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Bordesholmer Passionsaltar (nach der Renovierung des Doms 2025)
Der Bordesholmer Passionsaltar, auch Brüggemannaltar, ist ein von 1514 bis 1521 von Hans Brüggemann gefertigter Flügelaltar. Ursprünglich Hauptaltar der Kirche des Bordesholmer Klosters steht er seit 1666 im Chor des Schleswiger Domes. Das Altarretabel aus der Übergangszeit zwischen Spätgotik und Renaissance gilt sowohl von der künstlerischen Gestaltung als auch wegen seines umfassenden Bildprogramms als einer der bedeutendsten Altäre in Deutschland.
Im Zentrum steht eine figurenreiche, in zwei Etagen gegliederte Darstellung von Jesu Kreuzigung, umgeben von zehn Szenen der Passionsgeschichte, die zum Teil nach Holzschnitten aus Dürers Kleiner Passion gestaltet sind, und vier dem Thema Eucharistie zugeordnete Szenen in der Predella. Weitere Figuren rahmen die Szenen oder sind in Aufbau und Gesprenge aufgestellt. Insgesamt befinden sich in dem Retabel fast vierhundert geschnitzte Figuren. Zum Altar gehören auch zwei seitlich davon auf Säulen aufgestellte Freifiguren. Der Altaraufsatz ist nicht bemalt. Sämtliche Gemäldetafeln sind leer geblieben, was darauf schließen lässt, dass der Altar nicht fertiggestellt wurde. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Angesichts der sehr feinen, detailreichen Schnitzarbeit ist es aber unwahrscheinlich, dass auch eine Bemalung der Reliefs vorgesehen war.
Die Australischen Trichternetzspinnen (Atracidae) bilden eine Familie innerhalb der Unterordnung der Vogelspinnenartigen (Mygalomorphae), die wiederum zur Ordnung der Webspinnen zählt. Die Familie ist entsprechend ihrem Trivialnamen ausschließlich in Australien verbreitet. Dort bewohnen ihre zumeist feuchtigkeitsliebenden Arten verschiedene Lebensräume, vorzugsweise jedoch Wälder. Australische Trichternetzspinnen sind nachtaktiv und überwiegend bodenbewohnend, wobei einige Arten eine baumbewohnende Lebensweise pflegen. Sie leben in je nach Art unterschiedlichen Mikrohabitaten und legen als Rückzugsort entweder in den Erdboden gegrabene Wohnröhren an, die mit trichterförmigen Gespinsten ausgekleidet werden, oder Gespinste in passenden Hohlräumen in Bäumen. Neben der Verbreitung ist an diese Gespinste die deutschsprachige Trivialbezeichnung der Familie angelehnt. Die Spinnen nutzen das Gespinst zur Registrierung von Beutetieren, obgleich sie Beutetiere gelegentlich außerhalb des Unterschlupfs erbeuten. Insgesamt jagen Australische Trichternetzspinnen als Lauerjäger. Ihr Beutespektrum umfasst dabei neben verschiedenen Wirbellosen kleinere Wirbeltiere. Geschlechtsreife Männchen verlassen ihren Unterschlupf und suchen jenen von Weibchen auf. Der beim Unterschlupf des Weibchens stattfindenden Paarung geht ein Balzverhalten voraus. Die frisch geschlüpften Jungtiere verbleiben noch für kurze Zeit beim Muttertier, ehe sie sich von diesem trennen und über mehrere Häutungsstadien heranwachsen.
Hendrik Johannes „Johan“ Cruyff (Johan Cruijffⓘ/?; niederländisch Cruijff; * 25. April 1947 in Amsterdam, Niederlande; † 24. März 2016 in Barcelona, Spanien) war ein niederländischer Fußballspieler und -trainer sowie Funktionär und Berater im Fußballsport. 1964 gab er sein Debüt in der ersten Elf der Fußballmannschaft von Ajax Amsterdam. Mit Trainer Rinus Michels bildete er bald ein kreatives Tandem, das die Geschicke der Mannschaft bestimmte und den als „Totaalvoetbal“ bekannten Fußball etablierte. Der Totaalvoetbal revolutionierte den damals vom Catenaccio dominierten Weltfußball und schuf ein Gegenmodell, das stark geprägt war durch Offensivfußball, Wechsel der Positionen, aggressivem Pressing, einer bis zur Mittellinie hochgeschobenen Verteidigungsreihe und großen Ballbesitzanteilen. Ab 1966 errang Ajax zunächst eine Serie nationaler Titel. In den frühen 1970ern dominierte Ajax mit Cruyff als bestimmendem Spieler und Dirigent auf dem Platz auch den europäischen Vereinsfußball und gewann von 1971 bis 1973 den Pokal der Landesmeister sowie 1972 den Weltpokal. Nach seinem Wechsel zum FC Barcelona im Sommer 1973 gelang es ihm als Torjäger und Spielmacher auf Anhieb, den seit langem im Mittelfeld dümpelnden Klub 1974 zur Meisterschaft zu führen. …
Das Kloster Neuzelle (lateinisch Monasterium Nova Cella) ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster im Landkreis Oder-Spree im Osten Brandenburgs. Die frühere Abtei in der Gemeinde Neuzelle wurde im 13. Jahrhundert vom Haus Wettin gegründet, bestand bis 1817 und wurde dann von der Regierung Preußens in ein nicht-religiöses Stift umgewandelt. Die Klostergüter gingen an das staatlich verwaltete Stift Neuzelle, das bis zu dessen Verstaatlichung im Jahr 1955 bestand. Im Jahr 1996 wurde die Stiftung Stift Neuzelle als Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Brandenburg neu errichtet. Die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt ist Wallfahrts- und Pfarrkirche.
Im September 2018 wollten Mönche des Stifts Heiligenkreuz das Kloster ursprünglich wieder besiedeln, entschieden sich jedoch stattdessen dafür, das Kloster Maria Friedenshort neu zu gründen.
Frontispiz und Titelblatt von John Tolands antikatholischem Traktat Hypatia: Or the History of a most beautiful, most vertuous, most learned, and every way accomplish’d Lady