Bad Belzig

Kreisstadt des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Land Brandenburg, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Bad Belzig [baːt ˈbɛlt͜sɪç] (bis 2010 Belzig) ist die Kreisstadt des Landkreises Potsdam-Mittelmark im Land Brandenburg und „staatlich anerkannter Kurort“ mit der Artbezeichnung „Thermalsoleheilbad“. Bad Belzig ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg. Das Stadtgebiet ist identisch mit dem von 1992 bis 2003 existierenden Amt Belzig.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Bad Belzig
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Belzig hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 9′ N, 12° 36′ O
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Höhe: 88 m ü. NHN
Fläche: 236,07 km²
Einwohner: 11.118 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14806
Vorwahlen: 033841, 033846 (Dippmannsdorf, Fredersdorf, Groß Briesen, Klein Briesen, Lütte, Ragösen, Verlorenwasser), 033847 (Egelinde, Hohenspringe, Werbig)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PM, BEL
Gemeindeschlüssel: 12 0 69 020
Stadtgliederung: 4 Stadtteile und 14 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Wiesenburger Straße 6
14806 Bad Belzig
Website: www.bad-belzig.de
Bürgermeister: Robert Pulz
Lage der Kreisstadt Bad Belzig im Landkreis Potsdam-Mittelmark
KarteBeetzseeGolzowKloster LehninSchwielowseeWollinGroß Kreutz
Karte
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Blick auf Bad Belzig
Torhaus der Burg Eisenhardt
Historisches Landratsamt
See an der Weitzgrunder Straße in Bad Belzig

Geografie

Lage

Die Stadt liegt innerhalb des Naturparks Hoher Fläming und weist mit dem Hagelberg (200 m) innerhalb des Stadtgebietes eine der höchsten Erhebungen im Norddeutschen Tiefland auf. Rund drei Kilometer talabwärts entlang des Belziger/Fredersdorfer Bachs beginnen am Ortsteil Fredersdorf die Belziger Landschaftswiesen, die eine flache und vegetationsarme Niederungslandschaft im Baruther Urstromtal bilden. Das rund 7600 Hektar umfassende siedlungsfreie Gebiet gehört zum Naturpark Hoher Fläming und ist seit dem 1. Juli 2005 mit einem Teil von rund 4500 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es bildet zudem eines der letzten Refugien für die Großtrappe in Deutschland. Flüsse im Stadtgebiet sind die Temnitz und das Verlorenwasser. Nebenfluss der Temnitz ist der Bullenberger Bach, des Verlorenwassers der Briesener Bach.

Im heutigen Stadtgebiet, nordwestlich der Kernstadt zwischen Weitzgrund und Verlorenwasser, war der geographische Mittelpunkt der DDR.

Geologie

Belzig liegt am Nordrand des Flämings, eines saalezeitlichen Endmoränenzuges. Eingetieft in die saalezeitlichen Glazialablagerungen ist die Rummel Steile Kieten, ein weichselzeitliches periglaziales Trockental.[2] Nicht mehr oberflächlich aufgeschlossen unterhalb der quartären Bildungen schließen rund 500 m mächtige siliziklastische Sedimente des Neogens und Paläogens an, darunter u. a. die in der Niederlausitz braunkohleführenden Spremberger Schichten des Miozäns sowie die im Raum Belzig 185 m mächtigen und tatsächlich signifikant braunkohleführenden Lindaer Schichten des Paläozäns.[2] In ca. 650 m Teufe lagert das Paläogen aufgrund einer Aufwölbung des Zechstein-Salinars direkt auf den überwiegend siliziklastischen Schichten des Oberkeupers (jüngste Trias).[2][3] Diese enthalten mit dem contorta-Sandstein auch das stratigraphische Intervall, aus dem über die Tiefbohrung Gt Bg 1/96 aus ca. 775 m Teufe die Belziger Thermalsole gefördert wird.[3] Das Salz in dieser Sole wurde wahrscheinlich überwiegend aus dem unterhalb der Trias lagernden Zechstein-Salinar gelöst.[3] Der Salzgehalt der Sole liegt bei rund 18 % (180 g/l).[4]

Klima

Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Bad Belzig lag im Jahr 2021 bei 10,3 Grad, der Jahresniederschlag bei 624 mm. Die maximale Temperatur betrug 36,0 Grad, die minimale −13,4 Grad.[5]

Nachbargemeinden

Bad Belzig grenzt an die Gemeinden Golzow, Planebruch, Brück, Planetal, Rabenstein, Wiesenburg, Görzke, Gräben und Wollin.

