:1)
    Sa., 20. Juni 2026 um 19:00 Uhr (So., 21. Juni um 2:00 Uhr MESZ) in Kansas City
    EcuadorCuraçao0:0
    Do., 25. Juni 2026 um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    CuraçaoElfenbeinküste0:2 (0:1)
    Do., 25. Juni 2026 um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    EcuadorDeutschland2:1 (1:1)

    Gruppe F

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Niederlande Niederlande 3 2 1 0 010:400 +6 07
    2. Japan Japan 3 1 2 0 007:300 +4 05
    3. Schweden Schweden 3 1 1 1 007:700 ±0 04
    4. Tunesien Tunesien 3 0 0 3 002:120 −10 00
    Schließen
    So., 14. Juni 2026 um 15:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Arlington
    NiederlandeJapan2:2 (0:0)
    So., 14. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Mo., 15. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Guadalupe
    SchwedenTunesien5:1 (2:1)
    Sa., 20. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston
    NiederlandeSchweden5:1 (2:0)
    Sa., 20. Juni 2026 um 22:00 Uhr (So., 21. Juni um 6:00 Uhr MESZ) in Guadalupe
    TunesienJapan0:4 (0:2)
    Do., 25. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Fr., 26. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Arlington
    JapanSchweden1:1 (0:0)
    Do., 25. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Fr., 26. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Kansas City
    TunesienNiederlande1:3 (0:2)

    Gruppe G

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Belgien Belgien 3 1 2 0 006:200 +4 05
    2. Agypten Ägypten 3 1 2 0 005:300 +2 05
    3. Iran Iran 3 0 3 0 003:300 ±0 03
    4. Neuseeland Neuseeland 3 0 1 2 004:100 −6 01
    Schließen
    Mo., 15. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Seattle
    BelgienÄgypten1:1 (0:1)
    Mo., 15. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Di., 16. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    IranNeuseeland2:2 (1:1)
    So., 21. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood
    BelgienIran0:0
    So., 21. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Mo., 22. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    NeuseelandÄgypten1:3 (1:0)
    Fr., 26. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Sa., 27. Juni um 5:00 Uhr MESZ) in Seattle
    ÄgyptenIran1:1 (1:1)
    Fr., 26. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Sa., 27. Juni um 5:00 Uhr MESZ) in Vancouver
    NeuseelandBelgien1:5 (0:1)

    Gruppe H

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Spanien Spanien 3 2 1 0 005:000 +5 07
    2. Kap Verde Kap Verde 3 0 3 0 002:200 ±0 03
    3. Uruguay Uruguay 3 0 2 1 003:400 −1 02
    4. Saudi-Arabien Saudi-Arabien 3 0 2 1 001:500 −4 02
    Schließen
    Mo., 15. Juni 2026 um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta
    SpanienKap Verde0:0
    Mo., 15. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Di., 16. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens
    Saudi-ArabienUruguay1:1 (1:0)
    So., 21. Juni 2026 um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta
    SpanienSaudi-Arabien4:0 (3:0)
    So., 21. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Mo., 22. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens
    UruguayKap Verde2:2 (2:1)
    Fr., 26. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Sa., 27. Juni um 2:00 Uhr MESZ) in Houston
    Kap VerdeSaudi-Arabien0:0
    Fr., 26. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Sa., 27. Juni um 2:00 Uhr MESZ) in Zapopan
    UruguaySpanien0:1 (0:1)

    Gruppe I

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Frankreich Frankreich 3 3 0 0 010:200 +8 09
    2. Norwegen Norwegen 3 2 0 1 008:700 +1 06
    3. Senegal Senegal 3 1 0 2 008:600 +2 03
    4. Irak Irak 3 0 0 3 001:120 −11 00
    Schließen
    Di., 16. Juni 2026 um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    FrankreichSenegal3:1 (0:0)
    Di., 16. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Mi., 17. Juni um 0:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    IrakNorwegen1:4 (1:2)
    Mo., 22. Juni 2026 um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    FrankreichIrak3:0 (1:0)
    Mo., 22. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Di., 23. Juni um 2:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    NorwegenSenegal3:2 (1:0)
    Fr., 26. Juni 2026 um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    NorwegenFrankreich1:4 (1:3)
    Fr., 26. Juni 2026 um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Toronto
    SenegalIrak5:0 (1:0)

    Gruppe J

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Argentinien Argentinien 3 3 0 0 008:100 +7 09
    2. Osterreich Österreich 3 1 1 1 006:600 ±0 04
    3. Algerien Algerien 3 1 1 1 005:700 −2 04
    4. Jordanien Jordanien 3 0 0 3 003:800 −5 00
    Schließen
    Di., 16. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Mi., 17. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Kansas City
    ArgentinienAlgerien3:0 (1:0)
    Di., 16. Juni 2026 um 21:00 Uhr (Mi., 17. Juni um 6:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    ÖsterreichJordanien3:1 (1:0)
    Mo., 22. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Arlington
    ArgentinienÖsterreich2:0 (1:0)
    Mo., 22. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Di., 23. Juni um 5:00 Uhr MESZ) in Santa Clara
    JordanienAlgerien1:2 (1:0)
    Sa., 27. Juni 2026 um 21:00 Uhr (So., 28. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Kansas City
    AlgerienÖsterreich3:3 (1:1)
    Sa., 27. Juni 2026 um 21:00 Uhr (So., 28. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Arlington
    JordanienArgentinien1:3 (0:2)

    Gruppe K

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. Kolumbien Kolumbien 3 2 1 0 004:100 +3 07
    2. Portugal Portugal 3 1 2 0 006:100 +5 05
    3. Kongo Demokratische Republik DR Kongo 3 1 1 1 004:300 +1 04
    4. Usbekistan Usbekistan 3 0 0 3 002:110 −9 00
    Schließen
    Mi., 17. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston
    PortugalDR Kongo1:1 (1:1)
    Mi., 17. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Do., 18. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt
    UsbekistanKolumbien1:3 (0:1)
    Di., 23. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston
    PortugalUsbekistan5:0 (3:0)
    Di., 23. Juni 2026 um 20:00 Uhr (Mi., 24. Juni um 4:00 Uhr MESZ) in Zapopan
    KolumbienDR Kongo1:0 (0:0)
    Sa., 27. Juni 2026 um 19:30 Uhr (So., 28. Juni um 1:30 Uhr MESZ) in Miami Gardens
    KolumbienPortugal0:0
    Sa., 27. Juni 2026 um 19:30 Uhr (So., 28. Juni um 1:30 Uhr MESZ) in Atlanta
    DR KongoUsbekistan3:1 (0:1)

    Gruppe L

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. England England 3 2 1 0 006:200 +4 07
    2. Kroatien Kroatien 3 2 0 1 005:500 ±0 06
    3. Ghana Ghana 3 1 1 1 002:200 ±0 04
    4. Panama Panama 3 0 0 3 000:400 −4 00
    Schließen
    Mi., 17. Juni 2026 um 15:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Arlington
    EnglandKroatien4:2 (2:2)
    Mi., 17. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Do., 18. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Toronto
    GhanaPanama1:0 (0:0)
    Di., 23. Juni 2026 um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Foxborough
    EnglandGhana0:0
    Di., 23. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Mi., 24. Juni um 1:00 Uhr MESZ) in Toronto
    PanamaKroatien0:1 (0:0)
    Sa., 27. Juni 2026 um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in East Rutherford
    PanamaEngland0:2 (0:0)
    Sa., 27. Juni 2026 um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Philadelphia
    KroatienGhana2:1 (1:0)

    Tabelle der Gruppendritten

    Die acht besten Gruppendritten qualifizierten sich für das Sechzehntelfinale. Sie wurden anhand folgender Kriterien in der gegebenen Reihenfolge ermittelt:

    • Anzahl Punkte aus allen Gruppenspielen
    • Tordifferenz bei allen Gruppenspielen.

    Als weitere Kriterien wären herangezogen worden:

    • Anzahl erzielter Tore in allen Gruppenspielen
    • Fairplay-Wertung (Spieler und Offizielle) auf Basis der erhaltenen Gelben und Roten Karten in allen Gruppenspielen

    Bei Gleichstand anhand aller Kriterien wäre die Reihenfolge anhand der zuletzt veröffentlichten FIFA-Weltrangliste (Stand 11. Juni 2026) ermittelt worden.

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. PunkteFP-Pkt.WRLGruppe
    1. Kongo Demokratische Republik DR Kongo 3 1 1 1 004:300 +1 04−546K
    2. Schweden Schweden 3 1 1 1 007:700 ±0 04−538F
    3. Ghana Ghana 3 1 1 1 002:200 ±0 04−373L
    4. Ecuador Ecuador 3 1 1 1 002:200 ±0 04−523E
    5. Bosnien und Herzegowina Bosnien-Herzegowina 3 1 1 1 005:600 −1 04−1064B
    6. Algerien Algerien 3 1 1 1 005:700 −2 04−128J
    7. Paraguay Paraguay 3 1 1 1 002:400 −2 04−1241D
    8. Senegal Senegal 3 1 0 2 008:600 +2 03−215I
    9. Iran Iran 3 0 3 0 003:300 ±0 03−620G
    10. Korea Sud Südkorea 3 1 0 2 002:300 −1 03−425A
    11. Schottland Schottland 3 1 0 2 001:400 −3 03−542C
    12. Uruguay Uruguay 3 0 2 1 003:400 −1 02−916H
    Schließen

    Durch Kombinatorik ergaben sich vor Beginn der Gruppenphase mögliche Konstellationen von acht Gruppendritten ohne bestimmte Reihenfolge, sich für das Sechzehntelfinale zu qualifizieren. Für jede einzelne dieser wurde vorher tabellarisch festgelegt, wie bei ihrem Zustandekommen die Drittplatzierten im Turnierbaum untergebracht werden.[32]

    Am Ende der Gruppenphase traf Konstellation 67 zu.

