Hohenberg (Marktleugast)

Ortsteil von Marktleugast From Wikipedia, the free encyclopedia

Hohenberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktleugast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[2] Der Ort liegt in der Gemarkung Hohenberg.[3]

Schnelle Fakten Markt Marktleugast ...
Hohenberg
Koordinaten: 50° 12′ N, 11° 39′ O
Höhe: 601 (593–629) m ü. NHN
Einwohner: 448 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95352
Vorwahl: 09255
Ortsansicht von Hohenberg
Ortsansicht von Hohenberg
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Geografie

Das Pfarrdorf liegt auf einem Höhenzug des Frankenwaldes. Am nordöstlichen Ortsrand befindet sich ein Sportplatz mit Sportheim und Gaststätte. Die Kreisstraße KU 13/HO 23 durchquert den Ort und verläuft zur Staatsstraße 2158 bei Neuensorg (2,4 km südwestlich) bzw. nach Dreschersreuth (1,5 km nordöstlich). Die Kreisstraße KU 26 zweigt innerorts von der KU 13 ab und führt an der Zegastmühle und Zegast vorbei nach Rappetenreuth (1,4 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Obersauerhof (2,1 km südöstlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde 1247 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als Otto VIII. von Meranien die Ortschaft „Hochberg“ dem Kloster Langheim übereignete.[5]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hohenberg aus 34 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Marktschorgast aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Vogteiamt Marktschorgast. Grundherren waren

1810 kam Hohenberg zum Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Marktleugast und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Marktleugast zugewiesen. Am 28. Januar 1845 wurde die Gemeinde Hohenberg gebildet, zu der Vordererb und Zegastmühle gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Stadtsteinach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Stadtsteinach (1919 in Finanzamt Stadtsteinach umbenannt).[7] Ab 1862 gehörte Hohenberg zum Bezirksamt Stadtsteinach (1939 in Landkreis Stadtsteinach umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Stadtsteinach (1879 in Amtsgericht Stadtsteinach umgewandelt). Am 8. April 1927 wurde Vordererb nach Horbach umgemeindet. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,817 km².[8] Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Hohenberg in Marktleugast eingegliedert.[9][10]

Baudenkmäler

ehemalige Baudenkmäler
  • Haus Nr. 4: Vollständig erneuertes Gebäude mit älterem Haustürscheitelstein, bezeichnet „JZ / 1836“ (=J. Zeitler).[11]
  • Haus Nr. 6: Eingeschossiges, verputzt massives Halbwalmdachhaus, Stallteil noch eingeschossig und mit Halbwalmdach, Wohnteil 1917 aufgestockt und erneuert; profilierte Türrahmungen mit Scheitelstein, über Wohnungstür bezeichnet „JW / 1835“, Stalltür „JHS“ mit Herz und Kreuz.[11]
  • Haus Nr. 7: Verputzt massives Halbwalmdachhaus, drei zu fünf Achsen; der Scheitelstein der Haustürrahmung bezeichnet „ET / 1835“ (=Eberhard Tittus).[11]
  • Haus Nr. 11: Eingeschossiges, verputzt massives Wohnstallhaus mit Halbwalmdach; verzahnte Eckquaderung, Fenster- und Türrahmungen in Sandstein, letztere profiliert und mit Scheitelstein versehen, über Wohnungstür bezeichnet „... Friedrich / 1835“ über Stall „JHS“ mit Herz und Kreuz; im Ostgiebel Segmentbogennische, darin Sandstein-Flachrelief der Muttergottes von Marienweiher, wohl noch 18. Jahrhundert. – Das Gebäude derzeit unbewohnt und reparaturbedürftig.[11]

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Hohenberg

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 1852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 328344317339356366388388379364385401392362400383401477480463476519
Häuser[12] 37383842486080
Quelle [13][13][14][15][16][17][18][19][20][13][21][13][22][13][23][13][13][13][24][13][8][25]
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Ort Hohenberg

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001819001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 187 *298338338363390478471516448
Häuser[12] 363639465979122
Quelle [7][26][14][16][19][21][23][24][8][25][27]
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* 
inklusive Zegastmühle

Religion

Hohenberg ist katholisch geprägt und nach Mariä Heimsuchung in Marienweiher gepfarrt.[6] In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Filialkirche St. Josef (Hohenberg) zur Kuratie.[24]

Literatur

Commons: Hohenberg (Marktleugast) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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