Piskajny
Dorf in Polen
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Piskajny (deutsch Peiskam) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Godkowo im Powiat Elbląski.
| Piskajny | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Godkowo | |
| Geographische Lage: | 54° 6′ N, 19° 57′ O | |
| Einwohner: | 44 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 14-407 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Dobry ↔ Swędkowo/DW 513–Sójkowo (–Ząbrowiec) | |
| Szymbory → Piskajny | ||
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Geographische Lage
Piskajny liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 19 Kilometer östlich der Stadt Pasłęk bzw. 32 Kilometer südöstlich der Kreismetropole Elbląg.
Geschichte
Das einstige Pauskam, seit vor 1785 Peiskam, bestand aus mehreren großen Höfen sowie einem Vorwerk, das dreihundert Meter südöstlich der Höfe lag.[2] Am 8. April 1135 wurde der Ort erstmals erwähnt, im Jahre 1785 als „adlig Dorf“ mit 15 Feuerstellen und im Jahre 1820 als ebensolches mit 14 Feuerstellen bei 102 Einwohnern genannt.[3]
Im Jahre 1874 wurde Peiskam in den neu errichteten Amtsbezirk Schwöllmen im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, aufgenommen.[4] Am 2. März 1930 wurde der Amtsbezirk Schwöllmen in „Amtsbezirk Krickehnen“ umbenannt, der dann bis 1945 bestand.[4]
Im Jahre 1885 zählte Peiskam 150 Einwohner, im Jahre 1910 waren es noch 63.[3] Ihre Zahl belief sich im Jahre 1933 auf 223 und im Jahre 1939 auf 202.[5]
In Kriegsfolge kam 1945 das gesamte südliche Ostpreußen zu Polen. Peiskam erhielt die polnische Namensform „Piskajny“. Heute ist das Dorf eine Ortschaft innerhalb der Gmina Godkowo im Powiat Elbląski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2021 zählte Piskajny 44 Einwohner.[1]
Religion
Bis 1945 war Peiskam in die evangelische Kirche Döbern in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[6] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei Wusen eingegliedert.[3]
Heute gehört Piskajny zur jetzt katholischen Kirche in Dobry im Bistum Elbląg sowie zur evangelischen St.-Georgs-Kirche in Pasłęk in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Verkehr
Piskajny liegt an einer Nebenstraße, die von Dobry nach Ząbrowiec führt und in Swędkowo die Woiwodschaftsstraße 513 kreuzt. Eine von Szymbory kommende Straße endet in Piskajny.
Für Piskajny besteht kein Bahnanschluss mehr. Von 1925 bis 1945 war Döbern die nächstgelegene Bahnstation. Sie lag an der heute nicht mehr existenten Bahnstrecke (Elbing–) Schlobitten–Wormditt (–Allenstein).
