Kabinett Herriot II

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Das zweite Kabinett Herriot war eine Regierung der Dritten Französischen Republik. Es wurde am 19. Juli 1926 von Premierminister (Président du Conseil) Édouard Herriot gebildet und löste das Kabinett Briand X ab. Es blieb bis zum 21. Juli 1926 im Amt und wurde vom Kabinett Poincaré IV abgelöst.

Édouard Herriot (1924)

Dem Kabinett gehörten Minister des Cartel des gauches (Parti républicain, radical et radical-socialiste (PRRRS), Parti républicain-socialiste (PRS) und Radicaux indépendants (RI)) und der Parti républicain démocratique et social (PRDS) an.

Kabinett

Dem Kabinett gehörten folgende Minister an:

Unterstaatssekretäre

Dem Kabinett gehörten folgende Sous-secrétaires d’État an:

  • Ministerpräsident und Außenministerium: Albert Milhaud[2] (PRRRS)
  • Finanzministerium (Finanzen): Paul Jacquier[3] (PRRSS)
  • Finanzministerium (Haushalt): Paul Morel[4] (RI)
  • befreite Regionen: Henri Claude Maître[5] (PRS)
  • Kriegsministerium: Jacques-Louis Dumesnil (PRRRS)
  • Technische Bildung: Gaston Bazile (PRRRS)
  • Luftfahrt und Luftverkehr: Barthélemy Robaglia[6] (PRDS)
  • Häfen, Marine und Fischerei: André Mallarmé[7] (PRS)

Historische Einordnung

Nachdem Herriot zuvor die zehnte Regierung Aristide Briands dadurch zu Fall gebracht hatte, dass er nicht in die Regierung eintrat, revanchierte sich Briand sofort; die Regierung Herriot erhielt keine Mehrheit in der Kammer und trat zurück.[8] Eine Währungskrise – der Kurs des Französischen Francs verlor am 20. Juli gegenüber dem Pfund Sterling stark an Wert – hatte ebenfalls zum schnellen Sturz beigetragen.[9][10]

Einzelnachweise

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