Forsthof (Nürnberg)

Wüstung im Statistischen Bezirk 11 der kreisfreien Stadt Nürnberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Geographie

Die Einöde befand sich auf einer Höhe von 312 m ü. NHN auf freier Flur am Fischbach. Im Südosten grenzte ein Waldgebiet an. 100 Meter westlich befand sich die Einöde Bleiweiß, 100 Meter östlich die Hallerhütte, 300 Meter nordöstlich das Hallerschloß.[1] An der Stelle des Forsthofs befindet sich heute Haus Nr. 47 der Wilhelm-Späth-Straße.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1553 als „Ziegelhüeten bey der Schmelzhutten“ erstmals schriftlich erwähnt. 1564 war die Ziegelhütte so baufällig, dass sie vom Zinsmeisteramt an den Meistbietenden verkauft wurde. Bereits 1559 wurde neben der Ziegelhütte der Forsthof errichtet. Auf dem Anwesen lebte ein Förster und zwei Waldhauer.[2]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Forsthof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte die Reichsstadt Nürnberg aus, was aber von den brandenburg-ansbachischen Oberämtern Cadolzburg und Burgthann bestritten wurde. Grundherr war das Waldamt Laurenzi der Reichsstadt Nürnberg.[3][4]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Forsthof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Gleißhammer und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Gleißhammer zugeordnet.[5] 1899 wurde Forsthof mit Gleißhammer nach Nürnberg eingemeindet.[6]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001824001836001840001861001871001885
Einwohner 20262122414774
Häuser[7] 22224
Quelle [8][5][9][10][11][12][13]
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Religion

Forsthof war evangelisch-lutherischer geprägt und ursprünglich nach St. Lorenz (Nürnberg) gepfarrt,[3] später nach St. Peter (Nürnberg).[10]

Literatur

Einzelnachweise

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