Olkowo
Dorf in Polen
From Wikipedia, the free encyclopedia
Olkowo (deutsch Alken) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Godkowo im Powiat Elbląski.
| Olkowo | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Godkowo | |
| Geographische Lage: | 54° 6′ N, 20° 2′ O | |
| Einwohner: | 22 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 14-407 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DW 513: (Elbląg–) Krosno–Pasłęk–Godkowo ↔ Orneta–Lidzbark Warmiński–Wozławki | |
| Podągi–Niekwitajny → Olkowo | ||
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Geographische Lage
Olkowo liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 24 Kilometer östlich der Stadt Pasłęk bzw. 37 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Elbląg.
Geschichte
Das seinerzeit Allken – erst nach 1785 Alken – genannte Dorf[2] bestand bereits zur Ordenszeit und gehörte zum Kammeramt Liebstadt in der Komturei Elbing.[3] Im Jahre 1448 wurde sein Name im Zinsbuch der Komturei erwähnt. In Alken gab es eine Fundstelle mit Keramikfragmenten aus dem 11. bis 13. Jahrhundert.[3]
Im Jahre 1785 wurde Alken als ein königliches Bauerndorf mit 13 Feuerstellen genannt, ab 1820 ebenso bei 16 Feuerstellen und 85 Einwohnern.[3]
Als der Amtsbezirk Schwöllmen 1874 im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, errichtet wurde, war die Landgemeinde Alken eines der eingegliederten Dörfer.[4] Am 18. August 1881 wurde Alken aus dem Amtsbezirk Schwöllmen in den Amtsbezirk Podangen umgegliedert.[5]
132 Einwohner waren im Jahre 1885 in Alken gemeldet, im Jahre 1910 waren es 113.[3] Ihre Zahl belief sich im Jahre 1933 auf 162 und 1939 auf 148.[6] Bereits am 1. April 1938 war der Nachbarort Nektainen nach Alken eingemeindet worden.[5]
In Kriegsfolge kam 1945 das gesamte südliche Ostpreußen zu Polen. Alken erhielt die polnische Namensform „Olkowo“ und ist heute eine Ortschaft im Verbund der Gmina Godkowo im Powiat Elbląski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Religion
Bis 1945 war Alken in die evangelische Kirche Döbern im Kirchenkreis Preußisch Holland in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert,[7] ebenso auch in die römisch-katholische Pfarrei in Wormditt.[3]
Heute gehört Olkowo zur evangelischen St.-Georgs-Kirche in Pasłęk, einer Filialkirche der Pfarrei in Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, sowie wie ehedem zur katholischen Pfarrei in Orneta im Dekanat Pasłęk I im Bistum Elbląg.
Verkehr
Olkowo liegt an der verkehrsreichen Woiwodschaftsstraße 513, die die Städte Elbląg, Pasłęk, Orneta und Lidzbark Warmiński miteinander verbindet und bis nach Wozławki führt. Der Nachbarort Niekwitajny ist über einen Landweg mit Olkowo verbunden. Eine Bahnanbindung gibt es nicht.
