Kappel (Burgwindheim)
Ortsteil von Burgwindheim
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Kappel ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgwindheim im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Kappel liegt in der Gemarkung Kötsch.[3]
Kappel Markt Burgwindheim | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 49′ N, 10° 37′ O |
| Höhe: | 290 m ü. NHN |
| Einwohner: | 68 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96154 |
| Vorwahl: | 09551 |
Luftaufnahme (2025) | |


Geografie
Das Dorf liegt am linken Ufer der Mittelebrach. Im Norden grenzt Acker- und Grünland an, im Süden liegt der Burgwindheimer Forst auf den Erhebungen des Steigerwaldes. Die Bundesstraße 22 führt nach Kötsch (1,5 km östlich) bzw. nach Burgwindheim (1,2 km westlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1278 als „Capel“ erstmals schriftlich erwähnt, als Ludwig von Windheim seine Güter dieses Ortes dem Kloster Ebrach schenkte. Kappel wurde als Kleindorf mit Weilerflur angelegt. Die Gehöfte haben meistens eine gute fränkische Anlage.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kappel aus 12 Anwesen (6 Höfe, 1 Höflein, 2 Güter, 1 Gütlein, 1 Wirtshaus, 1 Sölde mit Braurecht). Das Hochgericht hatte das würzburgische Centamt Oberschwarzach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Ebrach.[6]
Im Jahre 1802 kam Kappel an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Kappel gebildet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Kötsch, zu der Kappel gehörten.[7] Am 1. Januar 1972 wurde Kappel im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgwindheim eingemeindet.[8]
Baudenkmäler
In Kappel gibt es drei Baudenkmäler:[9]
- Katholische Kapelle Beatae Mariae Virginis
- Haus Nr. 1: Brauereigasthof Ibel
- Haus Nr. 12: Bauernhaus
- Ehemaliger Stadel von Haus Nr. 1
Einwohnerentwicklung
Religion
Kappel ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Burgwindheim) gepfarrt.[6][17]
Literatur
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 164.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3 (Digitalisat).
Weblinks
- Ortsteile > Kappel. In: burgwindheim.de. Abgerufen am 27. November 2025.
- Kappel in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 27. November 2025.
- Kappel in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 27. November 2025.
- Kappel im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 27. November 2025.
