Grünitzmühle
Ortsteil von Marktredwitz
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Grünitzmühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Grünitzmühle liegt in der Gemarkung Leutendorf.[3]
Grünitzmühle Große Kreisstadt Marktredwitz | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 59′ N, 12° 2′ O |
| Höhe: | 567 m ü. NHN |
| Einwohner: | 36 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95615 |
| Vorwahl: | 09231 |
Geographie
Der Weiler liegt an einem namenlosen linken Zufluss der Kössein, der von hier an bis fast zum Kösseinebad die Grenze zwischen der Oberpfalz und Oberfranken bildet. Im Norden steigt das Gelände zum Bergholz an (657 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Rodenzenreuth zur Kreisstraße TIR 17 (0,9 km südwestlich) bzw. nach Leutendorf (0,8 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Grünitzmühle gehörte zum Rittergut Leutendorf.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand Grünitzmühle dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde Grünitzmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Sichersreuth[6] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstanden Ruralgemeinde Leutendorf zugewiesen. Am 1. Juli 1972 wurde Grünitzmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Marktredwitz eingemeindet.[7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Grünitzmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Marktredwitz) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Josef (Marktredwitz) gepfarrt.[15]
Literatur
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 239.
Weblinks
- Grünitzmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 3. November 2025.
- Grünitzmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 3. November 2025.
- Grünitzmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 3. November 2025.