Walkmühle (Ansbach)
Ortsteil der Stadt Ansbach
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Walkmühle (fränkisch: Walkmil[2]) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[3] Walkmühle liegt in der Gemarkung Schalkhausen.[4]
Walkmühle Kreisfreie Stadt Ansbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 19′ N, 10° 29′ O |
| Höhe: | 443 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91522 |
| Vorwahl: | 0981 |
Walkmühle am Onolzbach | |
Geografie
Die Einöde liegt am Onolzbach. Etwas weiter südlich mündet der Pfaffengraben als rechter Zufluss in den Onolzbach. Ein Anliegerweg führt 0,6 km weiter südlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße 0,3 km westlich von Neudorf.[5]
Geschichte
Die Walkmühle wurde 1762 neu erbaut. Sie gehörte zur Realgemeinde Neudorf. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Walkmühle die Hausnummer 19 des Ortes Neudorf.[6][7][8] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.[9]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Walkmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Schalkhausen und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Schalkhausen zugeordnet.[10] Diese wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Ansbach eingegliedert.[9][11]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Schalkhausen) gepfarrt.[6] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt.[21]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Walkmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 80 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 192.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Walkmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Walkmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 15. September 2019.
- Walkmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 17. März 2025.