Seelach (Kronach)

Gemeindeteil der Stadt Kronach From Wikipedia, the free encyclopedia

Seelach ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kronach im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern.[2]

Schnelle Fakten Kreisstadt Kronach ...
Seelach
Kreisstadt Kronach
Wappen von Seelach
Koordinaten: 50° 15′ N, 11° 18′ O
Höhe: 421 m ü. NHN
Einwohner: 345 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 96317
Vorwahl: 09261
Elmerskapelle
Elmerskapelle
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Geographie

Das Dorf liegt in Hanglage nördlich des Seelabachs, eines rechten Zuflusses der Haßlach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Kronach zur Bundesstraße 85 (1,7 km südöstlich) bzw. nach Rotschreuth (1,7 km westlich). Weitere Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Giessübel zur Bundesstraße 303 (1,1 km südwestlich) und nach Dennach (0,8 km nordwestlich). Ein Anliegerweg verbindet mit Stressenberg (0,6 km nordöstlich).[3]

Geschichte

Der Ort wurde 1323/1328 im ersten bambergischen Amtsurbar erstmals urkundlich erwähnt.[4]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Seelach aus 17 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Vogteiamt Kronach inne, was aber vom Seniorat v. Heßberg bestritten wurde. Grundherren war das Seniorat v. Heßberg (5 Güter, 7 Gütlein), das Kastenamt Kronach (2 Halbhöfe, 1 Sölde) und das Gotteshaus Kronach (3 Drittelhöfe, einer zu der Zeit unbewohnt).[5]

Seelach kam durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahr 1803 zum Kurfürstentum Bayern. Mit dem Gemeindeedikt wurde Seelach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Neuses zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt im Jahr 1818 entstand die Ruralgemeinde Seelach, zu der Dennach, Dobersgrund, Poppenhof, Stressenberg und Unterbreitenloh gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Kronach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Kronach, 1919 in Finanzamt Kronach umbenannt. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden einige Anwesen dem Patrimonialgericht Seelach (1831–1836). Ab 1862 gehörte Seelach zum Bezirksamt Kronach, 1939 in Landkreis Kronach umbenannt. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Kronach, 1879 in das Amtsgericht Kronach umgewandelt.[6] Die Gemeinde hatte eine Fläche von 4,078 km².[7]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Seelach am 1. Mai 1978 nach Kronach eingegliedert.[8]

Baudenkmäler

  • Bildstock
  • Backhaus
  • Wegkapelle

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Seelach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 18401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 182176170180199204204202204211202223242244246259298304322319295343516
Häuser[9] 31323131444866
Quelle [10][10][10][11][12][13][14][15][16][17][10][18][10][19][10][20][10][10][10][21][10][7][22]
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Ort Seelach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 10110111597107108155199312345 *
Häuser[9] 16151518243891 *
Quelle [6][11][13][16][18][20][21][7][22][1]
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* 
inklusive Seelabach

Religion

Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach Kronach gepfarrt.[5]

Literatur

Commons: Seelach (Kronach) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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