Fallhütte (Nürnberg)

Wüstung im Statistischen Bezirk 11 der kreisfreien Stadt Nürnberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Geographie

Die Einöde befand sich auf einer Höhe von 316 m ü. NHN auf freier Flur. Im Südosten grenzte ein Waldgebiet an. 1 km östlich befand sich der Dutzendteich und der Ort Dutzendteich, 0,5 km westlich Lichtenhof, 0,25 km nördlich Bleiweiß.[1] An ihrer Stelle befindet sich heute die T-Kreuzung Wodanstraße/Holzgartenstraße.

Geschichte

1440 wurde für die Reichsstadt Nürnberg erstmals ein „Huntslaher“ bezeugt. Seine Aufgabe war es, die toten Tierkadaver zu entsorgen und herumstreunende Hunde zu jagen und zu töten.[2] Das „hunstlahers wonnhaus und sein werckhaüslein“ lag am Walde vor dem Frauentor. 1732 wurde das Anwesen erstmals „Fallhauß“ genannt, davor nannte man es den Hundshof oder des Hundschlagers Haus.[3]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Fallhütte aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte die Reichsstadt Nürnberg aus, was aber von den brandenburg-ansbachischen Oberämtern Cadolzburg und Burgthann bestritten wurde. Grundherr war das Waldamt Laurenzi der Reichsstadt Nürnberg.[4]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Fallhütte dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Gleißhammer und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Gleißhammer zugeordnet. 1899 wurde Fallhütte mit Gleißhammer nach Nürnberg eingemeindet.[5][6]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001824001836001840001861001871001885
Einwohner 1791010191343
Häuser[7] 32223
Quelle [8][5][9][10][11][12][13]
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Religion

Fallhütte war seit der Reformation evangelisch-lutherischer geprägt und ursprünglich nach St. Lorenz (Nürnberg) gepfarrt,[4] später nach St. Peter (Nürnberg).[10]

Literatur

Einzelnachweise

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