Ruggenmühle

Wohnstallhaus mit Satteldach und Fachwerkobergeschoss, Türstock bezeichnet „1768“, Mühlenanbau, massiv und verputzt, Halbwalmdach auf der freien Seite, bezeichnet „1771“, Granit-Brunnentrog, bezeichnet „1765“ From Wikipedia, the free encyclopedia

Ruggenmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Ruggenmühle liegt in der Gemarkung Schwarzenhammer.[3]

Schnelle Fakten Stadt Marktleuthen ...
Ruggenmühle
Koordinaten: 50° 6′ N, 12° 2′ O
Höhe: 540 m ü. NHN
Einwohner: 0 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95168
Vorwahl: 09235
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Geographie

Die Einöde liegt an einem namenlosen rechten Zufluss des Bibersbach. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2176 bei Hebanz (1 km nördlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1499 als „Ruchemul“ erstmals urkundlich erwähnt.[5] Das Anwesen gehörte ursprünglich dem Kloster Waldsassen. 1635 brannte die „Ruchenmühl“, die zu diesem Zeitpunkt einem Hanns Kühschwerdt besaß, ab.[6] Die Mühle lag im Fraischbezirk des brandenburg-kulmbachischen Amtes Thierstein.

Von 1797 bis 1810 unterstand Ruggenmühle dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[7] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Hebanz[8] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hebanz zugeordnet (1953 in Schwarzenhammer umbenannt). Am 1. Januar 1978 wurde Ruggenmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Marktleuthen eingemeindet.[9]

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 19: Mühle[10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 897105512000
Häuser[11] 111111
Quelle [8][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
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Religion

Ruggenmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Marktleuthen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Wolfgang (Marktleuthen) gepfarrt.[18]

Literatur

Fußnoten

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