Stadtgliederung

Allgemeines

Die Stadt Bad Belzig umfasst das Gebiet der (Kern-)Stadt mit dem Gemeindeteil Weitzgrund sowie die Gebiete der 14 Ortsteile:[6][7]

Die Kernstadt von Bad Belzig gliedert sich in vier Stadtteile:

  • Altstadt
  • Kurparksiedlung
  • Klinkengrund
  • Gewerbegebiet Seedoche

Dazu kommen die Wohnplätze Bullenberg, Forsthaus Rothebach, Grützdorf, Kleesenmühle/Obermühle, Neue Mühle, Ölschlägers Mühle, Röderhof, Springbachmühle, Waldsiedlung, Wenddoche und Wühlmühle.[7]

Lübnitz

Die Ortshistorie ist insbesondere geprägt durch das gleichnamige Rittergut Lübnitz. Von 1467 bis 1601 gehörte es der heute unbekannten Familie von Ziegesar.[8] Im Jahr 1601 erstand Hans Jürgen von Lochow-Nennhausen aus der Familie von Lochow das Gut. Nach den Gothaischen Genealogischen Taschenbüchern ist noch Sigmund von Lochow 1463 auf Lübnitz ersterwähnt, verheiratet mit Anna von der Gröben. Haus Lübnitz ist heute genealogisch Haus III des Adelsgeschlechts. Die gesicherte Stammreihe geht dann weiter über Hans George von Lochow (um 1614–1671). Er war Besitzer des so genannten Unteren Teils Gut Lübnitz. In Lübnitz bestanden also teils zwei Rittergüter. Ihm folgten Johann August von Lochow, August Haubold von Lochow sowie dann Friedrich von Lochow (1748–1796). Nachfahre Ferdinand Karl Wilhelms von Lochow (1786–1852)[9] leitete Lübnitz und erwarb das Gut Petkus, respektive erbte es über die Verwandtschaft mit denen von Thümen. Von-Lochow-Lübnitz ist also auch das Stammhaus[10] der Familienlinie von Lochow-Petkus, denn Ferdinand I. von Lochow (1818–1865) stammte als Begründer der Linie Petkus aus Lübnitz; deren bekanntester Vertreter wurde der später weltweit namhafte Saatzüchter Ferdinand III. von Lochow. Laut den Genealogischen Handbüchern des Adels waren die letzten Gutsbesitzer auf Lübnitz der Leutnant Karl von Lochow-Lübnitz (1790–1852), verheiratet mit der Schwestern Charlotte und Auguste von Freyberg. Erbe war Karl Heinrich Ferdinand von Lochow (1823–1882), liiert mit Elise von Blücher, dann deren Sohn der Ehrenritter des Johanniterordens Kunz[11] sen. von Lochow (1864–1922), respektive als Gutsherrin seine Ehefrau Editha von Lochow-Lübnitz geborene von Brösigke-Cammer (1876–1955). Sie lebte zuletzt in Belzig, die Nachfahren in Mainz, Wiesbaden und Hildesheim. Als Erben vorbestimmt waren die Kinder, der diplomierte Landwirt Kunz, Sibylle, der Hauptmann Arend (1909–1941) und Ilse-Renate von Lochow-Lübnitz. Durch die Bodenreform wurden die Lochows 1945 enteignet. Kunz sen. von Lochow, einst Zögling[12] auf der Ritterakademie am Dom zu Brandenburg, ist in der Nähe des Gutsparks mit einem schlichten Feldstein bestattet.

Geschichte

Vom Mittelalter bis 1900

Belzig um 1650, Kupferstich von Matthäus Merian

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Belzig im Jahr 997 als Belizi (wohl aus altpolabisch *Bělotici ‚Siedlung der Sippe des Bělota‘).[13] Nach dem Tod von Graf Baderich, Herr über Belzig (um 1251), ging die Grafschaft an das Herzogtum Sachsen über. Im Jahr 1406 brandschatzten die magdeburgischen Bischöfe das Belziger Gebiet, dabei wurden auch die Stadt und die Burg teilweise zerstört. Danach wurde die Stadt teilweise erweitert und die Burg wieder neu aufgebaut. Von 1423 bis 1815 gehörte Belzig zum Amt Belzig-Rabenstein im sächsischen Kurkreis. Martin Luther predigte im Jahr 1530 in der Marienkirche. Nach ihm soll auch die Lutherlinde benannt sein, welche sich in Belzig an der Friedhofsmauer des Gertraudenfriedhofs befand. Die Stadt wurde während des Schmalkaldischen Krieges 1547 von spanischen Truppen erneut teilweise zerstört. Etwa hundert Jahre später (1636) wurde die Stadt unter der Burg im Dreißigjährigen Krieg erneut von Kriegswirren heimgesucht und von schwedischen Söldnern fast gänzlich zerstört. Am 6. Juni 1665 wurde Hedwig Rösemann als Hexe zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt und hingerichtet. Im Jahr 1702 erhielt Belzig die vollen Stadtrechte.

