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Die deutsche Cricket-Nationalmannschaft vertritt Deutschland auf internationaler Ebene in der Sportart Cricket. Das Team wird vom Deutschen Cricket Bund (DCB) geleitet und ist seit 1999 assoziiertes Mitglied im International Cricket Council (ICC). Damit gehört es zur zweiten Reihe der Nationalmannschaften und gilt, hinter den Vollmitgliedern England und Irland sowie den assoziierten Mitgliedern Italien, Niederlande und Schottland traditionellerweise als eine der stärkeren Nationalmannschaften Europas. Deutschland verfügt seit 2019, wie alle ICC-Mitglieder, über vollen T20I-Status. Bisher konnte sich die Mannschaft noch nicht für ein internationales Turnier qualifizieren.
Gertrud Sievert-Brausewetter (geb. Brausewetter; vollständiger Name: Gertrud Anna Sievert-Brausewetter, Pseudonyme: Gertrud Angely, Maria Nording; * 28. Februar 1872 in Stettin; † 13. Dezember 1954 in Stralsund) war eine deutsche Schriftstellerin, Herausgeberin und Vorsitzende des Vaterländischen Frauenvereins des Deutschen Roten Kreuzes. Sievert-Brausewetter verfasste Romane, Novellen, Feuilletons, Essays und Skizzen. Darüber hinaus veröffentlichte sie zahlreiche Aufsätze in führenden Tageszeitungen und Zeitschriften wie der Deutschen Tageszeitung oder der Stralsundischen Zeitung und war Herausgeberin der Beilage der Monatszeitschrift Besinnung. In den 1920er-Jahren entstanden unter ihrer Leitung mehrere soziale Einrichtungen, darunter ein Kinderheim und ein Altenheim, das nach ihr Gertrudenheim benannt wurde. Sie organisierte die Schülerspeisung sowie Pflegedienste für alte und kranke Menschen.
Detailansicht der Region Mamasani mit den wichtigsten Ortschaften und archäologischen Stätten
Die Region Mamasani (persisch ممسنی) befindet sich im südwestlichen Zagros-Gebirges in Iran. Sie ist zudem ein Verwaltungsbezirk (Schahrestan) der Provinz Fars. Mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 600 mm pro Jahr zählt das Gebiet zu den wasserreichsten Regionen der Provinz. Während in den Ebenen das Kulturland dominiert, bietet die umliegende Berglandschaft ausgedehnte Weideflächen. Die Bevölkerung gehört zur ethnischen Gruppe der Luren, die sich in verschiedene Stämme unterteilen – darunter auch die namensgebenden Mamasani. Ein kleiner Teil der Bevölkerung pflegt bis heute eine nomadische Lebensweise.
Die Region Mamasani ist nachweislich seit etwa 6000 v. Chr. besiedelt und blickt auf eine bedeutende Geschichte zurück. Während der Achämenidenzeit verlief vermutlich die berühmte Königsstrasse durch die Ebenen der Gegend, welche die Residenzstädte Susa in Chuzestan und Persepolis in der Flussebene des Kur miteinander verband. Auch zur Zeit der Sassaniden war die Region ein fester und strategisch wichtiger Bestandteil des Reiches.
Foto aus Baracke 56 des Kleinen Lagers im KZ Buchenwald, entstanden im April 1945
Das Foto aus Baracke 56 des Kleinen Lagers in Buchenwald entstand im April 1945 wenige Tage nach der Befreiung des KZ Buchenwald. Die Schwarzweißfotografie zeigt 25 männliche Häftlinge des Konzentrationslagers eng gedrängt auf in vier Reihen übereinander angeordneten Pritschen liegend. Neben ihnen lehnt ein weiterer Häftling an einem Holzpfosten. Das Kleine Lager war gegen Ende ein vom Regime eingerichtetes Sterbelager für die aus dem Osten ankommenden Häftlinge, der Großteil von ihnen Juden. Bis zu 2000 Häftlinge wurden gleichzeitig in einem dieser fensterlosen Wehrmachtsställe untergebracht, die ursprünglich für etwa 50 Pferde ausgelegt waren. Im Laufe der Zeit erkannten sich verschiedene Personen auf dem Foto wieder oder wurden von anderen identifiziert. Der bekannteste von ihnen ist der Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Für andere Häftlinge auf dem Foto werden von verschiedenen Stellen gleich mehrere Namen genannt. Das Foto wurde von einem Mitglied des United States Army Signal Corps gemacht. Meist wird es einem Soldaten namens Harry Miller zugeschrieben. Als spätestes Aufnahmedatum gilt der 16. April 1945. Im selben Monat erschien es in mehreren US-Tageszeitungen; erste Veröffentlichungen in Deutschland folgten im Mai. Das Bild entwickelte sich zu einem der bekanntesten KZ-Fotos, löste sich dabei von seinem konkreten historischen Zusammenhang und gilt mittlerweile als ein allgemeines Symbol für die Verbrechen der Nationalsozialisten.