    Weitere Informationen Qualifizierte Gruppendritte, 1A vs ...
    Qualifizierte Gruppendritte 1A
    vs
    1B
    vs
    1D
    vs
    1E
    vs
    1G
    vs
    1I
    vs
    1K
    vs
    1L
    vs
    E, J, B, D, I, F, L & K 3E 3J 3B 3D 3I 3F 3L 3K
    Schließen

    Finalrunde

    Nach der Vorrunde trafen in der Finalrunde die je zwölf Erst- und Zweit- sowie die acht besten Drittplatzierten aufeinander.

    Welches Team der besten acht Dritten jeweils auf welches Team aus den ersten beiden Plätzen trifft, wurde von der FIFA so festgelegt, dass zum einen im Sechzehntelfinale keine Teams aufeinandertreffen, die schon in der Vorrunde in derselben Gruppe waren, und zum anderen zwischen den letzten Gruppenspielen annähernd gleiche Erholungszeiten liegen.[33]

    Die beiden Halbfinalspiele wurden am 14. Juli in Arlington, Texas (AT&T Stadium), und am 15. Juli in Atlanta (Mercedes-Benz Stadium) ausgetragen. Das Spiel um Platz drei fand am 18. Juli in Miami Gardens (Hard Rock Stadium) statt. Das Finale am 19. Juli wurde in East Rutherford (MetLife Stadium) gespielt.

    Überblick

    Sechzehntelfinale
    28. Juni – 3. Juli
    Achtelfinale
    4. Juli – 7. Juli
    Viertelfinale
    9. Juli – 11. Juli
    Halbfinale
    14. Juli – 15. Juli
    Finale
    19. Juli
    E1 Deutschland Deutschland 1 (3)
    D3 Paraguay Paraguay E1 (4) E
    Paraguay Paraguay 0
    Frankreich Frankreich 1
    I1 Frankreich Frankreich 3
    F3 Schweden Schweden 0
    Frankreich Frankreich 2
    Marokko Marokko 0
    A2 Sudafrika Südafrika 0
    B2 Kanada Kanada 1
    Kanada Kanada 0
    Marokko Marokko 3
    F1 Niederlande Niederlande 1 (2)
    C2 Marokko Marokko E1 (3) E
    Frankreich Frankreich 0
    Spanien Spanien 2
    K2 Portugal Portugal 2
    L2 Kroatien Kroatien 1
    Portugal Portugal 0
    Spanien Spanien 1
    H1 Spanien Spanien 3
    J2 Osterreich Österreich 0
    Spanien Spanien 2
    Belgien Belgien 1
    D1 Vereinigte Staaten USA 2
    B3 Bosnien und Herzegowina Bosnien-Herzegowina 0
    Vereinigte Staaten USA 1
    Belgien Belgien 4
    G1 Belgien Belgien V3 V
    I3 Senegal Senegal 2
    Spanien Spanien V1 V
    Argentinien Argentinien 0
    C1 Brasilien Brasilien 2
    F2 Japan Japan 1
    Brasilien Brasilien 1
    Norwegen Norwegen 2
    E2 Elfenbeinküste Elfenbeinküste 1
    I2 Norwegen Norwegen 2
    Norwegen Norwegen 1
    England England V2 V
    A1 Mexiko Mexiko 2
    E3 Ecuador Ecuador 0
    Mexiko Mexiko 2
    England England 3
    L1 England England 2
    K3 Kongo Demokratische Republik DR Kongo 1
    England England 1
    Argentinien Argentinien 2
    J1 Argentinien Argentinien V3 V
    H2 Kap Verde Kap Verde 2
    Argentinien Argentinien 3 Spiel um Platz 3
    18. Juli
    Agypten Ägypten 2 Frankreich Frankreich 4
    D2 Australien Australien 1 (2)
    England England 6
    G2 Agypten Ägypten E1 (4) E
    Argentinien Argentinien V3 V
    Schweiz Schweiz 1
    B1 Schweiz Schweiz 2
    J3 Algerien Algerien 0
    Schweiz Schweiz E0 (4) E
    Kolumbien Kolumbien 0 (3)
    K1 Kolumbien Kolumbien 1
    L3 Ghana Ghana 0
    E 
    Sieg im Elfmeterschießen
    V 
    Sieg in der Verlängerung

    Sechzehntelfinale

    So., 28. Juni 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood (Los-Angeles-Stadion)
    Südafrika SüdafrikaKanada Kanada0:1 (0:0)
    Mo., 29. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston (Houston-Stadion)
    Brasilien BrasilienJapanJapan Japan2:1 (0:1)
    Mo., 29. Juni 2026 um 16:30 Uhr (22:30 Uhr MESZ) in Foxborough (Boston-Stadion)
    DeutschlandDeutschland DeutschlandParaguay Paraguay1:1 n. V. (1:1, 0:1), 3:4 i. E.
    Mo., 29. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Di., 30. Juni um 3:00 Uhr MESZ) in Guadalupe (Monterrey-Stadion)
    NiederlandeNiederlande NiederlandeMarokko Marokko1:1 n. V. (1:1, 0:0), 2:3 i. E.
    Di., 30. Juni 2026 um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Arlington (Dallas-Stadion)
    Elfenbeinküste ElfenbeinküsteNorwegen Norwegen1:2 (0:1)
    Di., 30. Juni 2026 um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in East Rutherford (New-York-New-Jersey-Stadion)
    FrankreichFrankreich FrankreichSchwedenSchweden Schweden3:0 (1:0)
    Di., 30. Juni 2026 um 19:00 Uhr (Mi., 1. Juli um 3:00 Uhr MESZ) in Mexiko-Stadt (Mexiko-Stadt-Stadion)
    Mexiko MexikoEcuador Ecuador2:0 (2:0)
    Mi., 1. Juli 2026 um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta (Atlanta-Stadion)
    EnglandEngland EnglandDR Kongo DR Kongo2:1 (0:1)
    Mi., 1. Juli 2026 um 13:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Seattle (Seattle-Stadion)
    Belgien BelgienSenegal Senegal3:2 n. V. (2:2, 0:1)
    Mi., 1. Juli 2026 um 17:00 Uhr (Do., 2. Juli um 2:00 Uhr MESZ) in Santa Clara (San-Francisco-Bay-Area-Stadion)
    USAVereinigte Staaten USABosnien-Herzegowina Bosnien-Herzegowina2:0 (1:0)
    Do., 2. Juli 2026 um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood (Los-Angeles-Stadion)
    SpanienSpanien SpanienÖsterreichÖsterreich Österreich3:0 (1:0)
    Do., 2. Juli 2026 um 19:00 Uhr (Fr., 3. Juli um 1:00 MESZ) in Toronto (Toronto-Stadion)
    PortugalPortugal PortugalKroatien Kroatien2:1 (0:0)
    Do., 2. Juli 2026 um 20:00 Uhr (Fr., 3. Juli um 5:00 Uhr MESZ) in Vancouver (Vancouver-Stadion)
    Schweiz SchweizAlgerien Algerien2:0 (1:0)
    Fr., 3. Juli 2026 um 13:00 Uhr (20:00 Uhr MESZ) in Arlington (Dallas-Stadion)
    AustralienAustralien AustralienÄgypten Ägypten1:1 n. V. (1:1, 0:1), 2:4 i. E.
    Fr., 3. Juli 2026 um 18:00 Uhr (Sa., 4. Juli um 0:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens (Miami-Stadion)
    Argentinien ArgentinienKap Verde Kap Verde3:2 n. V. (1:1, 1:0)
    Fr., 3. Juli 2026 um 20:30 Uhr (Sa., 4. Juli um 3:30 Uhr MESZ) in Kansas City (Kansas-City-Stadion)
    Kolumbien KolumbienGhana Ghana1:0 (1:0)

    Achtelfinale

    Sa., 4. Juli um 12:00 Uhr (19:00 Uhr MESZ) in Houston (Houston-Stadion)
    Kanada KanadaMarokko Marokko0:3 (0:0)
    Sa., 4. Juli um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Philadelphia (Philadelphia-Stadion)
    Paraguay ParaguayFrankreichFrankreich Frankreich0:1 (0:0)
    So., 5. Juli um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in East Rutherford (New-York-New-Jersey-Stadion)
    Brasilien BrasilienNorwegen Norwegen1:2 (0:0)
    So., 5. Juli um 19:00 Uhr (Mo., 6. Juli um 3:00 Uhr MESZ)[34] in Mexiko-Stadt (Mexiko-Stadt-Stadion)
    Mexiko MexikoEnglandEngland England2:3 (1:2)
    Mo., 6. Juli um 14:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Arlington (Dallas-Stadion)
    PortugalPortugal PortugalSpanienSpanien Spanien0:1 (0:0)
    Mo., 6. Juli um 17:00 Uhr (Di., 7. Juli um 2:00 Uhr MESZ) in Seattle (Seattle-Stadion)
    USAVereinigte Staaten USABelgien Belgien1:4 (1:2)
    Di., 7. Juli um 12:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Atlanta (Atlanta-Stadion)
    Argentinien ArgentinienÄgypten Ägypten3:2 (0:1)
    Di., 7. Juli um 13:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Vancouver (Vancouver-Stadion)
    Schweiz SchweizKolumbien Kolumbien0:0 n. V., 4:3 i. E.