Während der Befreiungskriege im Jahr 1813 fand bei Belzig die Schlacht bei Hagelberg statt. Durch die auf dem Wiener Kongress beschlossene Teilung Sachsens wurde das bis dato jahrhundertelang zum Kurkreis des Königreich Sachsen gehörende Belzig 1815 dem Königreich Preußen zugesprochen und 1818 Kreisstadt des Kreises Zauch-Belzig im Regierungsbezirk Potsdam der preußischen Provinz Brandenburg.

Belzig war bis 1849 Sitz des Königlichen Land- und Stadtgerichtes Belzig. Ab 1849 bestand das Kreisgericht Brandenburg. Für dieses war in Belzig eine Zweigstelle (Gerichtskommission) eingerichtet. Ab 1879 bestand das Amtsgericht Belzig und dann von 1952 bis 1993 das Kreisgericht Belzig. In früheren Zeiten lautete die Schreibweise Beltzig.

Von 1900 bis 1949

Die Lungenheilstätte (heute Reha-Klinik) wurde 1900 fertiggestellt. Die Einrichtung für kranke Kinder konnte im Januar 1903 eröffnet werden.[14] Elektrifiziert wurde Belzig im Juli 1909.[15] Das Dorf Sandberg unterhalb der Burg bis Jaegers Hintermühle (Kirchhofstraße) wurde 1914 eingemeindet. Die Munitionsfabrik Roederhof wurde 1934 erbaut. Dazu kam mit Kriegsbeginn südlich der Lübnitzer Straße ein Zwangsarbeitslager für 1500 Frauen und Männer, vorwiegend aus Osteuropa. Das KZ-Außenlager Belzig, ein Außenlager des KZ Ravensbrück, mit 750 weiblichen Häftlingen, die in der örtlichen Munitionsfabrik arbeiten mussten, wurde 1943 errichtet. Kranke wurden zur Ermordung nach Ravensbrück zurückgebracht. Von 1939 bis 1945 wurde die Stadt Sitz der größten deutschen Funkstation für drahtlose Nachrichtenübertragung.

In der Nacht zum 1. Mai 1945 floh Bürgermeister Otto Witte (NSDAP) mit seinem Anhang nach Westen. Am 2. Mai beschlossen mehrere Hundert Einwohner auf einer Bürgerversammlung, unter Leitung des Lehrers Arthur Krause, das Hissen weißer Fahnen sowie die Entwaffnung der HJler. In der Nacht zum 3. Mai zogen die letzten Soldaten der Wehrmacht von der Burg ab. Tagsüber erreichten die ersten sowjetischen Soldaten die Stadt und zogen weiter; erst am 4. Mai gelang Arthur Krause die offizielle Übergabe der Stadt an den sowjetischen Kommandanten.[16]

Von 1950 bis heute

Mit der Verwaltungsreform von 1952 wurde Belzig Kreisstadt des Kreises Belzig im neugebildeten DDR-Bezirk Potsdam. Im April 1953 konnte die zuvor anderweitig untergebrachte Stadtverwaltung das Rathaus wieder beziehen.[16] Weitzgrund wurde 1959 ein Gemeindeteil von Belzig. 1972 brannte durch Fahrlässigkeit das Rathaus.

In Bad Belzig war zu DDR-Zeiten die Zentralschule der Gesellschaft für Sport und Technik Etkar André ansässig. Dort wurden hauptamtliche Mitarbeiter der Hauptverwaltung A (HVA) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) für Tätigkeiten im westlichen Ausland ausgebildet. Hierzu gehörte auch das Anwerben weiblicher Spione („Romeo-Schule“).[17]

