Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel

Wikipedia-Meta zu den Kandidaten für lesenswerte Wikipedia-Artikel From Wikipedia, the free encyclopedia

Abkürzung: WP:KLA

Lesenswerte Artikel sind Artikel, die die strengen Kriterien für die exzellenten (noch) nicht schaffen. Auf dieser Seite wird per Wahl bzw. Abwahl entschieden, ob ein Artikel lesenswert ist oder nicht. Artikel, die gleichzeitig für Exzellenz kandidieren, werden auf Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen vorgeschlagen.

Bevor du einen Artikel zur Wahl stellst:

  • Prüfe, ob der Artikel den Kriterien für lesenswerte Artikel entspricht.
  • Informiere die Hauptautoren, die du durch dieses oder dieses Werkzeug identifizieren kannst, ehe du einen Artikel vorschlägst. Möglicherweise möchten die Autoren vor der Kandidatur noch Mängel beseitigen.

So trägst du einen neuen Kandidaten ein:

  • Im Artikel: Füge den Baustein {{Lesenswert-Kandidat}} unten ein.
  • Auf dieser Seite: Liste den Artikel mit einer kurzen Beschreibung unten beim aktuellen Tagesdatum auf (Unterschreiben nicht vergessen).

Vorgehen

Alle Benutzer, auch unangemeldete (IPs), sind stimmberechtigt und dürfen pro Artikel ein Votum abgeben. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“ oder „lesenswert“ kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung des Votums ist dringend erwünscht, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

Lesenswert
{{BE|l}}
keine Auszeichnung
{{BE|k}}
Neutral
{{BE|n}}
Abwartend
{{BE|a}}

Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 15. kann ab dem 25. ausgewertet werden). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Hat ein Artikel am Ende der Kandidatur mindestens drei Pro-Stimmen mehr als Kontra-Stimmen, wird er als lesenswert ausgezeichnet. Enthält ein Artikel einen gravierenden Fehler, ist er unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht lesenswert.

Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf oder nach mehr als 72 Stunden drei Voten „ohne Auszeichnung“, ohne zugleich mindestens eine Lesenswert- oder eine Abwartend-Stimme bekommen zu haben, ist sie vorzeitig gescheitert. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt.

Bei einer geringen Beteiligung an der Kandidatur und einem sich für eine Prämierung abzeichnenden Stimmungsbild kann die Kandidatur nach dem Ermessen der Auswerter verlängert werden.

Das konkrete Vorgehen für die Auswertung ist hier beschrieben.

Ab- oder Wiederwahl

Einen ausgezeichneten Artikel, der deiner Meinung nach nicht (mehr) lesenswert ist, kannst du zur erneuten Wahl stellen. Die Voraussetzungen für einen solchen Antrag richten sich nach dem auf WP:KALP gültigen Verfahren.

Zur Ab- oder Wiederwahl füge bitte unten im Artikel den Baustein {{Lesenswert-Abwahl}} oder {{Lesenswert-Wiederwahl}} ein. Der Wahlmodus ist derselbe wie bei einer Neukandidatur.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Maurice Utrillo auf einer Fotografie, zwischen 1915 und 1920

Maurice Utrillo war ein fran­­si­scher Maler, der am 26. Dezember 1883 als unehe­li­cher Sohn der Malerin Suzanne Valadon in Paris geboren wurde und am 5. November 1955 in Dax verstarb. Den Fami­lien­namen erhielt er von dem kata­la­ni­schen Maler und Kunst­kri­tiker Miquel Utrillo, der die Vater­schaft offi­ziell über­nahm, während seine biolo­gi­sche Herkunft unge­klärt blieb. Als Jugend­li­cher entwickelte er eine schwere Alko­hol­krank­heit, woraufhin ein befreun­deter Arzt seiner Mutter riet, den Sohn zur thera­peu­ti­schen Stabi­li­sie­rung zur Malerei anzu­halten. Kunst­ge­schicht­lich bedeutsam ist seine soge­nannte weiße Periode, in der er zwischen etwa 1907 und 1914 mit einer pastosen, häufig gips­ver­setzten Maltechnik menschen­leere Gassen und Fassaden des Mont­martre fest­hielt. Ab etwa 1920 wandelte sich seine Bild­sprache zur farbigen Periode mit kräf­ti­geren Kontrasten, geome­tri­schen Linien und verein­zelten Figu­ren­staf­fagen, während die künst­le­rische Origi­na­lität im Spät­werk nach Einschätzung zeit­genös­si­scher Kritiker deut­lich nach­ließ. Utrillo, der keiner Kunst­schule ange­hörte und alle modernen Stil­strö­mungen seiner Zeit unbe­rührt ließ, gilt als eigen­stän­diger Tradi­tio­na­list der fran­­si­schen Malerei und ist vor allem als Chronist des Pariser Stadt­bildes vom Mont­martre in die Kunst­ge­schichte einge­gangen.

8. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 18. März

Alec Bagot

Edward Daniel Alexander „Alec“ Bagot (* 25. Dezember 1893 in Adelaide; † 12. Juni 1968 in Sydney), kurz auch E. D. A. Bagot, war ein australischer Politiker, Unternehmer und Autor.

Der Sohn einer anglo-irischen Familie arbeitete nach einer Kindheit in Westaustralien und England zunächst als Telegrafist auf Passagierdampfern. In dieser Zeit wurde er 1912 an Bord der Olympic indirekt Zeuge des Untergangs der Titanic. Nach dem Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg versuchte sich Bagot sowohl in Mesopotamien als auch in seiner australischen Heimat als Unternehmer im motorisieren Ferntransport. In den 1930er Jahren erlangte er auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise als populistischer Anführer der rechten Citizens’ League of South Australia Bekanntheit, als der er die Berufung eines Diktators zur Überwindung der wirtschaftlichen und politischen Krise Australiens forderte.

Nach dem Ende der Citizens’ League 1934 bemühte sich Bagot zunächst weiterhin um eine politische Karriere und war von 1938 bis 1941 Mitglied des South Australian Legislative Council. Ab 1944 arbeitete er schließlich in New South Wales in einem staatlichen Versicherungsbetrieb, in dem er insbesondere für die Unternehmenszeitung tätig war. Nach seinem Ruhestand 1955 widmete er sich dem Leben und Schaffen des australischen Theaterunternehmers und Politikers George Coppin (1819–1906), über den er 1965 eine umfangreiche Biografie vorlegte. Bagot starb drei Jahre später.

Eine auch in buchstäblicher Hinsicht merkwürdige Randfigur der australischen Geschichte. Vor fünf Wochen noch in der Löschdiskussion, nun vielleicht lesenswert? --Abgesang (Diskussion) 17:34, 8. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert Die vergangenen Tagen habe ich die zurückliegende Löschdiskussion angesehen, die letztlich getroffene Entscheidung, den Artikel nicht zu löschen, nachvollzogen und den umfangreichen Ausbau des Artikels nachverfolgt.
Die Relevanz des Lemmas wird überzeugend dargelegt. Aufbau, Stil und der Umgang mit den Quellen sind vorbildlich. Besonders eindrucksvoll ist die Transparenz, etwa bei der Erwähnung von Zweifeln hinsichtlich des Eingangsbildes.
Einen Löschantrag argumentativ zurückzuweisen, ist bereits anspruchsvoll. Den Artikel anschließend in diesem Umfang auszubauen und für eine Kandidatur vorzuschlagen, ist eine anerkennenswerte Leistung. Mich überzeugt die geleistete Arbeit, sodass ich den Artikel gerne mit lesenswert bewerte. --Gezeitengarten (Diskussion) 11:00, 14. Mär. 2026 (CET)

10. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 20. März

Izumo no Okuni

Okuni (japanisch 出雲阿国; geboren um 1572 in Izumo; gestorben um 1610) war eine japanische Künstlerin. Über ihr Leben sagen die sehr wenigen erhaltenen zeitgenössischen Dokumente kaum Näheres. Sie wuchs wahrscheinlich in Izumo auf und soll am dortigen Schrein als Miko durch Tänze aufgefallen sein. Später lebte sie in Kyōto, wo sie eigenwillige Tanztheater-Stücke aufführte, die das Publikum als Kabuki bezeichnete. Okuni gilt daher als Erfinderin dieser Theaterform, wobei sie sich von mehreren bereits existierenden Gattungen inspirieren ließ. Sie und später auch ihre Ensembles wurden in Japan schnell beliebt und reisten bis ungefähr 1610 durchs Land. Danach verlieren sich ihre Spuren.