    Viertelfinale

    Do., 9. Juli um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Foxborough (Boston-Stadion)
    FrankreichFrankreich FrankreichMarokko Marokko2:0 (0:0)
    Fr., 10. Juli um 12:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Inglewood (Los-Angeles-Stadion)
    SpanienSpanien SpanienBelgien Belgien2:1 (1:1)
    Sa., 11. Juli um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens (Miami-Stadion)
    Norwegen NorwegenEnglandEngland England1:2 n. V. (1:1, 1:1)
    Sa., 11. Juli um 20:00 Uhr (So., 12. Juli um 3:00 Uhr MESZ) in Kansas City (Kansas-City-Stadion)
    Argentinien ArgentinienSchweiz Schweiz3:1 n. V. (1:1, 1:0)

    Halbfinale

    Di., 14. Juli um 14:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Arlington (Dallas-Stadion)
    FrankreichFrankreich FrankreichSpanienSpanien Spanien0:2 (0:1)
    Mi., 15. Juli um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Atlanta (Atlanta-Stadion)
    EnglandEngland EnglandArgentinien Argentinien1:2 (0:0)

    Spiel um Platz 3

    Sa., 18. Juli um 17:00 Uhr (23:00 Uhr MESZ) in Miami Gardens (Miami-Stadion)
    FrankreichFrankreich FrankreichEnglandEngland England4:6 (0:4)

    Finale

    Die spanische Mannschaft bei der Siegerehrung nach dem WM-Finale
    So., 19. Juli um 15:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in East Rutherford (New-York-New-Jersey-Stadion)
    SpanienSpanien SpanienArgentinien Argentinien1:0 n. V.

    Vor dem Finale fand die WM-Schlussfeier statt.[35] Bei dieser sang zunächst Jennifer Hudson die US-Nationalhymne. Anschließend präsentierten Robbie Williams, Nicole Scherzinger und Laura Pausini die FIFA-Hymne Desire. Zuletzt sprach Schauspieler Tom Cruise eine Abschiedsrede über die WM, bevor der Einlauf der Spieler begann und die Nationalhymnen erklangen. Die argentinische Nationalhymne wurde von María Becerra gesungen.

    Die Halbzeitshow des Finalspiels

    Während der Halbzeitpause fand erstmals in der WM-Geschichte eine in der Fußballwelt sowie medial viel diskutierte Halbzeitshow statt. Hierdurch verlängerte sich die Halbzeitpause auf über 27 Minuten, was den offiziellen Fußballspielregeln widerspricht, die eine Halbzeitpausenlänge von maximal 15 Minuten festlegen. In der Halbzeitshow, die in sieben Teile unterteilt war, präsentierte zunächst Madonna eine Version ihres Songs Music gemeinsam mit Ronaldo und Ronaldinho. Anschließend spielte eine Band zusammen mit Mitgliedern der Muppet-Show unter der Leitung von Dirigent Gustavo Dudamel. Daraufhin sangen BTS ihren Song Dynamite. Justin Bieber spielte anschließend seinen Song Everything Hallelujah mit der Gitarre. Daraufhin präsentierte Shakira mit Rapper Burna Boy – wie schon vor Beginn des Eröffnungsspiels – den WM-Song Dai Dai. Zuletzt sang ein Kinderchor mit Chris Martin und Miss Piggy unter der Message Love.

    Das Disziplinarkomitee der FIFA leitete nach dem WM-Finale ein Verfahren gegen Argentinien ein, nachdem mehrere argentinische Spieler und Funktionäre nach dem Schlusspfiff spanische Spieler körperlich attackiert hatten.[36] Der argentinische Nationalspieler Leandro Paredes wurde schließlich wegen seiner Tätlichkeiten nach dem WM-Finale für zehn Spiele gesperrt und zu einer Geldstrafe in Höhe von 90.000 US-Dollar verurteilt. Die argentinischen Spieler Nahuel Molina (sieben Spiele und 90.000 Dollar), Thiago Almada (ein Spiel und 30.000 Dollar) wurden ebenfalls mit Sperren und Geldstrafen belegt. Der argentinische Co-Trainer Roberto Ayala erhielt eine Sperre von drei Spielen und eine Geldstrafe von 30.000 US-Dollar. Der in die Schlägerei involvierte spanische Spieler Gavi wurde für ein Spiel gesperrt und erhielt eine Geldstrafe von ebenfalls 30.000 US-Dollar.[37]

    Auszeichnungen

    Pau Cubarsí (l.), Rodri (m.) und Unai Simón (r.)

    Goldener Ball

    Rodri wurde von der „technischen Studiengruppe“ der FIFA zum besten Spieler der WM-Endrunde gewählt und erhielt den Goldenen Ball, gefolgt von Lionel Messi (Silberner Ball) und Kylian Mbappé (Bronzener Ball).[38]

    Goldener Handschuh

    Der spanische Torhüter Unai Simón wurde von der FIFA zum besten Torhüter des Turniers gewählt.[39]

    Bester junger Spieler

    Der spanische Spieler Pau Cubarsí wurde von der FIFA zum besten Nachwuchsspieler des Turniers bestimmt.[40]

    Mannschaft des Turniers

    Die Mannschaft des Turniers wurde am 22. Juli 2026 veröffentlicht. Auf die Torhüter-Position wurde nicht wie üblich der Träger des Goldenen Handschuhs, sondern der vor dem Turnier weitestgehend unbekannte Vozinha aus Kap Verde berufen.[41]

    Kap Verde VozinhaSpanien Pedro Porro, Frankreich Dayot Upamecano, Spanien Pau Cubarsí, Spanien Marc CucurellaSpanien Rodri, England Jude Bellingham, Frankreich Michael OliseArgentinien Lionel Messi, Frankreich Kylian Mbappé, Norwegen Erling Haaland

    Fairplay-Trophäe

    Die niederländische Mannschaft wurde von der FIFA mit der Fairplay-Trophäe ausgezeichnet.

    Spieloffizielle

    Am 9. April 2026 gab die FIFA das Schiedsrichteraufgebot bekannt. Es wurden insgesamt 52 Hauptschiedsrichter nominiert. Davon sind 37 Schiedsrichtergespanne, bestehend aus jeweils einem Hauptschiedsrichter und zwei Assistenten, sowie fünf Schiedsrichter mit nur einem festen Assistenten, deren Gespann bei Bedarf mit einem Assistenten aus einem anderen Team ergänzt wird. Dazu kommen neun Unterstützungsschiedsrichterduos. Die Unterstützungsschiedsrichter – je ein Schiedsrichter und ein Schiedsrichterassistent – wurden primär als Vierte Offizielle und Reserve-Schiedsrichterassistenten (Fünfte Offizielle) eingesetzt.[42]

    Das Eröffnungsspiel wurde durch den Brasilianer Wilton Sampaio geleitet. Das Finale leitete der Slowene Slavko Vinčić, Videoschiedsrichter im Finale war Bastian Dankert.

    Das Hauptquartier der Schiedsrichter während des Turniers war in Miami.[43]

