Krugsberg
Gemeindeteil der Stadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern)
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Krugsberg ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).[2]
Krugsberg Kreisstadt Kronach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 16′ N, 11° 19′ O |
| Höhe: | 346 m ü. NHN |
| Einwohner: | 7 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96317 |
| Vorwahl: | 09261 |
Geographie
Die Einöde liegt am Fuße der bewaldeten Anhöhe Bierberg (445 m ü. NHN, 0,9 km nördlich) und zugleich am Rande des Haßlachtals. Im Nordosten erstreckt sich das Tal des Köstenbachs, der ein linker Zufluss der Haßlach ist. Ein Anliegerweg führt zur Bundesstraße 85 bei Stressenleithe (0,5 km südwestlich).[3]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Krugsberg aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Grundherr des Anwesens, von dem nicht sicher gesagt werden kann, ob es ein Hof oder ein Söldengut war, war die Frühmessstiftung Kronach.[4]
Mit dem Ersten Gemeindeedikt wurde Krugsberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Gundelsdorf und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Knellendorf zugewiesen. Am 1. Juli 1971 wurde Krugsberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Kronach eingegliedert.[5]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Kronach) gepfarrt.[4]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Krugsberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 227 (Digitalisat).
- Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 32). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1998, ISBN 3-7696-9698-0.
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 302.
Weblinks
- Krugsberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 15. Dezember 2021.
- Krugsberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 26. September 2020.