Im Zuge der Ämterbildung im Land Brandenburg schlossen sich zunächst 14 Gemeinden (Borne, Bergholz, Dippmannsdorf, Fredersdorf, Groß Briesen, Hagelberg, Kuhlowitz, Lübnitz, Lüsse, Lütte, Neschholz, Ragösen, Schwanebeck und die Stadt Belzig) aus dem damaligen Kreis Belzig zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen, dem Amt Belzig. Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 24. Juni 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes.[18] Als Zeitpunkt des Zustandekommens wurde der 30. Juni 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Stadt Belzig (heute Bad Belzig). Am 20. Oktober 1992 wurde zudem noch die Gemeinde Werbig dem Amt Belzig zugeordnet.[19] Durch Fusion dreier Kreise wurde 1993 der Landkreis Potsdam-Mittelmark gebildet und Belzig Kreisstadt. Am 31. Dezember 2002 erfolgte die Eingliederung der Gemeinden Bergholz, Borne, Dippmannsdorf, Fredersdorf, Groß Briesen, Kuhlowitz, Lübnitz, Lüsse, Lütte, Neschholz, Ragösen und Werbig in die Stadt Belzig.[20] Zum 23. Oktober 2003 wurden schließlich auch die Gemeinden Hagelberg und Schwanebeck per Gesetz in die Stadt Belzig eingegliedert und das Amt Belzig aufgelöst.[21] Die Gemeinde Hagelberg erhob Kommunalverfassungsbeschwerde beim Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, die teils verworfen, im Übrigen zurückgewiesen wurde.[22] Die Stadt Belzig wurde amtsfrei. Die ehemaligen amtsangehörigen Gemeinden sind heute Ortsteile der Stadt Bad Belzig.[6]

Am 15. Februar 1995 wurde Belzig vorläufig staatlich anerkannter Luftkurort[23] und am 8. Juni 2002 mit der neueröffneten SteinTherme (2009 rekonstruiert) zum „Ort mit Heilquellenkurbetrieb“.[24] Am 18. Mai 2005 wurde das Hofgarten-Kino und am 12. September 2005 eine Umgehungsstraße (B 102 bzw. B 246) östlich der Stadt eröffnet. Am 5. Dezember 2009 erhielt der Kurort die Artbezeichnung Thermalsoleheilbad.[25] Mit Wirkung vom 1. März 2010 trägt die Stadt den Namen Bad Belzig.[26]

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
18753.783
18903.674
19103.998
19254.268
19334.512
19395.664
Jahr Einwohner
19467.597
19507.694
19647.166
19717.089
19817.473
19857.521
Jahr Einwohner
199007.848
199507.769
200007.914
200511.772
201011.248
201511.120
Jahr Einwohner
202011.096
202111.053
202211.024
202311.069
202411.118
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)[27][28][29], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011 und ab 2022 auf Basis des Zensus 2022.

Das starke Bevölkerungswachstum im Jahr 2005 ist auf die Eingemeindung von 14 ehemals selbstständigen Gemeinden in den Jahren 2002 und 2003 zurückzuführen (siehe oben im Abschnitt Geschichte). Das Jahr 2003 markiert den Höchststand der Bevölkerungszahl Bad Belzigs mit knapp 12.000 Einwohnern.

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Eingang des Rathauses
Rathausplatz
Freiwillige Feuerwehr

Die Stadtverordnetenversammlung von Bad Belzig besteht aus 22 Mitgliedern und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 66,9 % zu folgendem Ergebnis:[30]

Weitere Informationen Partei / Wählergruppe, Stimmenanteil 2019 ...
Partei / WählergruppeStimmenanteil
2019[31]
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
SPD23,2 %516,1 %4
AfD06,0 %114,2 %3
CDU13,9 %314,0 %3
Wir vom Dorf14,2 %313,9 %3
Zukunft Bad Belzig11,0 %2
Gewerbeverein Belzig e. V.04,3 %108,7 %2
Die Linke09,4 %208,0 %2
Bündnis 90/Die Grünen11,5 %307,9 %2
Einzelbewerber André Schär02,5 %1
Einzelbewerber Lothar Lehmann02,0 %
Piratenpartei, Tierschutz Potsdam-Mittelmark00,9 %01,1 %
Bund für Freiheit und Humanität00,7 %
Freie Wählergemeinschaft Bad Belzig07,2 %2
Bürgerbündnis Bad Belzig04,1 %1
NPD03,2 %1
FDP02,3 %
Insgesamt100 %22100 %22
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Bürgermeister

  • 1990–2008: Peter Kiep (SPD)
    Er wurde als Parteiloser auf der SPD-Liste bei der ersten freien Kommunalwahl mit großer Mehrheit gewählt. Er konnte sein Amt krankheitsbedingt nur bis 2006 ausüben und erlag am 3. Oktober 2013 einer schweren Krankheit.[32]
  • 2008–2016: Hannelore Klabunde-Quast (parteilos)
    Sie hatte bereits ab 2006 die Vertretung Kieps übernommen und wurde am 28. September 2008 als erste Frau in das Bürgermeisteramt der Stadt gewählt.[33]
  • 2016–2022: Roland Leisegang (parteilos)
    Er wurde am 9. Oktober 2016 in einer Stichwahl mit 65,4 % der gültigen Stimmen zum Bürgermeister der Stadt gewählt.[34] Er war von 1980 bis 2012 Schlagzeuger der Rockband Keimzeit.[35] Am 11. Dezember 2022 wurde Leisegang im Rahmen eines Bürgerentscheids mit knapp 78 % der abgegebenen Stimmen abgewählt. Ihm wurde u. a. Inaktivität während seiner Amtszeit vorgeworfen sowie die Pleite der Stadtwerke zur Last gelegt.[36]
  • Robert Pulz (parteilos)
    Er wurde am 23. April 2023 mit 65,7 % der gültigen Stimmen gewählt.[37] Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.[38]

