Mittelsteinach (Burgwindheim)
Ortsteil der Gemeinde Burgwindheim in Oberfranken
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Mittelsteinach ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgwindheim im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Mittelsteinach liegt in der Gemarkung Untersteinach.[3]
Mittelsteinach Markt Burgwindheim | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 49′ N, 10° 33′ O |
| Höhe: | 319 m ü. NHN |
| Einwohner: | 94 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 96154 |
| Vorwahl: | 09551 |
Geografie
Das Dorf liegt in den Tälern des Steinachbachs und des Wassergassengraben, der dort als rechter Zufluss in den Steinachbach mündet, und ist von Erhebungen des Steigerwaldes umgeben. Im Süden grenzt die Staatsforst Steinachsrangen an, im Norden der Winkelhofer Forst. Die Kreisstraße BA 44/KT 47 führt entlang des Steinachbachs nach Untersteinach zur Bundesstraße 22 (2,4 km nordöstlich) bzw. an der Obersteinacher Mühle vorbei nach Ilmenau (3,3 km südwestlich).[4]
Geschichte
Im Ebracher Urbar des Jahres 1340 wurden „Steinach inferior, in medio, St. superior“ erstmals schriftlich erwähnt.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mittelsteinach aus 17 Anwesen (5 Höfe, 4 Güter, 6 Sölden, 1 Bierbrauerei, 1 Wirtshaus) und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht hatte das würzburgische Centamt Oberschwarzach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Kloster Ebrach.[6]
Im Jahre 1802 kam Mittelsteinach an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Mittelsteinach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Untersteinach und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Untersteinach zugewiesen.[7] Am 1. Januar 1972 wurde Mittelsteinach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgwindheim eingemeindet.[8]
Baudenkmäler
- Katholische Kapelle[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Mittelsteinach ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Mariä Himmelfahrt (Ebrach) gepfarrt,[6] seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Jakobus (Burgwindheim) zuständig.[11]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Mittelsteinach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 842 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 162.
- Hildegard Weiß: Stadt- und Landkreis Bamberg (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 21). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1974, ISBN 3-7696-9884-3 (Digitalisat).
Weblinks
- Ortsteile > Mittelsteinach. In: burgwindheim.de. Abgerufen am 24. November 2025.
- Mittelsteinach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 24. November 2025.
- Mittelsteinach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 24. November 2025.
- Mittelsteinach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 24. November 2025.