Ich möchte diesen Artikel als einen der sehr guten Artikel aus der Tastatur von Päppi zur Aufnahme in die Lesenswerten Artikel vorschlagen. Es handelt sich um einen recht kurzen Biografieartikel, was dem Kenntnisstand zu der Künstlerin geschuldet ist, aber in seiner Kürze ist er sehr gut und rund aufgearbeitet. -- Achim Raschka (Diskussion) 18:15, 10. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert Ein gut geschriebener Artikel, der nicht nur die Biografie beleuchtet, sondern auch über geschichtliche Hintergründe informiert und die Lektüre dadurch erleichtert und bereichert. Die Quellen sind vorbildlich ausgewertet und auch das Formale (Gliederung, Überschriften, Bebilderung etc.) ist gelungen. Vielen Dank für die Mühe und Arbeit. --Gezeitengarten (Diskussion) 23:20, 11. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert Gut geschrieben und gut lesbar. Zu den verwendeten Quellen fehlt mir jedes Wissen, das kann ich nicht beurteilen. Ein paar kleinere Anmerkungen noch:

  • Wörter wie "soll", "angeblich", "mutmaßlich" tauchen sehr oft auf, waraus ich schließe, dass es nur wenige stichhaltige Belege und noch weniger Fakten zu ihrem Leben gibt. Lässt sich das etwas genauer darstellen? Wie wurden denn diese Informationen übermittelt? Gab es zeitgenössische Berichte? Und warum sind die wenigen Informationen so unsicher? Ein-zwei Sätze dazu und zur Forschungslage wären daher sehr willkommen.
  • Mir gefällt diese Version ihres Bilds wesentlich besser als die aktuell im Artikel verwendete bearbeitete Version mit weißem Hintergrund. In der Bildbeschreibung sollte auch erläutert werden, dass es sich um einen Ausschnitt aus einem wesentlich größeren Werk handelt. erledigtErledigt
  • Was sind die kabukimono, die Okuni imitiert haben soll, und was ist an ihnen ungewöhnlich? erledigtErledigt (habe Hintergrundwissen zu den kabukimono ausgeweitet)
  • Ist die Bedeutung des Namens "Izumo no Okuni" bekannt? Wenn ja, sollte sie erläutert werden. Ich nehme zwar an, dass es schlicht für "Okuni aus/von Izumo" steht, aber bei meinen äußerst begrenzten Japanisch-Kenntnissen ist das schlicht geraten... erledigtErledigt (Bedeutung ergänzt, no hat übrigens mehrere Definitionen; wird häufig tatsächlich als Präposition verwendet, die aus oder von bedeutet, z.B. in diversen Originaltiteln von Animes)

Soweit meine wenigen Fragen bzw. Hinweise zu einem bereits sehr schönen Artikel, danke dafür! --Wahldresdner (Diskussion) 14:19, 13. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert Da ich schon ein paar Mal Kabuki-Aufführungen gesehen habe, freue ich mich über diesen Artikel, den ich kompakt und sehr flüssig geschrieben finde. Mit dem Fachvokabular geht der Artikel vorbildlich um: wo es möglich ist, wird schon im Artikel selbst die Bedeutung oder der Kontext angedeutet, ansonsten wird gut verlinkt. --Happolati (Diskussion) 08:04, 14. Mär. 2026 (CET)

11. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 21. März

Härtsfeld (FFH-Gebiet)

Das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) Härtsfeld liegt im östlichsten Baden-Württemberg im Kreis Heidenheim und im Ostalbkreis und schützt mehrere nicht zusammenhängende Teile der Härtsfeld genannten Hochfläche. Es wird als abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit artenreichen Buchenwäldern, ausgedehnten Eichen-Hainbuchenwäldern sowie Wacholderheiden entlang der Waldsäume beschrieben. Das Gebiet zählt zum länderübergreifenden Netz besonderer Schutzgebiete Natura 2000 der Europäischen Union (EU). Dieses hat den Erhalt der biologischen Vielfalt zum Ziel und soll dem anhaltenden Rückgang von wildlebenden Arten und ihrer natürlichen Lebensräume entgegenwirken. Das 2018 im Landesrecht festgeschriebene Gebiet beherbergt 19 Lebensraumtypen, 11 Naturschutzgebiete (NSG), Naturdenkmale und Geotope mit dem einzigen Steinbruch des Meteoriten-Gesteins Suevit in Baden-Württemberg und die stärkste für die Trinkwasserversorgung verwendete Quelle der Schwäbischen Alb. Im Naturschutzgebiet Beiberg-Buchberg ist einer der wenigen Wuchsorte des Kreuzblütlers Bleicher Schöterich in Baden-Württemberg. Der Braune Eichen-Zipfelfalter zeigt im Osten des Kreises Heidenheim und dem nördlich angrenzenden Gebiet das flächenmäßig größte bekannte Vorkommen in Baden-Württemberg auf.

