Obersteinach (Burgwindheim)

Ortsteil der Gemeinde Burgwindheim in Oberfranken From Wikipedia, the free encyclopedia

Obersteinach ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgwindheim im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Obersteinach liegt in der Gemarkung Untersteinach.[3] Die Einöde Obersteinacher Mühle zählt zum Gemeindeteil Obersteinach.

Schnelle Fakten Markt Burgwindheim ...
Obersteinach
Koordinaten: 49° 49′ N, 10° 32′ O
Höhe: 335 m ü. NHN
Einwohner: 12 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 96154
Vorwahl: 09551
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Geografie

Der Weiler liegt im Tal des Steinachbachs und ist von Erhebungen des Steigerwaldes umgeben. Im Süden grenzt die Staatsforst Steinachsrangen an, im Norden der Winkelhofer Forst. Ein Anliegerweg führt unmittelbar südlich zur Kreisstraße BA 44/KT 47, die nach Mittelsteinach (1,3 km nordöstlich) bzw. nach Ilmenau verläuft (2,4 km südwestlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1281 als „villulae“ erstmals schriftlich erwähnt (mittellat. ‚Dörfchen‘). Ein weiteres Mal wurde es im Ebracher Urbar des Jahres 1340 erwähnt.[5]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Obersteinach aus 9 Anwesen (1 Hof, 6 Halbhöfe, 1 Wirtshaus mit Brauhaus, 1 Schäferei) und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht hatte das würzburgische Centamt Oberschwarzach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Ebrach.[6]

Im Jahre 1802 kam Obersteinach an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Obersteinach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Untersteinach und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Untersteinach zugewiesen.[7] Am 1. Januar 1972 wurde Obersteinach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgwindheim eingemeindet.[8]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 50565657461421191612
Häuser[9] 109465243
Quelle [7][10][11][12][13][14][15][16][17][1]
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Religion

Obersteinach ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt,[6] seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Jakobus (Burgwindheim) zuständig.[10]

Literatur

Fußnoten

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