    Hauptschiedsrichter

    Slavko Vinčić kurz vor dem Anpfiff des Finals
    Weitere Informationen Verband, Schiedsrichter ...
    Verband Schiedsrichter Land Assistent 1 Assistent 2 Spiele Gelbe Karte Gelb-Rote Karte Rote Karte 4O
    AFC Alireza Faghani 1  2 Australien Australien George Lakrindis James Lindsay 3 7 0 2
    Ma Ning China Volksrepublik China Zhou Fei Katar Saud al-Maqaleh 1 6 0 0 3
    Adham Makhadmeh Jordanien Jordanien Mohammad al-Kalaf Ahmad al-Roalle 4 8 0 0 2
    Abdulrahman al-Jassim 1 Katar Katar Taleb al-Marri Saud al-Maqaleh 2 7 0 0 1
    Ilgiz Tantashev Usbekistan Usbekistan Andrey Sapenko Timur Gaynullin 3 6 0 0
    Omar al-Ali Vereinigte Arabische Emirate Ver. Arab. Emirate Mohamed al-Hammadi Katar Taleb al-Marri 1 2 0 0 2
    CAF Mustapha Ghorbal 1 Algerien Algerien Mokrane Gourari Abbes Zerhouni 2 5 0 0 1
    Amin Omar Agypten Ägypten Mahmoud Abouelregal Ahmed Hossam Taha 2 5 0 0 1
    Pierre Atcho Gabun Gabun Boris Ditsoga Amos Abeigne Ndong 2 3 0 0 1
    Jalal Jayed Marokko Marokko Zakaria Brinsi Mostafa Akarkad 3 6 0 0 2
    Dahane Beida Mauretanien Mauretanien Angola Jerson Dos Santos Kamerun Elvis Noupue 1 1 0 0 3
    CONCACAF Iván Barton 1 El Salvador El Salvador David Morán Nicaragua Antonio Pupiro 4 13 0 1
    Said Martínez Honduras Honduras Walter López Christian Ramírez 3 7 0 0 2
    Drew Fischer Kanada Kanada Micheal Barwegen Lyes Arfa 3 5 0 0 2
    Katia García Mexiko Mexiko Sandra Ramírez SpanienSpanien José Naranjo Pérez 1 0 0 0 6
    César Arturo Ramos 1  2 Mexiko Mexiko Alberto Morín Marco Bisguerra 2 4 0 0
    Ismail Elfath 1 Vereinigte Staaten USA Corey Parker Kyle Atkins 4 12 0 1
    Tori Penso Vereinigte Staaten USA Kathryn Nesbitt Brooke Mayo 2 7 0 0 2
    CONMEBOL Yael Falcón Argentinien Argentinien Maximiliano Del Yesso Facundo Rodríguez 3 4 0 0
    Darío Herrera Argentinien Argentinien Cristian Navarro Gabriel Chade 1 2 0 1 2
    Facundo Tello 1 Argentinien Argentinien Juan Pablo Belatti Gabriel Chade 3 8 0 0
    Ramon Abatti Brasilien Brasilien Rafael Alves Danilo Manis 2 7 0 0 1
    Raphael Claus 1 Brasilien Brasilien Danilo Manis Rodrigo Figueiredo 2 3 0 1
    Wilton Sampaio 1 Brasilien Brasilien Bruno Boschilia Bruno Pires 3 4 0 3
    Cristián Garay Chile Chile José Retamal Miguel Rocha 1 2 0 2 2
    Juan Benítez Paraguay Paraguay Eduardo Cardozo Milcíades Saldívar 1 0 0 0 3
    Gustavo Tejera Uruguay Uruguay Carlos Barreiro Nicolás Tarán 2 4 0 0
    Jesús Valenzuela 1 Venezuela Venezuela Tulio Moreno Jorge Urrego 4 4 0 0
    UEFA Felix Zwayer Deutschland Deutschland Robert Kempter Christian Dietz 2 12 0 0 1
    Michael Oliver 1 England England Stuart Burt James Mainwaring 4 17 0 0
    Anthony Taylor 1 England England Gary Beswick Adam Nunn 3 9 0 1
    François Letexier Frankreich Frankreich Cyril Mugnier Mehdi Rahmouni 3 12 0 0
    Clément Turpin 1  2 Frankreich Frankreich Nicolas Danos Benjamin Pagès 4 8 0 0
    Maurizio Mariani Italien Italien Daniele Bindoni Alberto Tegoni 3 9 0 0 1
    Danny Makkelie 1 Niederlande Niederlande Hessel Steegstra Jan de Vries 3 9 0 0 1
    Espen Eskås Norwegen Norwegen Jan Erik Engan Isaak Bashevkin 2 7 0 0 2
    Szymon Marciniak 1  2 Polen Polen Tomasz Listkiewicz Adam Kupsik 2 7 0 0
    João Pinheiro Portugal Portugal Bruno Jesus Luciano Maia 3 9 1 1 1
    István Kovács Rumänien Rumänien Mihai Marica Ferencz Tunyogi 2 3 0 0
    Glenn Nyberg Schweden Schweden Mahbod Beigi Andreas Söderkvist 3 7 0 0 1
    Slavko Vinčić 1 Slowenien Slowenien Tomaž Klančnik Andraž Kovačič 4 13 1 1
    Alejandro Hernández Hernández Spanien Spanien Diego Sánchez Rojo José Naranjo Pérez 1 4 0 0 5
    Stand: nach dem EndspielSumme10428021448
    Schließen
    1 
    Bereits Spielleitungen bei der WM 2022.
    2 
    Bereits Spielleitungen bei der WM 2018.

    Unterstützungsschiedsrichter

    Weitere Informationen Land, Schiedsrichter Schiedsrichterassistent ...
    Schließen
    1 
    Einreise durch die USA verweigert (siehe unten).

    Video-Assistenten (VAR)

    Wie bereits seit 2018 kommt der Videobeweis zum Einsatz. Zu diesem Zweck nominierte die FIFA zunächst 30 Video-Assistenten (VAR). Aus dem deutschsprachigen Raum stammen der Deutsche Bastian Dankert und der Schweizer Fedayi San.[42] Im Mai 2026 strich die FIFA den ursprünglich berufenen Rob Dieperink wegen Vorwürfen angeblichen sexuellen Fehlverhaltens gegenüber Jugendlichen. Diese wurden im Rahmen der Ermittlungen widerlegt, die FIFA blieb jedoch, mit Verweis auf höchste Ansprüche an den Charakter der berufenen Offiziellen, bei der Streichung.[44] Als Ersatz nominierte die FIFA Willy Delajod nach.[45]

    Die Spiele werden zentral aus dem Video-Operation-Room in Dallas durch jeweils einen Hauptvideoschiedsrichter (VAR) – unterstützt durch zwei Assistenten (AVAR) – begleitet.[43]

    Weitere Informationen Verband, Schiedsrichter ...
    Verband Schiedsrichter Land Spiele als VAR Spiele als AVAR Anmerkungen
    AFC Shaun Evans 1 Australien Australien 0 3
    Fu Ming China Volksrepublik China 1 5
    Khamis al-Marri Katar Katar 3 3
    Abdullah al-Shehri Saudi-Arabien Saudi-Arabien 2 3
    Mohammed Obaid Khadim Vereinigte Arabische Emirate Ver. Arab. Emirate 0 5
    CAF Mahmoud Ashour Agypten Ägypten 2 3
    Hamza El-Fariq Marokko Marokko 1 4
    CONCACAF Erick Miranda Mexiko Mexiko 2 4
    Guillermo Pacheco Mexiko Mexiko 3 3
    Tatiana Guzmán Nicaragua Nicaragua 3 4
    Joe Dickerson Vereinigte Staaten USA 3 3
    Armando Villarreal 1 Vereinigte Staaten USA 3 2
    CONMEBOL Hernán Mastrángelo Argentinien Argentinien 3 5
    Rodolpho Toski Brasilien Brasilien 1 6
    Juan Lara Chile Chile 3 3 AVAR Eröffnungsspiel
    Nicolás Gallo 1 Kolumbien Kolumbien 4 4 VAR Eröffnungsspiel
    Antonio García Uruguay Uruguay 2 5
    Leodán González 1 Uruguay Uruguay 2 5
    Juan Soto 1 Venezuela Venezuela 2 5
    UEFA Bram Van Driessche Belgien Belgien 1 4
    Bastian Dankert 1  2 Deutschland Deutschland 2 5 VAR im Finale
    Jarred Gillett England England 2 4
    Jérôme Brisard 1 Frankreich Frankreich 2 4 AVAR Eröffnungsspiel
    Willy Delajod 3 Frankreich Frankreich 1 5
    Marco di Bello Italien Italien 2 3
    Rob Dieperink 4 Niederlande Niederlande
    Dennis Higler Niederlande Niederlande 2 3
    Ivan Bebek Kroatien Kroatien 2 4
    Tomasz Kwiatkowski 1 Polen Polen 1 5
    Fedayi San Schweiz Schweiz 1 4
    Carlos del Cerro Grande Spanien Spanien 3 4
    Stand: nach ZAF - KOR
    Schließen
    1 
    Waren bereits bei der WM 2022 als Videoassistenten tätig.
    2 
    War bereits bei der WM 2018 als Videoassistent tätig.
    3 
    Als Ersatz für den gestrichenen Rob Dieperink nachnominiert.
    4 
    Aufgrund Belästigungsverfahren gestrichen und durch Willy Delajod ersetzt.

    Einzelne Gelbe Karten wurden nach der Gruppenphase und dem Viertelfinale gestrichen.[46]

    Beste Torschützen

    Kylian Mbappé im Gruppenspiel gegen den Senegal. Beim Spiel um Platz 3 wurde er zum WM-Rekordtorschützen.

    Angegeben sind alle Torschützen mit mindestens drei Toren. Vollständige Tabelle siehe Fußball-Weltmeisterschaft 2026/Statistik#Torschützen.

    Weitere Informationen Rang, Spieler ...
    RangSpielerTore
    (davon Strafstöße)
    VorlagenSpielzeit in Minuten
    01 Frankreich Kylian Mbappé(1) 10 (1)4698
    02 Argentinien Lionel Messi84740
    03 England Jude Bellingham71616
    04 Norwegen Erling Haaland70465
    05 Frankreich Ousmane Dembélé62597
    06 England Harry Kane(1) 6 (2)1654
    07 Spanien Mikel Oyarzabal(1) 5 (1)1606
    08 Senegal Ismaïla Sarr41366
    09 Mexiko Julián Quiñones41414
    10 Brasilien Vinícius Júnior41441
    11 England Bukayo Saka(1) 3 (1)3358
    12 Deutschland Deniz Undav32151
    13 Schweiz Johan Manzambi32198
    14 Belgien Romelu Lukaku31230
    15 Argentinien Lautaro Martínez(1) 3 (1)1310
    16 Belgien Charles De Ketelaere31353
    17 Niederlande Cody Gakpo31371
    18 Frankreich Bradley Barcola31384
    19 Niederlande Brian Brobbey30226
    20 Neuseeland Elijah Just30265
    21 Brasilien Matheus Cunha30292
    22 Vereinigte Staaten Folarin Balogun30316
    23 Mexiko Raúl Jiménez(1) 3 (1)0319
    24 Deutschland Kai Havertz(1) 3 (1)0355
    25 Kongo Demokratische Republik Yoane Wissa(1) 3 (1)0360
    26 Marokko Ismael Saibari30384
    27 Kanada Jonathan David30421
    28 Portugal Cristiano Ronaldo(1) 3 (1)0441
    Schließen

    Rekorde und Statistiken

    Die Fußball-WM im Jahr 2026 ist gemessen an der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften (48) und an der Anzahl der Spiele (104) die größte bis dahin ausgetragene Fußball-Weltmeisterschaft.[47] Erstmals findet eine Fußball-WM in mehr als zwei Staaten statt.[47]

    Seit Einführung der Weltrangliste im Jahr 1993 erreichten erstmalig bei dieser Weltmeisterschaft die vor dem Turnier auf den Plätzen eins bis vier stehenden Mannschaften das Halbfinale. Darüber hinaus standen erst zum dritten Mal nur Mannschaften im Halbfinale, die bereits Weltmeister waren. Zuletzt war das 1970 und 1990 der Fall.

