Mehlthaumühle
Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern)
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Mehlthaumühle (früher auch Höllmühle oder Eulenburgermühle genannt[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Mehlthaumühle liegt in der Gemarkung Grafengehaig.[4]
Mehlthaumühle Markt Grafengehaig | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 12′ N, 11° 36′ O |
| Höhe: | 493 m ü. NHN |
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95356 |
| Vorwahl: | 09255 |
Mehlthaumühle | |
Geografie
Die Einöde liegt im tief eingeschnittenen Tal des Großen Rehbachs. Ein Anliegerweg führt nach Grafengehaig (0,5 km nordwestlich).[5]
Geschichte
Die ehemalige Getreide- und Schneidmühle wurde 1272 erstmals erwähnt.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mehlthaumühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg im begrenzten Umfang aus, es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Die Grundherrschaft über den Hof oblag dem Burggericht Guttenberg.[7]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Mehlthaumühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eppenreuth und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Eppenreuth zugewiesen. Am 21. September 1866 wurde Mehlthaumühle an die Gemeinde Grafengehaig überstellt.[2][8]
Baudenkmal
- Haus Nr. 1: Ehemalige Mahlmühle
Einwohnerentwicklung
Religion
Mehlthaumühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zur Pfarrei Grafengehaig.[7][16]
Literatur
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 400.
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Stadtsteinach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 20). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453135242, S. 67.
Weblinks
- Mehlthaumühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 27. August 2021.
- Mehlthaumühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 27. August 2021.