Regionalentwicklung – Konflikt mit der Regionalplanung in der Region Havelland-Fläming

Die Stadtverordnetenversammlung Bad Belzig betreibt die Planung eines Windparks im Naturpark Hoher Fläming und steht damit im Konflikt zu der Regionalplanung des „Sachlichen Teilregionalplan Windenergienutzung 2027 der Region Havelland-Fläming“. Bad Belzig ist aufgrund übergeordneter Belange des Naturparks nicht für Windenergienutzung vorgesehen. Die Stadtverordnetenversammlung Bad Belzig fühlt sich an die Expertise der regionalen Planungen nicht gebunden. Bürgerinitiativen und der NABU Regionalverband Belzig kritisieren, dass „die natürlichen Gegebenheiten und die bisherige naturschutzrelevante Entwicklung zerstört“ werden und „dem gesellschaftlichen Konsens deutlicher Schaden zufügt“ wird.[39][40]

Kontrovers diskutiert werden finanzielle Interessen einiger weniger Ortsansässiger und westdeutscher Investoren. Nachdrückliche Kritik besteht aufgrund der laut Bürgermeister Robert Pulz eintretenden „landschaftsprägenden Wirkung des Windparks“ auf das Landschaftsbild. Es wird befürchtet, dass die landschaftsprägenden Wirkung des Windparks Folgeprojekte im Naturpark nach sich ziehen wird und damit die Eigenschaft des Naturparks vollständig verloren geht. Kritisiert werden komplexe Auswirkungen des Windparks insbesondere auf die über Jahrzehnte im Hohen Fläming erfolgten hohen Investitionen in den sanften Tourismus, den Naturschutz, die Regionalentwicklung und die natürliche Artenvielfalt. Kritiker des Windparks sind neben Regionalplanern zahlreiche Bürger, mehrere Bürgerinitiativen und auch Barbara Klembt, Bürgermeisterin a. D. von Wiesenburg/Mark und Trägerin des Verdienstordens des Landes Brandenburg. Klembt hat sich über Jahrzehnte nachhaltig um die regionale Entwicklung der Region und des Naturparks verdient gemacht.[40][41]

Zusätzliche Sorge besteht, weil die Stadtverordnetenversammlung mit dem Investor ABO Energy plant, der akut von Insolvenz bedroht ist.[42][43][44] Bürgermeister Pulz erklärte auf Nachfragen, die Stadt habe den Investor nicht gesucht, dieser sei von sich aus auf die Stadt zugekommen; er habe „keinen Masterplan für Bad Belzig“.[45] Die Politik in Bad Belzig steht nach langjährigen Skandalen im Burghotel der Burg Eisenhardt und um die Stadtwerke damit erneut massiv unter Kritik. Der Ex-Chef der Stadtwerke Hüseyin Evelek soll der Stadt über 20 Millionen Euro Schaden verursacht haben. Fortgesetzt kritisiert werden fehlende Fachkompetenzen und mangelnde Verantwortlichkeiten der Stadtverordnetenversammlung.[46][47][48]

Wappen

Wappen von Bad Belzig
Wappen von Bad Belzig
Blasonierung: „In Blau ein silberner, runder Turm mit zwei Zinnenkränzen, zwischen denen ein schwarzes Kreuz sichtbar ist, mit einer goldbeknauften grünen Kuppel und mit einer offenen Pforte rechts unten. Davon rechts gelehnt ein neunfach schwarz-golden geteilter und mit grünem Rautenkranz schrägrechts belegter Schild.“[49]
Wappenbegründung: Das älteste bekannte Siegel von 1290 zeigt bereits die Grundform des heutigen Stadtwappens. Der Turm, ein Hinweis auf Burg Eisenhardt, sowie der sächsische Rautenschild kennzeichnen Belzig als ehemals befestigte kursächsische Grenzstadt.[50]

Das Wappen wurde am 4. November 1992 durch das Ministerium des Innern genehmigt.

Flagge

Die Flagge ist Weiß – Grün (1:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt.

Dienstsiegel

Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift: „STADT BAD BELZIG • LANDKREIS POTSDAM-MITTELMARK“.

Städtepartnerschaften

Bad Belzig unterhält eine Städtepartnerschaft zur niedersächsischen Gemeinde Ritterhude im Landkreis Osterholz.

