Attiki (Athen)
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Attiki (griechisch Αττική) ist ein Stadtviertel der griechischen Hauptstadt Athen. Das Viertel und sein zentraler Platz sind nach der Eisenbahngesellschaft benannt, die die Bahnstrecke Athen–Kifissia–Lavrion errichtete. Der Bahnhof Attiki war der Endbahnhof dieser Linie.

In der Antike war Attiki Teil von Kolonos und galt aufgrund seiner Nähe zum Fluss Kifisos als eines der aristokratischsten Viertel des antiken Athens. Heute verläuft der Fluss unter der Leoforos Kifissou verborgen. War Attiki im 19. Jahrhundert noch ein kleines, locker besiedeltes Vorstadtgebiet an den Grenzen Athens, ist es heute ein dicht besiedeltes Gebiet mit nur wenigen unbebauten Flächen, mit Ausnahme des Platzes selbst. Die Bebauung erfolgte vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren.
Lage
Attiki liegt westlich des Athener Zentrums. Es grenzt u. a. an die Bezirke Kolonos, Sepolia, Pedio tou Areos und Kypseli an.
Verkehr
In Attiki und dessen gleichnamiger Station kreuzen sich die Linien 1 und 2 der Athener Metro. Der Bahnhof der Linie 1 wurde am 30. Juni 1949 eröffnet; seine heutige Form stammt aus dem Jahr 2004. Von seiner Eröffnung im Jahr 1949 bis zur Verlängerung des Netzes nach Ano Patisia am 12. Februar 1956 war der Bahnhof Attiki der nördliche Endbahnhof der Linie. Der Bahnhof der Linie 2 wurde am 28. Januar 2000 eröffnet und ist unterirdisch angelegt.