Weißenstein (Grafengehaig)
Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach
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Weißenstein ist ein Gemeindeteil des Marktes Grafengehaig im oberfränkischen Landkreis Kulmbach.[2] Weißenstein liegt in der Gemarkung Horbach.[3]
Weißenstein Markt Grafengehaig | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 13′ N, 11° 38′ O |
| Höhe: | 598 m ü. NHN |
| Einwohner: | 12 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95356 |
| Vorwahl: | 09255 |
Haus Nr. 1: Wohnstallhaus | |
Geografie
Der Weiler liegt auf einem Höhenzug des Frankenwaldes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an Hüttenbach vorbei nach Walberngrün (2 km nördlich) bzw. nach Grünlas (0,8 km südlich). Ein Anliegerweg führt nach Vollaufmühle (0,4 km westlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde 1189 als „Weysenstein“ erstmals urkundlich erwähnt, als der Bamberger Bischof Otto VI. von Andechs das Kloster Langheim mit Besitzungen ausstattete. 1609 bestand Weißenstein aus zwei Höfen. Sie gehörten Friedrich Wilhelm von Guttenberg.[5] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Weißenstein aus vier Anwesen (2 Halbhöfe, 2 Güter). Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Das Rittergut Steinenhausen war Grundherr sämtlicher Anwesen.[6]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Weißenstein dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eppenreuth und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Horbach zugewiesen.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Weißenstein am 1. Januar 1972 nach Grafengehaig eingegliedert.[8]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 1: Wohnstallhaus
Einwohnerentwicklung
Religion
Weißenstein ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört bis heute zur Pfarrei Zum Heiligen Geist (Grafengehaig).[6][17]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Weißenstein. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 144–145 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 768 f.
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Stadtsteinach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 20). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453135242, S. 118.
Weblinks
- Weißenstein in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 24. Januar 2025.
- Weißenstein in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 24. Januar 2025.
- Weißenstein im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 24. Januar 2025.