Nach einem hilfreichen Review möchte ich diesen Artikel nun als lesenswert kandidieren lassen. Dieses FFH-Gebiet ist überraschend vielfältig und hat einzigartige Besonderheiten zu bieten. --Püppen (Diskussion) 21:13, 11. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert locker. Schöner Artikel. Ist auch nahe an exzellent. Noch nicht ganz glücklich bin ich damit, dass die Naturschutzgebiete nicht schon der Beschreibung zumindest aufgeführt sind, näher beschrieben können sie ja weiter unten werden. Wenn ich es richtig sehe, besteht das FFH-Gebiet ja genau aus diesen Naturschutzgebieten. Am besten wäre es natürlich, wenn diese auch in der Karte dementsprechend beschriftet und verzeichnet wären. Danke für deine Arbeit.--Josef Papi (Diskussion) 10:49, 13. Mär. 2026 (CET)

Danke für's Votum, Josef! Da die „Arten von gemeinschaftlichem Interesse“ nicht in den Naturschutzgebieten vorkommen, würde ich ungern diese heraustellen.--Püppen (Diskussion) 20:54, 14. Mär. 2026 (CET)

Bou Meng

Bou Meng (Khmer ប៊ូ ម៉េង; geboren 1941, Provinz Kampong Cham) ist ein kambodschanischer Maler. Er ist einer von nur sieben bekannten Erwachsenen, die in der Zeit von 1975 bis 1979 das von den Roten Khmer betriebene Gefängnis S-21 in Phnom Penh überlebt haben. In S-21 wurden bis zu 20.000 Menschen gefoltert und anschließend hingerichtet.

Dass Bou Meng überlebte, verdankte er seinem Geschick als Kunstmaler. Der Leiter des Gefängnisses wurde seines Talentes gewahr und beauftragte ihn, Propagandabilder von Pol Pot, dem Führer der Roten Khmer, herzustellen. Diese Tätigkeit trug ihm gewisse Privilegien ein. Seine Frau, die am selben Tag wie er inhaftiert worden war, wurde in S-21 ermordet. Nach dem Zusammenbruch des Pol-Pot-Regimes sagte Bou Meng vor dem Rote-Khmer-Tribunal als Zeuge aus.

Einer der Sieger des Miniaturenwettbewerbs aus dem Frühjahr 2025, den ich für Lesenswert halte und zur Kandidatur stellen möchte. Er stammt aus der Feder von Happolati, der mit der Kandidatur einverstanden ist. Auch wenn für den Miniaturenwettbewerbs auf 15k getrimmt, schafft es der Artikel alles nötige und verfügbare kompakt und ausgewogen zu präsentieren und erfüllt mMn voll und ganz die Kriterien. Happolati hat sich bereit erklärt auf Fragen und Anregungen einzugehen. MfG--Krib (Diskussion) 23:27, 11. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert Ein bewegendes Thema, dem sich der Artikel widmet. Dabei einen enzyklopädischen Stil zu wahren, ist gewiss nicht leicht, hier aber gelungen. Der Artikel schafft es dem Laien den Sachverhalt eindrücklich zu vermitteln. Definitiv lesenswert. --Gezeitengarten (Diskussion) 02:26, 12. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert Guter Artikel, war einer meiner Favoriten beim vorletzten Miniaturenwettbewerb. --Päppi (Diskussion) 10:04, 12. Mär. 2026 (CET)

Ein gut zu lesender, übersichtlich gestalteter und insgesamt trotz des Themas neutraler Artikel. Ein Minuspunkt ist, daß der Großteil der EN auf eine Publikation zurückgehen, fast die gesamte Biografie ist damit belegt. Da wären mehrere Quellen durchaus wünschenswert, ich kann mir aber vorstellen, dass dies bei dem Thema schwierig ist. Es wäre auch besser, wenn alle Bilder rechts im Text wären, links ausgerichtete Bilder sind im Text (vorallem auf dem Smartphone) eher störend, das sollte noch behoben werden. Trotz dieser kleiner Mankos ist der Artikel sicher Lesenswert. Dank an Hippolati für den Artikel. --Alpenhexe (Diskussion) 19:30, 12. Mär. 2026 (CET)