    Curaçao,[48] Kap Verde,[49] Jordanien und Usbekistan[50] qualifizierten sich erstmals für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Mit der Qualifikation für die Endrunde der Fußball-WM 2026 ist Curaçao gemessen an der Bevölkerungsanzahl (150.000) das kleinste Land, das sich je für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizierte.[51] Davor hielt diesen Rekord Island, das mit circa 350.000 Einwohnern erstmals an der Fußball-WM 2018 teilgenommen hatte.[52] Erstmals nehmen acht arabische Nationen (Ägypten, Algerien, Irak, Jordanien, Katar, Marokko, Saudi-Arabien und Tunesien) an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil.[53]

    Die irakische Mannschaft benötigte 21 Spiele, um sich zu qualifizieren, kein Team benötigte bisher mehr Qualifikationsspiele. Neuseeland bewältigte die Qualifikation dagegen in nur 5 Spielen.

    Prognosen

    Statistiker der TU Dortmund und der Universität Innsbruck hatten im Vorfeld des Turniers die Gewinnwahrscheinlichkeiten aller Mannschaften ermittelt. Demnach lag die Gewinnwahrscheinlichkeit für Spanien bei 14,5 Prozent, für England und Frankreich bei je 12,4 Prozent und für Deutschland bei 11,2 Prozent. Grundlage der Analyse waren statistische Modelle auf Basis von Spieldaten aus der Vergangenheit und aktuellen Wettquoten, auf deren Basis das Turnier über 100.000 Mal simuliert wurde.[54]

    Organisation und Umfeld

    Übertragung und Berichterstattung

    Deutschland

    In Deutschland haben ARD und das ZDF gemeinsam insgesamt 60 der 104 Spiele übertragen, darunter alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie unter anderem das Eröffnungsspiel, die Halbfinalspiele und das Finale. Dafür erwarben sie eine Sublizenz von der Deutschen Telekom, die im Juli 2025 eine Lizenz über alle 104 Spiele der WM von der FIFA erhielt. Bereits dabei musste die Telekom eine Klausel unterschreiben, die sie verpflichtete, Sublizenzen an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu geben.[55] Die Übertragung durch die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender erfolgt in Full HD bzw. 1080p (über Kabel und Antenne) und HD bzw. 720p (Satellit).[56][57][58] Die Deutsche Telekom sendet die Spiele in nativer UHD-Auflösung.[59]

    Gemäß dem Medienstaatsvertrag (§ 13 Absatz 1 und 2) sind die Lizenzinhaber verpflichtet, sicherzustellen, dass alle Spiele der deutschen Mannschaft sowie das Eröffnungsspiel, die Halbfinale und das Endspiel frei im öffentlich-rechtlichen oder privaten Fernsehen zu empfangen sind.[55][60]

    Die Vereinbarung zwischen der ARD und dem ZDF mit der Telekom ist Teil eines Tauschgeschäfts, in dem ARD und ZDF im Gegenzug der Telekom eine Sublizenz für die EM 2028 zur Verfügung stellen, für die ARD und ZDF die Lizenz von der UEFA erworben hatten. Ob darüber hinaus auch noch Geld gezahlt wurde, ist nicht bekannt.[60] ARD und ZDF stehen wegen der aus dem Rundfunkbeitrag finanzierten Lizenzkosten für derartige Sportübertragungen in der Kritik.[61]

    Das ZDF verpasste den Beginn der Eröffnungsfeier der WM im Aztekenstadion, stattdessen lief noch zehn Minuten Werbung. Vorher hatte der Sender noch Vorberichte zur WM gesendet.[62]

    Das Finale zwischen Spanien und Argentinien wurde im ZDF erstmals durch Oliver Schmidt kommentiert.[63] Das letzte WM-Finale 2018, welches im ZDF ausgestrahlt wurde, wurde noch von Béla Réthy begleitet, der von 1996 bis 2018 sämtliche vom ZDF ausgestrahlten Endspiele übernahm. Bei MagentaTV wurde wie bereits 2022 Wolff-Christoph Fuss für das Finale eingesetzt.

    Österreich

    In Österreich strahlen der ORF und ServusTV alle Spiele aus. Zwar war der ORF der alleinige Senderechteinhaber für die WM 2026, jedoch übertrug er durch eine Sublizenzvereinbarung an ServusTV das Ausstrahlungsrecht an 52 der 104 Spiele. Somit sendet der ORF die anderen 52 Spiele, darunter das Eröffnungs- und das Finalspiel. Die Vereinbarung zwischen dem ORF und ServusTV ist Teil eines Tauschgeschäfts, in dem ServusTV im Gegenzug dem ORF eine Sublizenz für die EM 2028 zur Verfügung stellt, für die ServusTV die Lizenz von der UEFA erworben hatte.[69] Der ORF überträgt die Partien in einer Auflösung von 720p.[70]

    Schweiz

    Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) überträgt alle 104 Fussballspiele der Weltmeisterschaft.[71][72][73] Das SRF sendet in HD bzw. 720p.[74]

    Weitere Informationen Funktion, (TV) ...
    Funktion (TV) (Radio)
    Moderatoren Paddy Kälin (vor Ort)
    Annette Fetscherin
    Mevion Heim
    Lukas Studer
    Rainer Maria Salzgeber
    Experten Benjamin Huggel (vor Ort)
    Diego Benaglio
    Bruno Berner
    Fabian Frei
    Heinz Lindner
    Fabian Lustenberger
    Martina Moser
    Mladen Petrić
    Marc Schneider
    Martina Voss-Tecklenburg
    Kathrin Lehmann
    Schiedsrichter-Experten Sascha Amhof
    Kommentatoren Sascha Ruefer
    Dani Kern
    Mario Gehrer
    Jeroen Heijers
    Manuel Köng
    Dominic Ledergerber
    Reto Müller
    Rachel Rinast
    Calvin Stettler
    Silvan Schweizer
    Peter Schnyder
    Lionel Mattmüller
    Begleiter der Nati Jeff Baltermia
    Schließen

    Vermarktung

    Spielball

    Der offizielle Spielball zur Fußball-WM 2026 ist der Adidas Trionda.
    Adidas Trionda Final

    Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026 ist der weiß-rot-grün-blaue Adidas Trionda, der die drei Austragungsländer repräsentiert. Er hat einen 500-Hz-Bewegungssensor, der in Echtzeit Daten an die Video-Schiedsrichterassistenten sendet.[75][76] Im Finale, Halbfinale und Spiel um Platz 3 wird mit dem weiß-schwarz-goldenen Adidas Trionda Final gespielt, der an die 16 WM-Spielorte erinnert.[77]

    Offizielle Songs

    Der offizielle Titelsong des Turniers trägt den Titel FIFA World Cup 26 Theme Song. Diesen gibt es in 16 verschiedenen Versionen bzw. Remixes, die jeweils von einem Musiker aus einer der 16 Gastgeberstädte kreiert wurden. Die beteiligten Musiker sind: Dallas Austin (für Atlanta), Berklee College of Music (für Boston), Tre Nagella (für Dallas), Bautista (für Guadalajara), Bombón (für Houston), Tech N9ne (für Kansas City), DJ Flict (für Los Angeles), Mexican Institute of Sound (für Mexiko-Stadt), Mr. NaisGai (für Miami), Toy Selectah (für Monterrey), Take a Daytrip (für New York/New Jersey), DJ Jazzy Jeff (für Philadelphia), Dan the Automator (für San Francisco Bay Area), Sango (für Seattle), Hill Kourkoutis (für Toronto) und Grayson Repp (für Vancouver).[78]

    Am 8. Mai 2026 wurde bekannt, dass die kolumbianische Pop-Sängerin Shakira mit Dai Dai nach 2006, 2010 und 2014 auch 2026 den offiziellen Song zur FIFA-Weltmeisterschaft beisteuern wird.[79] Am 5. Juni 2026 veröffentlichte die FIFA ein komplettes Musikalbum zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026, welches 18 Lieder enthält.[80]

    Maskottchen

    V. l. n. r.: Maple der Elch, Zayu der Jaguar und Clutch der Weißkopfseeadler

    Maple der Elch (Kanada), Clutch der Weißkopfseeadler (USA) und Zayu der Jaguar (Mexiko) sind die drei Maskottchen der WM 2026.[81] Sie tragen jeweils Trikot, Hose, Stutzen und Fußballschuhe. Der in Rot gekleidete Elch hat zusätzlich Torwarthandschuhe an, der Weißkopfseeadler trägt blaue Spielerkleidung und der Jaguar mit Kapitänsbinde ist in Grün gekleidet.

