Dobrach (Kronach)
Gemeindeteil der Stadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern)
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Dobrach ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).[2]
Dobrach Kreisstadt Kronach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 13′ N, 11° 21′ O |
| Höhe: | 399 m ü. NHN |
| Einwohner: | 24 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96317 |
| Vorwahl: | 09261 |
Geographie
Der Weiler liegt auf einem Höhenzug, der gegen Süden zum Kleinen Roten Bühl (474 m ü. NHN) ansteigt, gegen Westen in das Tal des Stübengrabens und gegen Osten in das Tal des Fischbachs abfällt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hinterstöcken (0,3 km südöstlich) bzw. nach Vogtendorf zur Kreisstraße KC 12 (1,2 km nördlich).[3]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Dobrach 3 Anwesen (1 Fronsölde, 2 Häuser). Das Hochgericht übte das Rittergut Fischbach in begrenztem Umfang aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Stadtsteinach auszuliefern. Die Grundherrschaft über die Anwesen hatte das Rittergut Fischbach inne.[4]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Dobrach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Fischbach und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Fischbach zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Dobrach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Weißenbrunn eingegliedert.[5]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Jakobus (Fischbach) gepfarrt.[4]
Literatur
- Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 32). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1998, ISBN 3-7696-9698-0.
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985, S. 66 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 81.
Weblinks
- Dobrach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 15. Dezember 2021.
- Dobrach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 18. September 2020.
- Dobrach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 18. September 2020.