Auch hier habe ich mir das in der mobilen Ansicht auf dem Smartphone angesehen und dort kein Problem, da alle Bilder egal ob links oder rechts die volle Breite einnehmen (also die Anordnung in der Desktop-Ansciht hat keinen Einfluss). MfG --Krib (Diskussion) 21:16, 12. Mär. 2026 (CET)

12. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. März

Marte Sorge

Marte Sorge, Porträt von 1927 aus der Anthologie Deutscher Frauengeist in Dichtung und Wissenschaft

Marte Sorge (Mädchenname und Pseudonym; bürgerlich Marte Schürer-Stolle; * 16. April 1871 in Treuen; † 27. Juli 1946 in Schmölln) war eine deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Redakteurin. Sie gilt als die schöpferischste vogtländische Heimatschriftstellerin in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als einzige Frau war sie Vorstandsmitglied der Vereinigung vogtländischer Schriftsteller und Künstler.

Sorge arbeitete für verschiedene Kinderzeitschriften und war Redakteurin für die Neue Vogtländische Zeitung, das Westfälische Tagesblatt und die Offenbacher Zeitung. Darüber hinaus war sie Mitglied des Reichsverbands der Deutschen Presse.

Neben Gedichtbänden verfasste Sorge Märchendramen, die an Bühnen im In- und Ausland aufgeführt wurden. An diesen Inszenierungen wirkte sie selbst als Darstellerin auf Theater- und Freilichtbühnen mit.

Politisch engagierte sich die Frauenrechtlerin im gemäßigten Flügel der deutschen Frauenbewegung. 1907 trat Sorge dem Frauen-Verein Plauen bei und wurde später zum Vorstandsmitglied gewählt.

In ihrem literarischen Werk thematisiert Sorge die Höhen und Tiefen menschlichen Lebens, die vogtländische Natur und Landschaft sowie historische und heimatkundliche Stoffe.

Nach Artur Brausewetter und Léon Saunier stelle ich nun einen Artikel über eine Frau vor: Die Schriftstellerin, Redakteurin und Frauenrechtlerin Marte Sorge. Den Artikel habe ich neu angelegt und die letzten Wochen ausgebaut. Sorge hat mit vier Gedichtbänden ein überschaubares Œuvre, sodass ich mich entschied, auf jedes Werk einzeln einzugehen und dabei auch die zeitgenössische Rezeption zu berücksichtigen. Ich habe die verfügbare Literatur über die Fernleihe bestellt und ausgewertet. Darüber hinaus habe ich im Deutschen Zeitungsportal nach weiteren Informationen recherchiert. Eine Stichwortsuche über das Internet Archive, Google Books etc. war ebenfalls ergiebig. Ich bin mittlerweile an dem Punkt, an dem ich die verfügbaren Quellen gänzlich ausgeschöpft habe, sodass ich den Artikel nun gerne kandidieren lassen möchte.--Gezeitengarten (Diskussion) 13:27, 12. Mär. 2026 (CET)

Lesenswert Leichtfüßig geschrieben, schön illustriert, gefällt mir gut. Zwei kleine Anmerkungen habe ich:
  • In Bezug auf jene Verse, in denen Sorge soziale Fragen berühre, würde sie nach einem Rezensenten im Hannoverscher Kurier „eine gewisse, herbe Kraft der Anschauung und des Ausdruckes zeigen, in der man vielleicht einen Entwicklungswert sehen“ dürfe. - Das "würde" als Konjunktiv II ist hier nicht richtig. Lieber das "zeigen" als Konjunktiv I vorziehen und das Zitat aufteilen oder im Zitat "zeigen" mit (...) kürzen.
  • In einem Nachruf der lokalen Presse wurde an ihren Tod als „der fruchtbarsten und anerkanntesten vogtländischen Heimatdichterin“ der letzten Jahrzehnte erinnert - "Sorge" anstatt "ihren Tod"?
--SimchaAzad (Diskussion) 14:40, 12. Mär. 2026 (CET)
Vielen Dank für das positive Votum und die hilfreichen Anmerkungen, die ich sogleich umgesetzt habe. Ich denke auch, dass die Formulierung „an Sorge [...] erinnert“ persönlicher wirkt. --Gezeitengarten (Diskussion) 15:37, 12. Mär. 2026 (CET)