    Videospiel

    Das offizielle Videospiel zur Fußball-WM 2026 nennt sich FIFA Heroes. Die Veröffentlichung der 5-gegen-5-Fußballsimulation ist für 2026 auf Android-, iOS-, Nintendo-Switch-, PlayStation- und Xbox-Systemen geplant.[82]

    Regionale Supporter

    Als regionalen Supporter der Weltmeisterschaft für Europa und Südamerika gab die FIFA im Mai 2026 den Sportwettenanbieter Betano, eine Marke von Kaizen Gaming, bekannt.[83][84][85] Für das Unternehmen war es die dritte Zusammenarbeit mit der FIFA nach der Weltmeisterschaft 2022 und der Klub-Weltmeisterschaft 2025. Als regionalen Supporter für Nordamerika und Asien stellte die FIFA zugleich den Staatsfonds Public Investment Fund vor.

    Kritik und Beeinträchtigungen

    Arbeitseinschränkungen

    Im Mai 2025 kritisierte die gewerkschaftliche Bau- und Holzarbeiter Internationale, die FIFA habe Inspekteuren den Zugang zum für die Weltmeisterschaft vorgesehenen Aztekenstadion in Mexiko-Stadt verwehrt. Die FIFA verwies darauf, dass der Umbau im Auftrag des Stadioneigentümers Emilio Azcárraga Jean erfolge, der keine Details angab.[86]

    In Mexiko-Stadt kam es im Februar 2026 zu Protesten und Streikandrohungen von Prostituierten, da die Kontaktaufnahme mit Kunden durch Verkehrsprojekte erschwert werde.[87]

    Soziale Ungerechtigkeit

    In Mexiko protestierten wiederholt Menschen gegen die Umwandlung von Wohnungen in Touristenunterkünfte, Immobilienspekulationen und Probleme bei der Wasserversorgung. Generell seien die Anwohner zu wenig am zu erwartenden Profit beteiligt.[88][89]

    Umweltbelastung

    Umweltschützer kritisierten, durch die Erweiterung des Turniers auf 48 Teilnehmer und den damit verbundenen Mehraufwand in Bereichen wie Flugreisen und Infrastruktur könnte das Turnier ein Rekordhoch an CO2-Emissionen verursachen. Frank Huisingh von der Initiative „Fossil Free Football“ bezeichnete das Turnier im Vorhinein als „Klimakatastrophe“.[90]

    Organisierte Kriminalität

    UNODC, UNICEF, Amnesty International und die katholische Kirche in Mexiko warnten, dass die großen Touristenströme infolge der WM die Gefahren von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung vergrößern können.[91][92] David Mora von der International Crisis Group betrachtet das Turnier als „Glücksfall“ für die organisierte Kriminalität, da über Dienstleistungsunternehmen, die während der WM in hohem Maß gefragt sind, Geldwäsche betrieben werden kann.[93] Außerdem kam es bereits im Vorfeld zu Fällen von gewaltsamem Verschwindenlassen.[88]

    Ticket- und Transportpreise

    Die Fanorganisation Football Supporters Europe (FSE) kritisierte die „historisch höchsten Ticketpreise“. Die Organisation verurteilte einhergehend, dass sich die Preisgestaltung von Tickets von Gruppenspielen dahingehend geändert hat, dass es keine einheitlichen Preise mehr für alle Gruppenspiele gibt, sondern sich die Preise u. a. nach der Spielpaarung (d. h. den jeweiligen zwei beteiligten Mannschaften) bzw. der mutmaßlichen Attraktivität der jeweiligen Begegnung richten.[94][95]

    In mehreren US-amerikanischen Großräumen, darunter in New Jersey/New York City und Boston, sollen während des Turniers Tickets für öffentliche Verkehrsmittel zu den Stadien ein Vielfaches des Normalpreises kosten; so werden Hin-und-Rückfahrt-Zugtickets von und zum MetLife Stadium in New Jersey während des WM-Turniers 150 US-Dollar kosten, während für gewöhnlich eine Hinfahrt mit dem Zug auf derselben Strecke 12,90 US-Dollar kostet. Auch Bus- bzw. Shuttle-Tickets sind während des Turniers in New York teurer als gewöhnlich. In Boston sollten die Hin-und-Rückfahrt-Tickets zum Gillette Stadium während der Weltmeisterschaft das Vierfache des Normalpreises kosten (80 statt 20 US-Dollar), waren dann aber schon während der Gruppenspiele für 11 US-Dollar pro Fahrt zu haben. Dagegen werden in den Spielorten Los Angeles, Atlanta, Philadelphia und Kansas City die Ticketpreise nicht angehoben.[96]

    Die Ticketpreise auf der offiziellen Weiterverkaufsseite der FIFA stiegen für das Finale bis zum 23. April 2026 auf bis zu 9.199.995 US-Dollar für vier Eintrittskarten in einem Block im Unterrang seitlich versetzt hinter dem Tor, das waren pro Karte 2.299.998,85 Dollar (knapp zwei Millionen Euro). Der Originalpreis für die vier Tickets betrug ursprünglich jeweils 8860 Dollar (rund 7580 Euro). Die Gebühren der FIFA für diese vier Tickets betrugen in diesem Fall 299.999,85 Dollar. Weitere Angebote für das Endspiel liegen oft über 100.000 Dollar, aber bisher nicht im Millionenbereich. Die günstigsten Tickets für das Finale, die an diesem Tag auf dem Marktplatz der FIFA gelistet waren, kosteten 10.923,85 Dollar für vier Plätze vier Reihen vor dem oberen Ende des Oberrangs hinter einem Tor in Block 323, Reihe 23, Plätze 13–16. Das Modell für den Zweitmarkt entspreche den gängigen Praktiken auf dem Ticketmarkt für große Sportveranstaltungen in den Gastgeberländern, sagte die FIFA zuletzt dazu.[97]

    Sicherheitsbedenken

    Drogenkrieg in Mexiko

    Nach der Tötung von Nemesio Oseguera, Anführer des Kartells CJNG, im Februar 2026 im Kontext des Drogenkriegs in Mexiko, kam es landesweit zu heftigen Ausschreitungen, die insbesondere den WM-Spielort Guadalajara betrafen. Infolgedessen kam es im Ausland vermehrt zu Sicherheitsbedenken; auch der Zeitpunkt der Operation, vier Monate vor Beginn des Großereignisses, wurde kritisiert.[98][99] Etwa zwei Wochen nach der Tötung von Oseguera stellte die mexikanische Regierung ihr Sicherheitskonzept für die WM vor, nach dem ca. 100.000 Sicherheitskräfte, bestehend aus Angehörigen der Polizei, der Armee und privater Sicherheitsfirmen, die Sicherheit während der 13 WM-Spiele in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey garantieren sollen.[100]

    Krieg zwischen USA/Israel und Iran 2026

    Infolge des Irankriegs 2026 versuchte der Iran im April 2026 die Verlegung seiner drei Vorrundenspiele gegen Neuseeland und Belgien in Los Angeles sowie gegen Ägypten in Seattle aus Sicherheitsgründen aus den Vereinigten Staaten nach Mexiko zu erreichen. Grund war, dass sich der Iran zu diesem Zeitpunkt mit den USA und Israel im Krieg befand. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte dazu, dass sich die FIFA dagegen entschieden habe, weil dies „einen enormen logistischen Aufwand“ bedeutet hätte. Bereits zuvor hatte sich die FIFA zurückhaltend zu dem Wunsch Irans geäußert. Ob die iranische Mannschaft tatsächlich zu den Vorrundenspielen in die USA anreisen kann bzw. will, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden[101] und war Ende April 2026 noch nicht klar.[102][103] Wenige Tage vor Turnierbeginn gaben die Iraner bekannt, dass die Mannschaft erst am Tag ihrer Partien die USA betreten darf und am selben Tag wieder verlassen muss. Nach Einschätzung des Kicker-Magazins werden diese Einschränkungen erhebliche Auswirkungen auf die Mannschaft haben, da mit erheblichen Reisestrapazen zu rechnen ist.[104] Einen Tag vor dem ersten Gruppenspiel gegen Neuseeland gab der iranische Fußballverband bekannt, dass seine Nationalmannschaft bereits einen Tag früher in die USA einreisen darf. Die Lockerung wurde auf ein bevorstehendes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran zurückgeführt – am 18. Juni 2026 unterschrieben sie eine Absichtserklärung für ein bevorstehenden Frieden, die Friedensverhandlungen sollen 60 Tage andauern.[105][106][107] Dennoch musste die iranische Nationalmannschaft die USA unmittelbar nach dem Spiel gegen Neuseeland wieder verlassen. Die Iraner hatten bereits eine Übernachtung in der Metropolregion Los Angeles geplant und wollten dort am nächsten Morgen ein Regenerationstraining durchführen.[108] Auch bei den beiden anderen Spielen der Vorrunde durfte die iranische Mannschaft nur kurz vorher anreisen und musste kurz nach den Spielen die USA verlassen. Der Minister für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten, Markwayne Mullin, bejubelte das Ausscheiden des Irans öffentlich.[109]

    Vorsichtsmaßnahmen in WM-Quartieren

    Wegen der Gefahr durch Klapperschlangen rund um ihr WM-Quartier an der San Diego Jewish Academy mahnte der Schweizerische Fußballverband seine Spieler und Betreuer zu besonderer Vorsicht. Das Trainingsgelände befindet sich in einem Gebiet, in dem Klapperschlangen heimisch sind, weshalb das Team beim Training erhöhte Sicherheitsvorkehrungen trifft.[110] Auch die norwegische Nationalmannschaft musste in ihrem WM-Quartier in Greensboro erhöhte Sicherheitsmaßnahmen treffen, denn die Stadt warnt dort vor giftigen Kupferkopfschlangen.[111]

