Vollaufmühle
Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach
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Vollaufmühle (früher auch Weißensteinermühle genannt[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach.[3] Vollaufmühle liegt in der Gemarkung Horbach.[4]
Vollaufmühle Markt Grafengehaig | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 12′ N, 11° 37′ O |
| Höhe: | 543 m ü. NHN |
| Einwohner: | 1 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95356 |
| Vorwahl: | 09255 |
Geografie
Die Einöde liegt am linken Ufer des Vollaufmühlbachs. Eine Anliegerstraße führt nach Weißenstein (0,4 km östlich). Ein Wirtschaftsweg führt nach Vollauf (0,3 km nordwestlich).[5]
Geschichte
Vollaufmühle wurde 1741 erstmals urkundlich erwähnt. Es war bis 1967 eine Getreidemühle.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Vollaufmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Das Rittergut Guttenberg-Schlößlein war Grundherr der Mahlmühle.[2]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Vollaufmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eppenreuth und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Horbach zugewiesen.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Vollaufmühle am 1. Januar 1972 nach Grafengehaig eingegliedert.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Vollaufmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört bis heute zur Pfarrei Zum Heiligen Geist (Grafengehaig).[2][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Vollaufmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 40 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 739.
Weblinks
- Vollaufmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. Januar 2025.
- Vollaufmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 23. Januar 2025.
- Vollaufmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 23. Januar 2025.