Obersteinach (Burgwindheim)
Ortsteil der Gemeinde Burgwindheim in Oberfranken
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Obersteinach ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgwindheim im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Obersteinach liegt in der Gemarkung Untersteinach.[3] Die Einöde Obersteinacher Mühle zählt zum Gemeindeteil Obersteinach.
Obersteinach Markt Burgwindheim | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 49′ N, 10° 32′ O |
| Höhe: | 335 m ü. NHN |
| Einwohner: | 12 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96154 |
| Vorwahl: | 09551 |
Geografie
Der Weiler liegt im Tal des Steinachbachs und ist von Erhebungen des Steigerwaldes umgeben. Im Süden grenzt die Staatsforst Steinachsrangen an, im Norden der Winkelhofer Forst. Ein Anliegerweg führt unmittelbar südlich zur Kreisstraße BA 44/KT 47, die nach Mittelsteinach (1,3 km nordöstlich) bzw. nach Ilmenau verläuft (2,4 km südwestlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1281 als „villulae“ erstmals schriftlich erwähnt (mittellat. ‚Dörfchen‘). Ein weiteres Mal wurde es im Ebracher Urbar des Jahres 1340 erwähnt.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Obersteinach aus 9 Anwesen (1 Hof, 6 Halbhöfe, 1 Wirtshaus mit Brauhaus, 1 Schäferei) und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht hatte das würzburgische Centamt Oberschwarzach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Ebrach.[6]
Im Jahre 1802 kam Obersteinach an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Obersteinach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Untersteinach und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Untersteinach zugewiesen.[7] Am 1. Januar 1972 wurde Obersteinach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgwindheim eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Obersteinach ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt,[6] seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Jakobus (Burgwindheim) zuständig.[10]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Obersteinach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 227 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 162.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3 (Digitalisat).
Weblinks
- Ortsteile > Obersteinach. In: burgwindheim.de. Abgerufen am 25. November 2025.
- Obersteinach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 25. November 2025.
- Obersteinach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 25. November 2025.
- Obersteinach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 25. November 2025.