    Anbiederung der FIFA gegenüber US-Präsident Trump

    Im Zuge der Auslosung der Endrundengruppen am 5. Dezember 2025 wurde der US-amerikanische Präsident Donald Trump mit einem erstmals von der FIFA verliehenen „Friedenspreis“ ausgezeichnet. Kritiker warfen FIFA-Präsident Gianni Infantino vor, diesen eigens für Trump ins Leben gerufen zu haben. So sagte Minky Worden, Direktorin von Human Rights Watch, vor der Auslosung, dass es kein transparentes Verfahren, keine weiteren Nominierungen, keine Jury gebe und der Preis selbst dem FIFA-Rat neu gewesen sei.[112] Die internationale Presse fällte ein vernichtendes Urteil: Die von Heidi Klum und Kevin Hart moderierte Auslosung sei, so The Daily Mirror, zu einer „Zurschaustellung politischer Speichelleckerei“ verkommen[113] und die Preisvergabe eine „Anbiederung auf peinlichste Art“.[114]

    Einreiseverbote und -beeinträchtigungen

    Die USA als eines der Gastgeberländer führen gegenwärtig auf ihrer per Dekret vom 16. Dezember 2025 erlassenen und ab 1. Januar 2026 gültigen Travel Ban-Liste insgesamt 39 Staaten (Stand: Januar 2026) auf, deren Staatsbürger nicht (Full suspension, 19 Staaten) oder teilweise nicht (Partial suspension, 20 Staaten) in die USA einreisen dürfen.[115][116] Zu den ersten 19 Staaten mit absolutem Einreiseverbot gehören die qualifizierten WM-Teilnehmer Haiti, Iran und die Demokratische Republik Kongo; bei diesen Staaten war zu befürchten, dass auch die Teams nicht einreisen dürfen; schließlich gab es Ausnahmegenehmigungen. Unter den 20 Staaten der zweiten Gruppe befinden sich auch die zur Weltmeisterschaft qualifizierten Länder Elfenbeinküste und Senegal. Im Senegal wird inzwischen – davon ausgehend, dass das Team eine Einreiseerlaubnis erhalten wird, aber die Fans nicht – ein Boykott gefordert.[117] Am 11. Juni wurde bekannt, dass Fans aus der Elfenbeinküste keine Einreisegenehmigung in die USA erhalten werden. Lediglich einige Funktionäre der Fanorganisation CNSE dürfen einreisen, um in den USA ansässige ivorische Fans zu betreuen.[118]

    Zusätzlich zu diesen 39 Staaten gibt es weitere 36 Staaten, gegen die Einreiseerschwernisse existieren, etwa durch den Visa-Bearbeitungsstopp mit Gültigkeit ab dem 21. Januar 2026. Zu diesen Staaten gehören auch Ägypten, Brasilien und Kolumbien, deren Fußballmannschaften sich für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert hatten.[119] Nach tagesschau.de vom 14. Januar 2026 soll diese Maßnahme jedoch nur Visa-Bearbeitungen für den dauerhaften Aufenthalt betreffen.[120]

    Aufgrund des seit Mai 2026 anhaltenden Ebolafieber-Ausbruchs erließ die US-Gesundheitsbehörde CDC ein Einreiseverbot für Ausländer, die sich in den vorangegangenen 21 Tagen in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda oder dem Südsudan aufgehalten hatten. US-Bürger müssen sich derweil bei der Rückkehr an ausgewählten Flughäfen einer Kontrolle unterziehen. Zwei Tage vor Turnierbeginn forderte die US-Regierung europäische Staaten auf, ebenfalls Einreisebeschränkungen für Reisende aus den betroffenen zentralafrikanischen Ländern zu verhängen – mit dem Ziel, eine Virusausbreitung während des Turniers zu verhindern.[121]

    Am 5. Juni 2026 wurde der irakische Nationalspieler Ayman Hussein bei seiner Ankunft in Chicago O’Hare International Airport festgehalten und sieben Stunden lang befragt. Dort durchsuchten die US-Behörden laut Angaben eines Vertreters des Irakischen Olympischen Komitees sein Smartphone, bevor sie ihm die Einreise gestatteten. Der Teamfotograf Talal Salah wurde unterdessen mehr als zehn Stunden lang festgehalten, und ihm wurde die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert.[122]

    Vier Tage vor Turnierbeginn wurde dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert, obwohl er ein gültiges Visum und einen Diplomatenpass besitzt. Allerdings steht Somalia auf der von der Trump-Regierung eingeführten US-Einreiseverbotsliste.[123][124][125] Einen Tag später gab die FIFA bekannt, dass Artan nicht bei der Weltmeisterschaft teilnehmen wird. Artan wurde im April 2026 von der FIFA als Unterstützungsschiedsrichter nominiert und sollte ursprünglich einige Partien begleiten.[126]

    Zwei Tage vor Turnierbeginn mussten die Nationalmannschaften Senegals und Usbekistans bei ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten ungewöhnlich rigorose Sicherheitskontrollen erdulden. Die senegalesischen Spieler mussten sich unmittelbar nach der Landung auf dem Vorfeld gründlichen Leibesvisitationen unterziehen, die über mehrere Stunden andauerten. Die Senegalesen mussten dabei ihre Schuhe ausziehen, ihre Taschen öffnen und ausleeren sowie Sicherheitsfragen beantworten und von Metalldetektoren durchsuchen lassen. Ähnlich erging es der usbekischen Nationalmannschaft: Als sie mit ihrem Bus am Icahn Stadium (im New Yorker Stadtteil Manhattan) ankamen, mussten die Usbeken auf der Straße ihre Taschen leeren und wurden mit Metalldetektoren durchsucht und von Spürhunden inspiziert.[127]

    Der ghanaische Spieler Thomas Partey durfte nicht vom ghanaischen Teamlager in Boston nach Kanada reisen, um dort am Spiel gegen Panama teilzunehmen. Die kanadischen Einreisebehörden verweigerten ihm das Visum, nachdem er auf die Frage, ob er „jemals in irgendeinem Land eine Straftat begangen habe, deswegen festgenommen, angeklagt oder verurteilt worden sei“, mit „Nein“ geantwortet hatte. In Großbritannien ist er allerdings wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe angeklagt. Die kanadische Einwanderungsbehörde wertete dies als Falschaussage. An den Gruppenspielen gegen England und Kroatien in den USA darf er teilnehmen. Ähnlich erging es dem ivorischen Spieler Elye Wahi. Am 17. Juni wurde ihm zunächst die Einreise nach Kanada verweigert, nur wenige Tage vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Deutschland. Grund ist ein in Frankreich laufendes Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlichen Wettbetrugs. Ihm werde vorgeworfen, am letzten Spieltag der Ligue 1 2025/26 absichtlich eine Gelbe Karte kassiert zu haben. Den französischen Behörden zufolge sollen ungewöhnlich viele Wetten platziert worden sein, dass Wahi eine Gelbe Karte bekommen würde. Laut seiner Anwältin habe die kanadische Einwanderungsbehörde vorschnell entschieden, da die französischen Behörden gegen Wahi keine Auflagen verhängt haben und er nicht angeklagt sei. Am selben Abend teilte der ivorische Fußballverband mit, dass Wahi doch nach Kanada einreisen darf.[128][129]

    Trikotverbot

    Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft verbot die FIFA der haitianischen Fußballnationalmannschaft, das ursprünglich designte Trikot zu tragen, da politische Statements verboten sind. Auf dem Shirt war unten eine Kriegsszene abgebildet, die an die Schlacht von Vertières im Jahr 1803, Haitis entscheidende Schlacht im Unabhängigkeitskampf, erinnerte. Zuvor wurde das Trikot in zwei Vorbereitungsspielen in den USA getragen.[130] Die ägyptische Fußballnationalmannschaft musste die ursprünglich goldenen Rückennummern in weiß ändern. Zudem verbot die FIFA die sieben Sterne für Afrika-Cup-Titel auf dem Trikot, da die FIFA nur Sterne erlaubt, die WM-Titel symbolisieren.[131]

    Boykottaufrufe

    Positionen von Politik und Verbänden

    Verschiedene Politikerinnen und Politiker riefen zum Boykott der WM auf oder äußerten zumindest Bedenken an der Teilnahme von Fans. Gründe hierfür waren die Grönlandkrise, der Irankrieg, Donald Trumps Zollpolitik, aber auch Sicherheitsbedenken in Bezug auf den Einsatz von ICE-Beamten während des Turniers.

