Haingrün

Ortsteil von Marktredwitz From Wikipedia, the free encyclopedia

Haingrün ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Haingrün hat eine Fläche von 0,984 km². Sie ist in 173 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5689,47 m² haben.[1][4]

Schnelle Fakten Große Kreisstadt Marktredwitz ...
Haingrün
Große Kreisstadt Marktredwitz
Koordinaten: 50° 0′ N, 12° 8′ O
Höhe: 632 m ü. NHN
Fläche: 98 ha[1]
Einwohner: 100 (Jan. 2025)[2]
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner/km²
Postleitzahl: 95615
Vorwahl: 09231
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Geographie

Die Anwesen des Dorfes liegen zerstreut in einer Waldlichtung am Fuße des Steinbergs (705 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Brand zur Kreisstraße WUN 18 (2,1 km nördlich) bzw. zur Kreisstraße TIR 14 bei Ochsentränk (2,6 km südöstlich).[5]

Geschichte

1525 wurde die Flur Haingrün erwähnt. Es gab dort dreieinhalb Höfe, die zu diesem Zeitpunkt verödet waren. Sie waren ursprünglich ein Lehen des Klosters Waldsassen, das zu zwei Dritteln in den Händen derer von Brand und zu einem Drittel derer von Grafenreuth. 1711 vereinigten die damaligen Schlossherren von Brand Marschall die ganze Haingrün, die zum Vorwerk des Schlosses gemacht wurde. Ab Ende des 18. Jahrhunderts kamen weitere Anwesen hinzu.[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Haingrün dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[7] Mit dem Gemeindeedikt wurde Haingrün dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Brand[8] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Wölsauerhammer zugewiesen. 1923 ließ sich Haingrün nach Brand umgemeinden.[6] Am 1. Januar 1978 wurde Haingrün im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Marktredwitz eingemeindet.[9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987002025
Einwohner 62113142154187214197200196152100
Häuser[10] 283333363739
Quelle [8][11][12][13][14][15][16][17][18][19][2]
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Religion

Haingrün ist evangelisch-lutherisch geprägt und ist bis heute zur St. Margaretha (Brand) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Michael (Brand) gepfarrt.[17]

Literatur

  • Erich von Glass: Geschichte von Haag, Wölsauerhammer und Haingrün. 3. Auflage. Marktredwitz 1984, DNB 850276004.
  • Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 250 f.
  • Oberfränkische Verlagsanstalt Hof (Hrsg.): Der Landkreis Wunsiedel. 2. Auflage. Verlag für Behörden und Wirtschaft R. Alfred Hoeppner GmbH, Hof (Saale) 1975, DNB 760334978, S. 162.
  • Josef Maria Ritz, Bernhard Hermann Röttger: Landkreis Wunsiedel und Stadtkreis Marktredwitz (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Oberfranken 1). R. Oldenbourg, München 1954, DNB 457322578, S. 120.

Fußnoten

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