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Marienkirche
Kursächsische Postmeilensäule
Springbachmühle

In der Liste der Baudenkmale in Bad Belzig und in der Liste der Bodendenkmale in Bad Belzig stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Kulturdenkmale.

Bauwerke

  • Burg Eisenhardt mit imposantem Bergfried (Butterturm, der kurz nach der Burg Eisenhardt gebaut wurde, begehbar, Aussicht) und Museum
  • Sankt-Briccius-Kirche, Saalkirche aus dem 12. Jahrhundert im Bereich der Vorburg der Burg Eisenhardt. Sie ist dem heiligen Brictius von Tours geweiht. Im Innern befinden sich ein Altarretabel sowie eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Der Turm befindet sich nicht, wie üblich, im Westen des Bauwerks, sondern über dem Altarraum im Osten.
  • Historischer Stadtkern mit
    • Marienkirche: romanisch als kreuzförmige Saalkirche in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, im Süden zwei spätgotische Anbauten und eine zweistöckige Sakristei. Der Schlussstein über dem Westeingang besagt, dass Luther am 14. Januar 1530 in der Kirche predigte. In der Marienkirche befindet sich auch das Brandenburgische Orgelmuseum.[51]
    • Rathaus: Im 16. Jahrhundert als Verwaltungsgebäude errichtet, 1636 abgebrannt, 1671 einfach aufgebaut, 1912 repräsentativ geschweifter Giebel im Renaissancestil angebaut, 1972 abgebrannt und Ruine abgetragen, 1988 bis 1991 in Anlehnung an die historische Form neu erbaut
    • Reißigerhaus: 1728 am Kirchplatz als Schulhaus mit Lehrer- und Kantorenwohnung erbaut, Geburtshaus des Dresdener Hofkapellmeisters Carl Gottlieb Reißiger und des langjährig in Norwegen tätigen Kapellmeisters und Komponisten Friedrich August Reißiger
    • Superintendentur: 1678 am Kirchplatz über einem mittelalterlichen Keller erbaut
    • Kursächsische Postmeilensäule im ehemaligen Ortsteil Sandberg (Standort Bahnhofsstraße 16, Originalteile im Burgmuseum)
  • Roger Loewig Haus – Museum und Gedenkstätte[52]
  • Fläming-Gymnasium, denkmalgeschützt
  • Historischer Gertraudenfriedhof mit Gertraudenkapelle, einem spätgotischen Feldsteinbau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, diente zunächst als Herberge für Kranke und Bedürftig, im 21. Jahrhundert als Friedhofskapelle genutzt, im Innern einige Reste der Wandmalereien aus der Bauzeit der Kirche
  • Belziger Teufelsstein mit „des Teufels Handabdruck“ an der Kirchhofstraße vor dem Gertraudenfriedhof
  • Hofgarten-Belzig (Kino und Veranstaltungsort)
  • SteinTherme
  • Gutshaus Glien in Hagelberg
  • Bockwindmühle in Borne
  • Denkmäler auf dem Hagelberg zur Erinnerung an die Schlacht bei Hagelberg 1813
  • Kunstwanderweg Hoher Fläming, 2007 eröffnet
  • Rummel „Steile Kieten“ unweit des Bahnhofes

Mühlen

Die Belziger Mühlen spiegeln eine lange Tradition wider.[53] Der Belziger Lumpenbach führte seine Wasser an der Obermühle (Kleesen) vorbei, bevor er in den Belziger/Fredersdorfer Bach mündete. Am Belziger Bach standen fünf Mühlen: die Schlossmühle (Dorno), die Mittelmühle (Engemann), die Hintermühle (Jaeger) in der Nähe des Mühlenhölzchens, die Walkmühle und die Neue Ratsmühle (heute Finsterwalder). In der Hintermühle befanden sich die inzwischen abgerissenen Mischfutterwerke Belzig. Durch den Springbach wurden zwei Mühlen angetrieben, die Springbachmühle (Hannemanns Mühle) und Oelschlägers Mühle. Die Springbachmühle wurde 1998 nach altem Vorbild restauriert. Gelände und Mühlteich wurden ebenfalls wiederhergestellt.