    Die Diskussionen um einen möglichen WM-Boykott erlebten Anfang 2026 einen Höhepunkt. Anlass waren die US-Drohungen gegenüber Grönland im Bezug auf eine Annexion des Landes durch die Vereinigten Staaten. In Deutschland äußerten einige Bundestagsabgeordnete wie Roderich Kiesewetter und Aydan Özoğuz, die Ausschussvorsitzende des Sportausschusses, Zweifel daran, ob angesichts der unverhohlenen Drohungen der USA gegen Grönland ein friedliches Fußballfest überhaupt möglich sei.[132] Anfang Februar 2026 forderten auch 19 Abgeordnete des EU-Parlaments fraktionsübergreifend einen Boykott der WM als Protest gegen Donald Trump. Außerdem riefen sie die UEFA zu einer öffentlichen Kritik an dem sogenannten FIFA-Friedenspreis auf. Zu den Unterzeichnenden gehörten Matthias Ecke, Daniel Freund, Rasmus Andresen und Erik Marquardt.[133] Der dänische Sozialdemokrat Mogens Jensen, Parteisprecher für Kultur, Medien und Sport, erklärte gegenüber der Deutschen Welle jedoch, dass Dänemark bis auf Weiteres trotz der Grönlandkrise nicht zu einem Boykott der WM aufrufen werde. Falls sich die Lage aber wieder ändere und Trump doch militärische Mittel nutze, um Grönland zu annektieren, sei eine Boykottdiskussion unumgänglich, so der Politiker.[134]

    Auf Verbandsebene gab es kaum Vorstöße in Richtung eines WM-Boykotts der deutschen Nationalmannschaft. Lediglich Oke Göttlich, Präsidiumsmitglied von DFL und DFB sowie Vereinspräsident des FC St. Pauli, verlangte im Januar 2026 „eine ernsthafte Diskussion über einen möglichen Boykott der Fußball-WM“ aufgrund des Verhaltens des US-Präsidenten.[135] Verschiedene DFB- und DFL-Funktionäre wie beispielsweise DFB-Präsident Bernd Neuendorf hielten die Boykott-Debatte jedoch für verfrüht.[136] Die deutsche Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein betonte, dass die Entscheidungen über Boykotte allein bei den Sportverbänden lägen. Folglich würde die Bundesregierung die Entscheidung des DFB über einen Antritt des deutschen Teams unabhängig von deren Ausgang akzeptieren.[137]

    Der Außenpolitiker der Grünen Boris Mijatović riet Fußballanhängern aus Sicherheitsgründen davon ab, zur WM zu reisen. Er bezog sich dabei auch auf die Tötung von Renée Good durch ICE-Beamte in Minnesota. Mijatović forderte die Bundesregierung auf, „zu einem diplomatischen Boykott der WM-Spiele in den USA aufzurufen“.[132] Der SPD-Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff forderte gegenüber dem Handelsblatt eine Absage der deutschen WM-Teilnahme aufgrund dessen, dass Trump Zölle als politisches Druckmittel nutze.[138]

    Im März 2026 verkündete Irans Sportminister Ahmad Donjamali, dass die iranische Nationalmannschaft aufgrund des Krieges gegen die USA nicht an der WM teilnehmen werde.[139] Mehdi Tadsch, der Chef des iranischen Fußballverbandes, sagte hingegen, dass der Iran „die USA, aber nicht die Weltmeisterschaft“ boykottiere.[140]

    Diskussionen unter Fans

    Aufgrund der teuren Tickets, der großen Entfernungen zwischen den Spielorten und der allgemeinen politischen Situation in den USA unter Trump wollen manche Fußballfans auf einen Besuch der WM verzichten. In den Niederlanden wurde eine Boykottpetition des Journalisten Teun van de Keuken an den nationalen Verband KNVB und die Regierung adressiert, die in nur wenigen Tagen mehr als 144.000 Mal unterzeichnet wurde (Stand: 23. Januar 2026).[141][142] Obwohl Ende Januar der Konflikt zwischen den USA und den europäischen NATO-Staaten wegen Trumps Ansprüchen auf Grönland zunächst abgewendet zu sein schien, liefen die Boykott-Diskussionen weiter. Die Wirkung eines Fanboykotts wird jedoch oft in Frage gestellt.[141][143]

    Reaktionen der FIFA

    Die FIFA hielt sich zu den Boykottforderungen bislang bedeckt. Präsident Gianni Infantino pflegt ein enges Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump, was in der Öffentlichkeit die Diskussionen zu diesem Thema zusätzlich anheizte.[144] Der ehemalige FIFA-Kommissionspräsident Mark Pieth erklärte in einem Interview: „Wenn wir jetzt alles zusammennehmen, worüber wir geredet haben, gibt es für die Fans nur einen Rat: Bleibt weg von den USA! Ihr seht es am Fernseher sowieso besser. Und: Bei der Einreise müssen Fans damit rechnen, dass sie, wenn sie den Beamten nicht gefallen, direkt in den nächsten Flieger nach Hause geschickt werden. Wenn sie Glück haben.“[136] Unterstützung erhielt Pieth vom ehemaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter.[136]

    Politische Einflussnahme auf Schiedsrichterentscheidung

    Der US-amerikanische Stürmer Folarin Balogun hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien und Herzegowina eine Rote Karte erhalten. Ein solcher Platzverweis führt den Regeln gemäß automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel, womit Balogun für das Achtelfinalspiel gegen Belgien am 6. Juli nicht spielberechtigt gewesen wäre. Am 5. Juli setzte die FIFA jedoch Baloguns Sperre gemäß Artikel 27 des Disziplinarkodex für ein Jahr zur Bewährung aus, ohne nähere Begründung.[145] Es handelte sich um den ersten Fall bei einer Weltmeisterschaft seit dem Finale 1962, dass gegen einen Spieler im nächsten Spiel nach seinem Platzverweis keine Sperre verhängt wurde.[146]

    Kurz darauf wurde bekannt, dass US-Präsident Trump kurz nach dem Sieg der USA gegen Bosnien und Herzegowina sich telefonisch bei FIFA-Präsident Infantino für eine Überprüfung der Sperre ausgesprochen habe.[147] Laut Berichten des Guardian soll Trump drei Mal vorstellig geworden sein.[148] Trump bestätigte gegenüber Medien, er habe Infantino wegen der Roten Karte „lediglich um eine Überprüfung gebeten“, weil er nicht glaube, dass es ein Foul war.[149] Zudem brachte Trump in seinen Aussagen den Schiedsrichter Raphael Claus mit angeblichen Spielmanipulationen in Verbindung.

    Der belgische Fußballverband zeigte sich „erstaunt“ über die Entscheidung des FIFA-Disziplinarkomitees: Artikel 66.4 des FIFA-Disziplinarkodex verhänge eine automatische Sperre nach einer Roten Karte und sei so bisher im Turnier angewandt worden. Dieser Automatismus sei auch in einem FIFA-Rundschreiben an die teilnehmenden Verbände im Mai 2026 bestätigt worden.[150] Auch die UEFA sprach von einer „beispiellosen, unverständlichen und nicht zu rechtfertigenden Entscheidung“. Regeln sollten ohne Ausnahme angewandt werden, insbesondere während eines Turniers, in dem andere Spieler entsprechende Sperren bereits abgesessen hätten.[151] Der ehemalige Vorsitzende am DFB-Sportgericht Hans Eberhard Lorenz übte ebenfalls Kritik: „Es war bisher eine Religion der FIFA, dass auf eine Rote Karte mindestens ein Spiel Sperre folgen muss.“[152]

    Die FAZ schrieb, dass „schon der Anschein einer solchen Einflussnahme“ „der größte anzunehmende Unfall, der GAU“ sei. „Er untergräbt die Integrität des Spiels. Es ist der Anfang vom Ende.“ Infantino riskiere die Autonomie des Sports, und die Fußballverbände müssten gegen „die schamlose Dreistigkeit in diesem Fall“ Sturm laufen.[153] Auch die Nationaltrainer Tuchel (England), Solbakken (Norwegen) und der designierte Bundestrainer Klopp äußerten sich kritisch.[154]

    Rassistische Beleidigungen

    Die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla beleidigte nach dem Achtelfinale Paraguays gegen Frankreich den französischen Stürmer Kylian Mbappé rassistisch. Dieser setzte sich gegen die Angriffe zur Wehr und wurde dabei auch vom französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron unterstützt.[155] Der ehemalige spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy beleidigte die französische Nationalmannschaft und unterstellte den Spielern, keine Franzosen zu sein.[156]

    Halbzeitshow und Spielpausen

    Die während des Finales durchgeführte Halbzeitshow führte zu einer Verlängerung der Halbzeitpause auf über 27 Minuten, weit über der laut FIFA-Regeln maximal erlaubten Dauer von 15 Minuten. Der Organisator der Show hatte noch Anfang Juli 2026 fälschlich versichert, die erlaubte Dauer einzuhalten. Jedoch wurde in den Tagen vor dem Finale scheibchenweise eine immer längere Dauer angekündigt, und auch die zuletzt behaupteten 25 Minuten wurden in der Realität noch übertroffen.[157]

    Diese Verlängerung der Halbzeitpause wurde bereits im Vorfeld stark kritisiert. Eine solche Streckung bedarf stets der Genehmigung des Schiedsrichters. Marc Cucurella wies darauf hin, dass eine zu lange Pause die Muskeltemperatur und die Herzfrequenz sinken lässt, was in der zweiten Halbzeit das Verletzungsrisiko erhöht.

    Auch die Trinkpausen in der Mitte jeder Halbzeit wurden vom Publikum mehrfach negativ aufgenommen.[158]

    Hinweis auf die Falklandinseln

    Nach dem Sieg im Halbfinale gegen England zeigten die argentinischen Spieler Lisandro Martínez und Giovani Lo Celso ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“). Auch Leandro Paredes bekräftigte die Botschaft im Hinblick auf den Falklandkrieg von 1982. Der argentinische Präsident Javier Milei stellte sich hinter die Spieler, der britische Premierminister Keir Starmer sowie Wirtschaftsminister Peter Kyle kritisierten die Aktion hingegen. Der argentinische Trainer Lionel Scaloni hatte vor dem Spiel vor einer Bezugnahme auf den damaligen Krieg gewarnt, Vizepräsidentin Victoria Villarruel sprach mit Blick auf die englische Mannschaft hingegen von „Piraten-Usurpatoren“. Politische Botschaften sind laut FIFA-Regularien untersagt.[159]

    Literatur

    Commons: Fußball-Weltmeisterschaft 2026 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

    Related Articles

    Timelines

    Top Qs

    Fact Checks