Vielen Dank, @Gezeitengarten für den schönen Artikel über eine (zumindest mir bis jetzt) recht unbekannte Schriftstellerin. Der Artikel ist übersichtlich und logisch strukturiert, flüssig geschrieben und hat eine ausgewogene Quellenlage. Damit ist er Lesenswert. Es würde mich allerdings interessieren, ob Sorge von ihrer schriftstellerischen Arbeit leben konnte, sie auf ein Erbe zurückgreifen konnte oder einem (Brot-)Beruf nachging. Steht darüber etwas in den Quellen? Und noch eine Mini-Anmerkung: Jeden Satz in der Einleitung in einen eigenen Absatz zu gießen, ist nicht wirklich sinnvoll. Da könnte man den einen oder anderen in einem Absatz zusammenfassen. Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 18:24, 13. Mär. 2026 (CET)

Vielen Dank für das positive Votum und auch für die hilfreiche Anmerkung.
Die Absatzgliederung in der Einleitung ist so gedacht, dass die einzelnen Sätze jeweils unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte setzen und dadurch die Informationen leichter erfassbar bleiben. Ich bin aber für Änderungen offen.
Sorge heiratete erst im Alter von 60 Jahren und führte zuvor ein für ihre Zeit bemerkenswert selbstbestimmtes Leben. Auf ein Erbe konnte sie nicht zurückgreifen, zumindest wird in der Forschung auf die wirtschaftlich zunehmend verschlechterte Lage ihrer Eltern hingewiesen. Ihren Lebensunterhalt dürfte sie vor allem durch ihre Tätigkeit als Redakteurin für die Neue Vogtländische Zeitung, das Westfälische Tagesblatt und die Offenbacher Zeitung bestritten haben. Hinzu kamen Einnahmen aus der Veröffentlichung von Gedichtbänden, aus ihrer Arbeit als gefragte Märchenrezitatorin sowie aus den Märchendramen, die sie schrieb und an deren Aufführungen sie mitwirkte. --Gezeitengarten (Diskussion) 21:30, 13. Mär. 2026 (CET)
Hallo @Gezeitengarten, hast du für die Tätigkeiten bei den Zeitungen Quellen? Dann würde ich diese unbedingt in den Artikel einfügen. Das rundet das Bild von Sorge gut ab. Ich würde auch einfügen, dass sie für ihre Zeit ein bemerkenswert selbstbestimmtes Leben hatte, das war zu ihrer Zeit sicherlich nicht einfach, dass durch zu setzen. Und gibt einen interessanten Hinweis auf ihr Leben.
Zum Thema Einleitung: ich verstehe deinen Ansatz, das sieht aber etwas zerfleddert aus. Daher würde ich einiges in Absatzes zusammenfassen, man könnte auch das meiste in einen Absatz packen. Es ist ja eine Zusammenfassung. Viele Grüße, --Alpenhexe (Diskussion) 17:52, 14. Mär. 2026 (CET)
Hallo @Alpenhexe,
die Information zu Sorges Tätigkeit als Redakteurin habe ich im Artikel im ersten Absatz des Kapitels zum schriftstellerischen Werdegang erwähnt. Dort ist als Quelle das biographische Lexikon von Gustav Adolf Müller angegeben: Deutschlands Österreich-Ungarns und der Schweiz Gelehrte, Künstler und Schriftsteller in Wort und Bild.
Die Angabe zu ihrer Tätigkeit als Redakteurin der Neuen Vogtländischen Zeitung lässt sich darüber hinaus auch durch Forschungsliteratur belegen: Doris Naumann: Marte Sorge. In: Sächsische Biografie. Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, 14. Februar 2005, abgerufen am 22. Februar 2026. Beide Quellen sind im Artikel unter der Überschrift Literatur als Digitalisate abrufbar. Gerade das Internet Archive ist da sehr hilfreich.
Die Einleitung habe ich inzwischen stärker zusammengefasst. Wenn du sie noch weiter straffen möchtest, kannst du es, sofern es deine Zeit zulässt, gern direkt im Artikel umsetzen. Ich bin dir dankbar, wenn dir Verbesserungen auffallen und freue mich, wenn wir diese gemeinsam umsetzen können. --Gezeitengarten (Diskussion) 20:46, 14. Mär. 2026 (CET)

15. März

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 25. März

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