Rothenbühl (Marienweiher)

Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Rothenbühl ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).

Geografie

Die Einöde lag auf einer Höhe von 455 m ü. NHN im Tal des Großen Koserbachs in einer kleinen Waldlichtung. Die nächstliegenden Orte waren Alte Schmölz (0,6 km südwestlich) und Einöde (0,4 km südlich).[1] Heute erinnert nur noch der Flurname Rothenbühl an den Ort.[2]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Rothenbühl aus 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Die Grundherrschaft über die beiden Güter hatte das Kastenamt Stadtsteinach.[3]

Mit dem Gemeindeedikt wurde Rothenbühl dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marienweiher und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Marienweiher zugewiesen.[4] In einer topographischen Karte von 1939 wurde der Ort bereits nicht mehr verzeichnet.[5]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001819001861001871001885001900001925001950
Einwohner  *181916400
Häuser[6] 22110
Quelle [4][7][8][9][10][11][12][13]
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Ort wird zu Marienweiher gerechnet.

Religion

Rothenbühl war katholisch geprägt und ursprünglich nach St. Bartholomäus und Martin (Marktleugast) gepfarrt.[3] Ab dem 19. Jahrhundert gehörten die Katholiken zur Pfarrei Mariä Heimsuchung in Marienweiher.[9]

Literatur

Fußnoten

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