Szymbory

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Szymbory (deutsch Schönborn) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Godkowo im Powiat Elbląski.

Schnelle Fakten Basisdaten, Wirtschaft und Verkehr ...
Szymbory
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Szymbory (Polen)
Szymbory (Polen)
Szymbory
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Elbląg
Gmina: Godkowo
Geographische Lage: 54° 5′ N, 19° 55′ O
Einwohner: 124 (2021[1])
Postleitzahl: 14-407
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: NEB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Godkowo/DW 513Dobry
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Danzig
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Geographische Lage

Szymbory lilegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 18 Kilometer nordöstlich der Stadt Pasłęk bzw. 30 Kilometer südöstlich der Kreismetropole Elbląg.

Geschichte

Das kleine Dorf Schönborn[2] Es bestand bereits zur Zeit des Deutschen Ordens und gehörte zum Kammeramt Preußisch Holland in der Komturei Elbing.[3] Im Jahre 1406 fand Schönborn Erwähnung im Zinsbuch des Ordens, im Jahre 1448 auch im Zinsbuch der Komturei Elbing.

Im Jahre 1785 wurde Schönborn ein „adlig Dorf“ mit 19 Feuerstellen genannt, 1820 als ebensolches bei 21 Feuerstellen und 138 Einwohnern.[3]

Im Zuge der Errichtung des Amtsbezirks Schwöllmen 1874 im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland wurde die Landgemeinde Schönborn eingegliedert.[4] Er bestand bis 1930 und wurde dann in „Amtsbezirk Krickehnen“ umbenannt.

312 Einwohner waren im Jahre 1885 in Schönborn gemeldet, 227 waren es noch im Jahre 1910.[3] Im Jahre 1933 belief sich die Einwohnerzahl auf 223 und im Jahre 1939 auf 193.[5]

Als 1945 in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen fiel, erhielt Schönborn die polnische Namensform „Szymbory“. Heute ist das Dorf eine Ortschaft im Verbund der Gmina Godkowo im Powiat Elbląski, 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet. Im Jahre 2021 zählte Szymbory 124 Einwohner.[1]

Religion

Bis 1945 war Schönborn in die evangelische Kirche in Döbern in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[6] außerdem in die römisch-katholische Kirche Wusen eingepfarrt.[3]

Heute gehört Szymbory evangelischerseits zur St.-Georgs-Kirche in Pasłęk, einer Filialkirche der Pfarrei in Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, sowie katholischerseits zur Kirche in Dobry, einer Filialkirche von Wilczęta im Bistum Elbląg.

Verkehr

Szymbory liegt an einer Nebenstraße, die bei Godkowo von der Woiwodschaftsstraße 513 abzweigt und bis nach Dobry führt. Eine Bahnanbindung besteht nicht. Von 1952 bis 1945 war Döbern die nächste Bahnstation und lag an der jetzt nicht mehr existierenden Bahnstrecke (Elbląg–) Schlobitten–Wormditt (–Allenstein).

Einzelnachweise

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