Park

  • Der Kurpark liegt am Rande von Bad Belzig und schließt die Steintherme ein. Unterhalb findet man den Anglerteich. Im Sommer finden hier Veranstaltungen statt.
„Protection“ by Gianfranco Mancini, Steine ohne Grenzen 2004, am Kreiskrankenhaus

Mahnmale und Gedenkstätten

  • Gedenkstätte für das KZ-Außenlager, seit 1965 mit einem Gedenkstein, seit 1980 mit detaillierter Informationstafel zu den beiden Lagern (siehe Geschichte)
  • Mahnmal auf dem Gertraudenfriedhof (1965) zum Gedenken an 98 umgekommene Zwangsarbeiterinnen und ihre 38 Kinder (die tatsächlichen Zahlen liegen wahrscheinlich höher)
  • Gedenkstein für die italienischen Opfer der Zwangsarbeit (1994) auf dem Gertraudenfriedhof
  • Denkmal für antifaschistische Widerstandskämpfer vor dem Postamt
  • Gedenkstein für die Geschwister Scholl vor der Grundschule Geschwister Scholl am Weitzgrunder Weg
  • Findling zum Gedenken an den ermordeten Widerstandskämpfer Bruno Kühn in einer Grünanlage unterhalb der Gesamtschule
  • Gedenkstein für Belaid Baylal (Todesopfer rechtsextremer Gewalt) in der Lübnitzer Straße[54]

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Sonntägliche Stadt- und Burgführung (ganzjährig)
  • Konzert der Gruppe Keimzeit auf dem Hof der Burg Eisenhardt im Juli
  • Burgfestwoche mit Altstadtfest in der letzten Augustwoche
  • Jugendkulturwoche der Städte und Gemeinden Bad Belzig, Wiesenburg/Mark, Brück, Niemegk und Ziesar
  • Burgenlauf am zweiten Sonntag im Oktober (seit 1977)[55]
  • Monatliche Veranstaltungen von April bis Dezember im Kleinkunstwerk Bad Belzig.[56]

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark in der Niemöllerstraße (altes Landratsgebäude) und am Papendorfer Weg (Erweiterungsbauten) ist der große Arbeitgeber in dem ehemaligen Ackerbürgerstädtchen. Schon als Sitz der Kreise Zauch-Belzig (1818–1952) und Belzig (1952–1993) war daher die Verwaltung wichtig für die ansonsten eher ländlich geprägte Umgebung.

Ansonsten prägen Handwerk und mittelständische Betriebe die Wirtschaftsstruktur. Der Einzelhandel ist bis auf wenige Ausnahmen in der Stadt Bad Belzig konzentriert. Super-, Discount- und Baumärkte liegen eher an den Ausfahrtsstraßen. Kleinteiliger Einzelhandel prägt nach wie vor die historische Altstadt. In wenigen Ortsteilen befinden sich noch kleine Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien und Fleischereien. Ein weiterer wichtiger Arbeitgeber in der Stadt ist das Kreiskrankenhaus Bad Belzig.

Der Gewerbepark Seedoche an der B 246 am Ortsausgang in Richtung Brück ist mit ca. 17 Hektar der einzige der Stadt. Die Auslastung ist bis heute (mit ca. 7 ha) nicht zufriedenstellend. Das seit 1993 bestehende Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Fläming soll hinsichtlich Existenzgründung, Beschäftigungs- und Wirtschaftsförderung neue Impulse in die Region bringen oder diese dort halten.

Als wirtschaftliches und soziales Modellprojekt versteht sich das ZEGG (Zentrum für Experimentelle Gesellschaftsgestaltung), das sich 1991 auf dem ehemaligen Stasi-Gelände im Norden der Stadt angesiedelt hat.

Tourismus

Blick über Bad Belzig und Bahnhof in den Naturpark Hoher Fläming

„Bad Belzig“ hieß das Ziel der seit 1990 forcierten Stadtentwicklungspolitik. Somit spielen der Tourismus und die Entwicklung von Gastronomie und Hotellerie eine zunehmende Rolle für die Wirtschaft der Stadt und ihrer Umgebung. Die Burg Eisenhardt, das Heimatmuseum der Burg, die SteinTherme und der Kurpark, das Freizeitzentrum mit Freibad im Sommer, der Kurpark und die Reha-Klinik bilden die Eckpfeiler dieser Infrastruktur. Eine Tochtergesellschaft der Stadt, die Kur- und Freizeit GmbH, betreibt die SteinTherme. Die Touristinformation am Marktplatz wird seit 2013 wieder von der Stadtverwaltung betrieben (vorher Kur- und Freizeit GmbH). Im Jahr 2012 war der Fläming mit Bad Belzig als zentralem Ort Austragungsort des Deutschen Wandertages.

Verkehr

Bahnhof Bad Belzig

Bahn

Der Bahnhof Bad Belzig liegt an der Bahnstrecke Berlin–Dessau. Die Regional-Express-Züge der Linie RE 7 von Dessau über die Berliner Stadtbahn nach Senftenberg verkehren stündlich. Zwischen Bad Belzig und Berlin-Wannsee verkehrt der RE 7 von Montag bis Freitag zweimal stündlich.

