Schindelwald

Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach From Wikipedia, the free encyclopedia

Schindelwald ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach.[2] Schindelwald liegt in der Gemarkung Eppenreuth.[3]

Schnelle Fakten Markt Grafengehaig ...
Schindelwald
Koordinaten: 50° 12′ N, 11° 37′ O
Höhe: 584 m ü. NHN
Einwohner: 25 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95356
Vorwahl: 09255
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Geografie

Der Weiler liegt am Westhang einer Erhebung des Frankenwaldes, gegen Osten fällt das Gelände ins Tal des Vollaufmühlbachs ab, eines rechten Zuflusses des Großen Rehbachs. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Eppenreuth zur Staatsstraße 2158 (0,9 km nordwestlich) bzw. zur St 2158 (0,4 km südlich).[4]

Geschichte

1609 bestand der Ort aus zwei Höfen, die zu diesem Zeitpunkt Hans Wilhelm von Guttenberg gehörten.[5] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schindelwald aus vier Anwesen (2 Halbhöfe, 2 Gütlein). Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Das Burggericht Guttenberg war Grundherr sämtlicher Anwesen.[6]

Mit dem Gemeindeedikt wurde Schindelwald dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eppenreuth und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Eppenreuth zugewiesen.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schindelwald am 1. Januar 1972 nach Grafengehaig eingegliedert.[8]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001819001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner  *273243423538262725
Häuser[9] 4577779
Quelle [7][10][11][12][13][14][15][16][17][18][1]
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* 
Ort wird zu Eppenreuth gerechnet.

Religion

Schindelwald ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Zum Heiligen Geist (Grafengehaig) gepfarrt.[6][17]

Literatur

Fußnoten

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