Höfen (Rattelsdorf)

Ortsteil von Rattelsdorf From Wikipedia, the free encyclopedia

Höfen ist ein Gemeindeteil des Marktes Rattelsdorf im oberfränkischen Landkreis Bamberg.[2] Die Gemarkung Höfen b.Rattelsdorf hat eine Fläche von 3,290 km². Sie ist in 901 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3651,89 m² haben.[3] In ihr liegen die Gemeindeteile Freudeneck, Höfen und Höfenneusig.[4]

Schnelle Fakten Markt Rattelsdorf ...
Höfen
Koordinaten: 50° 1′ N, 10° 53′ O
Höhe: 255 (242–258) m ü. NHN
Einwohner: 185 (30. Sep. 2023)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 96179
Vorwahl: 09547
Ortskern
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Kapelle Höfen (Innenansicht)

Geografie

Das Dorf Höfen bildet mit dem Dorf Höfenneusig im Norden eine geschlossene Siedlung. Diese liegt an einem rechten Nebenarm der Itz am Fuße eines Höhenrückens der Haßberge im Westen, der mit dem Daschendorfer Forst bewaldet ist. Die Kreisstraße BA 39 führt nach Rattelsdorf zur Bundesstraße 4 (0,6 km östlich) bzw. nach Daschendorf (1,8 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Höfenneusig (0,3 km nördlich).[5]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Höfen 28 Untertansfamilien. Das Hochgericht übte das würzburgische Centamt Medlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das bambergische Kastenamt Baunach; zugleich war es Grundherr über 12 Anwesen (4 Sölden, 5 Haussölden, 2 Häuser, 1 Ziegelhütte).[6]

Im Jahre 1802 kam Höfen an das Kurfürstentum Bayern, 1810 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Zweiten Gemeindeedikts (1818) entstand die Ruralgemeinde Höfen mit den Orten Freudeneck, Helfenroth, Höfenneusig und Kreuzhof. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Gleusdorf zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ebern (1919 in Finanzamt Ebern umbenannt). Helfenroth wurde am 6. April 1842 an die Gemeinde Mürsbach überwiesen. Ab 1862 war das Bezirksamt Ebern (1939 in Landkreis Ebern umbenannt) für Höfen zuständig. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Gleusdorf (1840 in Landgericht Baunach umbenannt und 1880 in Amtsgericht Baunach, 1932 aufgelöst, bis 1972 Amtsgericht Ebern).[7] Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,323 km².[8]

Am 1. Juli 1972 wurde Höfen mit seinen Ortschaften aus Unterfranken ausgegliedert, Oberfranken angeschlossen und wechselte vom aufgelösten Landkreis Ebern zum Landkreis Bamberg. Am 1. Mai 1978 wurde die Höfen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Rattelsdorf eingemeindet.[9][10]

Baudenkmäler

In Höfen gibt es vier Baudenkmäler:[11]

  • Haus Nr. 27: Ehemaliges Wirtshaus
  • Feldkapelle
  • Bildstock
  • Kruzifix

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Höfen bei Rattelsdorf gibt es ein Bodendenkmal.[11]

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Höfen

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 205310290285291308327336327313296268244264270265249232260341345320261260
Häuser[12] 52575658595952535052
Quelle [7][7][7][13][14][15][16][17][18][19][20][13][21][13][22][13][23][13][13][13][24][13][8][25]
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Ort Höfen

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001852001861001871001885001900001925001950001961001970001987002023
Einwohner 116147161165179166137143210158161153185
Häuser[12] 282932322830283035
Quelle [7][7][7][14][16][19][21][23][24][8][25][26][1]
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Religion

Höfen ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Rattelsdorf) gepfarrt.[6][8] 1875 wurde in Höfen eine katholische Kapelle errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg war ein Neubau notwendig, der 1951 erfolgte.[27]

Brauereien

Heute gibt es in Höfen noch eine Brauerei, nämlich die Brauerei Endres.

Literatur

Commons: Höfen (Rattelsdorf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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