Bis 2003 endeten die Züge der Brandenburgischen Städtebahn von Neustadt (Dosse) über Rathenow und Brandenburg an der Havel an einem Bahnsteig mit eigenem Empfangsgebäude auf der Südseite des Bahnhofs. Bis 1962 fuhren die Personenzüge (nach Richtungswechsel) noch weiter nach Treuenbrietzen.

Bus

Der öffentliche Buspersonennahverkehr wird unter anderem durch den PlusBus des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sowie dem Landesnetz Sachsen-Anhalt erbracht. Folgende Verbindungen führen ab Bad Belzig:

Weiterhin ist Bad Belzig ein zentraler Knotenpunkt des Busverkehrs im Südwesten des Kreises Potsdam-Mittelmark. Die Stadt verfügt über einen Busbahnhof, von dem Linien die kleinen Orte des Hohen Flämings erschließen. Stadtbus- und Regionalbuslinien werden von der Regiobus Potsdam-Mittelmark betrieben.

Straßen

Bad Belzig liegt an den Bundesstraßen B 102 zwischen Brandenburg und Jüterbog und B 246 zwischen Wiesenburg/Mark und Beelitz. Die B 102 führt als Ortsumgehungsstraße an der Stadt vorbei. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle (AS 5) ist Niemegk an der A 9 (Berlin–München). Sie befindet sich etwa neun Kilometer südöstlich.

Radwege

Durch Bad Belzig verlaufen der Europäische Fernwanderweg E11 NiederlandeMasuren, die Deutsche Alleenstraße und der Europaradweg Euroroute R1 CalaisSankt Petersburg.

Flugverkehr

Südlich des Ortsteils Lüsse gibt es den Segelflugplatz Lüsse und östlich des Dorfs Mörz (Teil der Gemeinde Planetal) einen kleinen Sportflugplatz.

Presse

Die in Potsdam erscheinende Märkische Allgemeine unterhält in Bad Belzig die für den südwestlichen Landkreis Potsdam-Mittelmark zuständige Lokalredaktion „Fläming-Echo“.

Rundfunk

In Weitzgrund steht ein Sendemast der Deutschen Telekom.

Bildung

Fläming-Gymnasium
  • Grundschule Geschwister Scholl
  • kleine Grundschule Dippmannsdorf
  • Krause-Tschetschog-Oberschule Belzig
  • Fläming-Gymnasium
  • Schule am grünen Grund: Förderschule für geistig und körperlich Behinderte
  • Musikschule
  • Kreisvolkshochschule
  • Freie Schule Fläming
Schwengelpumpe, Schlossstraße
Geburtshaus von Carl Gottlieb Reißiger

Öffentliche Einrichtungen der Stadt

  • Museum Burg Eisenhardt
  • Stadtbibliothek Bad Belzig
  • Turnhalle Karl Liebknecht
  • Puschkin-Turnhalle
  • Albert-Baur-Mehrzweckhalle
  • Heinrich-Rau-Stadion
  • Freibad Bad Belzig
  • Steintherme Bad Belzig

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Arthur Krause, Lehrer (seit 4. Mai 1965)
  • Erich Tschetschog (1899–1973), katholischer Pfarrer (seit 4. Mai 1965)
  • Věra Koldová, tschechische Widerstandskämpferin im KZ-Außenlager Belzig[57] (seit 23. Januar 1985)
  • Helga Kroening (1915–2004), Direktorin und Chefärztin der Chirurgie des Belziger Kreiskrankenhauses (seit 3. Oktober 1990)
  • Gerhard Dorbritz (1926–2015), Bürgermeister 1960–1970, Ortschronist (seit 2006)
  • Thea Labes (1937–2011), Kantorin der Belziger Marienkirche (seit 2007)
  • Helga Kästner (1935–2025) und Günter Kästner (1932–2022), Ortschronisten (bis 2022 bzw. 2023)[58][59]

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten

Literatur

  • Peter Feist: Burg Eisenhardt in Belzig. Kai Homilius, Berlin 1995, ISBN 3-931121-03-8, (Leseprobe)
  • Felix Theodor Mühlmann: Wanderung durch die Geschichte der Stadt Belzig, des Schlosses Eisenhardt und der Umgegend. Belzig 1870 (Digitalisat)
  • John Shreve: Kriegszeit. Das ländliche Deutschland 1914–1919, Belzig und Kreis Zauch-Belzig. Bebra, Berlin 2014, ISBN 978-3-95410-045-3.
Commons: Bad Belzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Bad Belzig – Quellen und Volltexte
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Einzelnachweise

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