Brodswindener Mühle
Wohnplatz der kreisfreien Stadt Ansbach
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Brodswindener Mühle ist ein Wohnplatz der kreisfreien Stadt Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Der Ort liegt in der Gemarkung Brodswinden.[1]
Brodswindener Mühle Kreisfreie Stadt Ansbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 16′ N, 10° 36′ O |
| Höhe: | 421 m ü. NHN |
| Postleitzahl: | 91522 |
| Vorwahl: | 0981 |
Geografie
Die ehemalige Einöde ist heute Haus Nr. 15 der Wallersdorfer Straße. Sie liegt am Brodswindener Bach, einem rechten Zufluss des Silberbachs.[2]
Geschichte
Im Salbuch des Fürstentums Ansbach von 1684 wurde die Mühle noch nicht erwähnt. Sie wurde im Fraischbezirk des brandenburg-ansbachischen Hofkastenamtes Ansbach errichtet und hatte das Hofkastenamt auch als Grundherrn.[3] Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt das Mühlgut bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 30 des Ortes Brodswinden.[4] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.[5]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Brodswindener Mühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Brodswinden und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Brodswinden zugeordnet.[6] Im 19. Jahrhundert gehörten zum Anwesen vier Parzellen Acker- und Wiesenflächen mit insgesamt 2,6 ha sowie gemeinsam mit Haus-Nr. 3e 1 ha Gewässer.[7] In den amtlichen Verzeichnissen nach 1885 wird die Brodswindener Mühle als Gemeindeteil nicht mehr aufgelistet.
Am 1. Juli 1972 wurde die Brodswindermühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ansbach eingegliedert.[5]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Brodswinden) gepfarrt.[4] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt.
Literatur
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblink
- Brodswindener Mühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 19. August 2021.